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Fernweh

(5)
Evie lebt in der Einöde von Texas und träumt davon, die Welt zu sehen. Sie ist schon 20 Jahre alt, aber ihre paranoide Mutter lässt sie nicht aus dem Haus.
Und dann, eines Tages, nimmt Evie all ihren Mut zusammen und läuft davon …

Als der Trucker sie zum ersten Mal sieht, weiß er, dass er sie mehr will als alles andere. Und Hunter holt sich auf grausame Weise das, was er will - und lässt Evie nicht mehr frei.
Während sie das Land durchqueren, spürt die Gefangene paradoxerweise zum ersten Mal das Gefühl von Freiheit.
Doch Evie kann nicht vergessen, was Hunter ihr angetan hat und will fliehen. Aber sie könnte verlieren, was sie schon immer gesucht hat.

TotallyBooked: »Beängstigend, und dennoch voller Humor, extrem dunkel und verstörend, aber auch sehr erotisch.«

Romantic Book Affairs: »Wappne dich für eine unglaubliche und intensive Lovestory, in der es keine Helden gibt, nur schockierend schöne Monster.«
Portrait
Skye Warren lebt mit ihrer Familie, mehreren süßen Hunden und einer eigensinnigen Katze in Texas.
Skyes Bücher haben schon mehrmals die Bestsellerlisten der New York Times erobert. Sie bezeichnet ihre Romane als »dangerous romance«. Die dunkle psychologische Prosa fasziniert ihre Leser, verstört sie aber auch.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 25.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86552-649-6
Verlag Festa Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,7/2,2 cm
Gewicht 302 g
Buch (Taschenbuch)
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Keine leichte Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2018

