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Diktatoren als Türsteher Europas

Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert

Politik & Zeitgeschichte

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Europa zieht seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern, nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Sie arbeitet mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migranten aufhält, bekommt dafür Geld. Am meisten profitieren IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne in Europa.
Seit Jahren recherchieren Simone Schlindwein und Christian Jakob zu diesem Thema. Ihr Buch ist die erste umfassende Darstellung der neuen europäischen Afrikapolitik.

"Von geschützten Grenzen und der Öffnung der Märkte träumt die EU. Von geschützten Märkten und offenen Grenzen träumt Afrika. Solange dieses Interessensdilemma nicht gelöst ist, wird es keine echte Partnerschaft geben."
Christian Jakob, Simone Schlindwein
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783862844067
Verlag Ch. Links Verlag
Dateigröße 1287 KB
eBook
12,99
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Gut recherchierte Hintergrundinformationen
von einer Kundin/einem Kunden aus Dortmund am 14.02.2018

Die EU-Kommission und die europäischen Staaten haben ein Ziel: Die Fluchtbewegung Richtung Europa zu stoppen. Unter der Überschrift der Bekämpfung der Fluchtursachen gehen sie dabei - oft von der Bevölkerung unbemerkt - rechtlich und moralisch bedenkliche Wege. Christian Jakob und Simone Schlindwein haben die Hintergründe der EU-Flüchtlingspolitik ebenso gründlich... Die EU-Kommission und die europäischen Staaten haben ein Ziel: Die Fluchtbewegung Richtung Europa zu stoppen. Unter der Überschrift der Bekämpfung der Fluchtursachen gehen sie dabei - oft von der Bevölkerung unbemerkt - rechtlich und moralisch bedenkliche Wege. Christian Jakob und Simone Schlindwein haben die Hintergründe der EU-Flüchtlingspolitik ebenso gründlich recherchiert wie die Absprachen mit afrikanischen Diktatoren. Dabei scheut Europa auch nicht die Zusammenarbeit mit dem Sudan und Eritrea. Die Autoren zeigen auf, wie Europa die Grenzen bereits in Afrika kontrolliert, wie mit EU-Geldern Migration verhindert werden soll - und welche Folgen dies auch für die Menschen hat, die gar nicht nach Europa wollen, sondern sich nur zwischen afrikanischen Staaten bewegen. Die teils sehr erschreckenden Puzzleteile haben sie zu einem sehr gut lesbaren Buch zusammen getragen, das einen neuen Blick auf die Flüchtlings- und Asylpolitik der EU wirft. Lesenswert für alle, die sich mit den Themen Flucht, Migration, Menschenrechte und/oder europäische Politik beschäftigen.