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Ein Freund des Verblichenen

Roman

Tolja möchte am liebsten Selbstmord begehen, aber er weiß, dass er dafür zu feige ist. Darum vergibt er den Auftrag per Postfach an einen professionellen Killer. Als er aber Lena trifft, will er plötzlich nicht mehr sterben. Doch der Profi ist bereits unterwegs.

Portrait
Andrej Kurkow wurde am 23.4.1961 in St. Petersburg (Leningrad) geboren, lebt aber seit seiner Kindheit in Kiew. Schon als Siebzehnjähriger wurde er mit seinen Kurzgeschichten zum Vorlesen bei Hochzeiten und anderen Festen eingeladen. Er absolvierte das Kiewer Fremdspracheninstitut (neben Englisch und Japanisch spricht er noch 9 weitere Sprachen) und wollte Diplomat werden, was ihm aber mangels Beziehungen nicht gelang. Als Student hatte er eine Kakteenzucht mit einigen hundert verschiedenen Pflanzen - die ihm aber alle eingingen, als er sich verliebte. Nach dem Studium arbeitete er kurz als Herausgeber einer Ingenieurszeitschrift, bis er den Chefredakteur bei einem Plagiat erwischte. Es folgte der Militärdienst, den er als Gefängniswärter im Gefängnis von Odessa ableistete. Danach wurde er Kameramann und begann, Drehbücher zu schreiben. Seit 1996 ist er freier Mitarbeiter bei Radio und Fernsehen und freier Schriftsteller. Nach seinen Drehbüchern wurden bisher 17 Filme gedreht, neben vielen Erzählungen, die in Literaturzeitschriften abgedruckt waren, hat er bisher 4 Kinderbücher und 4 Romane veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 141
Erscheinungsdatum 29.08.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23367-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,7 cm
Gewicht 149 g
Originaltitel Milyj drug, tovarisc pokojnika
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Christa Vogel
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Es sind noch ganz viele Leben übrig“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Der Protagonist geht sehr logisch vor.
Er will sterben, also heuert er jemanden an, der ihn umbringen soll. Doch das Leben verläuft anders als es vorgesehen war.
Das Buch ist schräg, wirkt wie eine Versuchsanordnung, die beobachtet und kommentiert wird.
Versuch und Irrtum.
Aus dem Irrtum ergeben sich neue Wege, die nach sachlichen Erwägungen ausgewählt und beschritten werden.
Der menschliche Faktor, Emotionen, Psychologie haben dabei kaum Gewicht.
Und doch sind sie es, die zu skurrilen Entwicklungen führen und zu einem ganz eigenen Happy End.
Als würde Friedrich Dürrenmatt Schach spielen!

Der Protagonist geht sehr logisch vor.
Er will sterben, also heuert er jemanden an, der ihn umbringen soll. Doch das Leben verläuft anders als es vorgesehen war.
Das Buch ist schräg, wirkt wie eine Versuchsanordnung, die beobachtet und kommentiert wird.
Versuch und Irrtum.
Aus dem Irrtum ergeben sich neue Wege, die nach sachlichen Erwägungen ausgewählt und beschritten werden.
Der menschliche Faktor, Emotionen, Psychologie haben dabei kaum Gewicht.
Und doch sind sie es, die zu skurrilen Entwicklungen führen und zu einem ganz eigenen Happy End.
Als würde Friedrich Dürrenmatt Schach spielen!

Kundenbewertungen

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Das einfache komplizierte Leben im Osten
von Fugu am 21.04.2010

Wie wird man einen Mörder los, den man für sich selbst bestellt hat? Diese Geschichte ist sehr vielschichtig, einfach und doch etwas merkwürdig kompliziert. Man versteht die Menschen irgendwie, die so nüchtern vorgestellt werden. Das Leben ist einfach wie es ist, ohne Schnörkel und nichts. Einfach eben. Andrej Kurkow ist... Wie wird man einen Mörder los, den man für sich selbst bestellt hat? Diese Geschichte ist sehr vielschichtig, einfach und doch etwas merkwürdig kompliziert. Man versteht die Menschen irgendwie, die so nüchtern vorgestellt werden. Das Leben ist einfach wie es ist, ohne Schnörkel und nichts. Einfach eben. Andrej Kurkow ist ein hervorragender Schreiber, seine Bücher sind immer voller Überraschungen. Die Kälte und Härte des Ostens, die Trostlosigket, sind sehr gut in dieser Geschichte spürbar.