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Solar

Ungekürzte Lesung

Michael Beard, 53, ist Nobelpreisträger der Physik. Doch seine besten Zeiten hat er hinter sich. Er lebt von seiner Reputation, gibt seinen Namen für Briefköpfe her, käut seine prämierte Idee in Vorträgen wieder und ergattert Fördergelder für ein politisches Prestigeprojekt: das Institut für Erneuerbare Energien. Wirklich neue Energie aber steckt er nur in den privaten Bereich: Während seiner fünften Ehe hat er es zu elf Affären gebracht. Nun aber rächt sich seine Frau und nimmt sich einen Liebhaber. Genau in dem Moment, als alles ins Wanken gerät, bietet sich ihm die Gelegenheit zu einem Coup … Ian McEwans Roman ist eine ebenso gnadenlose wie vielschichtige Abrechnung mit der Politik, dem Wissenschaftsbetrieb – und einer Sorte Mann.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 18.10.10
Ein ambitionierter Roman über Liebe, Ehe, deren Eigenleben und über die Errungenschaften der Wissenschaft in Sachen Energiegewinnung für die Zukunft. Bestsellerautor Ian McEwan hat sich wieder mal selbst übertroffen.
Portrait
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller. Zuletzt kamen Verfilmungen von ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Burghart Klaussner
Anzahl 9
Erscheinungsdatum 19.11.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783257802962
Verlag Diogenes Verlag AG
Auflage 1. Unabridged
Spieldauer 673 Minuten
Übersetzer Werner Schmitz
Hörbuch (CD)
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27,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Genialer Geniestreich von Ian McEwan. Clever, witzig und brillant! Genialer Geniestreich von Ian McEwan. Clever, witzig und brillant!

„Der betrogene Betrüger!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Nach zahlreichen Ehen (5!) und noch mehr Affären wird er von seiner jungen Frau mit einem Bauarbeiter ( wie schrecklich banal!) betrogen. Seit seinem Nobelpreis ruht er sich auf seine und auf fremde Federn aus und beschließt an einer Klimakonferenz in Spitzbergen teilzunehmen. Er will die Menschheit mit künstlicher Photosynthese aus der Energiefalle erlösen.

Tolle Geschichte um Eine ziemlich unsympathische Figur (trotzdem liest man gerne weiter!) um den Klimawandel und die Moral im privaten wie im beruflichen Umfeld, mit einer guten Portion englischen Humor! Wunderbar!
Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Nach zahlreichen Ehen (5!) und noch mehr Affären wird er von seiner jungen Frau mit einem Bauarbeiter ( wie schrecklich banal!) betrogen. Seit seinem Nobelpreis ruht er sich auf seine und auf fremde Federn aus und beschließt an einer Klimakonferenz in Spitzbergen teilzunehmen. Er will die Menschheit mit künstlicher Photosynthese aus der Energiefalle erlösen.

Tolle Geschichte um Eine ziemlich unsympathische Figur (trotzdem liest man gerne weiter!) um den Klimawandel und die Moral im privaten wie im beruflichen Umfeld, mit einer guten Portion englischen Humor! Wunderbar!

„Galaktisch gut!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Michael Beard, dreiundfünfzig Jahre alt und Nobelpreisträger der Physik. Klein, dick glatzköfig, aber ein begnadeter Schürzenjäger! Fünf Ehen und elf Affären sind seine Art sich zu entspannen oder sich zu beweisen, dass das noch nicht alles war. Ein klasse Politik-und Wissenschaftsroman über die Klimawende! Ich garantier Ihnen beste und intelligente Unterhaltung! Michael Beard, dreiundfünfzig Jahre alt und Nobelpreisträger der Physik. Klein, dick glatzköfig, aber ein begnadeter Schürzenjäger! Fünf Ehen und elf Affären sind seine Art sich zu entspannen oder sich zu beweisen, dass das noch nicht alles war. Ein klasse Politik-und Wissenschaftsroman über die Klimawende! Ich garantier Ihnen beste und intelligente Unterhaltung!

„Ein Chauvi rettet die Welt“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Von chauvinistischen Bourgeois, Lippenpflegestiften und künstlicher Photosynthese.

Michael Beard ist fassungslos! Seine Frau betrügt ihn: mit einem Bauhandwerker(!). War er es doch, der in den letzten fünf Jahren ein dutzend Affären gepflegt hat.
Beard, zweiundfünfzig, nicht wirklich attraktiv, kahl, klein, dick und klug. Nobelpreisträger der Physik, einst Wissenschaftler, nun ein alternder Bourgeois. Seine Frau, zwanzig Jahre jünger und immer noch so frisch wie Erdbeeren mit Schlagsahne.
Verwundert darüber, wie lähmend und erbärmlich es sich anfühlt, der Betrogene zu sein, flüchtet er, vor dem kläglichen Endspiel seiner fünften Ehe, nach Spitzbergen zu einer Klimakonferenz.


