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Cyberempathy

(11)
Sicherheit, Gleichheit und Einigkeit;
Freiheit, Gerechtigkeit und Individualität

Das weltumspannende Cybernet ist der Segen der Zukunft – es verbindet die Empfindungen der Menschen. Kybernetik, Genetik und Holografie sorgen für ein langes Leben voller Gesundheit, Kraft und Schönheit. Die Welt scheint endlich Frieden gefunden zu haben und die Menschheit bereit, in das Universum vorzudringen.
Der renommierte Erinnerungskonstrukteur Leon lebt in den oberen Ebenen der vertikalen Stadt Skyscrape und schon bald wird er mit seiner großen Liebe Janica verheiratet sein. Doch die fatalen Folgen eines dubiosen Auftrages werden ihm zum Verhängnis. Er wird zum Spielball der Mächtigen und sein bisher so von Erfolg beschienenes Leben liegt innerhalb kürzester Zeit in Scherben.
Als er schließlich in die unteren Ebenen der Stadt abgeschoben wird, erlebt er eine Welt voller Gewalt und Ungerechtigkeit. Der menschliche Körper ist nur eine austauschbare Puppe und die dort fehlende Verbindung zum Cybernet stellt sein gesamtes Sein als Mensch infrage.
Doch ausgerechnet an diesem gefühlskalten Ort berührt jemand unerwartet sein Wesen – und das intensiver, als es die künstliche Empathie jemals hätte ermöglichen können.
Ist der vermeintliche Segen vielleicht doch ein Fluch oder nur der logische Schritt der Evolution?

Verheißungsvolle Utopie, verstörende Dystopie, glaubwürdige Science-Fiction - willkommen im Cyberpunk.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 552 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 03.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783947147472
Verlag GedankenReich Verlag
Dateigröße 2533 KB
Verkaufsrang 19.004
eBook
5,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Wo, im menschlichen Organismus, sitzt die Seele?
von Mein Regal voller Regenbögen am 05.10.2018

?Cyberempathy?, eine dystopische Science-Fiction Story, fällt eigentlich genau in mein Beuteschema und doch bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, seitdem es erschienen ist. Im Nachhinein ärgert es mich, dass ich so lange damit gewartet habe, denn diese Geschichte hat alles, was ein wirklich gutes Buch ausmacht - ein grandioses... ?Cyberempathy?, eine dystopische Science-Fiction Story, fällt eigentlich genau in mein Beuteschema und doch bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, seitdem es erschienen ist. Im Nachhinein ärgert es mich, dass ich so lange damit gewartet habe, denn diese Geschichte hat alles, was ein wirklich gutes Buch ausmacht - ein grandioses Setting, eine geniale Story und wahnsinnig tolle Charaktere. Es geht dabei vorrangig nicht um eine Lovestory und das Buch ist auch nicht LGBT-Genre gelistet, trotzdem hat es sich einen Platz auf meinem Blog verdient. Zum einen passt es bei näherer Betrachtung doch irgendwie perfekt in den queeren Bereich und zum anderen ist die Geschichte um Leon, Rade, Lux und Skylinn zu einem meiner All-Time-Favorites aufgestiegen. E.F. v. Hainwald hat mit diesem Buch etwas Besonderes geschaffen. Durch seinen eingängigen Schreibstil, der es mir leicht machte in die komplexe Welt einzutauchen, die detailliert ausgearbeiteten, vielschichtigen Protagonisten und der unvorhersehbaren Handlung entwickelte die Story einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Das Szenario, in das man einsteigt, fand ich zuerst verstörend, es herrscht Frieden, Wohlstand und keine nennenswerte Kriminalität - dank der emotionalen Vernetzung durch das Cybernet - und doch fühle ich mich mit dieser vernetzten Gesellschaft nicht wohl. Auch bei den persönlichen Optimierungen, die die Bewohner von Skyscrapes an sich vornehmen lassen, bin ich zwiegespalten. Auf genetischer oder kybernetischer Ebene kann ich das noch nachvollziehen, aber die eigenen Erinnerungen positiv abzuändern wäre für mich ein No-Go. Dieses streben nach Perfektion in einer perfekten Welt, nach eitel Sonnenschein, kann es nicht ohne Schatten geben, auch wenn diese von der Regierung dementiert werden. Leon bekommt diese, im wahrsten Sinne des Wortes, verborgenen Abgründe mit voller Wucht zu spüren und wird nach einem fehlgeschlagenen Auftrag als Bauernopfer auserkoren und diszipliniert. So landet er ohne eigenes Verschulden in den tiefsten Ebenen von Skyscrapes und ab hier beginnt der wirklich grandiose Teil der Geschichte. Leon muss bei null anfangen, ohne Netz und doppelten Boden des Cybernets. Er muss lernen, was für uns selbstverständlich ist, Gestik und Mimik richtig zu deuten. Angst, Wut, Hoffnung, Glück und Liebe werden zu einer völlig neuen Erfahrung für ihn. Der Autor hat diesen Weg toll umgesetzt und Leon bekommt ein umfassendes Bild davon, was Freundschaft, Ehrlichkeit, Vertrauen aber auch Enttäuschung wirklich bedeuten. Mit Hilfe seiner drei neuen Freunde, unter denen Rade mein heimlicher Favorit ist, kämpft sich Leon zurück. E.F. v. Hainwald hat mich mit den Wendungen in dieser Geschichte, besonders im letzten Drittel, kalt erwischt. Ich habe zwar mit so einigem gerechnet, aber bestimmt nicht damit. Das Quartett letztendlich loszulassen fiel mir deswegen wirklich schwer, vor allem, da ein Wiedersehen in einem weiteren Teil außer Frage steht ? ?Cyberempathy? bleit ein Einzelband.

