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Slow Horses

Ein Fall für Jackson Lamb

Jackson Lamb 1

River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.
Portrait
Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seine in London spielende 'Jackson-Lamb'-Serie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem CWA Gold Dagger for Best Crime Novel, dem Steel Dagger for Best Thriller und dem Ellery Queen Readers Award.

Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seine in London spielende 'Jackson-Lamb'-Serie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem 'CWA Gold Dagger for Best Crime Novel', dem 'Steel Dagger for Best Thriller' und dem 'Ellery Queen Readers Award'.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 29.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07018-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/3 cm
Gewicht 433 g
Auflage 2
Übersetzer Stefanie Schäfer
Verkaufsrang 55.395
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Weitere Bände von Jackson Lamb

  • Band 1

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Buchhändler-Empfehlungen

„Auch Slow Horses kommen irgendwann auf Trab“

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Jackson Lamb und sein Team ausgemusterter Agenten wittern endlich die Chance, wieder mitzumischen: Ein pakistanischer Junge soll live im Netz enthauptet werden. Langsam, aber gewaltig laufen die angeblichen Looser wieder zur Höchstform auf. Ein herrlicher Krimispaß mit viel schwarzem Humor, schrägen Typen, einem politisch sehr aktuellen Thema und viel Londonflair. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall!







Jackson Lamb und sein Team ausgemusterter Agenten wittern endlich die Chance, wieder mitzumischen: Ein pakistanischer Junge soll live im Netz enthauptet werden. Langsam, aber gewaltig laufen die angeblichen Looser wieder zur Höchstform auf. Ein herrlicher Krimispaß mit viel schwarzem Humor, schrägen Typen, einem politisch sehr aktuellen Thema und viel Londonflair. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall!







„Von wegen lahm!“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Diese lahmen Gäule legen sich ins Zeug. Interessante Typen, Spitzenchef, origineller Plot. Alles in allem ein gewitzter, spannender Thriller, der Laune macht.
Möge der Diogenes Verlag uns bald den nächsten "Jackson Lamb"-Thriller bieten!
Diese lahmen Gäule legen sich ins Zeug. Interessante Typen, Spitzenchef, origineller Plot. Alles in allem ein gewitzter, spannender Thriller, der Laune macht.
Möge der Diogenes Verlag uns bald den nächsten "Jackson Lamb"-Thriller bieten!

„Nach londoner Regeln...“

Victoria Blos

Eine spannende Story, vielschichtige Charaktere und herrlich britische Dialoge. In meinen Augen ein klasse Rezept, weshalb ich die ganze Portion in kürzester Zeit verschlungen habe! Eine spannende Story, vielschichtige Charaktere und herrlich britische Dialoge. In meinen Augen ein klasse Rezept, weshalb ich die ganze Portion in kürzester Zeit verschlungen habe!

„Keine lahmen Gäule!!!“

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Slow Horses ist unter MI5 Agenten der nicht so wohl gemeinte Spitzname für die gescheiterten Kollegen auf dem Abstellgleis. Unter der eigenwilligen Führung von Jackson Lamb Überbleibsel aus dem Kalten Krieg, stoßen die Horses auf eine Verschwörung in den eigenen Reihen. Das besondere an diesem herausragenden Thriller ist die perfekt durchdachte Spionagegeschichte voller Finten und Tricks, die die Spannung hoch halten. Eine Hommage an den Agententhriller im Stil von John le Carré. Wer Blut geleckt hat, kann sich freuen. Im englischen liegen bereits fünf Bände vor. Slow Horses ist unter MI5 Agenten der nicht so wohl gemeinte Spitzname für die gescheiterten Kollegen auf dem Abstellgleis. Unter der eigenwilligen Führung von Jackson Lamb Überbleibsel aus dem Kalten Krieg, stoßen die Horses auf eine Verschwörung in den eigenen Reihen. Das besondere an diesem herausragenden Thriller ist die perfekt durchdachte Spionagegeschichte voller Finten und Tricks, die die Spannung hoch halten. Eine Hommage an den Agententhriller im Stil von John le Carré. Wer Blut geleckt hat, kann sich freuen. Im englischen liegen bereits fünf Bände vor.

