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Die Zeit stand still, die Lebensuhren liefen

Geschichten aus der deutschen Murkelei

Christoph Dieckmann legt hier sein drittes Buch vor, das ihn erneut als exzellenten Schreiber ausweist. Seine innig-ironische Sprache und sein besonderer Blick haben ihn zum Unikat in der deutschen Publizistik gemacht. Nicht ohne Grund wird er ein deutsch-deutscher Parlamentär genannt.
Der Ost-Beschreiber Dieckmann erzählt die merkwürdigen Alltäglichkeiten im heutigen Deutschland: von der Heimreise ins Kindheitsdorf, vom Mord an einem Döner-Verkäufer, von Bruce Springsteens nächtlicher Party, von Honeckers Abgang, von Dynamo Dresdens Spielen gegen die Vergangenheit. Seine Texte bewahren diese wirren Jahre als Lebenszeit.

"Keiner schafft es, Woche für Woche die ganze ZEIT zu lesen, aber jeder liest Christoph Dieckmann. Da ist einer weder ost-fair noch west-fair, weder altklug noch jungklug - und hinzu kommt: er kann schreiben."
Rudolf Walter Leonhardt
Juror beim Internationalen Publizistik-Preis in Klagenfurt
Portrait
Jahrgang 1956, Filmvorführer, Studium der Theologie, Vikar, Medienreferent, Publizist in Berlin; 1990 Auszeichnung durch das World-Press-Institute in St. Paul/Minnesota mit einer halbjährigen USA-Erkundungsfahrt; seit 1990 Autor der ZEIT, 1992 Internationaler Publizistik-Preis von Klagenfurt, 1993 Theodor-Wolff-Preis, 1994 Egon-Erwin-Kisch-Preis, 1996 Friedrich-Märker-Preis für Essayistik. Zahlreiche Texte zu Musik, Literatur, Film und Politik.
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Beschreibung

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