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Frauen und Macht

Ein Manifest

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Das entscheidende Buch zur großen aktuellen Debatte Feminismus, Gleichberechtigung und #MeToo: Ein leidenschaftlicher Aufruf an Frauen, sich jetzt die Macht zu nehmen. Das Buch, das weltweit Furore macht! Spiegel-Bestseller und Nr. 1-Bestseller in Großbritannien.

Mary Beard ist eine der führenden Intellektuellen weltweit. Die Historikerin hat zahlreiche Bestseller geschrieben. Immer wieder mischt sie sich leidenschaftlich, streitbar und humorvoll in aktuelle Debatten ein. Frauenfeindlichkeit und Sexismus sind Themen, die sie seit langem begleiten – auch persönlich – und die sie nicht müde wird anzuprangern.

»Ein kraftvolles Manifest.« New York Times

»Ein moderner feministischer Klassiker.« The Observer

»Mary Beard zeigt, wie Frauenfeindlichkeit funktioniert und warum sie sich so hartnäckig hält.« The Guardian

»Ein unwiderstehlicher Aufruf an Frauen, sich zu Wort zu melden, Macht zu nutzen und neu zu definieren.« People Magazine

Rezension
Ein schmales Buch [mit der] Sprengkraft einer handtaschentauglichen Kleinwaffe.
Portrait
Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie gilt in der angelsächsischen Welt als die bekannteste lebende Althistorikerin und zugleich als eine der streitbarsten. Immer wieder schaltet sie sich in aktuelle Debatten ein. Sie ist Herausgeberin des Bereichs Altertumswissenschaften für das »Times Literary Supplement« sowie Autorin und Moderatorin der berühmten BBC-Serie ›Meet the Romans‹. Für ihre große Geschichte Pompejis erhielt sie 2008 den Wolfson History Prize. Im Juli 2010 wurde Mary Beard zum Fellow of the British Academy gewählt. 2016 erschien bei S. Fischer ihr Welt-Bestseller »SPQR. Die tausendjährige Geschichte Roms«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 112 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783104909196
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 3329 KB
Übersetzer Ursula Blank-Sangmeister
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein wichtiger Text von Mary Beard zu den aktuellen Themen #MeToo und Feminismus. Macht aufgrund des Umfangs (96 S.) als Appetizer Lust sich weiter in die Thematik einzulesen. Ein wichtiger Text von Mary Beard zu den aktuellen Themen #MeToo und Feminismus. Macht aufgrund des Umfangs (96 S.) als Appetizer Lust sich weiter in die Thematik einzulesen.

„Ein wichtiger Appell!“

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Mary Beard, Professorin für Altertumswissenschaften in Cambridge, zeigt in ihrem schmalen Buch auf, wie seit Jahrtausenden versucht wird Frauen mundtot zu machen. Woher kommt Frauenfeindlichkeit und wie hat sie sich etabliert?
Auf knapp 100 Seiten spannt sie einen Bogen von den antiken Erzählungen über Penelope und Philomela zur heutigen Verwendung der Medusa-Gestalt, die dazu dient um beispielsweise Hillary Clinton und Angela Merkel zu diffamieren.
Zum Schluss zeigt Mary Beard Strategien auf um Frauenfeindlichkeit entgegenzutreten - sei es in den sozialen Medien oder in der analogen Welt.

Ein sehr lesenswerter Text!
Mary Beard, Professorin für Altertumswissenschaften in Cambridge, zeigt in ihrem schmalen Buch auf, wie seit Jahrtausenden versucht wird Frauen mundtot zu machen. Woher kommt Frauenfeindlichkeit und wie hat sie sich etabliert?
Auf knapp 100 Seiten spannt sie einen Bogen von den antiken Erzählungen über Penelope und Philomela zur heutigen Verwendung der Medusa-Gestalt, die dazu dient um beispielsweise Hillary Clinton und Angela Merkel zu diffamieren.
Zum Schluss zeigt Mary Beard Strategien auf um Frauenfeindlichkeit entgegenzutreten - sei es in den sozialen Medien oder in der analogen Welt.

Ein sehr lesenswerter Text!

