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Leinsee

Roman

(42)
Karl ist noch nicht einmal 30 und hat sich schon als Künstler in Berlin einen Namen gemacht. Er ist der Sohn von August und Ada Stiegenhauer, ›dem‹ Glamourpaar der deutschen Kunstszene. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern war kein Platz für ein Kind. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer erkrankt. Karls Kosmos beginnt zu schwanken und steht plötzlich still. Die einzige Konstante ist ausgerechnet das kleine Mädchen Tanja, das ihn mit kindlicher Unbekümmertheit zurück ins Leben lockt. Und es beginnt ein Roman, wild wie ein Gewitter, zart wie ein Hauch.
Portrait
Anne Reinecke, geboren 1978, hat Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur studiert und für verschiedene Theater-, Film- und Ausstellungsprojekte sowie als Stadtführerin gearbeitet. ›Leinsee‹ ist ihr erster Roman. Für das Manuskript wurde sie mit einem Stipendium der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 28.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07014-9
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,2/2,5 cm
Gewicht 345 g
Auflage 1
Verkaufsrang 46.351
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein ausgezeichnetes, wunderbares Buch! “

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Dieses Buch hat mich absolut fasziniert! Der großartige, präzise, schnörkellose und doch detailreiche Schreibstil der Autorin erschafft eine Stimmung die gleichzeitig Heiterkeit, Melancholie und eine spielerische Leichtigkeit widerspiegelt.
Ein ganz und gar beeindruckendes Debüt der Autorin Anne Reinecke. Ich bin schon gespannt auf mehr.
Dieses Buch hat mich absolut fasziniert! Der großartige, präzise, schnörkellose und doch detailreiche Schreibstil der Autorin erschafft eine Stimmung die gleichzeitig Heiterkeit, Melancholie und eine spielerische Leichtigkeit widerspiegelt.
Ein ganz und gar beeindruckendes Debüt der Autorin Anne Reinecke. Ich bin schon gespannt auf mehr.

Laura Hohmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Eine außergewöhnliche Geschichte mit tollen Charakteren – und alles von einer unglaublich sympathischen Autorin verfasst! Eine außergewöhnliche Geschichte mit tollen Charakteren – und alles von einer unglaublich sympathischen Autorin verfasst!

„Ein sehr gelungener Erstling!“

Florian Bader, Thalia-Buchhandlung Jena

Anne Reinecke hat mit ihrem Debüt einen großartigen Künstlerroman geschaffen, dem man bei der Lektüre anmerkt, dass in jedem Charakter und jeder Seite eine ganze Menge Herzblut steckt.

Leinsee ist eine faszinierende und schöne Geschichte, die den Leser emotional auf vielen Ebenen berührt und die, zumindest mir, noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird.

Ich bin äußerst gespannt, was uns in Zukunft noch von der Autorin erwartet.
Anne Reinecke hat mit ihrem Debüt einen großartigen Künstlerroman geschaffen, dem man bei der Lektüre anmerkt, dass in jedem Charakter und jeder Seite eine ganze Menge Herzblut steckt.

Leinsee ist eine faszinierende und schöne Geschichte, die den Leser emotional auf vielen Ebenen berührt und die, zumindest mir, noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird.

Ich bin äußerst gespannt, was uns in Zukunft noch von der Autorin erwartet.

„Sprachlich einfach wunderschön!“

Janina Bangert, Thalia-Buchhandlung Hanau

Dieser Roman ist vor allem sprachlich wunderschön! Die Geschichte ist ein bisschen melancholisch und die Freundschaft zwischen Karl und Tanja herrlich schräg. Ein Künstlerroman eben, der aber bis zum Schluss absolut lesenswert ist! Dieser Roman ist vor allem sprachlich wunderschön! Die Geschichte ist ein bisschen melancholisch und die Freundschaft zwischen Karl und Tanja herrlich schräg. Ein Künstlerroman eben, der aber bis zum Schluss absolut lesenswert ist!