Inhalt: Evie wächst sehr behütet auf. Sie ist zwanzig Jahre alt und hat noch nicht viel von der Welt gesehen. Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen, die jeden Tag von den bösen Menschen spricht, die außerhalb des Hauses warten. Evie darf ein Fernstudium absolvieren, auch ist es ihr gestattet,... Inhalt: Evie wächst sehr behütet auf. Sie ist zwanzig Jahre alt und hat noch nicht viel von der Welt gesehen. Sie lebt mit ihrer Mutter zusammen, die jeden Tag von den bösen Menschen spricht, die außerhalb des Hauses warten. Evie darf ein Fernstudium absolvieren, auch ist es ihr gestattet, die Bibliothek zu besuchen. Doch Evie sehnt sich danach die Welt zu erkunden. Sie möchte die Niagarafälle sehen und etwas erleben. Als sie irgendwann den Entschluss fasst aufzubegehren, kommt es zum Streit. Wenn sie jetzt geht, dann muss sie gar nicht erst wiederkommen und sie wisse schon, was sie davon hätte, schimpft die Mutter. Doch Evie will mutig sein. Ihre Reise endet jedoch schneller als erwartet, denn schon am nächsten Rasthof trifft sie auf einen Mann, der an seinem Truck lehnt und dessen Blick wie starr an dem jungen Mädchen haftet. Evie ignoriert den Fernfahrer. Doch im Restaurant trifft sie ihn wieder. Als die Bedienung ihr mitteilt, dass der Fremde namens Hunter ihr Essen bezahlen möchte, lehnt Evie ab. Sie möchte zurück auf ihr Zimmer. Der Blick der Bedienung wirkt traurig und wissend. Ihre Worte sind eine Warung und zugleich auch eine Prophezeihung: Es gäbe Männer, zu denen man nicht Nein sagt und Hunter sei einer von ihnen. Schreibstil: Fernweh ist mein erstes Buch aus dem Hause Festa. Der Verlag wirbt mit dem Slogan, ?Wenn Lesen zur Mutprobe wird?. Ich wusste bald, dass man diese Worte ernst nehmen sollte. Schon vorab informierte ich mich über das Verlagsprogramm und auch über dieses Buch. Ich kann unsicheren Leser/innen dieses Vorgehen empfehlen. Bei Fernweh handelt es sich, nach dem, was ich erfahren habe, um ein Buch, das im Vergleich zu anderen Werken Sex und Gewalt nur gleichsam in homöopathisch verdünnten Dosen präsentiert. Auf den ersten Seiten des Buches lernt der Leser Evie kennen, ein Mädchen, das zu Hause bei einer Mutter lebt, die unter starken Ängsten und Kontrollzwängen leidet. Evie möchte nichts mehr, als aus dem Haus ausbrechen, das für sie für einen Käfig geworden ist. Doch ist sie durch die spezielle Erziehungsform ihrer Mutter, die die Heranwachsende verängstigt hat, stark eingeschüchtert. Ich konnte Evies Gedanken und ihren Drang die Welt erkunden, nur zu gut verstehen. Bei der erstbesten Situation kommen ihr die Worte ihrer Mutter wieder in den Sinn: Alle Männer sind schlecht, sie werden dir Böses antun. Evie, der Elternhaus und Erziehung immer noch in den Knochen stecken, weiß, dass sie diese Warnungen in den Wind schlagen muss, wenn sie ihre Ängste und dieses allgegenwärtige Gefühl des Unbehagens hinter sich lassen will. Umso schockierender wirkt es, dass gerade dieses Mädchen auch schon bei Beginn ihrer Reise auf Hunter stößt. Einen dieser Männer, vor dem ihre Mutter sie stets gewarnt hat. Evie gerät von einer Gefangenschaft in die nächste. Sowas haben LeserInnen schon oft gelesen und gesehen, doch das erscheint nur auf den ersten Blick so. Denn Hunter ist kein Bad Boy, vielmehr wird er anfangs als ein gefährlicher Psychopath charakterisiert. Beim ersten Zusammentreffen wirkt Hunters Blick kalt, sein Handeln rau und im weiteren Verlauf brutal. Sein Versprechen ist eindeutig: Du gehörst mir. Du kannst dich wehren, dann wird es schmerzhaft für dich werden oder du kannst dich fügen und dann wird es nicht so schlimm werden. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird Evies Willen gebrochen. Es folgen Darstellungen von sexueller Gewalt, eine Geschichte emotionaler Abhängigkeiten und von Grenzüberschreitungen. Da Evie zuvor nie individuelle Freiheit kennengelernt hatte, findet sie in der Dialektik von neuen Möglichkeiten und Unterwerfung aber auch zu einer gewissen Freiheit. Sie findet etwas, was ihr nur Hunter geben kann. Am Ende sieht sie sogar die Niagarafälle. Die Opposition von Gut und Böse muss dabei neu gedacht werden. Gezeigt werden dunkle und helle Sphären im Menschen, kaum erklärbare Ambivalenzen und Berührungspunkte zwischen Gut und Böse. Vielleicht mag Hunters Verhalten auf den ersten Seiten verstörend und brutal wirken, doch sind Charakter und Konfliktführung im Laufe des Buches zu verstehen. Fazit: Fernweh eignet sich nicht für feingeistige und zartbesaitete Gemüter, denn die Brutalität an Körper und Seele spielt eine ganz zentrale Rolle. Lichtblick ist mit welch bemerkenswerter Präzision ein Schlaglicht auf Beziehungsmuster und Familienabhängigkeiten, auf das Beschwören von Freiheit und Liebe geworfen wird. Beide Charaktere, Evie und auch Hunter mussten in ihrem Leben Schlimmes erfahren. Beide gehen völlig unterschiedlich mit der Bewältigung der Vergangenheit um. Evie ist eine Frau, die durch die fortgesetzten Vergewaltigungen ihres Entführer gebrochen wurde, nur um sich danach gleichsam neu zu erfinden. Ob dies eine realistische Version ist, will ich mal dahingestellt lassen. Fernweh wirkt noch lange nach. Darüber sollte man sich vor dem Lesen bewusst sein. Buchzitate: Nicht jeder, der wandert, ist verloren. Ich wusste es und glaubte es, aber in diesem Moment, als meine Mutter schluchzend Obszönitäten ausstieß, während ich in meinem zehn Jahre alten Honda davonfuhr, fühlte ich mich sehr allein und ein klein bisschen verloren.

