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Lehrer über dem Limit

Warum die Integration scheitert

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"Integration kann nicht gelingen, solange von Staat und Pädagogik die in unterschiedlichen Kulturen verschieden ausgeprägten Rangordnungsstrukturen negiert werden, die sich besonders auf schulisches Lernen negativ auswirken – von der Weigerung, im Unterricht mitzuarbeiten, bis hin zu völlig inakzeptabel aggressivem Verhalten", sagt Ingrid Freimuth. Nach über 40 Jahren pädagogischer Tätigkeit kommt sie zu dem Schluss, dass rangordnungsorientierte Schülerinnen und Schüler nur dann Lernbereitschaft und positives Sozialverhalten entwickeln können, wenn ihnen verbindliche Regeln vorgegeben werden und wenn den Pädagogen wirksame Sanktionen zur Verfügung stehen, um diese auch durchzusetzen. Ihr Vorwurf: "Durch schulische und sozialstaatliche Förderung verschuldet Vater Staat bei vielen Schülern aller Altersstufen ein Abdriften in Passivität und Versorgungserwartung." Ingrid Freimuth schildert Begebenheiten aus ihrem schulischen, außerschulischen und förderpädagogischen Alltag, auch in der Erwachsenenbildung (Deutsch als Zweitsprache). Die pädagogische Zielsetzung, neben der Vermittlung von Unterrichtsinhalten auch Hilfestellung zu positiver Persönlichkeitsentwicklung der ihnen anvertrauten Menschen zu leisten, können Unterrichtende ihrer Ansicht nach nur dann erreichen, wenn die Politik die durch die zahlreichen Migranten veränderten Verhältnisse anerkennt und entsprechend handelt – statt "Unterrichtende mit der Lösung von Problemen zu beauftragen, die erst durch politische Entscheidungen oder auch Entscheidungsvermeidungen entstehen konnten".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783958902169
Verlag Europa Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 1116 KB
Verkaufsrang 47.970
eBook
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Ehrliche Einblicke in den Alltag einer Lehrerin
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 08.10.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Die Autorin bricht in ihrem Buch mit der seit vielen Jahren in der deutschen Gesellschaft bestehenden "political correctness" und schildert unverblümt ihre Erlebnisse als Lehrerin aus mehr als 40 Jahren Berufserfahrung. Dabei fokussiert sich die Autorin auf ihre Berufsjahre an Hauptschulen, um die dortigen herausfordernden Schulverhältnisse anhand von Fallbeispielen... Die Autorin bricht in ihrem Buch mit der seit vielen Jahren in der deutschen Gesellschaft bestehenden "political correctness" und schildert unverblümt ihre Erlebnisse als Lehrerin aus mehr als 40 Jahren Berufserfahrung. Dabei fokussiert sich die Autorin auf ihre Berufsjahre an Hauptschulen, um die dortigen herausfordernden Schulverhältnisse anhand von Fallbeispielen anschaulich zu beschreiben. Meiner Meinung nach diskriminiert Frau Freimuth mit ihren gemachten Erfahrungen weder eine bestimmte Religionsgemeinschaft, noch eine bestimmte Gesellschaftsschicht. Die Autorin bezieht sich in ihrem Buch auf eigene Erfahrungen, eigene Erlebnisse sowie eigene Emotionen, die eventuell nicht für jedem Leser nachvollziehbar sind. Da ich selbst Lehrerin an einer Brennpunktschule in einer Großstadt bin, teile ich so einige Erlebnisberichte der Autorin. Im Epilog macht Frau Freimuth deutlich, dass nicht nur an Schulen, sondern im gesamten gesellschaftlichen Bereich unseres Lebens, eine missverstandene politische Korrektheit nicht zur Integration von zugewanderten Mitmenschen beitragen kann. Wer sich für eine ehrliche Beschreibung der Verhältnisse an einigen deutschen Schulen interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

auch LehrerInnen können irren...
von einer Kundin/einem Kunden aus Laer am 22.07.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

unfreiwillig offenbart die Aurorin folgendes... 1. Ein Bildungssystem soll gefälligst stets dem jeweiligen Gesellschaftssystem dienen. 2. Wer nicht "kompatibel" ist fällt durch. 3. Nicht kompatibel sind z.B. Kinder, die lieber stundenlang Klavierüben oder im Schwimmbad endlos Bahnen ziehen, statt fur Latein und Mathe zu büffeln. 4. Nicht kompatibel sind ferner... unfreiwillig offenbart die Aurorin folgendes... 1. Ein Bildungssystem soll gefälligst stets dem jeweiligen Gesellschaftssystem dienen. 2. Wer nicht "kompatibel" ist fällt durch. 3. Nicht kompatibel sind z.B. Kinder, die lieber stundenlang Klavierüben oder im Schwimmbad endlos Bahnen ziehen, statt fur Latein und Mathe zu büffeln. 4. Nicht kompatibel sind ferner Migranten-, ALG2-, oder Arbeiterkinder, die es wagen von einem Medizin- oder Jurastudium zu traumen. (die OECD rügt Deutschland regelmäßig wegen mangelnder Chancengleichheit) 5. Lehrkräfte sind letzlich auch nur Menschen, und somit anfällig für Vorurteile und Verallgemeinerungen. Ein Kind, dem dadurch klar gemacht wird, dass es nicht viel zu erwarten hat wird aufgrund dieser Frustration allzugern in die Rolle des Störenfrieds hineingleiten, die man ihm schon vorab zugewiesen hat. In diesem Sinne sollten Schulabbrecherquoten auch einmal im Hinblick auf die Verantwortung der PädagogInnen hin bewertet werden. Dem verweigert sich die Autorin leider. 6 Wer Erfahrung uber alles stellt ist nicht mehr offen für die Wahrnehmung von Entwicklungen. Auch MigrantInnen sind nicht im Jahr 1970 stehengeblieben. Frau Freimuth scheint dagegen 40 Jahre Beruf zur Festigung ihrer Klischees genutzt zu haben. Alles in allem ein weiters Buch, dass v.a. spalten und primitive Urängste vor allem Anderssein bedienen will. Die AFD wird es freuen.

