Meine Filiale

VERAX - Das Experiment (Survival-Spielbuch)

Survival-Spielbuch

Jörg Benne

(3)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
16,95
16,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Deine Mission: Überleben!
Die ferne Zukunft - Dein Raumschiff ist schwer beschädigt. Rettung verspricht eine abgelegene Raumstation im Veraxia-System. Dir gelingt zwar die Landung, doch in den verwüsteten Gängen der Station lauert das Grauen. Scheinbar ist hier ein Experiment aus dem Ruder gelaufen und du wirst schnell zum Gejagten…

In diesem Survival-Spielbuch geht es um das nackte Überleben. Jeder der über 600 Abschnitte stellt dich vor neue
Entscheidungen und jeder Schritt kann dein letzter sein.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 19.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96188-008-9
Verlag Mantikore-Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,4/5,3 cm
Gewicht 670 g
Verkaufsrang 106970

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
1
0
0
0

Science Ficiton Abenteuer mit mehreren Missionen - ob Kämpfen oder Rätselraten, hier kann man sich das Passende aussuchen
von annlu am 29.02.2020

Auf der Flucht und schwer beschädigt muss dein Raumschiff auf einer einsamen Station landen. Dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht, merkst du auf den ersten Blick. Doch deine Mission ist klar – einen Weg zu finden, der dich fort. Nach der Vorgeschichte folgt eine Erklärung zu den Spielregeln. Neben den für Spielb... Auf der Flucht und schwer beschädigt muss dein Raumschiff auf einer einsamen Station landen. Dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht, merkst du auf den ersten Blick. Doch deine Mission ist klar – einen Weg zu finden, der dich fort. Nach der Vorgeschichte folgt eine Erklärung zu den Spielregeln. Neben den für Spielbücher üblichen stachen mir hier zwei Besonderheiten ins Auge: Zum einen gibt es „Speicherpunkte“ - also Abschnittsnummern, die notiert werden und zu denen man zurückkehren kann. Zum anderen kann der Spieler zwischen zwei sehr unterschiedlichen Charakteren wählen. Während der eine ein Kämpfer ist, weicht der andere als Ingenieur den Kämpfen aus, hat dafür aber die Fähigkeit Dinge zu reparieren. Da ich selbst die Kämpfe in Spielbüchern eher meide habe ich mich beim ersten Durchgang für den Ingenieur entschieden und bin auf eine (wenn auch nicht riesige) Anzahl an Rätseln gestoßen, die es zu lösen galt um eine Reparatur durchzuführen. Als Fan solcher Rätsel hat mir der Aspekt des Spiels sehr zugesagt. Da Kämpfe im Spielverlauf nicht immer auftreten – und es sogar eine Variante gibt, die aktiven Kämpfen komplett ausweicht – stehen die Kampfregeln am Ende des Buches. Für die Kämpfe – und einige wenige andere Aktionen im Buch – braucht es zwei Würfel. Wer diese nicht zur Hand hat, kann auch die Würfelabbildungen auf jeder Buchseite nutzen. Im Kampf wird zwischen Nah- und Fernkampf unterschieden, wobei es jeweils passende Regeln dazu gibt. Durch das Setting hatte ich mir eigentlich eine verlassene Raumstation voller Gefahren vorgestellt. Überrascht wurde ich dadurch, dass der Spieler hier doch auf eine Vielzahl an lebenden Menschen trifft. Für mich hat dies dazu geführt, dass das Abenteuer interessanter wurde, da mir Entscheidungen, wem in wie weit zu trauen ist, schwerer fallen, als solche, in denen es nicht um Interaktionen mit anderen geht. Am Ende jedes Spielverlaufs kommt man zu einer Liste, die deutlich zeigt, wie viele Ereignisse und Varianten das Spielbuch bereithält. So macht nicht nur die erste Entscheidung – die Wahl des Charakters – einen großen Unterschied, auch kleinere, auf den ersten Moment bescheiden wirkende Entscheidungen beeinflussen den Spielverlauf. Dabei hatte ich das Gefühl, hier auf mehr Möglichkeiten zu stoßen, als in anderen Spielbüchern – besonders auch durch eine größere Anzahl an möglichen Schlussszenen. Das führt dazu, dass mein Ehrgeiz geweckt wurde und hat mich dazu gebracht, das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen und mich auf eine erneute Spielrunde einzulassen. Fazit: In der Masse der fantasy-Spielbücher hebt sich dieses nicht nur durch das Genre positiv hervor, auch der Aufbau und die unterschiedlichen Missionen konnten mich überzeugen.