„Eingeladen waren insgesamt zwanzig Künstler und Wissenschaftler, die sich mit dem Klimawandel beschäftigten. In nur fünfzehn Kilometer Entfernung... befand sich ein dramatisch abschmelzender Gletscher, dessen steile blaue Klippen regelmäßig hausgroße Eisblöcke kalbten. An Bord gab es einen „international renommierten“ italienischen Koch; allzu aufdringliche Eisbären würden notfalls von einem Führer mit einem großkalibrigen Gewehr erschossen... Das Kohlendioxid von zwanzig Hin- und Rückflügen, von Schneemobilfahrten sowie sechzig in polarer Kälte zubereiteten warmen Mahlzeiten pro Tag sollte durch dreitausend neugepflanzte Bäume in Venezuela wettgemacht werden – sobald man ein geeignetes Gelände gefunden und die zuständigen Behörden bestochen hätte.“


Zurück in der Zivilisation hat Beard eine Vision. Gottgleich will er die Welt mit künstlicher Photosynthese in industriellem Maßstab beschenken.

Das Psychogramm eines alternden, betrogenen Chauvis, die Be- und Verurteilung der gesamten Zivilisation, die Möglichkeit ihrer Rettung und eine ordentliche Portion Physik. All das schnürt McEwan zu einem Päckchen, mit Dramatik, bitterbösem Witz und köstlichen Anekdoten bedrucktem Geschenkpapier.

Gepflegte Unterhaltung!
Von chauvinistischen Bourgeois, Lippenpflegestiften und künstlicher Photosynthese.

Michael Beard ist fassungslos! Seine Frau betrügt ihn: mit einem Bauhandwerker(!). War er es doch, der in den letzten fünf Jahren ein dutzend Affären gepflegt hat.
Beard, zweiundfünfzig, nicht wirklich attraktiv, kahl, klein, dick und klug. Nobelpreisträger der Physik, einst Wissenschaftler, nun ein alternder Bourgeois. Seine Frau, zwanzig Jahre jünger und immer noch so frisch wie Erdbeeren mit Schlagsahne.
Verwundert darüber, wie lähmend und erbärmlich es sich anfühlt, der Betrogene zu sein, flüchtet er, vor dem kläglichen Endspiel seiner fünften Ehe, nach Spitzbergen zu einer Klimakonferenz.


„Eingeladen waren insgesamt zwanzig Künstler und Wissenschaftler, die sich mit dem Klimawandel beschäftigten. In nur fünfzehn Kilometer Entfernung... befand sich ein dramatisch abschmelzender Gletscher, dessen steile blaue Klippen regelmäßig hausgroße Eisblöcke kalbten. An Bord gab es einen „international renommierten“ italienischen Koch; allzu aufdringliche Eisbären würden notfalls von einem Führer mit einem großkalibrigen Gewehr erschossen... Das Kohlendioxid von zwanzig Hin- und Rückflügen, von Schneemobilfahrten sowie sechzig in polarer Kälte zubereiteten warmen Mahlzeiten pro Tag sollte durch dreitausend neugepflanzte Bäume in Venezuela wettgemacht werden – sobald man ein geeignetes Gelände gefunden und die zuständigen Behörden bestochen hätte.“


Zurück in der Zivilisation hat Beard eine Vision. Gottgleich will er die Welt mit künstlicher Photosynthese in industriellem Maßstab beschenken.

Das Psychogramm eines alternden, betrogenen Chauvis, die Be- und Verurteilung der gesamten Zivilisation, die Möglichkeit ihrer Rettung und eine ordentliche Portion Physik. All das schnürt McEwan zu einem Päckchen, mit Dramatik, bitterbösem Witz und köstlichen Anekdoten bedrucktem Geschenkpapier.

Gepflegte Unterhaltung!

„Klimaforscher durch Eisbärfell getötet“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Burghart Klaußner liest unglaublich fesselnd den neuen Roman von Ian McEwan. Michael Beard, der sich durch sein Leben schlängelt und über Leichen geht. Wieder ein richtig guter Roman von Ian McEwan, der seine Fans einfach nie enttäuscht.

