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Ich gegen Osborne

Roman

Er ist ein Unikat in einer Welt, in der sich jeder durch Originalität abheben will. Er ist als Einziger erwachsen in einer Welt mit kindischen Spielregeln. Und der Einzige, der sich noch nach etwas sehnt und auch dafür kämpft: der Schüler James Weinbach. >Ich gegen Osborne< - der neue Roman von Joey Goebel, mit dem er der amerikanischen Partygesellschaft den Stecker zieht!

Portrait
Joey Goebel, 1980 in Henderson, Kentucky, geboren, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Musiker – ein weltweit gefeiertes Multitalent. Seine Romane ›Vincent‹, ›Freaks‹ und ›Heartland‹ wurden in 14 Sprachen übersetzt. Joey Goebel hat einen kleinen Sohn und lebt in Henderson, wo er englische Literatur unterrichtet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 27.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24284-3
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,9/11,6/2,8 cm
Gewicht 319 g
Originaltitel I Against Osbourne
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Hans M. Herzog
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ich gegen Osborne“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gera

Innerhalb eines Schultages wird hier mit viel Humor geschildert, wie es im Leben eines unangepassten Sonderlings zugeht. James Weinbach ist stolz auf seine Originalität und Einzigartigkeit, vergisst dabei allerdings, dass unter den Fassaden der anderen auch etwas Besonderes steckt. Dies ist ein Buch, das durch viele lustige aber auch traurige Momente zum Nachdenken anregt, mit einem Protagonisten den man nicht so schnell vergisst. Innerhalb eines Schultages wird hier mit viel Humor geschildert, wie es im Leben eines unangepassten Sonderlings zugeht. James Weinbach ist stolz auf seine Originalität und Einzigartigkeit, vergisst dabei allerdings, dass unter den Fassaden der anderen auch etwas Besonderes steckt. Dies ist ein Buch, das durch viele lustige aber auch traurige Momente zum Nachdenken anregt, mit einem Protagonisten den man nicht so schnell vergisst.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

In einem angenehm kurzen Zeitabschnitt schildert Goebel das Leben eines Unangepassten auf der Highschool. Netterweise ohne zu Verherrlichen oder zu Verdammen. In einem angenehm kurzen Zeitabschnitt schildert Goebel das Leben eines Unangepassten auf der Highschool. Netterweise ohne zu Verherrlichen oder zu Verdammen.

MarieCarolin Behring, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Witzig.Geistreich.Inspirierend Witzig.Geistreich.Inspirierend

N. Gatzke , Thalia-Buchhandlung Berlin

Joey Goebel beschreibt den sympathischen Außenseiter James, dem es gelingt, ungewollt zum Held seiner Highschool zu werden.
Amüsant, nachdenklich und unbedingt lesenswert!
Joey Goebel beschreibt den sympathischen Außenseiter James, dem es gelingt, ungewollt zum Held seiner Highschool zu werden.
Amüsant, nachdenklich und unbedingt lesenswert!

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Richtig sympathisch ist James nicht, trotzdem oder gerade deshalb ist es reizvoll, ihn einen Tag lang im Konflikt mit der Oberflächlichkeit seiner Mitschüler zu begleiten. Richtig sympathisch ist James nicht, trotzdem oder gerade deshalb ist es reizvoll, ihn einen Tag lang im Konflikt mit der Oberflächlichkeit seiner Mitschüler zu begleiten.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Sensible Schülergeschichte. Sensible Schülergeschichte.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Ein Sonderling bringt die gesamte Highschool gegen sich auf. Unterhaltsam. Ein Sonderling bringt die gesamte Highschool gegen sich auf. Unterhaltsam.

