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Warten auf Schnee

Seit ihre Mutter fortging, sind Pauli und ihre Schwester Karine auf sich allein gestellt. Pauli ist sechzehn und als Ältere darum bemüht, einen normalen Tagesablauf aufrechtzuerhalten. Doch die Vorräte, die ihre Mutter vor ihrem Verschwinden einkochte, gehen zur Neige, und obwohl noch nicht mal November ist, verheißt der Blick zum Himmel nichts Gutes. Nachdem auch die letzten Bewohner das Dorf verlassen haben und der Mond die Landschaft in ein unheilvolles, blassgrünes Licht taucht, ziehen die fernen Hügel Pauli magisch an. Denn dahinter liegt das Unbekannte, das alle verschluckt – zuerst ihren Vater und später auch Powel, den großen Jungen mit dem seltsamen Gesicht, ihren einzigen Vertrauten. Auf der Suche nach einer Erklärung wandern Paulis Gedanken in die Vergangenheit, und schicksalhafte Geschichten treten ans Licht. Pauli wird klar: Sie muss handeln, bevor der erste Schnee fällt.
"Warten auf Schnee" ist ein schnörkelloses Debüt mit präziser Sprache, das durch seine atmosphärische Dichte besticht und eine hypnotische Ruhe ausstrahlt, die den Leser in ihren Bann zieht. Kunstvoll verwebt Karoline Menge archaische Märchenmotive zu einer modernen Geschichte, die einen anschwellenden Sog des Unheimlichen erzeugt. Gleichsam erzählt sie von einer Familie, deren Mitglieder sich gegenseitig ins Verderben stürzen und in deren Zentrum eine mutige Heldin ihren Ängsten trotzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.08.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783627022686
Verlag Frankfurter Verlagsanstalt
Dateigröße 822 KB
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Zwei Schwestern im Teenageralter leben völlig auf sich alleine gestellt - verlassen von ihrer psychisch angeschlagene Mutter - toll geschrieben, märchenhaft und etwas düster... Zwei Schwestern im Teenageralter leben völlig auf sich alleine gestellt - verlassen von ihrer psychisch angeschlagene Mutter - toll geschrieben, märchenhaft und etwas düster...

„Es schneit. “

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Poetisch, gar märchenhaft erzählt Karoline Menge eine Geschichte, die Freiheit für Interpretationen lässt.
Zurückgelassen von den Eltern und unbeachtet von der Dorfgemeinschaft, sind die Schwestern auf sich allein gestellt. Man verliert sich in der Sprachgewandtheit der Autorin und beinahe verängstigt lässt man die Atmosphäre ihre Wirkung entfalten. Gänsehaut war mein ständiger Begleiter, nicht aufgrund der allgegenwärtigen physischen Kälte, sondern hervorgerufen durch die schaurigen Zwischentöne.
Nichts ist eindeutig, nichts ist gewiss, die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verwischt.

Bisher nur durch Kurzgeschichten bekannt, kann sich der Debütroman der Autorin durchaus sehen lassen. Warten Sie gerne mit mir gemeinsam auf den Schnee...
Poetisch, gar märchenhaft erzählt Karoline Menge eine Geschichte, die Freiheit für Interpretationen lässt.
Zurückgelassen von den Eltern und unbeachtet von der Dorfgemeinschaft, sind die Schwestern auf sich allein gestellt. Man verliert sich in der Sprachgewandtheit der Autorin und beinahe verängstigt lässt man die Atmosphäre ihre Wirkung entfalten. Gänsehaut war mein ständiger Begleiter, nicht aufgrund der allgegenwärtigen physischen Kälte, sondern hervorgerufen durch die schaurigen Zwischentöne.
Nichts ist eindeutig, nichts ist gewiss, die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verwischt.

Bisher nur durch Kurzgeschichten bekannt, kann sich der Debütroman der Autorin durchaus sehen lassen. Warten Sie gerne mit mir gemeinsam auf den Schnee...

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