Außergewöhnliche Dystopie mit hohem Unterhaltungswert und tiefgreifendem Sinn!
von Malina am 28.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kurzbeschreibung In der perfekten Welt sind alle Menschen durch das Cybernet emotional miteinander verbunden. Kriege gehören der Vergangenheit an, Verbrechen gibt es kaum noch, die Menschheit erlebt Glück und Wohlstand in nie gekanntem Ausmaß. Hier, in der wolkenhohen Metropole Skyscrape, lebt Erinnerungskonstrukteur Leon, der mit seiner Arbeit anderen hilft, negative... Kurzbeschreibung In der perfekten Welt sind alle Menschen durch das Cybernet emotional miteinander verbunden. Kriege gehören der Vergangenheit an, Verbrechen gibt es kaum noch, die Menschheit erlebt Glück und Wohlstand in nie gekanntem Ausmaß. Hier, in der wolkenhohen Metropole Skyscrape, lebt Erinnerungskonstrukteur Leon, der mit seiner Arbeit anderen hilft, negative und möglicherweise traumatisierende Erlebnisse in positive Erinnerungen zu verwandeln. Leons Karriere, wie auch sein Privatleben scheinen auf dem Höhepunkt, als er unerwartet in Ungnade fällt und mit einem Schlag alles verliert. Er wird in die ?Unterstadt? verbannt, eine archaische Welt voller Leid und Gewalt, in der er abgeschnitten vom Cybernet nun ums Überleben kämpfen muss. Cover Im Hintergrund, in Grün- und Blautönen gehalten, erkennt man gerade so die Silhouette einer städtischen Umgebung. Davor, im Zentrum, sieht man ein metallisches Wesen, das sich zu einer Pflanze herabbeugt. Das Wesen wirkt auf den ersten Blick wie ein Roboter und doch erscheint es sehr menschlich. Ein helles, rötliches Licht wird von einem Punkt im Hintergrund ausgestrahlt und trifft das Wesen scheinbar zufällig an genau der Stelle, wo sich beim Menschen das Herz befindet. In futuristischen, jedoch sehr eleganten Großbuchstaben ergänzt der Titel die Gesamtdarstellung. Ich interessiere mich üblicherweise nicht für Cover, aber dieses weckt auf den ersten Blick meine Aufmerksamkeit und ich kann es lange betrachten. Es spiegelt meiner Meinung nach gut die Stimmung des Inhalts wider und hinterlässt bei mir das gleiche Gefühl wie der Roman selbst. Gefällt mir sehr. Schreibstil Bedingt durch das Cybernet spielen Emotionen für die Figuren des Romans eine große Rolle. Fast hätte mich das ein wenig abgeschreckt, da ich Gefühlsduselei nicht mag. Aber glücklicherweise ist es Autor E.F. v. Hainwald hervorragend gelungen, die Gefühle seiner Figuren deutlich aber schnörkellos darzustellen. Dieser Stil zieht sich durch den ganzen Roman; ich hatte immer den Eindruck, die Dinge werden genau so dargestellt wie sie sind, direkt, ohne überflüssige blumige oder ausweichende Formulierungen. Die Figuren, insbesondere Protagonist Leon, sind detailliert und glaubhaft dargestellt. Ihre Verhaltensweisen sind nachvollziehbar, was umso erstaunlicher ist, da es sich doch um eher außergewöhnliche Personen handelt. Obwohl man schnell einen Bezug zu den