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Melancholischer Künstler- und Entwicklungsroman, der sowohl unterhaltsam als auch sprachlich überzeugend ist. Letztlich konnte mich aber die Geschichte selbst nicht gewinnen. Melancholischer Künstler- und Entwicklungsroman, der sowohl unterhaltsam als auch sprachlich überzeugend ist. Letztlich konnte mich aber die Geschichte selbst nicht gewinnen.

„Leinsee......“

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

...ist der Ort der Kunst und der Kindheit von Karl.
Karl ist der Sohn eines berühmten und erfolgreichen Künstlerpaares. Mit 10 muss er auf ein Internat und Zuhause ist er nur Gast. Die Besuche dort enden bald.
Doch als der Vater stirbt kehrt Karl zurück an den Ort seiner Kindheit. Karl war mir vom ersten Moment an sympathisch. Dieser Debütroman von Anne Reinecke hat mir sehr gefallen. Schöne Sätze, tolle Sprache. Lesenswert!!!
...ist der Ort der Kunst und der Kindheit von Karl.
Karl ist der Sohn eines berühmten und erfolgreichen Künstlerpaares. Mit 10 muss er auf ein Internat und Zuhause ist er nur Gast. Die Besuche dort enden bald.
Doch als der Vater stirbt kehrt Karl zurück an den Ort seiner Kindheit. Karl war mir vom ersten Moment an sympathisch. Dieser Debütroman von Anne Reinecke hat mir sehr gefallen. Schöne Sätze, tolle Sprache. Lesenswert!!!

„... besonders in jeder Hinsicht“

Sabine Rudolph, Thalia-Buchhandlung Dresden (Schillerplatz)

Hier liegt ein wunderbarer Roman vor - mal witzig, mal traurig und auf jeder Seite lesenswert.
Die Familiengeschichte um das Künstlerehepaar Stiegenhauer ist speziell, die Welt der Kunst schräg und illuster und die Freunschaft zwischen Karl und Tanja einfach einmalig ...
Hier liegt ein wunderbarer Roman vor - mal witzig, mal traurig und auf jeder Seite lesenswert.
Die Familiengeschichte um das Künstlerehepaar Stiegenhauer ist speziell, die Welt der Kunst schräg und illuster und die Freunschaft zwischen Karl und Tanja einfach einmalig ...

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Gefühlswelt eines Künstlers mit gewissem literarischen Anspruch - so schön wie ein warmer Sommertag. Überraschend. Anne Reinecke zeichnet lebhafte, lebensnahe Charaktere! Die Gefühlswelt eines Künstlers mit gewissem literarischen Anspruch - so schön wie ein warmer Sommertag. Überraschend. Anne Reinecke zeichnet lebhafte, lebensnahe Charaktere!

„Ada , August und Karl“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Einen ganz besonderen Künstlerroman darf man hier erwarten , wer sich allerdings für Kunst und den dazugehörigen Betrieb interessiert kann sehr schnell auch die feinen Spitzen erkennen, wenn es droht das dies Ganze zu hoch gehängt wird. Ansonsten gibt es noch eine zauberhafte Liebesgeschichte , die sich zwischen zwei verwandten Seelen entwickelt...sprachlich sehr schön erzählt mit fast schon lyrischen Momenten.. Einen ganz besonderen Künstlerroman darf man hier erwarten , wer sich allerdings für Kunst und den dazugehörigen Betrieb interessiert kann sehr schnell auch die feinen Spitzen erkennen, wenn es droht das dies Ganze zu hoch gehängt wird. Ansonsten gibt es noch eine zauberhafte Liebesgeschichte , die sich zwischen zwei verwandten Seelen entwickelt...sprachlich sehr schön erzählt mit fast schon lyrischen Momenten..

