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Das Wochenende

Nach 20-jähriger Haft hat ihn der Bundespräsident begnadigt. Zum ersten Wochenende in Freiheit lädt seine Schwester die alten Freunde ein. Für sie ist das Leben weitergegangen. Und für ihn? Was bleibt von der Zeit der Gewalt? Legenden? Bewältigung? Sprachlosigkeit?
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783257603316
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1981 KB
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Buchhändler-Empfehlungen

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Nach 20 Jahren Haft ein erstes Wochenende in Freiheit. Was bleibt von den einstigen Idealen der Täter?Gibt es eine Einsicht in die Fehler der Gewalttaten der RAF? Spannend! Nach 20 Jahren Haft ein erstes Wochenende in Freiheit. Was bleibt von den einstigen Idealen der Täter?Gibt es eine Einsicht in die Fehler der Gewalttaten der RAF? Spannend!

„Damals vor vierzig Jahren“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Damals wollten sie die Welt verbessern.
Heute sind sie angekommen in bürgerlichen Berufen und Lebensläufen.
An diesem Wochenende kommen alle wieder zusammen.
Bernhard Schlink schreibt in seiner ruhigen, direkten Art nach dem "Vorleser" über ein weiteres Kapitel der deutschen Geschichte.
Gleichzeitig geht es um das persönliche Leben jedes Einzelnen.
Welche Entscheidungen hat man getroffen?
Welche Träume vergessen, dem realen Leben angepasst?
Was macht das Leben aus, auch wenn es nicht spektakulär ist?
Und sind für unsere Kinder politische Überzeugungen nur noch Lifestyle- und Modetrends?





Damals wollten sie die Welt verbessern.
Heute sind sie angekommen in bürgerlichen Berufen und Lebensläufen.
An diesem Wochenende kommen alle wieder zusammen.
Bernhard Schlink schreibt in seiner ruhigen, direkten Art nach dem "Vorleser" über ein weiteres Kapitel der deutschen Geschichte.
Gleichzeitig geht es um das persönliche Leben jedes Einzelnen.
Welche Entscheidungen hat man getroffen?
Welche Träume vergessen, dem realen Leben angepasst?
Was macht das Leben aus, auch wenn es nicht spektakulär ist?
Und sind für unsere Kinder politische Überzeugungen nur noch Lifestyle- und Modetrends?





Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein begnadeter Ex-Terrorist trifft nach 20 Jahren auf ehemalige Mitstreiter. Konflikte,Diskussionen, Neid sind Zündstoff für mehr als ein politisch brisantes Wiedersehen.Aufregend! Ein begnadeter Ex-Terrorist trifft nach 20 Jahren auf ehemalige Mitstreiter. Konflikte,Diskussionen, Neid sind Zündstoff für mehr als ein politisch brisantes Wiedersehen.Aufregend!

„Das erste Wochenende in Freiheit“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Jörg war RAF-Terrorist. Nach zwanzig Jahren Haft holt ihn seine treue Schwester zu sich aufs Land. Dorthin hat sie für ein Wochenende auch einige Freunde und Bekannte von früher eingeladen. Es ist sehr spannend zu lesen, wie die verschiedenen Protagonisten aufeinander reagieren und was sie zu erzählen oder zu verheimlichen haben.
Die Handlung spielt in der bürgerlich intellektuellen Welt, in der Schlink die Handlungen seiner Romane und Erzählungen meist ansiedelt. Mit den seelischen Problemen dieses Personenkreises kennt sich der Autor bestens aus. Wie schon bei dem „Vorleser“ verarbeitet er auch in diesem Buch ein geschichtliches Thema (hier der deutsche linksradikale Terrorismus) zu einem Stück Unterhaltungsliteratur von hoher Güte. Nicht zuletzt weil hier auch ein begnadeter Kriminalbuchautor schreibt, kommt nie Langeweile auf. Es gibt immer wieder Spannung, überraschende Wendungen, manchmal auch unfreiwillige Komik.
Dieses Buch liest man gern in einem Stück. Sehr empfehlenswert!
Jörg war RAF-Terrorist. Nach zwanzig Jahren Haft holt ihn seine treue Schwester zu sich aufs Land. Dorthin hat sie für ein Wochenende auch einige Freunde und Bekannte von früher eingeladen. Es ist sehr spannend zu lesen, wie die verschiedenen Protagonisten aufeinander reagieren und was sie zu erzählen oder zu verheimlichen haben.
Die Handlung spielt in der bürgerlich intellektuellen Welt, in der Schlink die Handlungen seiner Romane und Erzählungen meist ansiedelt. Mit den seelischen Problemen dieses Personenkreises kennt sich der Autor bestens aus. Wie schon bei dem „Vorleser“ verarbeitet er auch in diesem Buch ein geschichtliches Thema (hier der deutsche linksradikale Terrorismus) zu einem Stück Unterhaltungsliteratur von hoher Güte. Nicht zuletzt weil hier auch ein begnadeter Kriminalbuchautor schreibt, kommt nie Langeweile auf. Es gibt immer wieder Spannung, überraschende Wendungen, manchmal auch unfreiwillige Komik.
Dieses Buch liest man gern in einem Stück. Sehr empfehlenswert!

