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Der Hauptmann

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In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs findet der junge Gefreite Willi Herold auf der Flucht eine Hauptmannsuniform. Ohne zu überlegen streift er die ranghohe Verkleidung und die damit verbundene Rolle über. Schnell sammeln sich versprengte Soldaten um ihn - froh, wieder einen Befehlsgeber gefunden zu haben. Aus Angst enttarnt zu werden, steigert sich Herold nach und nach in die Rolle des skrupellosen Hauptmanns und verfällt dem Rausch der Macht. Pressezitate: - "ein herausragender Film" (Saarbrücker Zeitung) - "ein eindringliches Psychogramm" (Kino.de) - "ein kraftvoll inszenierter Blick in dunkle Abgründe" (Filmstarts.de) - "Blick auf den Nationalsozialismus, wie man noch nie gesehen hat" (SWR) - "packend und erschreckend" (TV Spielfilm)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 07.09.2018
Regisseur Robert Schwentke
Sprache Deutsch
EAN 4061229015905
Genre Drama
Studio Weltkino
Spieldauer 115 Minuten
Bildformat Widescreen (2,40:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Deutsch: DD Stereo
Verkaufsrang 1.886
Produktionsjahr 2017
Film (DVD)
12,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eindringlich und gewaltig im wörtlichen Sinne, dieser Film bleibt im Kopf“

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ganz in Schwarz-Weiß gehalten fesselt dieser schonungslos erzählte Film von der ersten Sekunde an.
Im April 1945 kämpft der Wehrmachtsoldat Willi Herold von seiner Einheit getrennt in Deutschland gegen Kälte, Hunger und auch heimische Soldaten, die ihn als Fahnenflüchtigen ansehen.

Wie ein Segen muss es Herold da erscheinen, eine gefüllte Offizierskiste in einem verlassenen Fahrzeug zu finden. Die darin befindliche Uniform mit dem Rang eines Hauptmanns der Luftwaffe streift er sich sofort über und es dauert nicht lange, bis er mit seinem schnittigen selbstsicheren Auftreten andere Soldaten als "Kampftruppe Herold" um sich versammelt.
Die Spirale der Gewalt dreht sich und Herold schreckt vor keinem Mittel zurück, seine Autorität zu festigen.

Wie kann man so skrupellos töten, anstiften, die Menschenwürde mit Füßen treten und Opfer im schlimmsten Wortsinne "jagen" wie Herold? Diese Frage kann auch dieser Film naturgemäß nicht beantworten. Oft fühlte ich mich an "Die Banalität des Bösen" von Hannah Arendt erinnert. So scheint es weder plausibel, Herold als pathologischen Psychopaten abzutun, noch seine grausamen Taten als Opportunismus abzutun.
Ganz in Schwarz-Weiß gehalten fesselt dieser schonungslos erzählte Film von der ersten Sekunde an.
Im April 1945 kämpft der Wehrmachtsoldat Willi Herold von seiner Einheit getrennt in Deutschland gegen Kälte, Hunger und auch heimische Soldaten, die ihn als Fahnenflüchtigen ansehen.

Wie ein Segen muss es Herold da erscheinen, eine gefüllte Offizierskiste in einem verlassenen Fahrzeug zu finden. Die darin befindliche Uniform mit dem Rang eines Hauptmanns der Luftwaffe streift er sich sofort über und es dauert nicht lange, bis er mit seinem schnittigen selbstsicheren Auftreten andere Soldaten als "Kampftruppe Herold" um sich versammelt.
Die Spirale der Gewalt dreht sich und Herold schreckt vor keinem Mittel zurück, seine Autorität zu festigen.

Wie kann man so skrupellos töten, anstiften, die Menschenwürde mit Füßen treten und Opfer im schlimmsten Wortsinne "jagen" wie Herold? Diese Frage kann auch dieser Film naturgemäß nicht beantworten. Oft fühlte ich mich an "Die Banalität des Bösen" von Hannah Arendt erinnert. So scheint es weder plausibel, Herold als pathologischen Psychopaten abzutun, noch seine grausamen Taten als Opportunismus abzutun.

„Kleider machen Leute“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

In diesem Fall macht der Zufallsfund einer Uniform aus einem Gefreiten einen Hauptmann. Und Willi Herold lernt schnell, seine neu gewonnene Macht zu nutzen, auf grausamste Weise. Er schart in der Endphase des 2. Weltkriegs ein paar versprengte Soldaten um sich, gemeinsam beginnt eine Irrfahrt durch das Hinterland der nahenden Front, die in einem Gefangenenlager im Emsland endet. Mit unfassbarer Dreistigkeit gelingt es Herold, alle zu überzeugen, er sei im direkten Auftrag des Führers unterwegs. Die Folge sind aberwitzige Situationen, doch vor allem ein grauenhaftes Massaker und hemmungslose Plünderungen.
Ein Film, den ich mir zweimal anschauen musste, weil so viel fassungslos machendes auf einen einstürzt, das man erst mal verarbeiten muss. Ein schockierender, aber extrem fesselnder Film, der erschreckt und nachwirkt.
In diesem Fall macht der Zufallsfund einer Uniform aus einem Gefreiten einen Hauptmann. Und Willi Herold lernt schnell, seine neu gewonnene Macht zu nutzen, auf grausamste Weise. Er schart in der Endphase des 2. Weltkriegs ein paar versprengte Soldaten um sich, gemeinsam beginnt eine Irrfahrt durch das Hinterland der nahenden Front, die in einem Gefangenenlager im Emsland endet. Mit unfassbarer Dreistigkeit gelingt es Herold, alle zu überzeugen, er sei im direkten Auftrag des Führers unterwegs. Die Folge sind aberwitzige Situationen, doch vor allem ein grauenhaftes Massaker und hemmungslose Plünderungen.
Ein Film, den ich mir zweimal anschauen musste, weil so viel fassungslos machendes auf einen einstürzt, das man erst mal verarbeiten muss. Ein schockierender, aber extrem fesselnder Film, der erschreckt und nachwirkt.

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