„Kunstvoll“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Diese ungewöhnliche Geschichte ist einerseits nahezu leichtfüßig, andererseits mitunter fast befremdlich; überraschend und besonders, Eine Liebesgeschichte und Identitätssuche vor dem Hintergrund der Kunstszene, mit extravaganten Charakteren und vielen berührenden Details. Ein tolles Debüt!! Diese ungewöhnliche Geschichte ist einerseits nahezu leichtfüßig, andererseits mitunter fast befremdlich; überraschend und besonders, Eine Liebesgeschichte und Identitätssuche vor dem Hintergrund der Kunstszene, mit extravaganten Charakteren und vielen berührenden Details. Ein tolles Debüt!!

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Ein besonderes Buch um einen Künstler, der aber auch Künstlersohn ist
Der sich sucht, verliert, findet.
Über seine kindliche Muse.
Facettenreich, berührend und mit Sogwirkung
Ein besonderes Buch um einen Künstler, der aber auch Künstlersohn ist
Der sich sucht, verliert, findet.
Über seine kindliche Muse.
Facettenreich, berührend und mit Sogwirkung

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Ein authentischer,ergreifender Roman über das Leben in der Kleinstadt Holt.Die Figuren sind eindringlich, die Atmosphäre berauschend. Widrigkeiten sieht Haruf als Herausforderung. Ein authentischer,ergreifender Roman über das Leben in der Kleinstadt Holt.Die Figuren sind eindringlich, die Atmosphäre berauschend. Widrigkeiten sieht Haruf als Herausforderung.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Karl hat seinen eigenen Lebensweg gefunden, denn seine Eltern Leben in ihrer Welt. Als diese untergeht, muss er sich umstellen. Ein Kind weisst ihm seinen Weg. Schöne Geschichte. Karl hat seinen eigenen Lebensweg gefunden, denn seine Eltern Leben in ihrer Welt. Als diese untergeht, muss er sich umstellen. Ein Kind weisst ihm seinen Weg. Schöne Geschichte.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Manchmal bracht es nur ein Kind im Baum, das nur dort sitzt und guckt. und das Leben fängt an sich zu verändern. So auch in diesem Roman, der leicht und schwebend erzählt ist. Manchmal bracht es nur ein Kind im Baum, das nur dort sitzt und guckt. und das Leben fängt an sich zu verändern. So auch in diesem Roman, der leicht und schwebend erzählt ist.

„Grandios! Eine Entdeckung!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Anne Reinecke hat einen sensiblen und sehr
beeindruckenden Künstler-Roman über das menschliche Befinden während starker äußerer verstörender Ereignisse geschrieben! Unbedingt zum Lesen empfohlen!
Anne Reinecke hat einen sensiblen und sehr
beeindruckenden Künstler-Roman über das menschliche Befinden während starker äußerer verstörender Ereignisse geschrieben! Unbedingt zum Lesen empfohlen!

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Toller und besonderer Aufbau durch Benennung der Kapitel nach Farben. Die Geschichte ist schön erzählt und nimmt kurz vor Ende noch eine unerwartete Wendung. Tolles Debüt! Toller und besonderer Aufbau durch Benennung der Kapitel nach Farben. Die Geschichte ist schön erzählt und nimmt kurz vor Ende noch eine unerwartete Wendung. Tolles Debüt!

„Leinsee “

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Karl, Sohn eines Künstlerpaares, wird mit zehn Jahren ins Internat gegeben und verliert jeglichen Kontakt zu seinen Eltern, Lediglich die künstlerische Begabung verbindet sie.

Der Vater stirbt, die Mutter ist schwer krank und Karl kehrt nach Leinsee zurück, der Ort seiner Kindheit.

Anne Reinecke hat einen tollen Roman geschrieben, der zugleich Künstlerroman und Liebesgeschichte vereint.
Karl, Sohn eines Künstlerpaares, wird mit zehn Jahren ins Internat gegeben und verliert jeglichen Kontakt zu seinen Eltern, Lediglich die künstlerische Begabung verbindet sie.

Der Vater stirbt, die Mutter ist schwer krank und Karl kehrt nach Leinsee zurück, der Ort seiner Kindheit.

Anne Reinecke hat einen tollen Roman geschrieben, der zugleich Künstlerroman und Liebesgeschichte vereint.

