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Wer sein Herz riskiert

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Nashville, Tennessee, 1871: Alexandra Jamison ist eine junge Südstaatlerin aus gutem Hause. Seit ihr Verlobter David bei einem tragischen Eisenbahnunglück ums Leben kam, ist sie fest entschlossen, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben. Gegen den Willen ihrer Eltern, die sie mit einem betagten Gentleman verheiraten wollen, bewirbt sich Alexandra um eine Stelle als Lehrerin. An einer neugegründeten Schule will sie ehemalige Sklaven unterrichten. Doch ihrem Traum stellen sich unerwartete Hindernisse entgegen. Da begegnet sie Sylas Rutledge, einem attraktiven, aber ungehobelten Eisenbahnbesitzer aus Colorado. Er nimmt ihre Berufung ernst und unterstützt sie. Doch kann es sein, dass Sylas in den mysteriösen Unfall verwickelt war, der David das Leben kostete?

Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783868277371
Verlag Verlag der Francke-Buchhandlung
Dateigröße 848 KB
Verkaufsrang 30.698
eBook
13,99
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"Nach Antworten gesucht... und Liebe gefunden..."
von SNOWWOMAN am 13.03.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Der historische Südstaatenroman "Wer sein Herz riskiert" entführt uns nach Nashville in Tennessee, im Jahre 1871. Das tragische Eisenbahnunglück an der Dutchman?s Curve in Nashville lassen die Träume der jungen Südstaatlerin, Alexandra Jamison, wie Seifenblasen zerplatzen, denn ihr Verlobter und Seelenverwandter, David Tompson, verliert bei diesem schrecklichen Ereignis sein... Der historische Südstaatenroman "Wer sein Herz riskiert" entführt uns nach Nashville in Tennessee, im Jahre 1871. Das tragische Eisenbahnunglück an der Dutchman?s Curve in Nashville lassen die Träume der jungen Südstaatlerin, Alexandra Jamison, wie Seifenblasen zerplatzen, denn ihr Verlobter und Seelenverwandter, David Tompson, verliert bei diesem schrecklichen Ereignis sein Leben. Seither ist ein Jahr vergangen und während Alexandra um ihren geliebten David trauert, versuchen ihre Eltern sie in eine arrangierte Ehe mit einem vermögenden und wesentlich älteren Mann zu zwingen. Alexandra fühlt sich bedrängt und fasst einen weitreichenden Entschluss. Sie folgt ihrem lang gehegten Herzenswunsch und bewirbt sich um eine Stelle als Lehrerin an der neu gegründeten Fisk-Universität, die freigelassenen Sklaven eine höhere Bildung ermöglicht. Als ihr Vater, ein angesehener Anwalt, vom Vorhaben seiner Tochter erfährt, stellt er sie vor eine folgenschwere Entscheidung. Geschäftliche Verhandlungen bezüglich eines Eisenbahnprojektes führen auch den geheimnisvollen aus Colorado stammende Sylas Rutledge nach Nashville. Er ist Eigentümer der Northeast Line Railroad und einer der Bewerber, der sich für das geplante Bahnhofprojekt interessiert, das zum prachtvollen Anwesen "Belle Meade" führen soll und unter dem Besitz des einflussreichen und wohlhabenden General William Giles Harding steht. Das Interesse des attraktiven Sylas gilt aber nicht nur dem Zuschlag des Bahnhofprojektes, der junge Mann ist auch sehr angetan von der bezaubernden Alexandra. Diese schicksalhafte Begegnung wird jedoch durch das um ein Jahr zurückliegende schreckliche Eisenbahnunglück an der Dutchman?s Curve überschattet, denn Sylas steht in einer engen familiären Verbindung zu dem Mann, der den Unfall verursacht haben soll... "Wer sein Herz riskiert" ist