Mittagsstunde

Roman

(16)
Endlich - der neue Roman von Dörte Hansen!Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.
Portrait
Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, arbeitete nach ihrem Studium der Linguistik als NDR-Redakteurin und Autorin für Hörfunk und Print. Ihr Debüt »Altes Land« wurde 2015 zum »Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels« gekürt und avancierte zum Jahresbestseller 2015 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Dörte Hansen lebt mit ihrer Familie in Nordfriesland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 15.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-60003-9
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 22,3/14,5/3,6 cm
Gewicht 517 g
Verkaufsrang 38
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Times are changing“

Valesca Wolfgramm, Thalia-Buchhandlung Köln

Absolute Leseempfehlung für alle Menschen die entweder selbst auf dem Land aufgewachsen sind, Großeltern oder Eltern haben, die dort lebten oder leben. Gefühlvoll und mit charmantem Witz erzählt Dörte Hansen die Geschichte von Brinkebüll und seinen Bewohner*innen. Allerdings nicht nur das, sie erzählt die Geschichte unseres Landes, die Veränderung unserer Dörfer. Wahrscheinlich ist es egal ob Sie in Schleswig-Holstein leben oder in Baden-Württemberg. Absolute Leseempfehlung für alle Menschen die entweder selbst auf dem Land aufgewachsen sind, Großeltern oder Eltern haben, die dort lebten oder leben. Gefühlvoll und mit charmantem Witz erzählt Dörte Hansen die Geschichte von Brinkebüll und seinen Bewohner*innen. Allerdings nicht nur das, sie erzählt die Geschichte unseres Landes, die Veränderung unserer Dörfer. Wahrscheinlich ist es egal ob Sie in Schleswig-Holstein leben oder in Baden-Württemberg.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ebenso faszinierend... nein, noch stärker als "Altes Land". Hansen beschreibt den Wandel von Zeit und Gesellschaft am Beispiel dörflichen Lebens. Bedrückend und doch hoffnungsvoll. Ebenso faszinierend... nein, noch stärker als "Altes Land". Hansen beschreibt den Wandel von Zeit und Gesellschaft am Beispiel dörflichen Lebens. Bedrückend und doch hoffnungsvoll.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Blüte und Niedergang eines Dorfes. Erinnerungen werden in Ingwer wach als er seine alten Großeltern unterstützt. Anfangs mehr aus Pflichtgefühl aber dann aus Liebe zum Gestern. Blüte und Niedergang eines Dorfes. Erinnerungen werden in Ingwer wach als er seine alten Großeltern unterstützt. Anfangs mehr aus Pflichtgefühl aber dann aus Liebe zum Gestern.

„Heimat ist … “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Nach ihrem Sensationserfolg 'Altes Land' haben wir drei Jahre auf einen neuen Roman von Dörte Hansen gewartet. Schauplatz ist diesesmal der fiktive Ort Brinkebüll irgendwo in Friesland, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Hansen porträtiert kenntnisreich ein durchaus realistisches Zeitpanorama von Beginn der 1960'er bis heute. Auf eine nachdenklich amüsante Weise und mit einer Spur Ironie schreibt sie von Wandel - Familie – Herkunft – Dankbarkeit – persönlicher Veränderung, ohne dabei pathetisch zu sein. Plattdeutsche Dialoge unterstreichen die Zugehörigkeit zum Dorf.
Wie Ingwer Feddersen wollten viele der heute um die 50-jährigen damals nichts sehnlicher als ihrem spießigen miefigen Dorf entkommen. Nach gut 20 Jahren kehrt Ingwer zurück in sein 'Kaff' – und diese Bezeichnung ist durchaus liebevoll gemeint. Inzwischen hat er promoviert, eine gänzlich andere, größere Welt außerhalb seines Heimatdorfs kennengelernt. Er könnte ganz bequem sein neues Leben leben, doch stellt er sich seiner Vergangenheit – seiner Herkunft. Wird er seine Heimat finden?
Nach ihrem Sensationserfolg 'Altes Land' haben wir drei Jahre auf einen neuen Roman von Dörte Hansen gewartet. Schauplatz ist diesesmal der fiktive Ort Brinkebüll irgendwo in Friesland, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Hansen porträtiert kenntnisreich ein durchaus realistisches Zeitpanorama von Beginn der 1960'er bis heute. Auf eine nachdenklich amüsante Weise und mit einer Spur Ironie schreibt sie von Wandel - Familie – Herkunft – Dankbarkeit – persönlicher Veränderung, ohne dabei pathetisch zu sein. Plattdeutsche Dialoge unterstreichen die Zugehörigkeit zum Dorf.
Wie Ingwer Feddersen wollten viele der heute um die 50-jährigen damals nichts sehnlicher als ihrem spießigen miefigen Dorf entkommen. Nach gut 20 Jahren kehrt Ingwer zurück in sein 'Kaff' – und diese Bezeichnung ist durchaus liebevoll gemeint. Inzwischen hat er promoviert, eine gänzlich andere, größere Welt außerhalb seines Heimatdorfs kennengelernt. Er könnte ganz bequem sein neues Leben leben, doch stellt er sich seiner Vergangenheit – seiner Herkunft. Wird er seine Heimat finden?