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Reinecke hat ein wunderbares Debüt vorgelegt. Der Roman ist zugleich leicht und schwer. Karls Geschichte hat mich einfach gepackt und nicht mehr losgelassen. Unbedingt lesen! Reinecke hat ein wunderbares Debüt vorgelegt. Der Roman ist zugleich leicht und schwer. Karls Geschichte hat mich einfach gepackt und nicht mehr losgelassen. Unbedingt lesen!

„Wunderschön“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ich habe ein neues Lieblingsbuch aus einem meiner Lieblingsverlage.
Bezaubernd, anrührend, herzbewegend...einfach nur "Hach".
Karl, das einzige Kind eines berühmten Künstlerpaares, muss mit dem Verlust der Eltern klarkommen, obwohl er sich nie als Teil der Familie fühlte - und das ausgerechnet im ungeliebten Elternhaus.
Aber da gibt es noch Tanja, ein kleines Mädchen, welches Karl ins Leben zurückholt.
Klingt kitschig? Ist es aber nicht. Mit ihrer wunderbaren Sprache und ihrem Witz hat Anna Reinecke eine kleine literarische Perle geschaffen.
Ich habe ein neues Lieblingsbuch aus einem meiner Lieblingsverlage.
Bezaubernd, anrührend, herzbewegend...einfach nur "Hach".
Karl, das einzige Kind eines berühmten Künstlerpaares, muss mit dem Verlust der Eltern klarkommen, obwohl er sich nie als Teil der Familie fühlte - und das ausgerechnet im ungeliebten Elternhaus.
Aber da gibt es noch Tanja, ein kleines Mädchen, welches Karl ins Leben zurückholt.
Klingt kitschig? Ist es aber nicht. Mit ihrer wunderbaren Sprache und ihrem Witz hat Anna Reinecke eine kleine literarische Perle geschaffen.

„Sensibel, faszinierend, romantisch..., einfach wunderbar!“

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Erst nach dem Tod seiner berühmten Eltern, zu denen er jahrelang keinen Kontakt hatte, kehrt Karl zu seinen Wurzeln zurück und verarbeitet dort in Leinsee im Haus seines Vaters und seiner Mutter die Kindheit und Jugend. Er schließt Freundschaft mit der achtjährigen Tanja und mit Hilfe ihrer kindlichen Unbekümmertheit gelingt es ihm, seine Vergangenheit ruhen zu lassen, zu verzeihen und mit sich ins Reine zu kommen. Ein sensibler, romantischer, melancholischer und kluger Roman, der mit seinem locker, leichten Schreibstil und seinem feinen Humor ein wahres Lesevergnügen ist und den Leser auf jeder Seite mitfühlen lässt. Erst nach dem Tod seiner berühmten Eltern, zu denen er jahrelang keinen Kontakt hatte, kehrt Karl zu seinen Wurzeln zurück und verarbeitet dort in Leinsee im Haus seines Vaters und seiner Mutter die Kindheit und Jugend. Er schließt Freundschaft mit der achtjährigen Tanja und mit Hilfe ihrer kindlichen Unbekümmertheit gelingt es ihm, seine Vergangenheit ruhen zu lassen, zu verzeihen und mit sich ins Reine zu kommen. Ein sensibler, romantischer, melancholischer und kluger Roman, der mit seinem locker, leichten Schreibstil und seinem feinen Humor ein wahres Lesevergnügen ist und den Leser auf jeder Seite mitfühlen lässt.

