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Ich wollte Liebe und lernte hassen!

Ein Lebensbericht. Mit e. Vorw. v. Reinhart Lempp

Fritz Mertens hat zwei Menschen ermordet. Um die Frage nach dem Strafmaß zu beantworten, soll er seinen Lebenslauf niederschreiben. Sein Bericht ist das bewegende Dokument eines kollektiven Versagens: eine Kindheit, gekennzeichnet durch Krankheit und Misshandlung, die Suche nach Verständnis und die immer wieder darauf folgende Enttäuschung. Ein Buch über das sensible Terrain des kindlichen Gemüts, auf dem wir uns mit aller Vorsicht bewegen müssen.
Portrait
Fritz Mertens, geboren 1963, ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der nach einem Kapitalverbrechen als Jugendlicher einen Bericht über die Straftat verfasste. Zusammen mit seiner Frau eröffnete er 1998 ein gemeinnütziges Jugendzentrum. Mertens starb 2008 im Alter von 44 Jahren an einem Schlaganfall.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 25.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-30053-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19,5/12,9/2,7 cm
Gewicht 360 g
Auflage 1
Verkaufsrang 67.651
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Überwältigend“

Anja Neugebauer, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Dieses Buch wird Sie ab der ersten Seite gefangen nehmen und nicht mehr loslassen, selbst wenn Sie es zu Ende gelesen haben. Der sachliche und fast schon trockene Schreibstil des Autors gibt diesem Bericht die Offenheit und Härte die Sie sowohl erschüttern , als auch zu einem hilflosen Zuschauer des Lebens eines Jungen machen wird, der Liebe suchte, jedoch lernte zu hassen und so zu einem zweifachen Mörder wurde. An einigen stellen stellt man sich die Frage wer hier Opfer und wer Täter ist. Sie werden in einen Zwiespalt gebracht werden: der Verachtung eines Mörders und des Mitgefühls gegenüber einer zerrissenen und hilflosen Seele eines Jungen. Dieses Buch wird Sie ab der ersten Seite gefangen nehmen und nicht mehr loslassen, selbst wenn Sie es zu Ende gelesen haben. Der sachliche und fast schon trockene Schreibstil des Autors gibt diesem Bericht die Offenheit und Härte die Sie sowohl erschüttern , als auch zu einem hilflosen Zuschauer des Lebens eines Jungen machen wird, der Liebe suchte, jedoch lernte zu hassen und so zu einem zweifachen Mörder wurde. An einigen stellen stellt man sich die Frage wer hier Opfer und wer Täter ist. Sie werden in einen Zwiespalt gebracht werden: der Verachtung eines Mörders und des Mitgefühls gegenüber einer zerrissenen und hilflosen Seele eines Jungen.

Kundenbewertungen

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Ich wollte Liebe und lernte hassen
von Marie-Claire Hölper aus Darmstadt am 03.08.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Dieses Buch wurde nur geschrieben, da mich mein Jugendpsychiater gebeten hatte, meine Lebensgeschichte niederzuschreiben. Er mußte für mich ein Gutachten stellen, da ich zwei Menschen getötet habe." - Fritz Mertens. Dieses Buch bearbeitete ich damals im Fach Sozialpädagogik, was nun schon etliche Jahre her ist. Dennoch lässt mich dieses Buch,... "Dieses Buch wurde nur geschrieben, da mich mein Jugendpsychiater gebeten hatte, meine Lebensgeschichte niederzuschreiben. Er mußte für mich ein Gutachten stellen, da ich zwei Menschen getötet habe." - Fritz Mertens. Dieses Buch bearbeitete ich damals im Fach Sozialpädagogik, was nun schon etliche Jahre her ist. Dennoch lässt mich dieses Buch, dieser Bericht bis heute nicht los. Es wird die Kindheit von "Fritz Mertens" erzählt. Fritz Mertens ist ein Pseudonym, da er im späteren Leben zum Mörder wurde. Die Geschichte ist schonungslos realistisch und daher nicht als Gute-Nacht-Geschichte anzusehen. Mich hat dieses Buch sehr gefesselt, ich hatte Mitleid mit Fritz und war empört darüber, wie kaltherzig und dessinteressiert seine Eltern ihm gegenüber waren, obwohl er nur Liebe wollte. Und nun das aus ihm gemacht haben, was er heute ist. Der authentische Bericht über eine Kindheit und Jugend, die Geschichte einer Entwicklung, die in eine Katastrophe mündet.

Unglaublich und doch wahr!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine LEBENSsgeschichte, wenn man das DASEIN von Fritz überhaupt so nennen darf, die den Leser mitnimmt, auch wenn man immer wieder den Kopf schüttelt, fliehen möchte, fragt WARUM,... man ist so in "seinem Leben" gefangen, möchte eingreifen und muß doch ohnmächtig daneben stehen. Keine Geschichte für zwischendurch, knallharte Fakten.