Rezension zu "Verax"
von Zsadista am 09.02.2019

Wieder einmal halte ich ein Survival Spielbuch in meinen Händen. Der Autor Jörg Benne stoßt den Leser diesmal in ein Horror – Science Fiction Abenteuer. Ich empfand das Buch als eine ganz neue Erfahrung. Sonst kämpfe ich mich immer durch Fantasy Welten und treffe die schillerndsten Wesen. Hier wird man in die Zukunft geführt... Wieder einmal halte ich ein Survival Spielbuch in meinen Händen. Der Autor Jörg Benne stoßt den Leser diesmal in ein Horror – Science Fiction Abenteuer. Ich empfand das Buch als eine ganz neue Erfahrung. Sonst kämpfe ich mich immer durch Fantasy Welten und treffe die schillerndsten Wesen. Hier wird man in die Zukunft geführt. Man flüchtet mit seinem Raumschiff durch den Hyperraum und landet bei einer verfallenen Station. Das Raumschiff macht eine Notlandung und somit fängt das Abenteuer dann auch gleich an. Man hat zwei Personen zur Auswahl. Entweder man wählt den hoch gepowerten taktischen Offizier Volkov oder den schwächeren Bordingenieur Velazquez. Velazquez verspricht das man einiges an Rätseln zu lösen hat. Ich mag Rätsel, also zog ich als Velazquez los. Ich muss sagen, dass ich mit Velazquez einen Weg fand, der keine Rätsel beinhaltete, dafür aber umso mehr Kämpfe. Aber auch mit dem Leben am Lebenspunktelimit, ohne Waffen, dafür mit ständigen Gegnern ist das Durchkommen durch das Buch möglich. Ich fand es sehr amüsant, dass sich hinter der nächsten Ecke nicht das erwartete Rätsel, sondern der nächste Gegner befand. Sehr gut fand ich auch, dass der einzelne Durchgang nicht so lange dauert. Ich hatte den ersten Weg an zwei Abenden locker und ohne Stress durchgespielt. Daher macht es noch mehr Spaß, die verschiedenen Wege nacheinander durch zu spielen, was vom Autor absolut beabsichtigt ist. Der Aufbau des Buches ist so weit wie jedes andere Spielbuch. Hier fängt man allerdings mit einer Art Romanstart an. Man bekommt erst einmal eine Geschichte erzählt. Danach kommen dann die normalen Abschnitte. Auswahl des Charakters, Erklärungen und Datenblätter. Danach folgen die entsprechenden Spialabschnitte. Am Ende des Buches befinden sich dann die einzelnen Kämpfe und die Kampfprotokolle. Auf Seite 620 befindet sich dann auch noch eine Punkteliste, die man abhaken kann, je nachdem was man davon erledigt hat. Auch hier empfehle ich entweder alles auf einen separaten Zettel zu notieren oder die Datenblätter auf der Seite des Mantikore Verlages herunter zu laden. Zum einen ist es einfacher als ständig zu den entsprechenden Blättern zu blättern. Zum anderen will man das Buch auf jeden Fall mehrfach durchspielen und dann hat man saubere Seiten. Mit hat das Buch und die Idee super gefallen und ich werde auf jeden Fall noch weitere Wege durch die Station suchen.

