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Wirtschaft am Abgrund

Der Zusammenbruch der Volkswirtschaften und das Scheitern der Globalisierung

„Wirtschaft am Abgrund” ist das derzeit prägnanteste Werk zu den fundamentalen Entwicklungen in der globalen Ökonomie im 21. Jahrhundert. Paul Craig Roberts zeichnet den Weg zum Zusammenbruch der Volkswirtschaften der westlichen Welt nach und legt zu treffende Entscheidungen offen.
Das Amerika, wie wir es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kannten, existiert nicht mehr. Die Vereinigten Staaten haben auf absehbare Zeit ihre wirtschaftliche und politische Zukunft verspielt. Die entindustrialisierte US-Ökonomie zählt zu den bislang größten Verlierern der Globalisierung. Gleichzeitig wandelt sich das innenpolitische Gesicht der Vereinigten Staaten grundlegend. Binnen weniger Jahre wurden elementare Grundrechte systematisch abgebaut, die die Verfassung mehr als 200 Jahre lang garantiert hatte. Jetzt folgen die Europäer den Amerikanern auf dem gleichen Weg, beenden die Souveränität ihrer Nationalstaaten und liefern sich einer allmächtigen Zentralregierung aus. Keine Stimme hat eindringlicher vor dieser Entwicklung gewarnt als die von Paul Craig Roberts.
Portrait
Prof. Dr. Paul Craig Roberts wurde am 3. April 1939 in Atlanta, Georgia geboren. Er hat an der Georgia Tech, der University of Virginia, der University of California in Berkeley und der Oxford University studiert, wo er Mitglied des Merton College war. Er wurde von Präsident Ronald Reagan zum Assistant Secretary of the US Treasury for Economic Policy berufen.
Er war Mitarbeiter des US-Kongresses, Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist bei Business Week, Scripps Howard News Service und Creators Syndicate sowie Senior Research Fellow der Hoover Institution und der Stanford University. Zudem hatte er den William E. Simon Chair in Political Economy am Center for Strategic and International Studies der Georgetown University inne.
Er ist Vorsitzender des Institute for Political Economy und Autor oder Koautor von zehn Büchern sowie zahlloser Artikel in wissenschaftlichen Journalen. Er hat vor dem US-Kongress in Kommissionen zu mehr als 30 Anlässen ausgesagt.
Prof. Roberts wurde mit dem Meritorious Service Award des US-Finanzministeriums für seine „herausragenden Beiträge zur Formulierung der Wirtschaftspolitik der USA“ und in Frankreich mit dem Legion of Honor als „Handwerker einer Erneuerung der Wirtschaftswissenschaften und der Wirtschaftspolititk nach einem halben Jahrhundert Staatsinterventionismus“ ausgezeichnet.
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  • Von Johannes Maruschzik: Wir sind Zeugen einer historischen Zeitenwende. Eine neue Weltwirtschaftsordnung entsteht. Mit enormer Dynamik verlagert sich die wirtschaftliche Macht in die BRICS-Staaten (1) und in andere Schwellenländer. Neue Allianzen wie die Shanghai Cooperation Organisation (SCO) mit China und Russland als treibende Kräfte bereiten die Struktur der neuen Weltwirtschaftsordnung von langer Hand vor. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie diese dominieren werden.
    Die in den vergangenen Jahrzehnten tonangebenden Mächte der Weltwirtschaft - die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Euroland und Japan - kämpfen dagegen um ihr Überleben. Ihre Volkswirtschaften befinden sich im Auflösungsprozess. Insbesondere in den USA und in Ländern der Europäischen Union leben stetig mehr Menschen in Armut. Weitere dramatische Wohlstandsverluste zeichnen sich ab. Große Teile der Bevölkerung dieser Länder sehen für sich in der globalisierten Weltwirtschaft keine Perspektive mehr. In vielen Staaten droht politisches Chaos. Die Gefahr ist real, dass radikale politische Kräfte die Schwäche des politischen und wirtschaftlichen Systems missbrauchen und eine neue Form von Tyrannei schaffen.
    Die Ökonomie trägt eine Mitschuld am Niedergang der Volkswirtschaften der westlichen Welt. Denn statt die Veränderungen in der globalisierten Weltwirtschaft unvoreingenommen zu analysieren und Antworten zu entwickeln, sind die verschiedenen ökonomischen Schulen in hohem Maße in ihren Ideologien gefangen. Was nicht zur Theorie passt, wird allzu häufig ausgeblendet. Zudem haben sich viele Ökonomen von Interessengruppen und Politikern kaufen lassen, die das demokratische System für ihre Zwecke missbrauchen. Rar dagegen sind Ökonomen, die echte wissenschaftliche Arbeit leisten. Sie finden kaum Gehör. Schon gar nicht in der Politik.
    Das sind die zentralen Themen dieses Buchs von Prof. Dr. Paul Craig Roberts, welcher sich in der Frühphase der Regierung des US-Präsidenten Ronald Reagan als Assistant Secretary of the Treasury für die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten verantwortlich zeichnete (2). Ein Werk, das die Wirtschaftstheorie und die Wirtschaftspolitik, so wie sie heute verstanden und praktiziert werden, grundlegend herausfordert - sowohl analytisch als auch empirisch.
    Das erste Kapitel bilanziert die bisherigen Erfolge und Fehlschläge der Ökonomie. Die keynesianisch orientierten, von der Notwendigkeit eines umfassenden Staatseinflusses überzeugten Wirtschaftswissenschaftler werden genauso wenig geschont wie die 'neo-liberalen' bzw. libertären Ökonomen, die im Extremfall jeden Staatseinfluss ablehnen. Schon nach wenigen Sätzen wird deutlich: Hier schreibt ein unabhängiger, liberaler Denker, der sich nicht scheut, in Frage zu stellen, was andernorts als tabu gilt.
    Dabei muss man wissen: Paul Craig Roberts steht den Libertären grundsätzlich weit näher als den Staatsgläubigen. Als 'Father of Reaganomics (3) hat er weltweit der Erkenntnis zum Durchbruch verholfen, dass hohe Steuersätze die wirtschaftliche Initiative von Individuen lähmen und damit das Wirtschaftswachstum bremsen. Eine Agenda 2010 einer rotgrünen deutschen Bundesregierung inklusive der Reduzierung des Spitzensteuersatzes wäre ohne die Veränderungen, die Anfang der 1980er Jahre in der US-amerikanischen Steuerpolitik stattfanden und maßgeblich von Paul Craig Roberts vorangetrieben wurden, wohl undenkbar gewesen. Viele Jahre war der Autor Mitglied der Mont Pelérin Society, trat aus dieser renommierten Vereinigung liberaler Ökonomen aber vor ein paar Jahren aus. Dort sei man nicht bereit gewesen, das eigene Credo zu überdenken. Das vorliegende Buch - es trug ursprünglich den Titel 'Das Scheitern des Laisser-faire-Kapitalismus' - soll diese Denkbarrieren aufbrechen.
    "Die Libertären glauben, die menschliche Natur ändere sich, je nachdem, ob sie im privaten oder im öffentlichen Bereich agiert. Sie wollen nicht akzeptieren, dass pri
  • VORWORT
    Regulierung versus Deregulierung
    Irrtum Freihandel
    Von der Vetternwirtschaft zur Plutokratie
    Wie lange noch Reservewährung?
    Quo vadis Europa? 25
    Die Souveränität der Nationalstaaten wird beendet
    Warum die Kritik am Wachstumsmodell?