„Ein Buch für 1 Wochenende!“

Corinna Teickner, Thalia-Buchhandlung Bremen

Wie fühlt es sich an, wenn man nach 20 Jahren aus der Haft entlassen wird? Und das als ehemaliger Terrorist! Wie geht man mit den Freunden von damals um?
Besonders, wenn sich die Freunde von einst ganz unterschiedlich entwickelt haben und damit auch ihre Lebenseinstellung und ihre persönlichen Ansichten nicht mehr übereinstimmen.
Jeder von ihnen hat die Geschehnisse aus der Jugendzeit anders verarbeitet, oder möchte sie am liebsten einfach vergessen.
Und doch wird es sie für immer miteinander verbinden.
Wie fühlt es sich an, wenn man nach 20 Jahren aus der Haft entlassen wird? Und das als ehemaliger Terrorist! Wie geht man mit den Freunden von damals um?
Besonders, wenn sich die Freunde von einst ganz unterschiedlich entwickelt haben und damit auch ihre Lebenseinstellung und ihre persönlichen Ansichten nicht mehr übereinstimmen.
Jeder von ihnen hat die Geschehnisse aus der Jugendzeit anders verarbeitet, oder möchte sie am liebsten einfach vergessen.
Und doch wird es sie für immer miteinander verbinden.

„Ein gewagtes Thema toll vorgestellt“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wie in „Der Vorleser“ behandelt Bernhard Schlink auch in diesem Buch wieder ein brisantes Thema. Nach 20 Jahren Haft wird der Terrorist Jörg vom Bundespräsidenten begnadigt. Um ihm einen möglichst guten Start ins normale Leben zu geben, hat seine Schwester einige seiner alten Freunde in ihr Haus ins ländliche Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Doch das Wochenende läuft ganz anders als von ihr geplant. Für die früheren Freunde ist das Leben weitergegangen, sie haben in der Zwischenzeit Karriere gemacht und sich von ihren früheren Idealen mehr oder weniger entfernt. Alte Unstimmigkeiten brechen wieder hervor. Bernhard Schlink ist es gelungen, dieses kontroverse Thema sehr gut zu thematisieren. Der Terrorist, der von verschiedenen Seiten für ihre Zwecke instrumentalisiert werden soll. Seine Schwester, die einfach ihre angenommene Mutterrolle nicht loslassen kann und die Freunde, die sich die damaligen Situationen gar nicht mehr vorstellen können. Toll geschrieben mit einer knappen Sprache lohnt sich dieses Buch für alle, die auch den Film oder das Buch „Der Baader Meinhof Komplex“ von Stefan Aust gesehen oder gelesen haben Wie in „Der Vorleser“ behandelt Bernhard Schlink auch in diesem Buch wieder ein brisantes Thema. Nach 20 Jahren Haft wird der Terrorist Jörg vom Bundespräsidenten begnadigt. Um ihm einen möglichst guten Start ins normale Leben zu geben, hat seine Schwester einige seiner alten Freunde in ihr Haus ins ländliche Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Doch das Wochenende läuft ganz anders als von ihr geplant. Für die früheren Freunde ist das Leben weitergegangen, sie haben in der Zwischenzeit Karriere gemacht und sich von ihren früheren Idealen mehr oder weniger entfernt. Alte Unstimmigkeiten brechen wieder hervor. Bernhard Schlink ist es gelungen, dieses kontroverse Thema sehr gut zu thematisieren. Der Terrorist, der von verschiedenen Seiten für ihre Zwecke instrumentalisiert werden soll. Seine Schwester, die einfach ihre angenommene Mutterrolle nicht loslassen kann und die Freunde, die sich die damaligen Situationen gar nicht mehr vorstellen können. Toll geschrieben mit einer knappen Sprache lohnt sich dieses Buch für alle, die auch den Film oder das Buch „Der Baader Meinhof Komplex“ von Stefan Aust gesehen oder gelesen haben