„Der Kampf eines Schülers gegen die Highschool!“

Angelika Lanaras, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Ich muss gestehen, ich hätte das Buch wohl nicht in die Hand genommen, wenn es mir nicht von jemandem nahe gelegt worden wäre. Und was soll ich sagen? Es hat sich definitiv gelohnt! Der Schreibstil ist wirklich fantastisch und äußerst amüsant und auch mit der Hauptfigur, James, konnte ich mich bis zu einem gewissen Grad prima identifizieren. Er hat zu Beginn einen so lustigen sarkastischen Blick auf seine Mitmenschen, dass man einfach schmunzeln muss, wenn er von irgendwelchen Möchtegern-Coolen-Primaten als "Einserschüler" spricht. Außerdem ist James in seinem Verhalten, Auftreten und auch seinen Problemen sehr authentisch. (Auch wenn seine abrupten Gemütswechsel auf Dauer etwas erschöpfend sein können.)
Im Großen und Ganzen war es ein sehr gutes Buch, das sich nicht nur auf James' überkritische Meinung fixiert hat, sondern auch zeigte, dass hinter manchen Menschen, die man vielleicht als eher schlecht einordnet, weil sie unmoralisches Benehmen an den Tag legen, doch auch Individuen mit Geschichten und Problemen stecken können. (Auch wenn diese Einsicht James' nur minder beruhigt ...)
Ein gelungener Roman, dem ich gerne vier Sterne gebe.
Ich muss gestehen, ich hätte das Buch wohl nicht in die Hand genommen, wenn es mir nicht von jemandem nahe gelegt worden wäre. Und was soll ich sagen? Es hat sich definitiv gelohnt! Der Schreibstil ist wirklich fantastisch und äußerst amüsant und auch mit der Hauptfigur, James, konnte ich mich bis zu einem gewissen Grad prima identifizieren. Er hat zu Beginn einen so lustigen sarkastischen Blick auf seine Mitmenschen, dass man einfach schmunzeln muss, wenn er von irgendwelchen Möchtegern-Coolen-Primaten als "Einserschüler" spricht. Außerdem ist James in seinem Verhalten, Auftreten und auch seinen Problemen sehr authentisch. (Auch wenn seine abrupten Gemütswechsel auf Dauer etwas erschöpfend sein können.)
Im Großen und Ganzen war es ein sehr gutes Buch, das sich nicht nur auf James' überkritische Meinung fixiert hat, sondern auch zeigte, dass hinter manchen Menschen, die man vielleicht als eher schlecht einordnet, weil sie unmoralisches Benehmen an den Tag legen, doch auch Individuen mit Geschichten und Problemen stecken können. (Auch wenn diese Einsicht James' nur minder beruhigt ...)
Ein gelungener Roman, dem ich gerne vier Sterne gebe.

„Erinnerungen“

Andrea Konieczny, Thalia-Buchhandlung Velbert

Wie kann man sich dem allgegenwärtigen Jugendwahn in unserer Gesellschaft entziehen?
Vielleicht,indem man zurückdenkt und entdeckt, daß man als Jugendlicher oder junger Erwachsener sicher nicht nur gute Zeiten hatte.
Natürlich war der Körper frisch und knackig, faltenlos und ohne graues, dafür aber mit vollem Haar. Man fühlte sich, als könnte man Bäume ausreißen, einfach nur voller Leben und Energie.
Ja, daran entsinnen wir uns gerne.
Welche Erinnerung auf wundersame Weise verloren gegangen zu sein scheint, ist daß man eigentlich nicht wußte, wo man im Leben steht. Das man sich ein einem Augenblick seiner selbst völlig sicher war und im nächsten nur noch heulen wollte, weil es einem dann doch wichtig war, was die anderen über einen dachten.
Seine Jugend so zu sehen, dabei hilft uns der großartige erzählte Roman von Joey Goebel.
Wir begleiten James Weinbach, der kurz vor seinem Highschoolabschluß steht durch einen Schultag und erleben so das absolute Hochgefühl, aber auch die niederschmetternde Verzweiflung, wie man sie nur als junger Mensch in diesem Ausmaß erleben kann.
Wie kann man sich dem allgegenwärtigen Jugendwahn in unserer Gesellschaft entziehen?
Vielleicht,indem man zurückdenkt und entdeckt, daß man als Jugendlicher oder junger Erwachsener sicher nicht nur gute Zeiten hatte.
Natürlich war der Körper frisch und knackig, faltenlos und ohne graues, dafür aber mit vollem Haar. Man fühlte sich, als könnte man Bäume ausreißen, einfach nur voller Leben und Energie.
Ja, daran entsinnen wir uns gerne.
Welche Erinnerung auf wundersame Weise verloren gegangen zu sein scheint, ist daß man eigentlich nicht wußte, wo man im Leben steht. Das man sich ein einem Augenblick seiner selbst völlig sicher war und im nächsten nur noch heulen wollte, weil es einem dann doch wichtig war, was die anderen über einen dachten.
Seine Jugend so zu sehen, dabei hilft uns der großartige erzählte Roman von Joey Goebel.
Wir begleiten James Weinbach, der kurz vor seinem Highschoolabschluß steht durch einen Schultag und erleben so das absolute Hochgefühl, aber auch die niederschmetternde Verzweiflung, wie man sie nur als junger Mensch in diesem Ausmaß erleben kann.