wichtigsten Figuren herstellen kann, das Gefühl entwickelt sie zu kennen, bleiben sie doch undurchschaubar genug um die Spannung zu erhalten. Skyscrape, Ober- wie Unterstadt sind ebenso detailliert dargestellt, so dass alles gut vorstellbar wird. Auch bei den Bewohnern der Stadt wurde nicht mit außergewöhnlichen Charakteristika gegeizt, so dass die gesamte Welt vielfältig und interessant wirkt. Meinung Da es sich bei Cyberempathy um eine Dystopie handelt und ich dem Genre sehr zugetan bin, war ich von Beginn an recht kritisch. Offengestanden habe ich allenfalls oberflächliche, angenehme Unterhaltung erwartet. Umso überraschter war ich, als es doch recht schnell ans Eingemachte ging und ich von Szenen überrumpelt wurde, die tatsächlich unter die Haut gehen. Der Roman bietet nicht nur eine futuristische Umgebung und eine spannende Geschichte darin, sondern genau das, was ich von einem dystopischen Roman erwarte: Kritische Betrachtung unangenehmer Themen mit Bezug zur Realität. Schleichend lernt man die Figuren und ihre Lebensbedingungen kennen und merkt gar nicht wie man sich daran gewöhnt, die Dinge als gegeben hinzunehmen. Und plötzlich offenbart der Autor eine andere Perspektive, verschiebt nur ein klein wenig den Blickwinkel, und schon sieht alles ganz anders aus. Dabei weicht er keinem Dilemma und keiner noch so beschämenden Gefühlsregung aus. Als Leser hat man schnell das Gefühl da ?irgendwie mit drin zu stecken?, Beobachter von moralisch zweifelhaften aber auch viel zu privaten Szenen zu werden. Durch die detaillierte Innensicht fühlt man sich der Hauptfigur schnell verbunden, da die übrigen Figuren aber auch immer mehr von sich preisgeben, wird die Intensität des Erlebens beim Lesen immer stärker. Die Beziehungen der Figuren untereinander darzustellen ist dem Autor meiner Meinung nach besonders gut gelungen. Es finden sich keine schwarz-weiß Situationen, keine klaren Stempel die den Figuren aufgedrückt werden, sondern lebensnahe Verbindungen zwischen Menschen in all ihrer Kompliziertheit. Das ist beim Lesen gleichzeitig anstrengend und wunderschön. Inhaltlich wurde ich häufig überrascht, so dass ich während des Lesens kaum ein Schema erkennen konnte. Ich hatte zwar eine ungefähre Vorstellung, wo der Roman hinführen könnte, aber die Art und Weise war für mich gänzlich undurchschaubar. Das hat mir wirklich gut gefallen! Der bereits erwähnte schnörkellose Schreibstil hat mich ebenfalls sehr angesprochen. Ich schätze normalerweise blumige Formulierungen und ausufernde Metaphern, aber bei Cyberempathy hatte ich immer das Gefühl, dass jede Formulierung nur genau so weit ?dekoriert? wurde wie es notwendig war um die Sache auf den Punkt zu bringen. Was nicht heißt, dass an schönen und bildhaften Formulierungen gespart wurde, es wurde nur eben nicht damit übertrieben. Der Roman hat mich durchweg begeistert und mich sogar ein paar Stunden Schlaf gekostet, was wirklich selten ist :)