Burghart Klaußner liest unglaublich fesselnd den neuen Roman von Ian McEwan. Michael Beard, der sich durch sein Leben schlängelt und über Leichen geht. Wieder ein richtig guter Roman von Ian McEwan, der seine Fans einfach nie enttäuscht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
6
4
0
0
1

Unterhaltsamer und witziger Roman über Klimawandel und Solarenergie.
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der neue Roman des Briten Ian McEwan handelt vom alternden Physiknobelpreisträger Michael Beard, dessen Leben total aus den Fugen gerät als ihn seine vierte Frau betrügt – und man vergönnt es ihm. Er ist ein schrecklicher Mensch. Er ist ein Schwätzer, Säufer, hemmungslos esssüchtig und wird dadurch immer dicker.... Der neue Roman des Briten Ian McEwan handelt vom alternden Physiknobelpreisträger Michael Beard, dessen Leben total aus den Fugen gerät als ihn seine vierte Frau betrügt – und man vergönnt es ihm. Er ist ein schrecklicher Mensch. Er ist ein Schwätzer, Säufer, hemmungslos esssüchtig und wird dadurch immer dicker. Trotzdem ist er ein Frauenheld, aber keine hält es lange mit ihm aus. Nobelpreis und wissenschaftlicher Erfolg liegen lange zurück und er ist ein schlechter Chef ohne Verant¬wortung und Ehrgeiz. Erderwärmung und Solarenergie interessieren ihn eigentlich überhaupt nicht. Das ändert sich erst als er nach einer Reise auf seinen größten Fan (Physiker) und gleichzeitig Geliebten seiner Frau trifft und dieser über ein Eisbärfell stolpert und stirbt. Die Devise lautet nun – schnell mal einem anderen Nebenbuhler den Mord anhängen und dann die fremden Ideen verwirklichen... Solar ist sicher nicht McEwans bester, aber vielleicht sein komischster Roman. Das Leben Beards ist gespickt mit Peinlichkeiten und (irr)witzigen Unfällen. Auch wenn Humor und Slapstick manchmal (im wahrsten Sinne des Wortes) unter der Gürtellinie liegen, ist der Roman von Anfang bis Ende extrem unterhaltsam.

Wenn's nicht sein soll...
von Sandra am 14.12.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

... sollte man's lassen. Ian Mc Ewan hat bestimmt genügend gute Bücher geschrieben, um ein solch schwaches verkaufen zu müssen. Die Hauptfigur ist überzeichnet, das kennt man von Mc Ewan nicht anders, diese hier wirkt aber mehr gesucht als erfunden, sie erinnert an Laienschriftsteller, oder an solche, die einen... ... sollte man's lassen. Ian Mc Ewan hat bestimmt genügend gute Bücher geschrieben, um ein solch schwaches verkaufen zu müssen. Die Hauptfigur ist überzeichnet, das kennt man von Mc Ewan nicht anders, diese hier wirkt aber mehr gesucht als erfunden, sie erinnert an Laienschriftsteller, oder an solche, die einen Abgabetermin einhalten mussten. Alles scheint viel zu wenig überdacht, hingekritzelt, dem Zufall überlassen. Schade.

Und wieder: ein Meisterwerk!
von GinaLeseratte aus Kornwestheim am 05.07.2012
Bewertet: Taschenbuch

Ian McEwan gehört zweifellos zu den wichtigsten und besten Schriftstellern unserer Zeit. Immer wieder findet er neue (zum Teil ungewöhnliche) Themen und schafft eindrucksvolle Charaktere. So auch Michael Beard in „Solar“ – Nobelpreisträger der Physik, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht, seine diversen Ehefrauen mit unzähligen Affären betrügt, maßlos... Ian McEwan gehört zweifellos zu den wichtigsten und besten Schriftstellern unserer Zeit. Immer wieder findet er neue (zum Teil ungewöhnliche) Themen und schafft eindrucksvolle Charaktere. So auch Michael Beard in „Solar“ – Nobelpreisträger der Physik, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht, seine diversen Ehefrauen mit unzähligen Affären betrügt, maßlos isst und trinkt und sich mit fremden Federn schmückt … Er ist wahrlich kein Symphatieträger, niemand, mit dem man sich identifizieren kann und will und trotzdem liest man immer weiter und will unbedingt wissen, was passiert. Und natürlich geht es in „Solar“ auch um Physik, aber diese Stellen sind auch für „Nichtwissenschaftler“ gut lesbar und vor allem verständlich. Mir gefällt der Roman – wie bisher alles von Ian McEwan – insgesamt sehr gut, aber besonders Teil eins, der im Jahr 2000 spielt, ist grandios geschrieben!