„Zorniger Gentleman sucht Anschluss“

Sabrina Bredlow, Thalia-Buchhandlung Jena

James Weinbach, der tragische Anti-Anti-Held und Erzähler dieses Romans, begeht die schlimmsten Fehler, die man an einer amerikanischen Highschool begehen kann: Er ist intelligent, gütig, freundlich und sehnt sich nach der Klasse längst vergangener Tage. Dies beeindruckt die hipen und sexbesessenen Gangster-Homies und Chicks der Osborne-Highschool im Jahr 1999 nur wenig. Wütend über die dumme Heuchlerei seiner Mitschüler übt er auf subtile Art Rache und durchlebt prompt den schlimmsten Tag seines Lebens.

Man kann sich nicht so recht entscheiden, ob man James nun mag oder nicht. Sicher, er ist ein Gentleman und damit ein Rebell in der dubiosen amerikanischen Partygesellschaft; aber er ist auch ein zorniger Besserwisser und – viel wichtiger – eine pubertierende Rotznase. So muss man letztlich mit James den amüsanten Horrortag eines zu klugen Teenagers miterleben – wie anstößig, wie genial!
James Weinbach, der tragische Anti-Anti-Held und Erzähler dieses Romans, begeht die schlimmsten Fehler, die man an einer amerikanischen Highschool begehen kann: Er ist intelligent, gütig, freundlich und sehnt sich nach der Klasse längst vergangener Tage. Dies beeindruckt die hipen und sexbesessenen Gangster-Homies und Chicks der Osborne-Highschool im Jahr 1999 nur wenig. Wütend über die dumme Heuchlerei seiner Mitschüler übt er auf subtile Art Rache und durchlebt prompt den schlimmsten Tag seines Lebens.

Man kann sich nicht so recht entscheiden, ob man James nun mag oder nicht. Sicher, er ist ein Gentleman und damit ein Rebell in der dubiosen amerikanischen Partygesellschaft; aber er ist auch ein zorniger Besserwisser und – viel wichtiger – eine pubertierende Rotznase. So muss man letztlich mit James den amüsanten Horrortag eines zu klugen Teenagers miterleben – wie anstößig, wie genial!

„Übers Erwachsenwerden“

Sarah Aksamit, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Wer kennt sie nicht- die Zeit im Leben in der dich Alles und Jeder verwirrt, am meisten du selbst. James verachtet seine Mitschüler und hat schnell für jeden ein Vorurteil parat. Der Autor zeigt jedoch recht schnell, dass James zwar anders, aber kein Stück besser ist als die Anderen.
So ist der vermeintlich dumme Schönling auf den zweiten Blick sehr belesen und die unter Garantie nymphomanische Zicke ein ganz nettes Mädel - zumindest bis auf weiteres.

Alles hängt hier in der Schwebe, jeder Eindruck kann revidiert werden, nichts ist sicher- ein Tag im Leben eines Teenagers.
Endlich mal ein Roman über die Highschool, bei dem man nicht gleich hinter jeder Ecke einen Amoklauf vermutet... zumindest meistens.
Wer kennt sie nicht- die Zeit im Leben in der dich Alles und Jeder verwirrt, am meisten du selbst. James verachtet seine Mitschüler und hat schnell für jeden ein Vorurteil parat. Der Autor zeigt jedoch recht schnell, dass James zwar anders, aber kein Stück besser ist als die Anderen.
So ist der vermeintlich dumme Schönling auf den zweiten Blick sehr belesen und die unter Garantie nymphomanische Zicke ein ganz nettes Mädel - zumindest bis auf weiteres.

Alles hängt hier in der Schwebe, jeder Eindruck kann revidiert werden, nichts ist sicher- ein Tag im Leben eines Teenagers.
Endlich mal ein Roman über die Highschool, bei dem man nicht gleich hinter jeder Ecke einen Amoklauf vermutet... zumindest meistens.