„Wenn die Moderne über ein Dorf hereinfällt…..“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Dörte Hansen lädt uns in ihrem neuen Roman „Mittagsstunde“ ein, Brinkebüll und seine Bewohner kennenzulernen. Sie erzählt uns vom dörflichen Leben im Wandel der Zeit. Sowohl Wehmut, welche mit dem Wandel einhergeht, als auch positiven Aspekte, die der Fortschritt mit sich bringt, werden thematisiert. Ihre Charaktere beschreibt sie authentisch und liebevoll. Man fühlt sich, als würde man mit den Hauptfiguren mehrere Jahrzehnte Tür an Tür leben und zum Feierabendbier in Sönke Feddersens Dorfkrug einkehren.

Besonderer und lesenswerter Roman, der zum Nachdenken anregt sowie Zuversicht hinterlässt und das Lokalkolorit der Gegend sehr gut widerspiegelt.„Eingefärbt“ mit plattdeutschen Dialogen, die man so oft lesen sollte, bis man sie versteht:)

Vielen Dank, Frau Hansen für die kurzweiligen und bereichernden Lesestunden!
Dörte Hansen lädt uns in ihrem neuen Roman „Mittagsstunde“ ein, Brinkebüll und seine Bewohner kennenzulernen. Sie erzählt uns vom dörflichen Leben im Wandel der Zeit. Sowohl Wehmut, welche mit dem Wandel einhergeht, als auch positiven Aspekte, die der Fortschritt mit sich bringt, werden thematisiert. Ihre Charaktere beschreibt sie authentisch und liebevoll. Man fühlt sich, als würde man mit den Hauptfiguren mehrere Jahrzehnte Tür an Tür leben und zum Feierabendbier in Sönke Feddersens Dorfkrug einkehren.

Besonderer und lesenswerter Roman, der zum Nachdenken anregt sowie Zuversicht hinterlässt und das Lokalkolorit der Gegend sehr gut widerspiegelt.„Eingefärbt“ mit plattdeutschen Dialogen, die man so oft lesen sollte, bis man sie versteht:)

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„Mittags ist Ruhe.. oder auch nicht...“