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Zum Nachdenken
von J.G. aus Berlin am 30.09.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jörg, ehemaliger RAF-Terrorist, wird nach 24 Jahren Haft nach Begnadigung durch den Bundespräsidenten aus dem Gefängnis entlassen. Seine Schwester hat an dem Wochenende nach seiner Entlassung verschiedene Freunde in ihr Sommerhaus eingeladen, um Jörg zum einen auf andere Gedanken zu bringen und zum anderen um die Hilfe der anderen... Jörg, ehemaliger RAF-Terrorist, wird nach 24 Jahren Haft nach Begnadigung durch den Bundespräsidenten aus dem Gefängnis entlassen. Seine Schwester hat an dem Wochenende nach seiner Entlassung verschiedene Freunde in ihr Sommerhaus eingeladen, um Jörg zum einen auf andere Gedanken zu bringen und zum anderen um die Hilfe der anderen ggf. in Anspruch nehmen zu können. Auch ungeladene Gäste gesellen sich zu der Runde. Doch alles kommt ein bisschen anders als sie sich das gedacht hat und es kommen Dinge ans Licht wie sie sie nicht gewollt hat. Die Atmosphäre ist angespannt, aber statt feuriger Dialoge finden die wirklichen Prozesse in den Gedanken der Personen statt, Gespräche werden zu Monologen und bleiben damit vage. Ich hätte mir persönlich ein bisschen mehr tiefgreifendere Diskussionen gewünscht. Auch wenn das Buch in vielerlei Hinsicht ein bisschen oberflächlich ist, hat es mich dennoch sehr bzgl. der Thematiken RAF und globale Entwicklung des Terrorismus zum Nachdenken angeregt.

Ein schwieriges Thema
von Doris Börgers aus Essen am 18.05.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein ehemaliger Terrorist wird aus der Haft entlassen und von seiner Schwester abgeholt. Sie hat ein Haus auf dem Land, und dort Freunde und Verwandte eingeladen. An diesem Wochenende kommen viele Emotionen hoch, jeder hat so seine Erwartungen an Ihn, die sich nicht unbedingt erfüllen. Ein schwieriges Thema gut umgesetzt.

Geschichte mal anders
von J. Liszetzki am 28.04.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach zwanzig Jahren Haft ist Jörg überraschend begnadigt worden. Seine Schwester, will sein erstes Wochenende in Freiheit mit alten Freunden feiern, ohne Reporter und Kameras. Alle kommen aus Loyalität, aus Nostalgie und aus Neugier. Sie können sich aber der Konfrontation mit ihrer eigenen Biographie, ihren Lebensträumen und Lebenslügen nicht... Nach zwanzig Jahren Haft ist Jörg überraschend begnadigt worden. Seine Schwester, will sein erstes Wochenende in Freiheit mit alten Freunden feiern, ohne Reporter und Kameras. Alle kommen aus Loyalität, aus Nostalgie und aus Neugier. Sie können sich aber der Konfrontation mit ihrer eigenen Biographie, ihren Lebensträumen und Lebenslügen nicht entziehen. Eine ganz aussergewöhnliche Art sich mit dem deutschen Herbst auseinderzusetzen und vor allem wer hat Jörg damals an die Polizei verraten.