Einfach, aber spannend
von Ruby am 10.10.2018

In diesem spannenden Sci-Fi Spielbuch strandet eine Crew mit ihrem defekten Raumschiff auf einer Raumstation. Bei dem Absturz kommen fast alle Mitglieder zu Tode. Als Spieler dürfen wir entscheiden, wer überlebt: der Ingenieur oder der Soldat. Ich bin in die Rolle des Ingenieurs geschlüpft und durfte den Fortgang der Geschicht... In diesem spannenden Sci-Fi Spielbuch strandet eine Crew mit ihrem defekten Raumschiff auf einer Raumstation. Bei dem Absturz kommen fast alle Mitglieder zu Tode. Als Spieler dürfen wir entscheiden, wer überlebt: der Ingenieur oder der Soldat. Ich bin in die Rolle des Ingenieurs geschlüpft und durfte den Fortgang der Geschichte ab diesem Zeitpunkt selbst bestimmen. Der Ingenieur ist so konstruiert, dass er in der Story eher Rätsel lösen muss, statt zu kämpfen. Beides ist auf der Station sehr gefragt, denn hier stimmt so einiges nicht: Ein Experiment ist furchtbar schief gegangen und nun verwandelt sich die Besatzung in mordende Horden. Die Aufgabe des Spielers ist klar: Herauszufinden, was genau passiert ist und die Station so schnell wie möglich wieder verlassen. Dieses Szenario ist vielleicht nicht das allerneuste, aber es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Das lag zunächst einmal an dem einfachen Einstieg in die Geschichte. Ein spannender Prolog zieht einen gleich mitten rein ins Geschehen. Die Regeln sind übersichtlich und nicht zu kompliziert, so dass nicht viel beachtet werden muss. Man kann gleich losquesten und wird im Text immer darauf hingewiesen, wenn man einen Gegenstand behalten darf oder sich etwas anderes auf dem Aktionsblatt notieren muss. Besonders schön fand ich die Möglichkeit, mein Leben über Speicherpunkte abzusichern. Im Falle des Todes muss man also nicht wieder komplett von vorne anfangen, sondern kann zum letzten Speicherpunkt zurückspringen, so wie man es von Computerspielen gewohnt ist. Ab diesem Punkt kann man dann einfach einen anderen Weg wählen, der weniger gefährlich ist. Auch das Kampfsystem ist simpel, so dass es sich schnell und komfortabel spielt. Als Ingenieur hatte ich zwar oft keine Chance gegen die Gegner, vor allem, weil ich meistens ohne Waffen unterwegs war. Trotzdem haben diese Begegnungen Spannung in die Geschichte gebracht - und es gibt ja diese Speicherpunkte und meistens kann ich selber entscheiden, ob ich in einen Kampf gehe oder nicht, denn die Kämpfe sind über die Nummern eindeutig identifizierbar. Die ein oder andere Überrschung gibt es allerdings trotzdem noch und das ist auch gut so. Richtig großartig finde ich die Sammlung verschiedener Ereignisse. Während des Spielens notiert man sich immer wieder über Nummern, welche Ereignisse man miterlebt hat. Am Ende der Geschichte erhält man dann eine Übersicht, was man alles verpasst hat. Das bietet einen großen Wiederspielwert, denn ich möchte natürlich die Liste einmal komplett abhaken können. Manche Personen hatte ich in meinem Verlauf gar nicht kennengelernt oder manche Decks der Station noch gar nicht besucht. Das liegt auch daran, dass der Ingenieur und der Soldat jeweils nicht in alle Bereiche hinein können. Das bedeutet, dass bestimmte Ereignisse nur mit dem Soldaten und andere nur mit dem Ingenieur erlebt werden können. Insgesamt hätte ich mir zwar noch ein paar Rätsel und Sammelgegenstände mehr gewünscht, aber mir hat dieses Spielbuch auch so richtig gut gefallen. Es hat nicht die Komplexität eines Fabled Lands, hat aber eine spannende Geschichte, die immer wieder anders enden kann und mich reizt, das Buch mehrmals in die Hand zu nehmen und neu zu erleben. Durch die einfachen Regeln ist es ein perfektes Einsteigerbuch ins Genre und für Anfänger unbedingt zu empfehlen.


  • Artikelbild-0