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LOA

Die weiße Mambo

(6)
Klappentext:

Zwei Menschen, zwei Geschichten, durch Jahrhunderte und Kontinente getrennt, doch auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden …

Düstere Träume und ihre vergessene Kindheit bestimmen das Leben der 16-jährigen Zoé. Die nebelhafte Prophezeiung einer Wahrsagerin führt sie nach Haiti, wo sie geboren wurde. Ein seltsames Land, in dem Magie, Geister und Dämonen zum Alltag gehören. Doch je tiefer Zoé nach ihren Wurzeln gräbt, um Antworten zu finden, desto rätselhafter werden die Hinweise.

Gibt es ein Geheimnis um ihre Geburt? Und wer sind die unheimlichen Männer, die sie verfolgen? Zoé ahnt nicht, wie eng ihr Schicksal mit Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten verwoben ist – und mit den Menschen, die anno 1791 die Haitianische Revolution auslösten: dem charismatischen Sklavenführer Boukman, dem jungen Mokabi, der als Sklave aus seiner afrikanischen Heimat in die neue Welt verschleppt wurde, und Cécile Fatiman – der legendären Voodoopriesterin, die man einst »Die weiße Mambo« nannte.

Pressetext:

»Mit mir habt ihr den Baum der Freiheit gefällt. Doch seine Wurzeln werden erneut ausschlagen, denn sie sind zahlreich und tief.«
(François-Dominique Toussaint Louverture (∗1743 †1803, führender Freiheitskämpfer während der Haitianischen Revolution)

»LOA – Die weiße Mambo« ist der erste Teil einer Romantrilogie, die sich mit Elementen aus Mystery, History und Thriller in keine Genreschublade stecken lässt. Auf zwei Zeitebenen verknüpft die Geschichte wahre historische Ereignisse mit einem spannenden Abenteuer im Voodooland Haiti.

Autorin Petra Renée Meineke begeisterte mit »LOA« auf der kanadischen Schreibplattform Wattpad Tausende von Lesern und gewann 2014 einen Wattys Award.
Portrait
Petra Renée Meineke, geboren in den Swinging Sixties, studierte zwei Semester lang Kunst, bevor sie sich Bodenständigerem zuwandte und ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Diplom abschloss.

Die Autorin liebt Zahlen ebenso wie Worte, hat als Marketingmanagerin, Personalleiterin und Geschäftsführerin gearbeitet und ihre Leidenschaft fürs Schreiben als Redakteurin, Werbe- und PR-Texterin und gelegentlich als Ghostwriterin ausgelebt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann lebt die gebürtige Harzerin heute in einer ländlichen Gemeinde bei Stuttgart.

Eine »gesunde Portion Verrücktheit« braucht jede gute Buchidee, davon ist sie überzeugt. Der Erfolg bestätigt es: Auch ihr zweiter Roman »Gehen Sie einfach durch die Wand!« gewann, wie schon ihr Erstlingswerk, einen Award auf der kanadischen Autorenplattform Wattpad.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 408
Erscheinungsdatum 07.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946446-72-9
Verlag SadWolf Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/3 cm
Gewicht 478 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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6 Bewertungen
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Spannend, kurzweilig und einfach ein Muss!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 26.08.2018

