Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

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(25)
Der junge orthodoxe Jude Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti, hat ein Problem: Die Frauen, die ihm seine ›mame‹ als Heiratskandidatinnen vorsetzt, sehen alle so aus wie sie. Ganz im Gegensatz zu Laura, seiner hübschen Mitstudentin an der Universität Zürich – doch die ist leider eine ›schikse‹: Sie trägt Hosen, hat einen wohlgeformten ›tuches‹, trinkt Gin Tonic und benutzt ungehörige Ausdrücke. Zweifel befallen Motti: Ist sein vorgezeichneter Weg wirklich der richtige für ihn? Sein Gehorsam gegenüber der ›mame‹ mit ihren verstörenden Methoden schwindet. Dafür wächst seine Leidenschaft für Laura. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Und Motti kann schon bald einen vorläufigen Schluss ziehen: Auch ›schiksn‹ haben nicht alle Tassen im Schrank.
Portrait
Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Studium der Jurisprudenz als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Erste Beachtung als Autor erlangte er 1998 mit im Internet veröffentlichten Kolumnen. 2007 machte er sich selbständig als Autor und Texter. Sein erster Roman ›Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse‹ wurde zu einem Best- und Longseller. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Thomas Meyer lebt und arbeitet in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Thomas Meyer
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 26.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257803396
Verlag Diogenes Verlag AG
Auflage 2. UBR
Spieldauer 287 Minuten
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Motti, jüdisch-othodoxer Sohn einer äußerst besitzergreifenden Mutter, soll heiraten - Mame hat auch schon die Richtige im Auge, natürlich aus ihren Kreisen, jiddisch muss sie sein. Aber Motti verliebt sich ausgerechnet in eine Schickse, doch sind deren Mütter besser? Das wird Motti erfahren und was die Mame alles versucht, um das Müttersöhnchen Motti wieder auf die richtige Bahn zu lenken und wie Motti widersteht, ist so außerordentlich komisch, als hätte Woody Allen Pate gestanden.
Demnächst auch im Kino!
Motti, jüdisch-othodoxer Sohn einer äußerst besitzergreifenden Mutter, soll heiraten - Mame hat auch schon die Richtige im Auge, natürlich aus ihren Kreisen, jiddisch muss sie sein. Aber Motti verliebt sich ausgerechnet in eine Schickse, doch sind deren Mütter besser? Das wird Motti erfahren und was die Mame alles versucht, um das Müttersöhnchen Motti wieder auf die richtige Bahn zu lenken und wie Motti widersteht, ist so außerordentlich komisch, als hätte Woody Allen Pate gestanden.
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Sorgen macht sie sich ständig, Mordechai Wolkenbruchs Mutter, vor allem weil alle Heiratskandidatinnen, die sie für ihren jüngsten Spross auswählt ihm absolut nicht zusagen. Dafür geht ihm Laura - leider seiner jüdischen Religion nichts zugehörig - dafür Gin trinkend und Hosenträgerin - nicht mehr aus dem Kopf. Zwei Welten prallen aufeinander und in keiner scheint das mit der Liebe einfach zu sein, Motti wird also seinen eigenen Weg suchen müssen, das ist nicht immer komisch und witzig aber eine außerordentliche unterhaltsame Lektüre - und das Glossar am Ende mit allen jiddischen Begriffen ist ein echtes i-Tüpfelchen ! Sorgen macht sie sich ständig, Mordechai Wolkenbruchs Mutter, vor allem weil alle Heiratskandidatinnen, die sie für ihren jüngsten Spross auswählt ihm absolut nicht zusagen. Dafür geht ihm Laura - leider seiner jüdischen Religion nichts zugehörig - dafür Gin trinkend und Hosenträgerin - nicht mehr aus dem Kopf. Zwei Welten prallen aufeinander und in keiner scheint das mit der Liebe einfach zu sein, Motti wird also seinen eigenen Weg suchen müssen, das ist nicht immer komisch und witzig aber eine außerordentliche unterhaltsame Lektüre - und das Glossar am Ende mit allen jiddischen Begriffen ist ein echtes i-Tüpfelchen !