„Desillusionistischer Agententhriller fernab aller sonst üblichen Omnipotenz-Klischees. “

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Die ehedem so vielversprechende Karriere des jungen MI5-Agenten River Cartwright nimmt nach einem verpatzten Einsatz eine deprimierende Wendung und führt ihn geradewegs ins "Slough House" und zu den daselbst dahinvegetierenden sog. "Slow horses" - in Ungnade gefallenen Geheimdienstlern auf dem Abstellgleis.
Während River einem Dasein voller sinnloser Aufgaben zwischen grauen Wänden und staubigen Akten entgegensieht, kommt es zu einem spektakulären Entführungsfall: ein junger Mann wird entführt, seine Geiselnehmer drohen mit seiner Enthauptung. Eigentlich keine Aufgabe für die desolate Truppe und ihren wenig ansehnlichen Boss Jackson Lamb... oder vielleicht doch?

"Slow Horses" aus der Feder des britischen Autors Mick Herron stellt den Auftaktband zu einer vielversprechenden und in Großbritannien seit Jahren sehr erfolgreichen Romanreihe über Jackson Lamb und seine Schar an Ausgemusterten dar. Dies freilich auch mit dem ein oder anderen Problemchen eines solchen Auftaktbandes: die Figuren und ihr Umfeld müssen erst einmal eingeführt werden, die Geschichten erst noch ihren Rhythmus finden. So flacht die Spannung nach dem starken Einstieg etwas ab, kommt jedoch im letzten Drittel wieder in Fahrt.
Trotz dieser kleinen Unwucht hat der Roman mich nicht mehr losgelassen, ich erwarte neugierig die Nachfolger.

Mit den "lahmen Gäulen" setzt man jedenfalls nicht auf`s falsche Pferd.

Abschließend bitte ich um Nachsicht für den vorangegangenen Satz... ;-)
Die ehedem so vielversprechende Karriere des jungen MI5-Agenten River Cartwright nimmt nach einem verpatzten Einsatz eine deprimierende Wendung und führt ihn geradewegs ins "Slough House" und zu den daselbst dahinvegetierenden sog. "Slow horses" - in Ungnade gefallenen Geheimdienstlern auf dem Abstellgleis.
Während River einem Dasein voller sinnloser Aufgaben zwischen grauen Wänden und staubigen Akten entgegensieht, kommt es zu einem spektakulären Entführungsfall: ein junger Mann wird entführt, seine Geiselnehmer drohen mit seiner Enthauptung. Eigentlich keine Aufgabe für die desolate Truppe und ihren wenig ansehnlichen Boss Jackson Lamb... oder vielleicht doch?

"Slow Horses" aus der Feder des britischen Autors Mick Herron stellt den Auftaktband zu einer vielversprechenden und in Großbritannien seit Jahren sehr erfolgreichen Romanreihe über Jackson Lamb und seine Schar an Ausgemusterten dar. Dies freilich auch mit dem ein oder anderen Problemchen eines solchen Auftaktbandes: die Figuren und ihr Umfeld müssen erst einmal eingeführt werden, die Geschichten erst noch ihren Rhythmus finden. So flacht die Spannung nach dem starken Einstieg etwas ab, kommt jedoch im letzten Drittel wieder in Fahrt.
Trotz dieser kleinen Unwucht hat der Roman mich nicht mehr losgelassen, ich erwarte neugierig die Nachfolger.

Mit den "lahmen Gäulen" setzt man jedenfalls nicht auf`s falsche Pferd.