„Die Kunst, die Liebe und der Tod“

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Wow! Ich bin begeistert von diesem Erstling von Anne Reinecke. Ein berühmter Künstler muss sich den Gespenstern seiner Vergangenheit stellen. Sohn berühmter Eltern zu sein, hat schmerzhafte Spuren im Leben von Karl hinterlassen und nach dem Tod von Vater und schwerer Erkrankung der Mutter, findet sich der ungeliebte Sohn in Leinsee, dem verwunschenen Ort seiner Kindheit wieder. Ein poetischer, wunderlicher und in allen Farben strahlender Roman.... Wow! Ich bin begeistert von diesem Erstling von Anne Reinecke. Ein berühmter Künstler muss sich den Gespenstern seiner Vergangenheit stellen. Sohn berühmter Eltern zu sein, hat schmerzhafte Spuren im Leben von Karl hinterlassen und nach dem Tod von Vater und schwerer Erkrankung der Mutter, findet sich der ungeliebte Sohn in Leinsee, dem verwunschenen Ort seiner Kindheit wieder. Ein poetischer, wunderlicher und in allen Farben strahlender Roman....

„Ein fantastisches Debüt! Leinsee fasziniert und lässt den Leser nicht mehr los“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Der 26jährige Karl fährt allein aus Pflichtgefühl an den Ort, an dem er bis zum 10. Lebensjahr seine Kindheit verbracht hat, zurück. Der Kontakt zu den Eltern war schlecht. Mit der Begründung, er sei nun gross genug um alleine zurecht zu kommen, brachten seine Eltern ihn in ein Internat. Nun liegt die Mutter mit einem Hirntumor im Koma und der Vater hat sich erhängt - aus dem Gedanken heraus, niemals mehr die gewohnte Zweisamkeit mit seiner Frau leben zu können. Karl ist Künstler. Doch seine Eltern sind mehr als das. Als Paar sind sie über die Jahre zu sehr prominenten Kunst-Ikonen geworden. Ihre Werke finden sich auf der ganzen Welt. Karl ist unruhig und nur in der Lage, mit viel Alkohol die notwendigen Aufgaben in Angriff zu nehmen. Nach ein paar Tagen entdeckt er die 8jährige Tanja im Kirschbaum des Gartens und während bei Tanja die Uhren viel langsamer ticken, schleichen beide umeinander herum und es entwickelt sich eine Bekanntschaft und eine anziehende Faszination füreinander die Karl vorerst zur Ruhe kommen lässt. Er versöhnt sich. Mit dem Ort Leinsee, mit seinen Eltern und seinem Schicksal. Während des Lesens trat auch bei mir eine tiefe Ruhe ein. Obgleich ich immer weiter lesen wollte, entwickelte ich viel Mit-Gefühl für die Beteiligten und es war mir wohl. Anne Reinecke hat einen Schreibstil, der sich leicht und flüssig liest und dennoch ein gewisses Niveau aufweist. Sie hat einen wunderbaren Debütroman geschrieben, den in jedem nur gern ans Herz legen möchte. Der 26jährige Karl fährt allein aus Pflichtgefühl an den Ort, an dem er bis zum 10. Lebensjahr seine Kindheit verbracht hat, zurück. Der Kontakt zu den Eltern war schlecht. Mit der Begründung, er sei nun gross genug um alleine zurecht zu kommen, brachten seine Eltern ihn in ein Internat. Nun liegt die Mutter mit einem Hirntumor im Koma und der Vater hat sich erhängt - aus dem Gedanken heraus, niemals mehr die gewohnte Zweisamkeit mit seiner Frau leben zu können. Karl ist Künstler. Doch seine Eltern sind mehr als das. Als Paar sind sie über die Jahre zu sehr prominenten Kunst-Ikonen geworden. Ihre Werke finden sich auf der ganzen Welt. Karl ist unruhig und nur in der Lage, mit viel Alkohol die notwendigen Aufgaben in Angriff zu nehmen. Nach ein paar Tagen entdeckt er die 8jährige Tanja im Kirschbaum des Gartens und während bei Tanja die Uhren viel langsamer ticken, schleichen beide umeinander herum und es entwickelt sich eine Bekanntschaft und eine anziehende Faszination füreinander die Karl vorerst zur Ruhe kommen lässt. Er versöhnt sich. Mit dem Ort Leinsee, mit seinen Eltern und seinem Schicksal. Während des Lesens trat auch bei mir eine tiefe Ruhe ein. Obgleich ich immer weiter lesen wollte, entwickelte ich viel Mit-Gefühl für die Beteiligten und es war mir wohl. Anne Reinecke hat einen Schreibstil, der sich leicht und flüssig liest und dennoch ein gewisses Niveau aufweist. Sie hat einen wunderbaren Debütroman geschrieben, den in jedem nur gern ans Herz legen möchte.