„Hipster vs. Querdenker 0:1“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Eine Kleinstadt irgendwo im Mittleren Westen Amerikas. Erster Tag nach dem Spring Break an der Osborne-High. Tummelplatz pubertärer Hipster-Elite. Eine Welle Kaugummi kauender, grenzenlos selbstbewusster, Hollister-beleibter Coolness. Und inmitten dieses Strudels testosteronsatter und sexhungriger Kids, oder eher nebenher, oder noch besser außen vor: James Weinbach, siebzehn, Anzug und Krawatte, jeden Tag. Kontaktscheuer, pessimistischer Querdenker und Menschenfeind.

"Ich hatte das Gefühl, dass alle anderen einander kannten und ich der uneingeladene Gast war, der nur höflich zuhören sollte."

Neben den Kursen, gibt es nur einen einzigen Grund, der ihn diese talgige, Flip-Flop-klatschende Vorhölle aushalten lässt: Chloe. Ausgerechnet Chloe aber hat sich während der Ferien den Anderen, den Massen angeschlossen.

Weinbach, nun hysterisches Nervenbündel, läuft Amok. Keine abgesägten Schrotflinten und Schnellfeuerwaffen. Nein, nein, nein! Er nimmt seinen Mitschülern das, dem sie ein amerikanisches Schülerleben lang entgegenfiebern. Spoiler: *


Joey Goebels ICH GEGEN OSBORNE ist eine sympathisierende Hymne an all die Nerds, Spinner, Introvertierten und Außenseiter. Mit spöttischer Belustigung und grenzenloser Abscheu beschreibt Goebel den Alltag, exemplarisch an einem einzigen Tag, einer picklig-egomanen Gesellschaft, mit jener begehrtesten aller Eigenschaften: Coolness.

* Der Abschlussball.
Eine Kleinstadt irgendwo im Mittleren Westen Amerikas. Erster Tag nach dem Spring Break an der Osborne-High. Tummelplatz pubertärer Hipster-Elite. Eine Welle Kaugummi kauender, grenzenlos selbstbewusster, Hollister-beleibter Coolness. Und inmitten dieses Strudels testosteronsatter und sexhungriger Kids, oder eher nebenher, oder noch besser außen vor: James Weinbach, siebzehn, Anzug und Krawatte, jeden Tag. Kontaktscheuer, pessimistischer Querdenker und Menschenfeind.

"Ich hatte das Gefühl, dass alle anderen einander kannten und ich der uneingeladene Gast war, der nur höflich zuhören sollte."

Neben den Kursen, gibt es nur einen einzigen Grund, der ihn diese talgige, Flip-Flop-klatschende Vorhölle aushalten lässt: Chloe. Ausgerechnet Chloe aber hat sich während der Ferien den Anderen, den Massen angeschlossen.

Weinbach, nun hysterisches Nervenbündel, läuft Amok. Keine abgesägten Schrotflinten und Schnellfeuerwaffen. Nein, nein, nein! Er nimmt seinen Mitschülern das, dem sie ein amerikanisches Schülerleben lang entgegenfiebern. Spoiler: *


Joey Goebels ICH GEGEN OSBORNE ist eine sympathisierende Hymne an all die Nerds, Spinner, Introvertierten und Außenseiter. Mit spöttischer Belustigung und grenzenloser Abscheu beschreibt Goebel den Alltag, exemplarisch an einem einzigen Tag, einer picklig-egomanen Gesellschaft, mit jener begehrtesten aller Eigenschaften: Coolness.

* Der Abschlussball.

