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Töte mich

Roman

Die 17-jährige Tochter des Grafen Neville gibt Anlass zur Sorge. Eines Nachts läuft sie von zu Hause davon und wird im Wald halberfroren von einer Wahrsagerin aufgefunden. Als der Vater das Mädchen abholt, prophezeit ihm die Hellseherin, er werde demnächst einen Menschen töten. Die Tochter macht sich diese Weissagung zunutze. Sie versucht den Vater davon zu überzeugen, dass sie das perfekte Opfer ist. Ein Märchen voller böser Vorzeichen und mit einem Happyend.

Portrait

Amélie Nothomb, 1967 in Kobe, Japan, geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Für >Mit Staunen und Zittern< erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 23.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06989-1
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,5 cm
Gewicht 184 g
Originaltitel Le crime du comte Neville
Auflage 1
Übersetzer Brigitte Grosse
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Mareike Schmitz, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Eine skurrile Geschichte, die mit einer gewissen Tragik und einer Prise Humor überzeugt.
Nothomb hat mich mit ihrer außergewöhnlichen Geschichte definitiv für sich gewonnen!
Eine skurrile Geschichte, die mit einer gewissen Tragik und einer Prise Humor überzeugt.
Nothomb hat mich mit ihrer außergewöhnlichen Geschichte definitiv für sich gewonnen!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein typischer Nothomb-Roman: Kurz, verführerisch, kinderleicht zu lesen, aber auch morbid, grausam und zerstörend. Kann ich nur empfehlen! Ein typischer Nothomb-Roman: Kurz, verführerisch, kinderleicht zu lesen, aber auch morbid, grausam und zerstörend. Kann ich nur empfehlen!

Delia Baum, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Nothomb schafft es, eine Absurdität plausibel klingen zu lassen. Ein sehr empfehlenswerter Roman! Nothomb schafft es, eine Absurdität plausibel klingen zu lassen. Ein sehr empfehlenswerter Roman!

„Adel verpflichtet“

Beatrice Plümer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Dieses schmale Buch ist eine kleine Kostbarkeit.
In einer literarischen Grauzone zwischen klassischem Märchen, bissiger Gesellschaftssatire und antikem Drama führt es einen in wenig mehr als 100 Seiten zu einem unglaublichen und bitterbösen Happy End.
Es ist tiefgründig und doch "federleicht".
Die pointierten Dialoge, die Gewissenskonflikte des verarmten Grafen, der zur Tötung seiner Tochter getrieben wird ohne die Bahnen des guten Benehmens und des "Aristokraten-Knigges" verlassen zu dürfen, und die menschliche Tragik, die diese Ornamentik der perfekten Sprache und perfekten Form immer wieder durchbricht, machen die kurze Geschichte vielen "großen" Romanen ebenbürtig.
Und vielleicht wird man sie auch mehrfach lesen.
Ganz sicher sogar.
Dieses schmale Buch ist eine kleine Kostbarkeit.
In einer literarischen Grauzone zwischen klassischem Märchen, bissiger Gesellschaftssatire und antikem Drama führt es einen in wenig mehr als 100 Seiten zu einem unglaublichen und bitterbösen Happy End.
Es ist tiefgründig und doch "federleicht".
Die pointierten Dialoge, die Gewissenskonflikte des verarmten Grafen, der zur Tötung seiner Tochter getrieben wird ohne die Bahnen des guten Benehmens und des "Aristokraten-Knigges" verlassen zu dürfen, und die menschliche Tragik, die diese Ornamentik der perfekten Sprache und perfekten Form immer wieder durchbricht, machen die kurze Geschichte vielen "großen" Romanen ebenbürtig.
Und vielleicht wird man sie auch mehrfach lesen.
Ganz sicher sogar.

Franziska Hahn, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Nothomb erzählt mit Witz und Kuriosität von einem Vater, der von seiner Tochter gebeten wird, sie zu töten. Ein wunderbares Buch über die Planung einer äußerst wichtigen Party! Nothomb erzählt mit Witz und Kuriosität von einem Vater, der von seiner Tochter gebeten wird, sie zu töten. Ein wunderbares Buch über die Planung einer äußerst wichtigen Party!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
14
14
7
1
1

"Unterhaltsam"
von einer Kundin/einem Kunden aus Mittweida am 21.11.2017

Ich habe mir dieses kleine Diogenes Buch gekauft, da ich Diogenes Bücher sehr liebe und mir die Leseprobe recht gut gefiel. Das Cover hat mich gleich optisch und magisch angezogen. Aber auch inhaltlich hat dieses Buch von... Ich habe mir dieses kleine Diogenes Buch gekauft, da ich Diogenes Bücher sehr liebe und mir die Leseprobe recht gut gefiel. Das Cover hat mich gleich optisch und magisch angezogen. Aber auch inhaltlich hat dieses Buch von der bekannten Schriftstellerin Amelie Nothomb einiges zu bieten. Es ist das erste , was ich von ihr lese. Graf Henry Neville wird von einer Wahrsagerin vorrausgesagt, das er auf seiner Gartenparty einen Gast umbringen wird. Dies hört seine 17-jährige Tochter Serieuse, welche ihren Vater bittet sie zu töten. Es handelt sich um ein zwei Personen Stück mit anspruchsvollen Dialogen. Das Ende ist unerwartet und voller Witz. Es hat mir gut gefallen Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.