Abschließend bitte ich um Nachsicht für den vorangegangenen Satz... ;-)

„Slow Horses und schleppende Handlung“

Sebastian Krieg, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein schönes Buch, dachte ich, als ich es am Erscheinungstag in die Hände bekam. Auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend.
Nachdem das Buch den Leser mit einem fulminanten Start zu fesseln weiß, in dem River Cartwright ein fingiertes Attentat nicht verhindern kann und seine Karriere darunter zu leiden beginnt, tun die nächsten Kapitel der Spannung nicht ganz so gut. Die Figuren ließen mich größtenteils kalt.
Die Handlung des Mittelteils und das Ende hingegen nehmen dann wieder Fahrt auf und entschuldigen den holprigen Start. Dennoch habe ich die Lektüre mit gemischten Gefühlen beendet. Ein Buch also, das man lesen kann - vorausgesetzt man bringt das nötige Durchhaltevermögen mit -, aber nicht muss.
Ein schönes Buch, dachte ich, als ich es am Erscheinungstag in die Hände bekam. Auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend.
Nachdem das Buch den Leser mit einem fulminanten Start zu fesseln weiß, in dem River Cartwright ein fingiertes Attentat nicht verhindern kann und seine Karriere darunter zu leiden beginnt, tun die nächsten Kapitel der Spannung nicht ganz so gut. Die Figuren ließen mich größtenteils kalt.
Die Handlung des Mittelteils und das Ende hingegen nehmen dann wieder Fahrt auf und entschuldigen den holprigen Start. Dennoch habe ich die Lektüre mit gemischten Gefühlen beendet. Ein Buch also, das man lesen kann - vorausgesetzt man bringt das nötige Durchhaltevermögen mit -, aber nicht muss.

„Einstiegsband...“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Diogenes hat den Agenten-Thriller entdeckt und die Reihe hat Potential, wenn man den Hymnen der englischen Schriftsteller-Kollegen und Rezensenten Glauben schenken kann :-)
„Slow Horses“ ist der 1.Teil einer Reihe um eine Truppe von ausrangierten Agenten des MI5, welche unter der Herrschaft eines Ex-Außenagenten (von dem alle gern wüssten, warum ER dort gelandet ist) in einem heruntergekommenen Gebäude nervige Routinearbeiten erledigen. Damit zufrieden ist allerdings keiner von ihnen !
Ein wenig braucht es schon, bis die Handlung in Gang kommt, aber spätestens mit einer (fehlgeleiteten - mehr spoilere ich nicht) Entführung kommt Bewegung ins Bild und die degradierten "Gäule" werden zu wichtigen Schachfiguren - fragt sich nur, wer hier die Spieler sind… ?!
Denn die „Londoner Regeln“ des MI5 sind ichbezogen und intrigant , sprich : jeder ist nur sich selbst der Nächste, oder ?
Jackson Lamb jedenfalls, fetter, ungepflegter „Anführer“ der „Slow Horses“-Truppe, sollte niemand unterschätzen und sowohl seine rechte Hand Catherine als auch der junge Agent River könnten in den folgenden Bänden noch ein gewichtige Rolle spielen....
Mit manchmal knochentrockenem Humor und einem Showdown, wo es gleich an zwei Orten zu spannenden Duellen kommt, hat Mick Herron für mich einen guten Einstiegsband geliefert -
ich freue mich auf „Dead Lions“, Teil 2 !
Diogenes hat den Agenten-Thriller entdeckt und die Reihe hat Potential, wenn man den Hymnen der englischen Schriftsteller-Kollegen und Rezensenten Glauben schenken kann :-)
„Slow Horses“ ist der 1.Teil einer Reihe um eine Truppe von ausrangierten Agenten des MI5, welche unter der Herrschaft eines Ex-Außenagenten (von dem alle gern wüssten, warum ER dort gelandet ist) in einem heruntergekommenen Gebäude nervige Routinearbeiten erledigen. Damit zufrieden ist allerdings keiner von ihnen !
Ein wenig braucht es schon, bis die Handlung in Gang kommt, aber spätestens mit einer (fehlgeleiteten - mehr spoilere ich nicht) Entführung kommt Bewegung ins Bild und die degradierten "Gäule" werden zu wichtigen Schachfiguren - fragt sich nur, wer hier die Spieler sind… ?!
Denn die „Londoner Regeln“ des MI5 sind ichbezogen und intrigant , sprich : jeder ist nur sich selbst der Nächste, oder ?
Jackson Lamb jedenfalls, fetter, ungepflegter „Anführer“ der „Slow Horses“-Truppe, sollte niemand unterschätzen und sowohl seine rechte Hand Catherine als auch der junge Agent River könnten in den folgenden Bänden noch ein gewichtige Rolle spielen....
Mit manchmal knochentrockenem Humor und einem Showdown, wo es gleich an zwei Orten zu spannenden Duellen kommt, hat Mick Herron für mich einen guten Einstiegsband geliefert -
ich freue mich auf „Dead Lions“, Teil 2 !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
19
18
9
4
0