mein erster Roman aus der Feder der erfolgreichen christlichen Bestsellerautorin, Tamera Alexander, und er dürfte nicht der letzte sein. Sie begeistert ihre Leser mit einer zauberhaften und romantischen Liebesgeschichte, die auf eindrückliche Weise mit spannenden, historisch fundierten Ereignisse verschmelzt. Mit ihrem einnehmenden und äusserst lebhaften Schreibstil veranschaulicht die Autorin detailgetreue Bilder aus der bewegenden Zeit nach dem Bürgerkrieg, in der sich die freigelassenen Sklaven als gleichberechtigte Mitglieder in die weisse Gesellschaft integrieren und an Bildung teilhaben wollen. Eine Veränderung, die jedoch in den Köpfen der Reichen und Mächtigen auf Widerstand und Ablehnung stösst. Darüber hinaus eine Ära in der sich der Aus- und Wiederaufbau des Eisenbahnnetzes innerhalb kurzer Zeit verdichtet. Selbstverständlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, die allerdings massive Hindernisse zu überwinden hat. Tamera Alexander gelingt es herausragend, tiefgründige und bewegende Einblicke in die damaligen familiären Verhältnisse zu gewähren und insbesondere die Stellung der Frau zu Zeiten des Bürgerkrieges in aller Deutlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Überdies begeistert sie mich ganz besonders mit ihren berührenden und gefühlvollen Dialogen und Gedankenspiele zwischen den beiden liebevoll geschaffenen Charakteren, die sich in den Hauptfiguren von Alexandra Jamison und Sylas Rutledge spiegeln. Beeindruckend erzählt die Autorin über widrige Lebensumstände, die eine junge Frau aus gutem Hause in einer ihr fremden Umgebung vorfindet. Sie beschreibt, wie sie sich schwierigen Herausforderung stellt, wie sie mit unermüdlicher Kraft ihr Leben meistert und sich lernwillig Wissen aneignet, um damit den Freigelassenen die Türen in ein besseres Leben zu öffnen. Gleichzeitig erfährt sie Hilfsbereitschaft von Freunden und die Unterstützung eines charmanten und erfolgreichen jungen Mannes, der sowohl an ihre Berufung glaubt, als auch tiefe und lang vermisste Gefühle in ihr weckt. Nicht zu vergessen sind die historisch belegten Schauplätze, wie das imposante Anwesen "Belle Meade" der angesehenen Familie Harding. Eine tragende Rolle spielt auch die Geschichte der Fisk-Universität in Nashville, die freigelassene Sklaven unterrichtete, aber auch die berühmte Gesangsgruppe "Jubilee Singers", die Spenden für den Erhalt der Universität sammelten sowie das tragische Eisenbahnunglück an der Dutchman?s Curve, was sich tatsächlich zugetragen hat. Mit interessanten Nebenfiguren wie George White, Schatzmeister der Fisk-Universität und Gründer der "Jubilee Singers" und Philip Paul Bliss, dem Komponisten und Liederdichter vieler bekannter Erweckungslieder sowie auch der gebrechlichen schwarzen Lehrerin, Ella Sheppard, integriert die Autorin einflussreiche Persönlichkeiten in die Geschichte, die zu jener Zeit tatsächlich gelebt haben. Der historische und romantische Liebesroman mit christlichen Werten und subtilem Humor, verbunden mit einer bewegenden Thematik, die leider auch heute noch - nach fast 150 Jahren - von allgegenwärtiger Brisanz ist, hat mich vollends überzeugt. Auch wenn einige Handlungen vorhersehbar waren und es dadurch teilweise an Spannung fehlte, war es insgesamt eine wunderschöne und emotionale Leseerfahrung mit der Botschaft, dass es im Leben nicht immer für alle Fragen eine Antwort geben muss? Einen ganzen Sternenhimmel meinerseits und das Prädikat "sehr zu empfehlen!"