Zusammenfassung: 1791: Der junge Mokabi wird aus seiner Heimat in Afrika nach Haiti verschleppt und muss fortan sein Leben als Sklave fristen. Da er sich nicht dumm anstellt, findet er schnell bei seiner Herrin einen Posten im Haus und muss nicht, wie die Meisten der Sklaven, auf dem Feld arbeiten. Es dauert... Zusammenfassung: 1791: Der junge Mokabi wird aus seiner Heimat in Afrika nach Haiti verschleppt und muss fortan sein Leben als Sklave fristen. Da er sich nicht dumm anstellt, findet er schnell bei seiner Herrin einen Posten im Haus und muss nicht, wie die Meisten der Sklaven, auf dem Feld arbeiten. Es dauert nicht lange, bis Mokabi Bekanntschaft mit dem Sklavenanführer Boukman macht und durch diesen auch die weiße Mambo kennenlernt - Cécile Fatiman. Gemeinsam wollen sie etwas gegen die Sklaverei unternehmen, waren sie doch einst freie Menschen mit freiem Geist und Willen. So kommt es Zustande, dass genau diese drei Sklaven die Haitianische Revolution auslösen. Heute: Die sechszehnjährige Zoé ist anders als alle Menschen in ihrem Umkreis in England. Sie hat dichte, pechschwarze Haare und dichte Augenbrauen in der gleichen Farbe. Ihre mandelförmigen Augen zieren ihr rundes Gesicht und sind auch sehr dunkel. Zoé's Haut hat einen olivbraunen Farbton, den ihre Tante Megan als bronzefarben bezeichnet. Ihr Vater oder aber ihre Mutter waren dunkelhäutig, wer genau, weiß sie nicht, da beide starben, als sie noch ein Säugling war. Ihre Adoptiveltern sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, deswegen wohnt Zoé bei Tante Meg. Dort geht es ihr gut, doch plagen sie immer wieder finstere Träume, die sie einfach nicht los wird. Als Zoé auf einem Jahrmarkt zu einer Wahrsagerin geht, die ihr die Karten legt, erfährt sie durch deren Prophezeiung, dass sie in ihre Heimat Haiti muss, um ihre Wurzeln zu finden. Haiti - ein nicht gerade sicheres Land, in dem Voodoo zur Tagesordnung gehört. Zoé und Meg reisen also in die Heimat des Mädchens, um in Haiti auf die Suche nach Hinweisen zur Herkunft von dem Teenager zu gehen und je mehr sie erfahren, desto brenzliger werden die Umstände, denn auf einmal werden die beiden Frauen von unheimlichen Männern verfolgt, die sie nur schwer abschütteln können. Warum werden sie verfolgt? Hat es etwas mit Zoé's Herkunft zu tun? Meine Meinung: Dies ist das erste Buch, das ich von Petra Renée Meineke gelesen habe und war von Anfang an hin und weg von dem tollen, flüssigen Schreibstil. Man stolpert über keine komischen Satzstellungen - das weiß ich immer sehr zu schätzen. Außerdem gibt es keinerlei Längen, es bleibt die ganze Zeit spannend - ohne Ausnahme. Die Story erzählt immer abwechselnd von Mokabi in der Vergangenheit und von Zoé im Heute. Das finde ich sehr gut gelungen, denn der rote Faden ist bei beiden Zeitsträngen immer klar erkennbar, man weiß immer, wo man ist und was vorher mit den entsprechenden Personen geschehen ist. Außerdem fiebert man die ganze Zeit mit den Charakteren mit und möchte in die andere Zeit, um zu erfahren, wie es mit Zoé bzw. Mokabi weiter geht. Die Autorin hat die Hintergründe meiner Meinung nach sehr gut recherchiert, bedenkt man einmal, wie umfangreich das Thema Voodoo ist. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, sie weiß ganz genau, wie was funktioniert, als sei sie ein Profi auf diesem Gebiet. Die Charaktere sind alle sehr authentisch und gut beschrieben. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie sie aussehen, hätte sie die ganze Zeit vor meinem inneren Auge. Zoé habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist ein liebenswertes Mädchen, deren Herz am rechten Fleck ist und die unbedingt mehr über ihre Herkunft herausfinden möchte. Ich könnte mir vorstellen, mit ihr befreundet zu sein. Tante Megan ist eine tolle Ersatzmutter, bei der es Zoé wirklich gut getroffen hat. Ihre Nichte bedeutet ihr alles und sie würde alles für das Mädchen tun. Sie liebt Zoé wie ihre eigene Tochter. Mokabi ist ein mutiger junger Mann, der sich, trotz Gefangenschaft, nicht unterkriegen lassen möchte. Schnell erlangt er Anerkennung bei den anderen Sklaven. Auch die anderen Personen im Buch sind sehr realistisch dargestellt. Sie fügen sich perfekt in die Geschehnisse ein, ohne fehl am Platz zu wirken. Fazit: "Wow" war das erste Wort, das mir nach dem Lesen in den Sinn kam. Dieses Buch ist eins meiner absoluten Jahreshighlights. Es ist ein sehr gutes und spannendes Werk, das hoffentlich bald in die zweite Runde geht. Ich kann es gar nicht erwarten!