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Umwerfend! Die Geschichte um Mottis Selbstfindung ist wunderbar geschrieben und trifft einen herrlichen Tonfall. Ich habe dieses Buch sehr genossen. Umwerfend! Die Geschichte um Mottis Selbstfindung ist wunderbar geschrieben und trifft einen herrlichen Tonfall. Ich habe dieses Buch sehr genossen.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Witzig und humorvoll wird hier eine eigentlich ernste Geschichte erzählt: Wolkenbruch entfernt sich durch eine unangebrachte Leidenschaft von seiner Mischpoke, herrlich! Witzig und humorvoll wird hier eine eigentlich ernste Geschichte erzählt: Wolkenbruch entfernt sich durch eine unangebrachte Leidenschaft von seiner Mischpoke, herrlich!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Jüdische Mütter sind anders. Und wenn sie einen verkuppeln wollen werden sie unausstehlich. Klasse Buch, Jüdische Mütter sind anders. Und wenn sie einen verkuppeln wollen werden sie unausstehlich. Klasse Buch,

„Reinlesen, Motti cool finden und sich mal unvoreingenommen Jüdischer Lebensart widmen!“

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ich finde ja fast alles, was von Diogenes verlegt wird, richtig gut. Soviel sei schonmal gesagt. "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" hat sich in der Verlagsvorschau so enorm gut angelesen, dass ich an meinen Lieblingsvertreter von Diogenes gleich eine Anfrage für ein Leseexemplar geschickt habe - ohne zu wissen, dass ich schon eines im Regal stehen hatte. Denn den Kollegen von Diogenes war offenbar schon vor mir klar, dass wir's hier mit einem absolut ungewöhnlichen Buch zu tun haben, dem ein Hauch von persönlicher Empfehlung zum Vorteil gereichen kann. Hiermit also mein Beitrag:
Motti Wolkenbruch ist ein liebenswürdiger, intelligenter junger Mann, der wie fast alle Mitzwanziger so richtig überhaupt gar keinen Spaß an der Selbstfindung hat. Man eckt überall an, schon die falsche Brille kann über hopp oder top bei Altersgenossen entscheiden und manchmal meint es das Schicksal auch so gar nicht gut mit einem und man ist - abgesehen von allem anderen - auch noch auf koscheren Wein angewiesen. Motti selbst steht nicht so auf koschere Nahrungsmittel und auf die ihm von seiner Mame zugedachten Ehefrauen in spe auch nicht. Im Prinzip stehen eigentlich alle Leitbilder, die ihm seine religiöse Glaubensgemeinschaft vorlebt, nicht im Einklang mit dem, was er fühlt. Also muss er ausbrechen, der arme Kerl. Ein schwieriges Unterfangen für einen in Wien und unter dem Dach seiner liebenden Eltern lebenden Juden. Ach Motti, wie hab ich mit dir gefiebert und ach Thomas Meyer, wie hab ich mich gefreut, einen supercoolen, zeitgenössischen, halb Jiddisch halb Deutschen Roman zu lesen, der liebevoll und kritisch zugleich die aktuelle Situation junger europäischer Juden erzählt und dabei immer authentisch und nachvollziehbar bleibt. Das ist es doch, was gute Literatur tut: Ich kann in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen und weiss am Ende eines Buches, wie ein junger Mensch einer anderen Glaubensrichtung sich aktuell fühlen KÖNNTE. Ich fand's toll! Bemerkenswert und anders und definitiv lesenswert! Motti, ich warte auf ne Fortsetzung!
Ich finde ja fast alles, was von Diogenes verlegt wird, richtig gut. Soviel sei schonmal gesagt. "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" hat sich in der Verlagsvorschau so enorm gut angelesen, dass ich an meinen Lieblingsvertreter von Diogenes gleich eine Anfrage für ein Leseexemplar geschickt habe - ohne zu wissen, dass ich schon eines im Regal stehen hatte. Denn den Kollegen von Diogenes war offenbar schon vor mir klar, dass wir's hier mit einem absolut ungewöhnlichen Buch zu tun haben, dem ein Hauch von persönlicher Empfehlung zum Vorteil gereichen kann. Hiermit also mein Beitrag:
Motti Wolkenbruch ist ein liebenswürdiger, intelligenter junger Mann, der wie fast alle Mitzwanziger so richtig überhaupt gar keinen Spaß an der Selbstfindung hat. Man eckt überall an, schon die falsche Brille kann über hopp oder top bei Altersgenossen entscheiden und manchmal meint es das Schicksal auch so gar nicht gut mit einem und man ist - abgesehen von allem anderen - auch noch auf koscheren Wein angewiesen. Motti selbst steht nicht so auf koschere Nahrungsmittel und auf die ihm von seiner Mame zugedachten Ehefrauen in spe auch nicht. Im Prinzip stehen eigentlich alle Leitbilder, die ihm seine religiöse Glaubensgemeinschaft vorlebt, nicht im Einklang mit dem, was er fühlt. Also muss er ausbrechen, der arme Kerl. Ein schwieriges Unterfangen für einen in Wien und unter dem Dach seiner liebenden Eltern lebenden Juden. Ach Motti, wie hab ich mit dir gefiebert und ach Thomas Meyer, wie hab ich mich gefreut, einen supercoolen, zeitgenössischen, halb Jiddisch halb Deutschen Roman zu lesen, der liebevoll und kritisch zugleich die aktuelle Situation junger europäischer Juden erzählt und dabei immer authentisch und nachvollziehbar bleibt. Das ist es doch, was gute Literatur tut: Ich kann in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen und weiss am Ende eines Buches, wie ein junger Mensch einer anderen Glaubensrichtung sich aktuell fühlen KÖNNTE. Ich fand's toll! Bemerkenswert und anders und definitiv lesenswert! Motti, ich warte auf ne Fortsetzung!