sich nicht von den Ängsten beherrschen lassen
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 05.03.2018
Bewertet: Einband: Paperback

»Gesang. Irgendwo in der Ferne. [...] Sie schloss die Augen und ließ die Schönheit der Harmonien ihren immer noch schwelenden Schmerz lindern.« (S. 21) 1871: Ein Jahr nach dem tragischen Zugunglück, bei dem Alexandra ihren Verlobten David verlor, fasst die 26jährige sich ein Herz. Sie verlässt ihre Eltern, um den Traum,... »Gesang. Irgendwo in der Ferne. [...] Sie schloss die Augen und ließ die Schönheit der Harmonien ihren immer noch schwelenden Schmerz lindern.« (S. 21) 1871: Ein Jahr nach dem tragischen Zugunglück, bei dem Alexandra ihren Verlobten David verlor, fasst die 26jährige sich ein Herz. Sie verlässt ihre Eltern, um den Traum, den sie und David hegten, zu verwirklichen: freigelassenen Sklaven das Lesen und Schreiben beizubringen. So landet sie an der Fisk Universität in Nashville, zu der auch ein höchst begabter Chor gehört. Sie begegnet Sylas Rutledge, einem ungehobelten Eisenbahnbesitzer aus Colorado. Er kämpft um den Zuschlag von General Harding, eine Eisenbahnlinie nach Belle Meade bauen zu dürfen. Schon bald merken Sy und Alexandra, dass sie etwas verbindet: Das Zugunglück... Beide kämpfen darum, die Ursache zu klären, die hinter dem Unglück steckte, um besser damit abschließen zu können. Aber nicht nur das Zugunglück und Eisenbahnen stehen in diesem Roman im Vordergrund. Auch die Jubilee Singers - wie sich der Chor der Fisk Universität nannte - kämpft um den Erhalt der Schule. Gerade im Süden Amerikas stand man den freigelassenen Sklaven negativ gegenüber, was Alexandra ebenfalls zu spüren bekommt. Belle Meade war bereits in »Wie ein Flüstern im Wind« und »Wer um Liebe ringt« Schauplatz, doch die Zusammenhänge sind nur lose und die Handlung baut so gut wie gar nicht aufeinander auf. General Harding und Onkel Bob begegnen einem ab und zu. Das Gestüt an sich ist diesmal nur Nebenschauplatz. Die Handlung kam anfangs etwas schwer in Gang. Die Dialoge und Ausführungen zur Vergangenheit waren mir teilweise zu lang, dadurch baute sich kaum Spannung auf. Mit der Zeit besserte sich das und es wurde fesselnder und romantischer. Schade fand ich außerdem, dass manche Geschehnisse, die mich interessiert hätten, nur in wenigen Sätzen rückblickend erzählt wurden. Ich mochte die Szenen und lockeren Gespräche zwischen Alexandra und Sy. Zumal Alexandra kein Fettnäpfchen auszulassen scheint, wodurch sich ein feiner Humor einschleicht. Unabhängig voneinander werden die beiden von Gottes Wirken überrascht und getragen. In ihrer Trauer dürfen sie erfahren, dass es nicht unbedingt ein Happy End braucht, um glücklich zu sein. Hier hat Tamera Alexander viel Feingefühl bewiesen, indem sie einprägsam Gottes Liebe durch sein Handeln geschildert hat. Im Nachwort erläutert die Autorin, dass einige Roman-Eckpunkte auf Tatsachen beruhen. So etwas wertet für mich einen historischen Roman noch mal auf.