Toller Schreibstil
von Faltine am 29.07.2018

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem, dass es so passend zum Inhalt ist. Ich kann auch nur immer wieder betonen wie toll ich die Qualität und die....''Griffigkeit'' der Bücher des Verlages finde, denn sie sind sehr robust. Die Kapitel haben eine gute Länge und werden von... Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem, dass es so passend zum Inhalt ist. Ich kann auch nur immer wieder betonen wie toll ich die Qualität und die....''Griffigkeit'' der Bücher des Verlages finde, denn sie sind sehr robust. Die Kapitel haben eine gute Länge und werden von Evie selbst erzählt. Nachdem ich nun schon einige andere Bücher des Verlages gelesen und von ihnen mehr als begeistert war und ich auch von diesem Buch viel gutes gehört hatte, wollte ich mir nun auch selbst eine Meinung bilden. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, sodass man sehr gut in die Story rein kommt. Dadurch das das Buch relativ kurz ist, gibt es auch keine unnötigen Längen ? dennoch war ich gegen Ende einmal kurz verwirrt, weil plötzlich ein Sprung in der Handlung gemacht wird. Den Verlauf fand ich erst schlüssig, auch wenn ich mich manchmal gefragt habe, wie man so viel Pech haben kann :) Doch besonders der weitere Verlauf und das Ende fand ich etwas zu weit hergeholt und zu romantisiert. Ich finde, wenn man als Autor so ein sensibles Thema nimmt, sollte es auch etwas realistischer behandelt werden ? das wurde z.B. bei ''Leckerbissen'' besser gelöst. So fand ich die Geschichte mehr unterhaltend als ergreifend. Evie wird ihr ganzes Leben von ihrer Mutter ''eingesperrt'', weil sie selbst zu viel Angst hat und dann nimmt sie allen Mut zusammen und verlässt ihre Mutter und natürlich ist der erste Mann auf den sie trifft gleich ihr Entführer...so viel Pech muss man erst mal haben. Ihre eigenen Ängste fand ich jedoch gut dargestellt, ihre Entwicklung hingegen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Was ich von Hunter halten soll, weiß ich immer noch nicht so ganz, da er ja der Böse sein sollte...hier wird er jedoch etwas von der Autorin ''verharmlost''. Ein schwieriges Thema, fesselnd geschrieben, wenn auch mehr unterhaltend als realistisch.

Ein großartiger , facettenreicher und bewegender Roman, der mich vollkommen überrascht hat.
von Susi Aly am 12.07.2018