„Wolkenbruchs wunderliche Reise in die arme einer Schickse“

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Lesen Sie sich dieses Buch laut vor. NEIN ich bin nicht verrückt und JA ich meine es ernst.
So werden Sie die Geschichte des jungen orthodoxen Juden Mordechai Wolkenbruch,kurz Motti von seiner mame genannt, mit einem Lächeln besser verstehen. Seine mame setzt ihm ständig Heiratskandidatinnen vor, die ihr sehr ähneln. Mordechai studiert in Zürich und lernt eine Schickse kennen. Sein Gehorsam der mame gegenüber schwindet. Dafür wächst seine Leidenschaft für Laura, seiner Mitstudentin. Einen Schluss zieht Motti aber schon bald:Auch Schicksn haben nicht alle Tassen im Schrank.
Viel Spass beim lesen und anschließenden ausprobieren des mitgelieferten Matzenknödelrezept
Lesen Sie sich dieses Buch laut vor. NEIN ich bin nicht verrückt und JA ich meine es ernst.
So werden Sie die Geschichte des jungen orthodoxen Juden Mordechai Wolkenbruch,kurz Motti von seiner mame genannt, mit einem Lächeln besser verstehen. Seine mame setzt ihm ständig Heiratskandidatinnen vor, die ihr sehr ähneln. Mordechai studiert in Zürich und lernt eine Schickse kennen. Sein Gehorsam der mame gegenüber schwindet. Dafür wächst seine Leidenschaft für Laura, seiner Mitstudentin. Einen Schluss zieht Motti aber schon bald:Auch Schicksn haben nicht alle Tassen im Schrank.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
20
5
0
0
0