Egal, wohin du gehst – Gott ist schon da
von LEXI am 05.03.2018
Bewertet: Einband: Paperback

„Die Jahre der Unterordnung und des blinden Gehorsams waren vorbei. Die Zeit war gekommen, dass sie ihren eigenen Weg gehen musste. Genau das hatte sie vor. Koste es, was es wolle.“ Die fünfundzwanzigjährige Alexandra Jamison trauert tief um den Verlust ihres Seelengefährten und Verlobten David Thompson, der vor einem Jahr... „Die Jahre der Unterordnung und des blinden Gehorsams waren vorbei. Die Zeit war gekommen, dass sie ihren eigenen Weg gehen musste. Genau das hatte sie vor. Koste es, was es wolle.“ Die fünfundzwanzigjährige Alexandra Jamison trauert tief um den Verlust ihres Seelengefährten und Verlobten David Thompson, der vor einem Jahr bei dem schrecklichen Eisenbahnunglück an der Dutchman’s Curve in Nashville, Tennessee, sein Leben verlor. Die junge Südstaatlerin aus gutem Hause wehrt sich vehement gegen die Heiratspläne ihres Vaters. Barrett Broderick Jamison ist Anwalt und versucht, seine Tochter in eine arrangierte Ehe mit einem reichen alten Mann zu zwingen. Alexandra verweigert jedoch nicht nur ihre Zustimmung für dieses Vorhaben, sondern entschließt sich vielmehr, ab sofort ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Aufgrund ihrer Bewerbung als Lehrerin an der Fisk-Universität in Nashville, die als erste Schule im Land eine höhere Bildung von Freigelassenen zum Ziel hat, kommt es zu einem schweren Zerwürfnis mit ihrem Vater. Alexandra muss unverzüglich ihr Elternhaus verlassen und ist ab sofort auf sich selbst gestellt. Sylas Rutledge stammt aus Colorado und ist Eigentümer der Northeast Line Railroad. Bei einer geschäftlichen Besprechung mit Barrett Broderick Jamison lernt der attraktive Einunddreißigjährige dessen Tochter Alexandra kennen und ist von ihrer Intelligenz, ihrem ruhigen Selbstvertrauen und würdevollen Auftreten beeindruckt. Sylas bewirbt sich um die Vergabe des Belle-Meade-Bahnhof-Projekts, das General William Giles Hardin ausgeschrieben hat. Es gibt jedoch einen weiteren Grund für die Anwesenheit des erfolgreichen jungen Unternehmers in Nashville. Sylas ist bestrebt, die Wahrheit über den Unfall an der Dutchman’s Curve herauszufinden. Er kann nicht glauben, dass sein geliebter Stiefvater Harrison Kennedy als Lokführer dieses Zuges diesen schrecklichen Unfall tatsächlich verursacht haben soll. Tamera Alexander entführt ihre Leser in die Südstaaten, nach Nashville, Tennessee, im Jahre 1871. Das beeindruckende Anwesen der wohlhabenden Familie Harding namens „Belle Meade“ mit ihrer erstklassigen Pferdezuchtfarm stellt auch im vorliegenden Roman einen der Schauplätze der Handlung dar. „Wer sein Herz riskiert“ punktet mit einem hoch interessanten Thema, einem einnehmenden Schreibstil und einer ausgezeichneten Charakterisierung der handelnden Figuren. Die Autorin skizziert die familiäre Situation, die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer beiden Protagonisten und beschreibt den Zeitgeist dieser Epoche. Die Geschichte der Fisk-Universität in Nashville, die Gesangsgruppe der „Jubilee Singers“ und das tragische Zugunglück vor Nashville sind zentrale und historisch belegte Themen dieses Romans. Obgleich das Hauptaugenmerk auf der jungen Südstaatenlady Alexandra Jamison und dem geheimnisvoll wirkenden Sylas Rutledge liegt, haben mich vor allem die Nebenfiguren für sich eingenommen. Mit der Person des Schatzmeisters der Universität und zugleich auch dem Leiter der Jubilee Singers namens George White zeichnet die Autorin einen etwas exzentrischen und sehr direkten Menschen, für den sowohl sein unerschütterlicher Glaube an Gott, als auch die Unterstützung der lernwilligen Freigelassenen den höchsten Stellenwert einnimmt. Mit dem Komponisten und Liederdichter vieler bekannter Erweckungslieder namens Philip Paul Bliss und der gebrechlichen schwarzen Lehrerin Ella Sheppard baut Tamera Alexander historische Figuren in ihr Buch ein. Mit großer Freude durfte ich darüber hinaus feststellen, dass auch „Onkel Bob“ Robert Greene, eine sehr sympathische und ebenfalls historisch belegte Figur aus einem der Vorgängerbände, ebenfalls eine kleine Rolle in dieser Handlung spielte. FAZIT: Mit ihrer Neuerscheinung „Wer sein Herz riskiert“ präsentiert die bekannte christliche Bestsellerautorin eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte mit bewegender Thematik. Es hat mir allergrößtes Lesevergnügen bereitet, mich vollends auf diese Handlung einzulassen und in den Charme der Südstaaten, aber auch die mit der Sklaverei verbundenen Schattenseiten, einzutauchen. Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits!