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Keine zehn Pferde

Gedichte

›Zwischen Kneipe und Lotterbett / zerren sie an dir herum / die zehn Pferde des Sprichworts / aber du weichst nicht‹. In Jägersbergs Gedichten findet bitteres Weh über ein verschwundenes Fahrrad ebenso Platz wie das Lob der Stampfkartoffeln, die Einsicht, dass Fußball hilft, ebenso wie die Warnung davor, was passiert, wenn man die falschen Frauen küsst. Ein poetischer Kosmos voller Konkretheit, Wehmut und Witz.
Portrait
Otto Jägersberg, geboren 1942 in Hiltrup (Westfalen), arbeitete nach einer kaufmännischen Lehre in Münster als Buchhändler, Antiquar und Drucker in Berlin, Zürich und in Stierstadt. Mit seinem Debütroman ›Weihrauch und Pumpernickel‹, der 1964 erschien, war Otto Jägersberg der erste neuentdeckte deutsche Autor im noch jungen Diogenes Verlag. Seither ist Otto Jägersberg freier Autor und Filmemacher. Er lebt in Baden-Baden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 29.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06922-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 21,6/13,9/2 cm
Gewicht 305 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,90
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Buchhändler-Empfehlungen

„Die komische Poesie lebt...“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Es ist immer schön, zu sehen, wenn ein Autor dem Verlag die Treue hält, und umgekehrt! Otto Jägersberg ist dem Diogenes Verlag seit über 50 Jahren verbunden, seit 1964 sein großartiges "westphälisches Sittenbild" ( Weihrauch und Pumpernickel ) eben dort erschien. Es sei im übrigen allen Gernhardt oder Henscheid Fans wärmstens anempfohlen...
Ich möchte aber hier die Aufmerksamkeit auf den Lyriker Jägersberg lenken, und ich glaube, mit dem nachfolgenden Gedicht wird einfach klar, wie fein und satirisch er schreibt:

Jesus unentwegt:

vorwurfsvoll
vorlaut
kein Schwanken und kein Nachdenken
Er weiß alles
sofort und ganz und gar
treibt sich rum
mit zwielichtigen Gestalten
heilt ohne Kenntnisse
belehrt Gelehrte
verteilt Brot
verschenkt Wein
als sei die Welt sein Eigentum!

In den Augen meiner Eltern
hatte ich dieselbe Kragenweite...
Es ist immer schön, zu sehen, wenn ein Autor dem Verlag die Treue hält, und umgekehrt! Otto Jägersberg ist dem Diogenes Verlag seit über 50 Jahren verbunden, seit 1964 sein großartiges "westphälisches Sittenbild" ( Weihrauch und Pumpernickel ) eben dort erschien. Es sei im übrigen allen Gernhardt oder Henscheid Fans wärmstens anempfohlen...
Ich möchte aber hier die Aufmerksamkeit auf den Lyriker Jägersberg lenken, und ich glaube, mit dem nachfolgenden Gedicht wird einfach klar, wie fein und satirisch er schreibt:

Jesus unentwegt:

vorwurfsvoll
vorlaut
kein Schwanken und kein Nachdenken
Er weiß alles
sofort und ganz und gar
treibt sich rum
mit zwielichtigen Gestalten
heilt ohne Kenntnisse
belehrt Gelehrte
verteilt Brot
verschenkt Wein
als sei die Welt sein Eigentum!

In den Augen meiner Eltern
hatte ich dieselbe Kragenweite...

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