„Wenn einen plötzlich das Leben einholt....“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

dann, ja dann gerät so manches in Schieflage.
Karl, ein angesehener Künstler bekommt kurz vor einer Vernissage die Nachricht vom Tod seines Vaters.
Er bricht auf nach Leinsee, dem Ort seiner frühen Kindheit.
Dort haben Ada und August, seine Eltern, ihr glamouröses Künstlerleben geführt, dort hatten sie Ihr Atelier, dort liebten und arbeiteten sie. Sie waren sich selbst genug, ein Kosmos in sich geschlossen, nur Karl, ihr einziger Sohn hatte dort nie wirklich seinen Platz. Sie gaben ihn schon früh in ein Internat zur Erziehung. Die anfänglichen Besuche wurden schon sehr bald sehr rar, bald machte sich eine Sprachlosigkeit breit, nichts hatte man sich wirklich mitzuteilen. Ihre Welten trifteten auseinander, jeder lebte sein Leben. Nun also ist der Vater tot. Erhangen, da er es nicht ertrug seine geliebte Frau zu verlieren, an den gnadenlosen Krebs, der sie zerstörte. Doch Ada lebt. Sie liegt komatös im Krankenhaus.
Karl, der zur Beisetzung anreiste, findet sich nun an diesem schon lang vergessenen Kindheitsort wieder, durchstreift die Räume, reflektiert sein und ihr Leben und sinkt in eine Melancholie und Ratlosigkeit aus der ihn nur ein Mädchen namens Tanja herauslocken kann....
Ein ganz erstaunlicher Debütroman um Kindheit, Liebe, Verlorenes, Verschüttetes, um das was kaputt ist und vielleicht, ja vielleicht doch heilen kann.
Zart, emphatisch, klar in der Sprache hat Anne Reinecke einen Erstlingsroman vorgelegt der mich total packte. Wirklich sehr lesenswert, er fließt dahin wie Wasser, mal seicht und perlend, dann wieder wild und ungestüm.
Unbedingt lesen!
dann, ja dann gerät so manches in Schieflage.
Karl, ein angesehener Künstler bekommt kurz vor einer Vernissage die Nachricht vom Tod seines Vaters.
Er bricht auf nach Leinsee, dem Ort seiner frühen Kindheit.
Dort haben Ada und August, seine Eltern, ihr glamouröses Künstlerleben geführt, dort hatten sie Ihr Atelier, dort liebten und arbeiteten sie. Sie waren sich selbst genug, ein Kosmos in sich geschlossen, nur Karl, ihr einziger Sohn hatte dort nie wirklich seinen Platz. Sie gaben ihn schon früh in ein Internat zur Erziehung. Die anfänglichen Besuche wurden schon sehr bald sehr rar, bald machte sich eine Sprachlosigkeit breit, nichts hatte man sich wirklich mitzuteilen. Ihre Welten trifteten auseinander, jeder lebte sein Leben. Nun also ist der Vater tot. Erhangen, da er es nicht ertrug seine geliebte Frau zu verlieren, an den gnadenlosen Krebs, der sie zerstörte. Doch Ada lebt. Sie liegt komatös im Krankenhaus.
Karl, der zur Beisetzung anreiste, findet sich nun an diesem schon lang vergessenen Kindheitsort wieder, durchstreift die Räume, reflektiert sein und ihr Leben und sinkt in eine Melancholie und Ratlosigkeit aus der ihn nur ein Mädchen namens Tanja herauslocken kann....
Ein ganz erstaunlicher Debütroman um Kindheit, Liebe, Verlorenes, Verschüttetes, um das was kaputt ist und vielleicht, ja vielleicht doch heilen kann.
Zart, emphatisch, klar in der Sprache hat Anne Reinecke einen Erstlingsroman vorgelegt der mich total packte. Wirklich sehr lesenswert, er fließt dahin wie Wasser, mal seicht und perlend, dann wieder wild und ungestüm.
Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
42 Bewertungen
Übersicht
33
7
2
0
0