Kerstin Brummack, Thalia-Buchhandlung Berlin

Erfrischendes, bedeutsames Manifest mit erhellenden Beispielen dazu, wie machtvolles Reden seit der Antike autorisiert wird. Elegant und KULTverdächtig. Erfrischendes, bedeutsames Manifest mit erhellenden Beispielen dazu, wie machtvolles Reden seit der Antike autorisiert wird. Elegant und KULTverdächtig.

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein Aufruf zur Gleichberechtigung!
Die bekannte Historikerin zeigt, dass Frauen es schon seit der Antike schwerer haben und unterdrückt werden. Wirklich gut geschrieben!
Ein Aufruf zur Gleichberechtigung!
Die bekannte Historikerin zeigt, dass Frauen es schon seit der Antike schwerer haben und unterdrückt werden. Wirklich gut geschrieben!

Kundenbewertungen

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Ein beeindruckendes Manifest
von Sikal am 25.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie ist eine begnadete Historikerin. Ihrem Buch ?Frauen & Macht? liegen zwei Vorträge zugrunde, in denen sie darauf plädiert, dass Frauen ernst genommen werden, dass ihnen die Zentren der Macht nicht verschlossen bleiben. Bereits sehr mehreren Jahrtausenden wird Frauen... Die Autorin Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie ist eine begnadete Historikerin. Ihrem Buch ?Frauen & Macht? liegen zwei Vorträge zugrunde, in denen sie darauf plädiert, dass Frauen ernst genommen werden, dass ihnen die Zentren der Macht nicht verschlossen bleiben. Bereits sehr mehreren Jahrtausenden wird Frauen untersagt, den Mund in der Öffentlichkeit aufzumachen. Zu Zeiten Odysseus verbietet Telemach seiner Mutter zu sprechen und schickt sie stattdessen wieder an den Webstuhl. Die wirklich wichtigen Gespräche sind ausschließlich Männersache. Diese Einstellung zieht sich durch die Jahre und wir erfahren dies quer durch die Jahrhunderte in sämtlicher Literatur. In der klassischen Welt wird der öffentlichen Rede von Frauen ?stets mit Abscheu begegnet? ? mit zwei Ausnahmen: Einerseits dürfen Frauen als Opfer oder Märtyrerinnen das Wort erheben, um ihren Tod anzukündigen. Andererseits dürfen Frauen gelegentlich reden, um ihr Heim, ihre Kinder, ihren Ehemann oder die Interessen anderer Frauen zu schützen (spricht nur für die Frauen und keinesfalls vertritt eine Frau die Meinung eines Mannes). Exemplarisch zieht die Autorin einige Beispiele hervor, die uns manchmal den Kopf schütteln lassen oder auch zu Aha-Erlebnissen führen. Frauen mussten sich immer schon anpassen, verändern, um sich Gehör zu verschaffen, zu so mancher List greifen. Ihre Rolle als Frau ist in den Positionen der Macht nicht gewünscht ? man muss nur durch die Runde schauen, welchen Frauen solche Positionen zugestanden werden und wie sie sich dann verhalten. Z.B. nahm Margareth Thatcher Stimmunterricht, um eine tiefere Stimme zu bekommen oder kleiden sich Politikerinnen wie Hillary Clinton oder Angela Merkel häufig in einer ?Uniform? (Hosenanzug), um Stärke und männliche Entschlossenheit zu demonstrieren. ?? Dabei wird die Macht zudem sehr eng ausgelegt, als etwas, das nur wenige ? meist Männer ? besitzen und handhaben können. (Genau das ist es, was durch das Bild eines Perseus oder eines Donald Trump, der sein Schwert schwingt, verdeutlicht wird.) Unter diesen Bedingungen sind Frauen als Geschlecht ? nicht als Individuen ? quo Definition von der Macht ausgeschlossen.? Natürlich ist im Laufe der Jahre bereits viel geschehen, doch von einer Gleichberechtigung kann noch lange nicht gesprochen werden. Ohne Quotenregelung hätten wir noch weniger Frauen in Führungspositionen. Frauen verdienen immer noch weniger für die gleiche Leistung als Männer. Nur weil wir bereits das Wahlrecht haben, dürfen wir Frauen nicht aufhören für unsere Rechte zu kämpfen. Mary Beards leidenschaftliches Plädoyer soll nicht verhallen sondern einen Anstoß geben - nicht Schweigen sondern das Wort erheben - lautet die Devise.