„Klasse“

Agnieszka Fejfer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Das Buch schildert einen Tag aus dem Leben von James Weinbach. Er besucht eine Highschool und möchte den ersten Tag nach den Osterferien irgendwie reibungslos hinter sich bringen. Er hat auch etwas vor, nämlich sich mit Chloe zu verabreden und seine Textanalyse im Englischunterricht gut zu meistern. Es kommt anders als er denkt.
Am Ende des anstrengenden Tages geht er nach Haus mit dem lachenden und weinenden Auge.
Das Buch ist wie aus einem Guss geschrieben, die Hauptfigur interessant und komplex. Man kann James noch besser verstehen, wenn man die Bücher und Lieder, die er erwähnt, kennt
Das Buch schildert einen Tag aus dem Leben von James Weinbach. Er besucht eine Highschool und möchte den ersten Tag nach den Osterferien irgendwie reibungslos hinter sich bringen. Er hat auch etwas vor, nämlich sich mit Chloe zu verabreden und seine Textanalyse im Englischunterricht gut zu meistern. Es kommt anders als er denkt.
Am Ende des anstrengenden Tages geht er nach Haus mit dem lachenden und weinenden Auge.
Das Buch ist wie aus einem Guss geschrieben, die Hauptfigur interessant und komplex. Man kann James noch besser verstehen, wenn man die Bücher und Lieder, die er erwähnt, kennt

„Sehr gut!“

B. Maxeiner, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Der Schüler James Weinbach schildert als Ich-Erzähler einen Tag an seiner Highschool. Hier befindet er sich inmitten selbstinszenierender Lemminge, die ihn selbst wohl als Freak sehen. Er allein scheint als einziger nicht dem Pfad der Massentrends zu folgen - oder...? Allerdings wird dieser Tag noch einige Überraschungen für unseren (Anti-)Helden bereitlegen...

Ich liebe die Bücher von Joey Goebel, sie sind originell, spannend und haben einen sehr feinen Humor. Der Protagonist James Weinbach hat mich fast zerrissen... Mal mag man ihn, mal könnte man ihn einfach nur in den Hintern treten. "Ich gegen Osborne" ist ein schön/schräger Gesellschaftsroman, der einen ab der ersten Seite packt und zum Lachen und zum Staunen bringt!
Der Schüler James Weinbach schildert als Ich-Erzähler einen Tag an seiner Highschool. Hier befindet er sich inmitten selbstinszenierender Lemminge, die ihn selbst wohl als Freak sehen. Er allein scheint als einziger nicht dem Pfad der Massentrends zu folgen - oder...? Allerdings wird dieser Tag noch einige Überraschungen für unseren (Anti-)Helden bereitlegen...

Ich liebe die Bücher von Joey Goebel, sie sind originell, spannend und haben einen sehr feinen Humor. Der Protagonist James Weinbach hat mich fast zerrissen... Mal mag man ihn, mal könnte man ihn einfach nur in den Hintern treten. "Ich gegen Osborne" ist ein schön/schräger Gesellschaftsroman, der einen ab der ersten Seite packt und zum Lachen und zum Staunen bringt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
16
10
1
0
0

von Kezia Kriegler am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Dieser Schreibstil ist wunderbar zu lesen und die Story ganz anders als man es erwarte würde...

Die große dumme Hurerei
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2014