Eine Welt die für Gleichheit u. Individualität steht und bei Ihrer Moral selbst Grenzen zieht!
von A.C.?? am 04.07.2018

Hy Leute ich war soooo gespannt auf dieses Buch und bin so überrascht und begeistert. Da ich sowas in diese Richtung noch nie gelesen habe habe ich alles inhaliert was ich auf der Autorenseite in FB gefunden habe. Ich bin in eine Welt abgetaucht die so faszinierend und zugleich irgendwie beängstigend... Hy Leute ich war soooo gespannt auf dieses Buch und bin so überrascht und begeistert. Da ich sowas in diese Richtung noch nie gelesen habe habe ich alles inhaliert was ich auf der Autorenseite in FB gefunden habe. Ich bin in eine Welt abgetaucht die so faszinierend und zugleich irgendwie beängstigend ist(aber im guten Sinne). Dieses Buch verbirgt so vieles an Eindrücke und Informationen. Man konnte gar nicht so schnell lesen u. aufnehmen was die Welt da einem bot. Der Autor hat sie so gut beschrieben das sogar meine Wenigkeit (kleine Anmerkung am Rande alles was Technik und Architektur betrifft bin ich so eine Niete) sogar zurecht fand. Es sind viele Dinge die angenehm erscheinen, einen aber dennoch überlegen lassen wie man es selbst haben wollen würde. Es gibt hier eine Welt die sich glaube ich jeder wünscht: Frieden, keine Gewalt, keine Verbrechen, die totale Harmonie, frei Entscheidung, absolute Toleranz unter den Bewohnern in jeder Hinsicht. Wäre doch schön wen man sein kann, tun kann, aussehen kann wie Gott einem nicht gegeben. Wenn man vergessen kann was man erlebt, fühlen kann was ein Passant empfindet der an dir vorüber zieht, wenn man Emotionen nicht sehen muss um zu wissen was Sache ist. Denn Gefühle u. Emotionen sind ja immer Echt und Aufrichtig .......ODER???? Das beängstigende an dieser Welt ist aber auch die Ansicht von Gerechtigkeit, Richtig oder Falsch, Leben oder Leben lassen, Gut oder Böse, Sicherheit u. Gefahr. Denkt Ihr jetzt was(?), hat die einen Knall wie soll das gehen alles Flowerpower und dann alles auf Doppel Moral!? Tja Leute das müsst Ihr gelesen haben um es verstehen und erkennen zu können wie die Welt läuft. Die Protas (Ihr werdet sie LIEBEN und manche vielleicht nicht *lach*.) sind jeder einzelne : einzigartig, andersartig und total inividuell. Jeder hat seinen Charakter was aus erlebten und dem gegenwärtigen Leben entspringt......ODER etwa nicht?. Aber dennoch sind sie alle gleich mit Prioritäten u. Eigenschaften die das Leben so mit sich bringt. Tiefe/aufrichtige Gefühle, Mimik sowie Emotionen wie: Freundschaft, Zorn, Liebe, Mut, Zuneigung, Sympathi, Wertschätzung, Ehrlichkeit, Wut, Enttäuschung, Unsicherheit, Erregung, Lüge, Wahrheit ...... Sollte man sie erkennen können ohne sie hören oder sie sehen zu können? Wäre es nicht viel einfacher wenn das "moderne Leben" uns das abnimmt? Ich habe heute einen Satz zulesen bekommen der es treffend beschreibt: Wo beginnt die Menschlichkeit und Wo endet sie!? Fazit wenn ihr Euch über die Story hermacht seit darauf gefasst , sie wird Euch und eure Gedanken wie ein Strudel mitreißen und Euch sowas von begeistern aber auch zugleich in vielen Dingen Überraschen.