Faszinierend
von Buchstabenverliebt am 08.07.2018

Ich muss gestehen: von Anfang an war ich dem Cover verfallen! Mir gefällt es nicht nur, ich liebe es ? allein deswegen hätte ich mir das Buch schon geholt. Doch der Klappentext war genauso gut und hat mich mehr als nur angesprochen. Voodoo, Magie, Dämonen und eine Menge Geheimnisse. Das klang... Ich muss gestehen: von Anfang an war ich dem Cover verfallen! Mir gefällt es nicht nur, ich liebe es ? allein deswegen hätte ich mir das Buch schon geholt. Doch der Klappentext war genauso gut und hat mich mehr als nur angesprochen. Voodoo, Magie, Dämonen und eine Menge Geheimnisse. Das klang sehr viel versprechend. In ?Loa: Die weiße Mambo? wird von zwei verschiedenen Zeitsträngen aus der Sicht zweier verschiedener Menschen erzählt, die unterschiedlicher nicht sein können. Zoé weiß, dass sie adoptiert ist, jedoch weiß sie nicht, was genau damals in Haiti mit ihren Eltern geschehen ist. Sie hat das Gefühl, dass sie sich ihrer Wurzeln bewusst werden muss und möchte zu ihrem Geburtsort reisen. Dass Zoé damit Ereignisse aus längst vergangenen Zeiten in Bewegung setzt, weiß sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Gemeinsam mit ihrer Tante Meg gerät sie in ein Netz aus Geheimnissen und Rätseln, die Zoés Leben auf den Kopf stellen. Mokabi ist ein Sklave mit keinerlei Rechten. Er wird von Afrika aus in die neue Welt verschleppt. Viele seiner Freunde sterben auf der Reise. Mokabi wagt es, eine Gottheit um Schutz zu bitten, die kein anderer anbeten würde, da der Zorn dieser Gottheit gefürchtet ist. In einem neuen Land, ohne Rechte und einem neuen Herren, findet er neue Freunde und lernt den Priester Dutty Boukman und die schwarze Mambo Cécile Fatiman kennen. Nach und nach bemerkt er, dass diese Geheimnisse und haben und auf einmal stellt Mokabi fest, dass sich die Gottheiten in Saint-Dominique, dem heutigen Haiti, von denen aus seiner Heimat kaum unterscheiden. Ich war fasziniert, wie Petra Renée Meineke es schafft, dem Leser die verschiedenen Gottheiten, den Voodoo und die Unterschiede der beiden Länder näher bringt. Das gelingt ihr so verständlich und nachvollziehbar, dass ich überrascht war, dass selbst ich es auf Anhieb verstanden habe. ? Davor habe ich noch nie etwas von einer weißen oder schwarzen Mambo gehört. Die Autorin zeigt uns in ihrem wunderbaren Werk, dass Voodoo so viel mehr ist und bedeutet, als uns die Fernsehindustrie zeigt. Es ist so viel mehr als mit einer Nadel in eine Puppe zu stechen und somit einem Menschen Schmerzen zuzufügen. Nein, Meineke zeigt dem Leser, verpackt in ihrer Geschichte, den historische Werdegang des Voodoos. Sie macht neugierig, zeigt, was er den Sklaven bedeutet und was er schlussendlich bewirkt. Ich war regelrecht süchtig nach der Geschichte, da die Thematik mich einfach nicht mehr los ließ. Die Autorin hat ein Talent dazu, durch die verschiedenen Zeitstränge, die in ihrer Geschichte existieren und augenscheinlich gar nichts mit einander zu tun zu haben, das Geschehen zu vertiefen und einem näher zu bringen. Die Schicksale von Zoé und vor allem Mokabi haben mich sehr berührt und haben mich immer mehr mitfiebern lassen, da ich wissen wollte, wie beide Handlungen ausgehen. Die Protagonisten und Nebencharaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und ich habe auch einen Lieblingsnebencharakter: den freundliche Taxifahrer Malique! Ich fand den Kerl einfach nur mega sympathisch, lustig und hoffe, dass er in Band zwei ebenfalls vorkommen wird. Meinekes einzigartiger Schreibstil, der Kopfkino bei mir ausgelöst hat, verdeutlicht die Handlungsstränge und hebt die einzigartige Geschichte hervor. Hinzu kommt, dass die Geschichte richtig Spaß macht zu lesen: Sie ist spannend, emotional, humorvoll und fesselnd ? eine absolute Leseempfehlung von mir und mein erstes Lesehighlight in diesem Jahr!