Mein Eindruck
von Ghostreader am 15.03.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Über 40 Jahre Berufserfahrung an Haupt- und Realschulen in Frankfurt/Main und in Lehrerfortbildungen weist die Autorin Ingrid Freimuth auch mit Lehrerkollegien aller Schularten in pädagogischen Tagen, die sie plante und durchführte auf. Bereits der Titel zeigt mir, wie wenig der Staat sich für dieses brisante Thema interessiert. Doch... Über 40 Jahre Berufserfahrung an Haupt- und Realschulen in Frankfurt/Main und in Lehrerfortbildungen weist die Autorin Ingrid Freimuth auch mit Lehrerkollegien aller Schularten in pädagogischen Tagen, die sie plante und durchführte auf. Bereits der Titel zeigt mir, wie wenig der Staat sich für dieses brisante Thema interessiert. Doch der Europa Verlag bringt es mit der neuen Veröffentlichung zur Sprache. Bei der Anordnung Probleme der Migranten zu lösen, hat die Regierung bis heute die Lehrer allein gelassen und die Lehrerschaft soll ausbaden, was die Regierung einfach so entscheidet. In diesem Buch wird nochmals ganz stark unterstrichen, was wir alle samt tagtäglich mit Migranten am eigenen Leib erfahren, nur noch viel intensiver. Auch in der sozialpädagogischen Lernhilfe, wo die Autorin Kurse an der Volkshochschule im Bereich »Deutsch als Zweitsprache« hielt, kommt es stark zum Tragen. Denn die Rangordnungsstrukturen der ausländischen Familien bestimmen sogar über unsere Wertevorstellungen hinaus und ignorieren diese mit Überheblichkeit und nicht erst seit 2015. Der Regelapparat des Staates dringt tief in die Schulen ein, jedoch besteht kaum eine Möglichkeit bei Verletzungen diese Regeln mit Sanktionen durchzusetzen. Obwohl es bei der Justiz, im Straßenverkehr oder auch zwischen Staaten selbstverständlich ist, passiert an Schulen und Bildungseinrichtungen nichts und die zahlreichen Migranten werden weiterhin in ihrem passiven Verhalten und stark materiell unterstützt. Durch die vielen Integrationsförderungen entstehen immer mehr Versorgungserwartungen der Eingewanderten die aus unterschiedlichen Kulturen stammen. Die damit sehr angespannten Verhältnisse wachsen und das Lernniveau leidet, weil es an politischen Entscheidungen fehlt oder auch erst durch Entscheidungsvermeidungen entstehen konnte. Gerade eben ist das neue Bundeskabinett gewählt wurden und ich frage mich wozu? Wenn die Kritik bei ausländischen Verhaltensweisen angebracht ist, hat man diese Menschen nicht mit Nazis zu vergleichen und ich empfinde es sowieso ganz schäbig immer wieder in eine solche Ecke gestellt zu werden. Ein Sanktionskatalog wäre die Antwort, damit den Lehrern wieder Respekt gezollt wird. In diesem Buch beschreibt die Autorin realistische Szenen und Betrachtungen des Lehreralltags mit widrigen Umständen und Begleiterscheinungen. Mit der Beschwörungsformel ?Wir schaffen das?, wird es wohl kaum klappen, denn damit hat die Bundeskanzlerin das Problem dem Deutschen Volk auferlegt. Sie hat es sträflich versäumt die Einwanderer mit ?Ihr schafft das? anzusprechen. Nun fordern die Migranten Unterstützung rund um die Uhr und Eigeninitiative fehlt. Deshalb wird Integration auch nicht funktionieren. Die genannten und dargelegten Beispiele, die seit Jahren nicht von der Politik überarbeitet werden, führen zu diesem Dilemma. Und alles was Frau Freimuth aufgeführt hat sollte jeder Bundesbürger wissen und vor allem der Bundesregierung vorgelegt werden. Die Autorin nennt das Kind beim Namen und ist eine sehr kompetente Frau die nicht überhört werden soll.