Seit dem Erscheinen habe ich mich sehr auf das Buch von Skye Warren gefreut. Nun endlich habe ich es geschafft, diese außergewöhnliche und intensive Geschichte zu lesen und finde kaum die passenden Worte dafür. Wie muss man sich fühlen, wenn man von einem Gefängnis ins nächste gerät. Ich kann es mir... Seit dem Erscheinen habe ich mich sehr auf das Buch von Skye Warren gefreut. Nun endlich habe ich es geschafft, diese außergewöhnliche und intensive Geschichte zu lesen und finde kaum die passenden Worte dafür. Wie muss man sich fühlen, wenn man von einem Gefängnis ins nächste gerät. Ich kann es mir nicht vorstellen. Doch Evie kann es. Jahrelang wurde sie von ihrer Mutter, die unter einer Angstneurose leidet, zuhause festgehalten. Doch kaum hat sie diese Fesseln gesprengt, gerät sie schon in die nächsten Hände. Evie wird entführt und erlebt so, wovor ihre Mutter sie jahrelang schützen wollte. Allein dieses Wissen hat mich enorm gepackt und mich immer wieder erschüttert. Doch oft ist es nicht das, was man auf den ersten Blick sieht. Oft lauert das wahre Grauen viel tiefer. Tiefer als man je für möglich halten würde. Eins sei vorweg gesagt. Dies ist kein Liebesroman, oder vielleicht ja doch? Auf irgendeine verquere Art und Weise. Er ist brutal, erotisch und mit reichlich expliziten Szenen bedeckt. Aber darüber hinaus, kehrt er das Innere nach Außen und zeigt damit die nackte Verletzlichkeit und die eigentlichen Qualen sehr gut auf. Erleichterung erfährt man , indem man atemberaubende Orte erkundet und diese förmlich in sich aufsaugt. Es ist Hoffnung, die immer weitergehen lässt. Skye Warren hat einen sehr fesselnden, lebendigen und leichten Schreibstil, der mich keine Sekunde losließ und mich förmlich durch das Buch taumeln ließ. Sie nimmt harte Worte in den Mund, bringt es klar auf den Punkt und doch hat sie dabei auch eine sehr einfühlsame und sanfte Art, alles vor Augen zu führen. Das macht es nicht weniger erschütternder, aber man blickt in die Seelen und versteht. Evie hat mich sofort gepackt. Man erfährt hierbei auch ausschließlich ihre Perspektive. Sie hat Wünsche und Träume und ist an einem Punkt angelangt, sie sich endlich zu erfüllen. Auf ihrem Weg trifft sie auf Hunter, der sie entführt. Ihr Weg wird geebnet von Pein, Zerrissenheit, Qual und gleichzeitig weckt es die unterschiedlichsten Emotionen in ihr. Die Autorin hat Hunter und Evie wirklich großartig gezeichnet. Sie sind authentisch, mit Ecken und Kanten versehen und berühren auf eine Art und Weise die kaum zu benennen ist. Dieses Buch hat mich wirklich in eine Achterbahn aus Emotionen geschickt. Ich wusste oft nicht, was ich glauben oder fühlen sollte. Was recht oder unrecht ist. Wie böse oder gut die Welt letztendlich wirklich ist. Ich habe mit Evie und auch mit Hunter mitgezittert, gelitten und bin an ihrer seelischen Pein fast zugrunde gegangen. Dieser Roman hat mich nicht sofort elektrisiert, es geschah nach und nach. Ein Sog erfasste mich, dem ich nicht entkommen konnte. Evie und Hunter haben mich nicht losgelassen. Die Hintergründe haben mich erschüttert und auch ein Stück weit nachdenklich gemacht. Es war voller Höhen und Tiefen , voller Leidenschaft und Intensität. Es brachte mich an meine Grenzen und darüber hinaus. Und doch macht die Autorin recht deutlich worum es im eigentlichen Sinne geht. Es geht nicht darum was wir sehen, sondern wie wir es sehen und was wir letzztendlich damit anfangen und wohin es uns führt. Ein Roman der so viel Facetten hat , so wundervoll ruhig und gleichzeitig aufbrausend ist, das es bis ins Mark erschüttert. Ich hatte Zweifel, wie diese Geschichte auf nur 240 Seiten zum Ausdruck kommen soll. Ich hab keine Ahnung wie Skye Warrten es gemacht hat. Aber dieser Roman ist tiefgründig, traurig und leidenschaftlich. Er erzählt eine Geschichte die lebendig, spürbar und absolut berührend ist. Man kann sich wundervoll in die Charaktere hineinversetzen, ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen und einfach ein Teil davon sein. Es hat mich überrascht und wie. Ich empfand es als hart, undurchdringlichund brutal, aber viel mehr auf der psychologischen Ebene. Denn es wird ordentlich in den Tiefen gegraben und dabei kommt so einiges zutage, was man vielleicht nicht in der Form erwarten würde. Ich denke immernoch darüber nach und selbst am Ende hat es die Autorin noch einmal geschafft, mich komplett zu überrumpeln. Fazit: Endlich habe ich Fernweh gelsen. Ein großartiger , facettenreicher und bewegender Roman, der mich vollkommen überrascht hat. Er ist hart, brutal und verdammt erotisch. Aber daneben punktet er mit einer Sanftheit, die einfach unter die Haut geht. Man taucht ein in eine Geschichte, die viel mehr zu erzählen hat, als es auf den ersten Blick scheint. Aufbrausend, einfühlsam und leidenschaftlich. Bitte mehr davon