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Die Markierung des Genitiv(s) im Deutschen

Empirie und theoretische Implikationen von morphologischer Variation

Reihe Germanistische Linguistik Band 315

Christian Zimmer

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Beschreibung

Bei der Genitivmarkierung starker Maskulina und Neutra ist im Deutschen erhebliche Variation zu beobachten (z.B. des Tsunamis/Tsunami). Die vorliegende Studie beschreibt und erklärt dieses Phänomen und erörtert seine theoretische Relevanz. Anhand umfassender Korpusstudien wird gezeigt, dass vor allem Fremdwörter, Eigennamen und Kurzwörter ohne Genitiv-s verwendet werden. Das Flexionsverhalten der betroffenen Gruppen wird eingehend untersucht, wodurch allgemeinere Erkenntnisse gewonnen werden, z.B. zur Fremdwortintegration, zur morphologischen Schemakonstanz oder zur Relevanzhierarchie. Erkenntnisse zum Genitiv-s werden immer auch zu anderen Schwankungsfällen in Beziehung gesetzt (Fremdwortplurale, Apostrophschreibungen usw.). Schließlich wird dargelegt, inwiefern genitiv-s-lose starke Maskulina und Neutra nicht mit den meisten Beschreibungen des deutschen Deklinationssystems kompatibel sind und warum sie eine Herausforderung für Theoreme wie das No Blur Principle darstellen, woraufhin ein eigener Vorschlag zur Beschreibung des deutschen Deklinationsklassensystems ausgearbeitet wird.

Christian Zimmer, Freie Universität Berlin.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 315
Erscheinungsdatum 25.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-11-055530-1
Verlag De Gruyter Mouton
Maße (L/B/H) 23,6/16,4/2,5 cm
Gewicht 594 g
Auflage 1

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