Der Ort der Kindheit
von margaret k. am 25.04.2018

Ada und August Stiegenhauer sind das berühmte Pärchen der Kunstszene, in ihrem Leben hat ihr Sohn keinen Platz. Doch nach dem Tod seines Vaters verschlägt es ihn wieder zu seinem Kindheitsort Leinsee. In all der Trauer trifft er auf die achtjährige Tanja, die ihm die Augen für ein neues... Ada und August Stiegenhauer sind das berühmte Pärchen der Kunstszene, in ihrem Leben hat ihr Sohn keinen Platz. Doch nach dem Tod seines Vaters verschlägt es ihn wieder zu seinem Kindheitsort Leinsee. In all der Trauer trifft er auf die achtjährige Tanja, die ihm die Augen für ein neues Leben öffnet. Da der Schreibstil, obwohl er sehr schön ist, doch etwas gewöhnungsbedürtig ist, was ich bei dem Buch etwas misstrauisch. Doch ich habe schnell gemerkt wie viel Gefühl und tiefgründige Gedankengänge es hier gibt. Die Geschichte ist berührend und genauso traurig wie sie gute Laune macht. Es ist einfach eine Geschichte vom Leben. Und auch die Personen haben mir gefallen. Besonders schön war es die von den engen Beziehungen der einzelnen Personen zu lesen. Hier hat die Autorik es geschafft sie so gefühlvoll und zart zu beschreiben. Dabei hat sie auch kleine Details beschrieben, die die Geschichte einfach wunderschön machen und den Leser die Dinge einfach mit anderen Augen sehen lässt. Man beginnt einfach anders über bestimmte Dinge zu denken. Nebenbei wurde auch viel über die Kunstszene geschrieben, was besonders Kunstliebhaber ansprechen müsste und auch für " Kunstbanausen" sehr interessant ist. Zussamengefasst hat mich die Geschichte sehr positiv überrascht und ich habe sie geradezu verschlungen. Sie ist einfach total süß und liebevoll beschrieben, während sie trotzdem real und echt ist. Ein wirklich tolles Buch.

Farbenprächtig und voller Poesie
von Sabine Mach aus München am 12.04.2018

Das berühmte Künstlerpaar Ada und Kurt Stiegenhauer war sich immer selbst genug. Da war wenig Platz für den gemeinsamen Sohn Karl. Früh ins Internat abgeschoben, sogar unter einem anderen Namen, fühlte er sich immer ungeliebt und wie ein fünftes Rad am Wagen. Als sich der Vater erhängt, da... Das berühmte Künstlerpaar Ada und Kurt Stiegenhauer war sich immer selbst genug. Da war wenig Platz für den gemeinsamen Sohn Karl. Früh ins Internat abgeschoben, sogar unter einem anderen Namen, fühlte er sich immer ungeliebt und wie ein fünftes Rad am Wagen. Als sich der Vater erhängt, da die Mutter schwer erkrankt ist und ins Koma fällt, muss Karl nach Leinsee, dem Wohnort der Familie, um alle Dinge zu regeln. Mittlerweile hat er sich selbst einen Namen als Künstler gemacht und eine große Ausstellung steht bevor. Doch die Mutter erwacht allen Aussagen zum Trotz und Karl beschließt länger zu bleiben. Leinsee, der Ort, der ihm nie Heimat war, beginnt ihm zu gefallen. Und dann ist da dieses kleine achtjährige Mädchen, Tanja, das eine besondere Faszination auf den jungen Künstler ausübt. Anne Reinecke hat ein wunderbares Debüt erschaffen. Auf mich wirkt es wie ein großes Gesamtkunstwerk, das mich durch seine eigenwillige und formenreiche Sprache sehr beeindruckt hat. Zahlreiche Wortneuschöpfungen haben es mir besonders angetan. Man sollte den Duden neu schreiben und Wörter, wie "Kaugummigrau", "Atelierbodendreck" oder "Gewürzregalfächer" müssten dringend aufgenommen werden. Sie perlen auf der Zunge wie ein guter Champagner. Allein wegen dieser Sprache ist das Buch für mich absolut lesenswert. Ich habe Farben entdeckt, von denen ich nie zuvor gehört habe, die aber so klar, so selbstverständlich sind, dass ich keinen Moment an ihnen gezweifelt habe. Auch, wenn die Geschichte selbst nicht immer unbedingt glaubwürdig war, wenn es auch einige Ungereimtheiten gab, einige Sachverhalte nicht real erschienen oder nicht in unser Konzept von Moral und Verhaltenskodex passen. Ich habe jedes einzelne Wort genossen. Es ist mehr als nur reine Literatur, es ist pure Poesie und die Autorin hat das Stipendium völlig zu Recht bekommen. Absolut lesenswert!!