Ausgemusterte Gäule
von Kaffeeelse am 31.03.2019

Dieses Buch von Mick Herron hat mich seit gestern Abend richtig gut unterhalten und ich denke die folgenden Bücher werden ein Muss. Wir haben hier einen Krimi, der sich mit dem MI5 und seiner fiktiven Außenstelle, dem Slough House befasst. In diese Außenstelle des MI5 werden die Agenten versetzt,... Dieses Buch von Mick Herron hat mich seit gestern Abend richtig gut unterhalten und ich denke die folgenden Bücher werden ein Muss. Wir haben hier einen Krimi, der sich mit dem MI5 und seiner fiktiven Außenstelle, dem Slough House befasst. In diese Außenstelle des MI5 werden die Agenten versetzt, die Mist gebaut haben. Die werden dann in scherzhafter wie auch boshafter Weise Slow Horses genannt. Hier dürfen die Slow Horses dann über ihre Fehler nachdenken und werden mit nichtigen Aufgaben beschäftigt, in der Hoffnung, dass sie irgendwann frustriert aufgeben und selbst kündigen. Schon die Beschreibung dieser Agenten ist köstlich, so typisch englisch und mit einem trockenen Humor versehen. Einfach fantastisch! Dann wird ein junger Mann entführt, ein Bekennervideo taucht im Netz auf, in dem angedroht wird den Mann vor laufender Kamera zu enthaupten. Dem Video angepasste Hypothesen tauchen sofort auf, die sich aber sehr schnell wieder verändern und die ausgesonderten Agenten wollen dem Mann und sich selbst helfen, wollen ermitteln. Die Handlung nimmt deutlich an Fahrt auf, verschiedene Thesen tauchen auf, auf politische Entwicklungen wird eingegangen, die Ermittlungen beginnen, Intrigen werden gesponnen. Herrlich! Dieses Buch hat Spaß gemacht, alles Beschriebene macht Sinn, die Zeichnungen der Mitwirkenden sind nachvollziehbar und widerspiegeln die Eigenschaften von uns Menschen in wunderbarer Weise. Viele der Mitwirkenden sind herrlich skurril und machen unheimlich Spaß. Die beschriebenen politischen Verwicklungen passen hervorragend zu England wie auch in die heutige Zeit. Dazu kommt dieser köstliche englische Humor. Und Mike Herron hat es geschafft dieses Buch in einem für mich sehr passenden Sog zu schreiben. Ihr merkt ich bin schwer begeistert und deswegen von mir eine unbedingte Leseempfehlung!

