Der Feind steht im Osten von Rolf-Dieter Müller - eBook | Thalia
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Der Feind steht im Osten

Hitlers geheime Pläne für einen Krieg gegen die Sowjetunion im Jahr 1939

NS-Geschichte

Das "Unternehmen Barbarossa", der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, gilt in der Geschichtsschreibung als die letzte Phase von Hitlers Stufenplan zur Eroberung von "Lebensraum im Osten".
Der renommierte Militärhistoriker Rolf-Dieter Müller bestreitet in seinem neuesten Buch diese Sichtweise. Auf Grundlage von bislang weithin unbeachteten Quellen kann er zeigen, dass Hitler sich seit seinem Machtantritt 1933 immer wieder mit der Möglichkeit eines baldigen Interventionskriegs gegen die UdSSR beschäftigt hat. Dafür setzten er und die Wehrmacht zunächst auf Verhandlungen mit Polen und zogen auch früh eine Allianz mit Japan in Erwägung. Noch im September 1939, nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, war ein unmittelbarer militärischer Zusammenprall mit der Roten Armee möglich. Die Wehrmacht scheute ihn nicht.
Der Blick auf die Vorgeschichte zeigt: Es gab weder einen festgelegten Stufenplan für die Ostexpansion, noch war das "Unternehmen Barbarossa" ein Präventivkrieg, wie manche Publizisten meinen.
Portrait
Jahrgang 1948, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Pädagogik in Braunschweig und Mainz, 1981 Promotion, 1999 Habilitation, seit 1979 wiss. Mitarbeiter im Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Leiter des Großprojekts »Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg« (mit 13 Bänden abgeschlossen 2008), Honorarprofessur für Militärgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, zuletzt »Der letzte deutsche Krieg 1939-1945« (2005), und die Einführung »Militärgeschichte« (UTB 2009); wiss. Beratung von Rundfunk- und Fernsehdokumentationen, u.a. »Soldaten für Hitler« und »Heimatfront«.
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