Der jing der sich in a schicksn verliebt hat
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mordechai Wolkenbruch ist ein orthodoxer junger Jude, der von allen Motti gerufen wird. Und Motti hat ein Problem, nämlich die Versuche des Schidech seiner Mame. Einige passende Kandidatinnen hat sie bereits ausgesucht, nur das Motti sein Herz bereits an eine Schickse verloren hat… Ich muss ja zugeben, dass ich gerade... Mordechai Wolkenbruch ist ein orthodoxer junger Jude, der von allen Motti gerufen wird. Und Motti hat ein Problem, nämlich die Versuche des Schidech seiner Mame. Einige passende Kandidatinnen hat sie bereits ausgesucht, nur das Motti sein Herz bereits an eine Schickse verloren hat… Ich muss ja zugeben, dass ich gerade am Anfang so meine Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte einzutauchen, eben weil der Autor nicht gerade geizig mit jiddischen Wörtern um sich schmeißt. Ich war da schon sehr dankbar für das Glossar am Ende des Buches. Allerdings gibt es ja das eine oder andere Wort, dessen Bedeutung sich auch eröffnet, wenn man es laut ausspricht. Wie zum Beispiel das glejsel tej. Hat man diese Hürde dann überwunden, ist „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme eine Schickse“ einen wunderbar pointierten und humorvollen Roman über die Welt eines jungen orthodoxen Juden. Gerade Mottis Mutter spielt eine nicht unwesentliche Rolle und wird doch manchmal ein bisschen überspitzt dargestellt. Die Geschichte an sich ist mit dem wirklich langen Titel schon erzählt, aber nichtdestotrotz hab ich mich mit Thomas Meyers Geschichte ein paar amüsante Stunden verbracht. Fazit: A literarische schejnkajt!

Köstliches Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaffhausen am 03.04.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Die Probleme von Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti genannt, der sich seine Männlichkeit beweisen und sich gleichzeitig aus den Fängen seiner überaus bestimmenden Mutter und den Zwängen der jüdischen Orthodoxie lösen will, werden liebevoll, mit viel Witz und Charme und auf eine natürliche, fröhliche Art geschildert (was uns auch einen... Die Probleme von Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti genannt, der sich seine Männlichkeit beweisen und sich gleichzeitig aus den Fängen seiner überaus bestimmenden Mutter und den Zwängen der jüdischen Orthodoxie lösen will, werden liebevoll, mit viel Witz und Charme und auf eine natürliche, fröhliche Art geschildert (was uns auch einen kleinen Einblick in das Herz einer jüdischen Mutter und die jüdische Lebensart gibt). Motti will keine der von seiner mame (Mutter) ausgewählten Frauen, die ausnahmslos aus der orthodoxen Gemeinschaft von Zürich stammen. Er verfällt einer Mitstudentin und gojete (Nichtjüdin), die Hosen trägt, Alkohol trinkt und unfeine Wörter benützt, einer Schickse also. Unweigerlich setzt die mame ihren Sohn jetzt vor die Tür. Motti beginnt in der Welt der Unkoscheren zu schnuppern. Mir hat das Lesen dieses Buches unheimlich Spass gemacht. Lesen Sie selbst!!!! Köstlich ist auch der Stil des Buchs mit seinen unzähligen jiddischen Einsprengseln (keine Angst, im Anhang findet sich ein Wörterverzeichnis).

Genialer Vorleser
von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2014

Ich hatte das große Glück, Thomas Meyer in Wien aus seinem Buch lesen zu hören. Nicht nur, dass er eine der witzigsten und geistreichsten Geschichten seit langem abgeliefert hat, ist er auch noch ein lustiger, begabter Vorleser und ein sympathischer Mensch.. Also musste ich auch das Hörbuch, das er... Ich hatte das große Glück, Thomas Meyer in Wien aus seinem Buch lesen zu hören. Nicht nur, dass er eine der witzigsten und geistreichsten Geschichten seit langem abgeliefert hat, ist er auch noch ein lustiger, begabter Vorleser und ein sympathischer Mensch.. Also musste ich auch das Hörbuch, das er selber eingelesen hat, kaufen. Was soll ich sagen, einfach genial. Wenn Ihnen demnächst eine Radlerin oder Läuferin mit Kopfhörern und einem breiten Grinsen auf dem Gesicht entgegenkommt, bin es vielleicht ich, den Hörbüchern auf meinem ipod lauschend.