Die Springbreaks sind für James Weinbach nichts weiter als ein weiteres Indiz für die dumme große Hurerei, der sich seine Mitschüler nur zu gern hingeben. Der Siebzehnjährige ist einer von vielen Schülern der Osborne High. James unterscheidet sich von seinen Mitschülern nicht nur Äußerlich, in dem er in der... Die Springbreaks sind für James Weinbach nichts weiter als ein weiteres Indiz für die dumme große Hurerei, der sich seine Mitschüler nur zu gern hingeben. Der Siebzehnjährige ist einer von vielen Schülern der Osborne High. James unterscheidet sich von seinen Mitschülern nicht nur Äußerlich, in dem er in der Schule Anzug und Krawatte trägt, und dadurch nicht nur beinahe wie ein Dandy der 50er Jahre wirkt, sondern auch durch seine eher misanthropischen und gesellschaftspessimistischen Einstellungen. Aus reinem Pflichtgefühl heraus ist er höflich und er bedient sich keiner Gangstersprache. Ohne dass er wirklich in die Streber oder Freak Schublade passt, ist er selbst unter den Außenseitern ein eigenartiger Sonderling. Die Einzige, der er sich angetan fühlt ist Chloe. Und anders als James, hatte sie Spaß in den Ferien. Mehr Spaß als es James junge Persönlichkeit eigentlich ertragen kann. Die Geschichte beginnt an einem eigentlich normalen Schultag um 7:47 und endet am selben Tag um 15:34 Uhr. Der Beginn des Tages läutet das vorläufige Ende der scheinbar endlosen Party ein. Doch die nächste ist nicht fern: der Abschlussball an der Osborne Senior Highschool. In einem Beitrag über " Ich gegen Osborne", in einer renommierten Zeitung war von der Dreieinigkeit aus Sex, Suff und Strand in Amerika die Rede, als es um das Frühjahrspektakel, besser bekannt unter der Bezeichnung Spring Break, ging und treffender kann man wohl diese Ausschweifungen nicht beschreiben. 14 Tage Dauergeil, auf der Suche nach dem nächsten Vollrausch oder der nächsten sexuellen Ausschweifungen scheint es für den modernen Jugendlichen nichts Erstrebenswerteres mehr zu geben. Klischee trifft auf Klischee möchte man meinen, und so überzeichnet Joey Goebel die Gesellschaft und setzt ihr einen mindestens genauso überzeichneten Charakter vor. Unweigerlich hab ich mich ständig gefragt: War das bei mir auch so? Ist das jetzt tatsächlich (=zumindest für pubertäre Schüler) das Maß aller Dinge?" In überspitzter Art und Weise führt er viele Ideale und Prioritäten dieser Gesellschaft ad absurdum und dekonstruiert gekonnt den Wahnsinn, der uns mittlerweile nahezu normal erscheint. „Die dumme große Hurerei“ nennt es James und man begleitet nun diesen jungen Mann, knappe 8 Stunden lang durch einen für ihn eigentlich alltäglichen Schultag, und erlebt eine emotionale Achterbahn der Gefühle, wie man sie eben als junger Mensch in diesem Ausmaß anscheinend ständig ausgesetzt ist. „Ich gegen Osborne“ ist der vierte Roman des erst 32-jährigen Schriftstellers, aber mein erster den ich gelesen habe. Kritiker vergleichen nun diesen künftigen Klassiker des Coming out of Age, mit dem Fänger in Roggen. Ich persönlich fand Salingers wohl berühmtestes Werk als lahm und überholt, weswegen mir dieser Vergleich nicht sonderlich gut gefällt, und mir wiederrum die Kritik einbrachte: „Du bist zu alt um diesen Adoleszenzroman zu verstehen. Deine Jugendzeit ist zu lange her.“ Falsch gedacht! Egal ob Klassiker oder moderne Gegenwartsliteratur, gerade die Pubertät die Goebel nicht zu Unrecht mit Satan vergleicht (Zitat aus dem Roman: „Satan, dein Name ist Pubertät.“), ist für den Jugendlichen der sie erlebt aber auch für den Erwachsenen kein Honiglecken. Hier trennt sich meiner Meinung nach auch das Lesepublikum von Goebel. Auf der einen Seite, die armen Teufel, die gerade die Pubertät am eigenen Körper und Geist durchleben und auf der anderen Seite der Erwachsene, der manchmal zu nostalgisch in die eigene Jugendzeit zurückblickt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn neben Salingers Werk auch jenes von Goebel in der Schule besprochen wird. Ganz sicher ist, dass es nicht der letzte Roman ist, den ich von Joey Goebel lesen werde und höchstwahrscheinlich werden wir von diesem wirklich talentierten Schriftsteller, bald etwas Neues lesen. Derweil vertreibe ich mir die Zeit mit „Heartland“.

Der Jugend ein Gesicht
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 14.10.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

James Weinbach ist ein absolut untypischer,amerikanischer Schüler.Intelligent,aufgeschlossen,unangepasst.Und eigentlich hat er in dieser Gesellschaft kaum eine Chance auf Akzeptanz.Bis eines Tages.... Aber lesen sie selbst.Man fühlt sich bei der Lektüre sofort zurückversetzt in den Schulalltag,kann die Gerüche,die Klänge spüren.Und die Hilflosigkeit in dieser Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein.Diese so völlig... James Weinbach ist ein absolut untypischer,amerikanischer Schüler.Intelligent,aufgeschlossen,unangepasst.Und eigentlich hat er in dieser Gesellschaft kaum eine Chance auf Akzeptanz.Bis eines Tages.... Aber lesen sie selbst.Man fühlt sich bei der Lektüre sofort zurückversetzt in den Schulalltag,kann die Gerüche,die Klänge spüren.Und die Hilflosigkeit in dieser Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein.Diese so völlig kuriose Zeit.Lassen sie sich verzaubern und mitreissen.