Leinsee
von nellsche am 05.04.2018

Karl hat sich mit seinen noch nicht einmal 30 Jahren bereits einen Namen als Künstler gemacht. Sein Talent dürfte er von seinen Eltern geerbt haben, dem bekannten Künstlerpaar Ada und August Stiegenbauer. Das Verhältnis zu seinen Eltern war jedoch nicht das beste, denn eigentlich war für ein Kind in... Karl hat sich mit seinen noch nicht einmal 30 Jahren bereits einen Namen als Künstler gemacht. Sein Talent dürfte er von seinen Eltern geerbt haben, dem bekannten Künstlerpaar Ada und August Stiegenbauer. Das Verhältnis zu seinen Eltern war jedoch nicht das beste, denn eigentlich war für ein Kind in deren Beziehung kein Platz. Nun ist sein Vater gestorben und seine Mutter schwer erkrankt. Karl muss nach Leinsee zurückkehren und sich um die Angelegenheiten kümmern. Dort begegnet er dem achtjährigen Nachbarsmädchen Tanja, die ihn mit ihrer unbekümmerten und kindlichen Art ins Leben zurückholt. Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, weil er einfach anders ist. Er handelt von Karl und seinem Leben und wie er sich durch die Begegnung mit Tanja verändert. Der Schreibstil war flüssig und sehr gut zu lesen, dabei äußerst bildhaft und detailliert, so dass ich das Geschehen und die Situationen sehr gut vor Augen hatte.  Die Geschichte wird aus Karls Perspektive erzählt, so dass man als Leser einen sehr guten Einblick in seine Gedanken und Gefühle erhält. Schnell wird klar, dass Karl kein gutes Verhältnis zu seinen Eltern hatte. Es fehlte ihm an Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit, da er im Internat aufgewachsen ist. Ich fand Karls Persönlichkeit sehr interessant dargestellt. Er wirkte ein wenig schwermütig und nachdenklich, doch als er Tanja kennenlernte, kam etwas Leichtigkeit zurück. Die Entwicklung fand ich sehr schön. Was ich auch sehr gelungen fand, war, dass Karl die anderen Personen in seiner Umgebung einfach so hinnahm, wie sie waren. Als Leser erfährt man seine Gedanken zu ihnen oder den Situationen, doch die teilt er nicht immer mit. Das sorgte bei mir auch für den ein oder anderen Lacher. Der Humor hat mir insgesamt sehr gut gefallen, da er immer wieder durchkam. Die Geschichte ist gespickt mit witzigen und skurrilen Szenen, bei denen ich laut lachen musste. Das Buch behandelt zwar auch recht schwere Themen, die dennoch mit einer gewissen Leichtigkeit bei mir ankamen. Mir hat es Freude gemacht, Karl und Tanja zu begleiten und mitzuerleben, wie sie sich mit den Jahren entwickelt haben. Ein besonderer Roman, den ich gerne gelesen habe! Ich vergebe 4 von 5 Sternen.