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Der letzte Herr des Waldes

Ein Indianerkrieger aus dem Amazonas erzählt vom Kampf gegen die Zerstörung seiner Heimat und von den Geistern des Urwalds

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Der junge Krieger Madarejúwa Tenharim ist einer der letzten Herren des Amazonaswaldes. Sein traditionsreiches Volk umfasste einmal mehr als 10000 Menschen, ist aber auf knapp 1000 geschrumpft. 2013 ist ihm der ZEIT-Journalist Thomas Fischermann zum ersten Mal auf einer Expedition begegnet. Seither ist Fischermann mehrfach pro Jahr in die Gegend gereist, wurde als erster Weißer zu heiligen Stätten des Volkes geführt, hat am Leben der Tenharim teilgenommen und hunderte Stunden Interviews geführt und aufgezeichnet – mit Madarejúwa selbst, den Häuptlingen, Heilern und den Stammesältesten.
„Der letzte Herr des Waldes“ ist aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Madarejúwa erzählt – aufgeschrieben von Thomas Fischermann. Es geht in den Erzählungen des jungen Kriegers auf die Jagd nach Wildschweinen und Affen, in den Kampf mit Jaguaren und Anakondas, an mystische Stätten zu Ritualen und Festen. Fischermanns abenteuerliche Expeditionen mit Tenharim machen begreifbar, was der Wald für den jungen Mann und sein Volk bedeutet: Wenn die Natur stirbt, dann sterben auch sie. Aus dem Wald beziehen sie ihre Nahrung, ihre Naturheilmittel, ihre Identität und Spiritualität. Aus erster Hand erfahren wir von einem uralten Verständnis der Balance zwischen Mensch und Natur.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 205 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783406721540
Verlag C.H.Beck
Dateigröße 6040 KB
eBook
15,99
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„Ein sehr lesenswertes Buch, welches man durchaus als Augenöffner bezeichnen kann.“

Julian Baetz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Ein unglaublich informationsreiches Sachbuch, das sich liest wie ein Roman. Der Autor schafft es durch die Erzählungen des Hauptprotagonisten eine Stimmung zu erzeugen die einem Gespräch gleicht, in dem der Leser Zuhörer ist. Gleichzeitig fühlt es sich an als würde man selbst an der Seite Madarejúwas durch die Wälder des Amazons streifen. Man erfährt vieles über die Flora und Fauna des Amazonasgebietes, aber auch die Kultur der Tenharim und deren Probleme mit dem Schwinden des Urwalds werden ausführlich behandelt. Ein sehr lesenswertes Buch, welches man durchaus als Augenöffner bezeichnen kann. Ein unglaublich informationsreiches Sachbuch, das sich liest wie ein Roman. Der Autor schafft es durch die Erzählungen des Hauptprotagonisten eine Stimmung zu erzeugen die einem Gespräch gleicht, in dem der Leser Zuhörer ist. Gleichzeitig fühlt es sich an als würde man selbst an der Seite Madarejúwas durch die Wälder des Amazons streifen. Man erfährt vieles über die Flora und Fauna des Amazonasgebietes, aber auch die Kultur der Tenharim und deren Probleme mit dem Schwinden des Urwalds werden ausführlich behandelt. Ein sehr lesenswertes Buch, welches man durchaus als Augenöffner bezeichnen kann.

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