    EINFÜHRUNG
    Das Scheitern des Laisser Faire-Kapitalismus und die Auflösung der Volkswirtschaften der westlichen Welt: Auf dem Weg zu einer Neuen Ökonomie

    TEIL 1
    Probleme der Wirtschaftstheorie
    Mikroökonomie
    MakroökonomiE
    Der Freihandels-Irrtum
    Offshoring exportiert Arbeitsplätze statt Produkte
    Das Problem der externen Kosten
    Das Kapital der Natur
    Planung für eine volle Welt
    Die Fehlschläge der Wirtschaftstheorie sind tiefgreifend
    Das Scheitern des Laisser Faire-Kapitalismus

    TEIL 2
    Die neue Enteignung
    Politische Enteignung
    Wirtschaftliche Enteignung
    Soziale Enteignung
    Das Offshoring hat die Amerikaner der ersten Welt ersetzt
    Die Beweise des Bureau Of Labor Statistics
    Der Mythos der wohltätigen Globalisierung
    Abweichler vom Mythos der wohltätigen Globalisierung
    Die dezimierte amerikanische Volkswirtschaft
    Arbeitslosigkeit
    Inflation
    Bruttoinlandsprodukt (BIP)
    Reichtum und Einkommensverteilung in den USA
    Lügen, die den amerikanischen Traum zerstörten: Der Mythos vom Fachkräftemangel in Wissenschaft und Technologie
    Wohin ist das Geld gegangen?
    Die Betrügereien der BanksterS
    Der als Regierung maskierte Interessenskonflikt
    Tod durch Globalisierung
    Anhang

    TEIL 3
    Das Ende der Souveränität
    Die unerklärte Agenda
    Kann Deutschland ein souveränes Land bleiben?
    Schlussfolgerung
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 15.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-906212-37-1
Verlag Weltbuch Verlag
Maße (L/B/H) 21,2/14,9/1,5 cm
Gewicht 300 g
Abbildungen Abbildungen zw. Grafiken
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Maruschzik Johannes
Buch (Paperback)
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14,90
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