Eine Lehrstunde auf die definitiv spannende Art und Weise
von puppetgirl am 11.06.2018

Ihr wollt etwas über die Geschichte des Voodoo lernen und dann auch noch über Haiti? Dann seid ihr im Buch ?LOA ? die weiße Mambo? genau richtig. Der Roman verknüpft zwei Zeitstränge miteinander, die uns zum einen einen Blick auf das Sklavenleben und den Sklavenaufstand werfen lassen und der... Ihr wollt etwas über die Geschichte des Voodoo lernen und dann auch noch über Haiti? Dann seid ihr im Buch ?LOA ? die weiße Mambo? genau richtig. Der Roman verknüpft zwei Zeitstränge miteinander, die uns zum einen einen Blick auf das Sklavenleben und den Sklavenaufstand werfen lassen und der andere Zeitstrang zeigt uns die heutige Lage in Haiti auf. Ein wenig Fantasie ist dabei, könnte man sagen, wenn man vielleicht nicht an die Religion glaubt, die da hinter dem Voodoo zu finden ist. Ich muss zugeben, dass ich sonst unter Voodoo nur diese kleinen Puppen kannte, in die irgendwelche Nadeln gesteckt werden und habe es doch als sehr negative oder eher schwarze Magie bezeichnet. Doch durch dieses Buch wurde ich viel tiefer in die Religion geführt und habe gelernt, dass es ganz anders aussieht. Auch habe ich nicht viel von Haiti und der aktuellen politischen Lage gewusst. Nun aber zum genauen Inhalt. Zum einen gibt es Zoe, sie ist adoptiert worden und kommt aus Haiti. Ihre Adoptiveltern leben nicht mehr und so wohnt sie bei ihrer Adoptivtante Meg. Sie will ihre Vergangenheit ergründen, da sie einen Anstoß von außen bekommen hat und so kann sie ihre Tante überreden in ihre Heimat zu reisen. Dort passieren aber sehr seltsame Dinge, bis ihre Tante von schwarzen Männern eingekreist wird und Zoe nur noch die Flucht bleibt. Irgendetwas stimmt da vorn und hinten nicht, doch was nur? Als Meg wieder auftaucht, ist Zoe verschwunden, doch die beiden finden wieder zueinander und haben ein paar nette Gesellen kennengelernt, die auf ihrer Suche nach Antworten helfen wollen. Nur ist das alles gar nicht so einfach und irgendwie werden sie wohl doch noch verfolgt. Dann gibt es da Mokabi. Er wurde aus Afrika nach Haiti verschleppt und ist dort als Sklave verkauft worden. Wir erfahren viel über ihn, seinen Glauben und die anderen Sklaven, die auf der Farm angestellt sind. Auch erfahren wir viel über den Sklavenaufstand. Und irgendwie hängt eben dieser Zeitabschnitt mit Zoe in der Gegenwart zusammen. Petra Renee Meinike entführt uns in ihrem ersten Teil dieser Reihe auf eine sehr interessante Erkundungstour der Geschichte Haitis und gibt dem ganzen einen fantastischen Tick, doch das ist meist gar nicht so fantastisch, denn vieles ist Wirklichkeit. Auch zeigt sie die Armut der Einwohner auf und wie dagegen die Welt der Touristen aussieht. Das Thema Piraterie kommt auf. Eine wirklich interessante Geschichte, die das doch sehr arme Leben verdeutlicht, einen aber nicht erschlägt. Man liest ein sehr spannendes Buch und lernt noch etwas dabei. Das fand ich besonders schön. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Es ist alles sehr flüssig gewesen und ich wollte das Buch meist gar nicht weglegen. Da ich bei einer Leserunde auf Lovelybooks zu diesem Buch gekommen bin, musste ich dann doch an einigen Stellen haltmachen und durfte das nächste Kapitel noch nicht anfangen, weil ich einen Eindruck zum jeweiligen Abschnitt verfassen musste. Das war manchmal echt hart. Was auch noch erwähnt werden sollte ist dieses grandiose Cover. Es ist einfach so faszinierend. Die Farbgestaltung lässt mein Herz höherschlagen. Auf der oberen Hälfte sieht man nur den unteren Teil eines Kopfes, es könnte auch ein verzierter Totenschädel sein, aber es sind so schöne Verzierungen darauf, die dann auch auf dem Buch weitergehen. Die Schrift ist darin eingebettet. Es ist definitiv ein Augenfang und in jeder Buchhandlung bestimmt deutlich unter den anderen Büchern erkennbar. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich warte gespannt, wie es weitergeht.