Zu oberflächlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweighofen am 08.10.2017

Nothombs kurzer Roman handelt von einer altehrwürdigen Aristokratenfamilie in den belgischen Ardennen. Bereits seit Generationen befindet sich die Familie in finanziellen Nöten. Nun steht die letzte Gartenparty, der Höhepunkt des Jahres, an. Auf diesem Fest repräsentieren die Adelsfamilien ihren Lebensstil und festigen ihr Ansehen. Ein Vorgehen vergangener Zeiten das... Nothombs kurzer Roman handelt von einer altehrwürdigen Aristokratenfamilie in den belgischen Ardennen. Bereits seit Generationen befindet sich die Familie in finanziellen Nöten. Nun steht die letzte Gartenparty, der Höhepunkt des Jahres, an. Auf diesem Fest repräsentieren die Adelsfamilien ihren Lebensstil und festigen ihr Ansehen. Ein Vorgehen vergangener Zeiten das mehr Schein als Realität wieder spiegelt. Und so findet sich dieser falsche Glanz auch in der jüngsten Tochter der Familie wieder, deren Empfindungsfähigkeit abhanden gekommen ist. Und noch ein Ereignis soll die Familie kurz vor der großen Party beschäftigen: Laut einer Wahrsagerin soll der Vater einen Gast ermorden. Insgesamt eine sehr interessante Thematik, die viele Fragen über den Sinn und Zweck der Zurschaustellung einer aristokratischen Abstammung in der heutigen Zeit aufwirft. Leider werden zentrale Aspekte immer wieder nur kurz angeschnitten und Personen wirken teilweise holzschnittartig. Das ist schade, denn aus dem Thema hätte man sicher mehr machen können, wenn die Autorin ihre Ansätze etwas weiterverfolgt hätte. Der Umfang von 111 Seiten wird der Thematik des Romans meiner Meinung nach leider nicht gerecht. Ich hätte gerne mehr über die skurrilen Figuren des Grafen Neville mit all seinen Problemen um das schwindende Ansehen des Adels und seine für ihn damit verbundenen Konflikte sowie über die damit ebenfalls in Beziehung stehende Empfindungslosigkeit seiner Tochter erfahren. Etwas seltsam fand ich auch das Ende des Romans, das etwas konstruiert, sehr plötzlich und nicht besonders glaubwürdig daherkommt.

Ungewöhnlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 04.10.2017

„Töte mich“ ist ein kurzer aber sehr interessanter Roman, der mich vor allem dadurch überzeugt hat, dass er so ungewöhnlich ist. Es geht hauptsächlich um Graf Neville und seine Tochter Serieuse. Der Graf ist pleite und muss sein geliebtes Anwesen verkaufen, seine Tochter macht schon seit mehreren Jahren eine sehr... „Töte mich“ ist ein kurzer aber sehr interessanter Roman, der mich vor allem dadurch überzeugt hat, dass er so ungewöhnlich ist. Es geht hauptsächlich um Graf Neville und seine Tochter Serieuse. Der Graf ist pleite und muss sein geliebtes Anwesen verkaufen, seine Tochter macht schon seit mehreren Jahren eine sehr schwierige Phase durch. Als eine Wahrsagerin Neville voraussagt, dass er auf seiner letzten Gartenparty einen Gast töten wird, setzen sich eigenartige Dinge in Gang. Die Figuren haben interessante Persönlichkeiten. Neville ist zwar Graf, aber nur in manchen Dingen so, wie man sich einen typischen Grafen vorstellt. Serieuse finde ich eine tolle Figur, von der ich gerne noch mehr lesen würde. Ein Kritikpunkt ist für mich das Cover: Ich weiß wirklich nicht, was mir damit gesagt werden soll, das hat doch mit dem Roman überhaupt nichts zu tun (Oder mir bleibt der verborgene Sinn dahinter verborgen). Den Titel finde ich ganz gut, allerdings verspricht er mehr Thrillerstimmung, als es im Buch gibt. Der Originaltitel „Das Verbrechen des Grafen Neville“ gefällt mir besser. Ich möchte nicht sagen, dass die Geschichte witzig ist, aber trotzdem muss man zwischendurch laut auflachen. Das Buch hat wirklich einen interessanten, ja fast eigenartigen Humor. Es ist gut geschrieben, sodass man schnell durch die 110 Seiten kommt. Die Autorin hat wirklich die Gabe mit wenigen Worten gute Dialoge zu kreieren und eine Geschichte zu skizzieren, für die andere bestimmt 500 Seiten gebraucht hätten. Amelie Nothomb bringt dagegen einfach die wichtigen Sachen auf den Punkt. Dieses Buch ist wirklich mal etwas anderes und besonderes, auch wenn es nur kurz ist. Aber für zwischendurch und zum Entspannen hat die Geschichte durchaus seinen Reiz und regt auch ein bisschen zum Nachdenken an.