Agenten auf dem Abstellgleis
von einer Kundin/einem Kunden aus Baiersdorf am 19.11.2018

Die Slow Horses sind eine Gruppe des MI5, deren Mitglieder alle etwas getan haben, das ihre Karriere im Service endgültig beendet. Anstatt gekündigt zu werden, werden sie im Slough House abgestellt, in der Hoffnung, dass sie die eintönige Arbeit sie so sehr langweilt, dass sie von selbst kündigen. In... Die Slow Horses sind eine Gruppe des MI5, deren Mitglieder alle etwas getan haben, das ihre Karriere im Service endgültig beendet. Anstatt gekündigt zu werden, werden sie im Slough House abgestellt, in der Hoffnung, dass sie die eintönige Arbeit sie so sehr langweilt, dass sie von selbst kündigen. In vielen Fällen kündigen die Leute innerhalb der ersten sechs Monate, aber einige verbleiben auch dort - in der Hoffnung, ihren Ruf wieder herstellen zu können und vielleicht doch noch wieder beim Service aufgenommen zu werden. Mitten in ihrem öden Alltag erreicht die Slow Horses die Meldung, dass ein junger Mann vermutlich von einer rechtsextremen Gruppierung gekidnappt wurde. Sie drohen damit, ihn nach 48 Stunden vor laufender Kamera zu enthaupten. Der Service ermittelt mit allen verfügbaren Kräften, aber auch die Mitarbeiter des Slough House können es nicht lassen und ermitteln auf eigene Faust. Etwa 100 Seiten lang werden erst mal die verschiedenen Slow Horses dem Leser vorgestellt. Man erfährt von den Meisten, wie sie in Slough House gelandet sind und wie sie die bisherige Zeit dort erlebt haben. Manchmal wird auch etwas über die Vorgeschichte der Charaktere und ihre Beziehungen untereinander gesagt. Spannend wird es erst danach, aber da alle Charaktere wichtig sind und es ja erst der erste Band einer Reihe ist, finde ich es wichtig, die Personen von Anfang an zu kennen. Demtentsprechend oft wechselt auch die Perspektive und es ist manchmal schwierig, auf Anhieb herauszufinden, aus welcher Sicht der jeweilige Abschnitt geschrieben ist. Man muss meiner Meinung nach sehr konzentriert lesen und darf sich nicht ablenken lassen, sonst könnte man wichtige Details verpassen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, es lohnt sich auf jeden Fall dranzubleiben, auch wenn sich die Spannung nicht ab der ersten Seite aufbaut. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 2!

Spannender Spionagethriller
von niggeldi am 18.11.2018

River Cartwright ist ein “Slow Horse“, ein aufgrund eines fatalen Fehlers ausgemusterter MI5-Agent. Seine tägliche Arbeit besteht darin, sinnlose Transkriptionen zu verfassen, Müllsäcke zu durchforsten und im Büro zu hocken. Dafür ist er kein Agent geworden, er will richtige Arbeit leisten. Er wähnt seine Chance gekommen, als ein... River Cartwright ist ein “Slow Horse“, ein aufgrund eines fatalen Fehlers ausgemusterter MI5-Agent. Seine tägliche Arbeit besteht darin, sinnlose Transkriptionen zu verfassen, Müllsäcke zu durchforsten und im Büro zu hocken. Dafür ist er kein Agent geworden, er will richtige Arbeit leisten. Er wähnt seine Chance gekommen, als ein britischer Student mit pakistanischem Migrationshintergrund entführt wird. Doch als River zu recherchieren beginnt, stößt er auf viel Widerstand und liefert sich ein Wettrennen gegen die Zeit. Das Cover ist nicht unbedingt mein Fall, mir wäre etwas mit mehr Spannung lieber gewesen. Der Schreibstil ist angenehm und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Durch die vielen Beschreibungen fühlt man sich, als wäre man selbst vor Ort und würde alles hautnah miterleben. Der Fall ist aufregend, wenn er auch manchmal ein bisschen schleppend vorankommt. Dies wird aber durch die vielen unerwarteten Spannungsmomente wieder wett gemacht. Die Charaktere sind authentisch dargestellt und wecken Sympathie als auch Abneigung. Die Auflösung ist sehr überraschend, was mir sehr gut gefällt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und gebe 4,5 Sterne.