Colette Stamer, Thalia-Buchhandlung Bonn

Die namensgebende Mittagsstunde ist den Brinkebüllern heilig. Die Kinder lernen von klein auf, leise die Treppen hochzuschleichen, und Marret, die verrückte Weltuntergangsfrau, verschwindet gerne in der Mittagsstunde und macht ihre Streifzüge, sammelt tote Tiere ein oder ähnliches. Sie bekommt einen Sohn, Ingwer, von wem eigentlich? Bald wird es allzu deutlich: Flurbereinigung, das Fällen der Kastanienbäume der Dorfallee, das Weichen der kleinen und das Wachsen der großen Höfe, vom stattlichen Gasthaus zur Dorfkaschemme- und nun das Gebrechliche an Mudder und Vadder, Sönke und Ella. Die Welt geht unter, klarer Fall und Marret hat Recht. Früher war halt alles besser- oder nicht?
Die namensgebende Mittagsstunde ist den Brinkebüllern heilig. Die Kinder lernen von klein auf, leise die Treppen hochzuschleichen, und Marret, die verrückte Weltuntergangsfrau, verschwindet gerne in der Mittagsstunde und macht ihre Streifzüge, sammelt tote Tiere ein oder ähnliches. Sie bekommt einen Sohn, Ingwer, von wem eigentlich? Bald wird es allzu deutlich: Flurbereinigung, das Fällen der Kastanienbäume der Dorfallee, das Weichen der kleinen und das Wachsen der großen Höfe, vom stattlichen Gasthaus zur Dorfkaschemme- und nun das Gebrechliche an Mudder und Vadder, Sönke und Ella. Die Welt geht unter, klarer Fall und Marret hat Recht. Früher war halt alles besser- oder nicht?

„Trotz hoher Erwartungshaltung: Ein großer Wurf!“

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Das neue Buch der Autorin von "Altes Land"! Ganz anders als das Debüt, aber auch ein rundum gelungener Roman: Gut gezeichnete Charaktere, feiner Humor, Situationskomik, emotionale Momente, viele verwobene Dorfgeschichten, eine sich über die Jahrzehnte änderne Atmosphäre in diesem Dorf zwischen Heimat und Abgehängtsein und nicht zuletzt eine kreative, genaue, wunderschöne Sprache. Manchmal war ich versucht, - wie auch schon bei "Altes Land" - mir einzelne Sätze aufs Sofakissen zu sticken.

Auf jeden Fall ein Lieblingsbuch!
Das neue Buch der Autorin von "Altes Land"! Ganz anders als das Debüt, aber auch ein rundum gelungener Roman: Gut gezeichnete Charaktere, feiner Humor, Situationskomik, emotionale Momente, viele verwobene Dorfgeschichten, eine sich über die Jahrzehnte änderne Atmosphäre in diesem Dorf zwischen Heimat und Abgehängtsein und nicht zuletzt eine kreative, genaue, wunderschöne Sprache. Manchmal war ich versucht, - wie auch schon bei "Altes Land" - mir einzelne Sätze aufs Sofakissen zu sticken.

Auf jeden Fall ein Lieblingsbuch!

„In der Heimat“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Dörte Hansen schreibt über Heimat, diesen ewigen Sehnsuchtsort, von dem man so früh als möglich flüchtet, um ein Leben lang immer wieder hin zu fahren und zu kontrollieren, was noch vorhanden ist und was sich wie verändert hat.
Ein melancholischer Roman, schmerzlich, wehmütig, aber genau deshalb so lesenswert, weil er bewusst macht, dass man die Scholle, die an den Füßen klebt, nicht wieder los wird.
Beeindruckende Charaktere, die mich wie in „Altes Land“, sehr berührt haben und für ein erstklassiges Leseerlebnis sorgen!
Dörte Hansen schreibt über Heimat, diesen ewigen Sehnsuchtsort, von dem man so früh als möglich flüchtet, um ein Leben lang immer wieder hin zu fahren und zu kontrollieren, was noch vorhanden ist und was sich wie verändert hat.
Ein melancholischer Roman, schmerzlich, wehmütig, aber genau deshalb so lesenswert, weil er bewusst macht, dass man die Scholle, die an den Füßen klebt, nicht wieder los wird.
Beeindruckende Charaktere, die mich wie in „Altes Land“, sehr berührt haben und für ein erstklassiges Leseerlebnis sorgen!

Roman über den unaufhaltsamen Niedergang dörflichen Lebens, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, berührt und auch traurig gemacht hat. Absolut empfehlenswert! Roman über den unaufhaltsamen Niedergang dörflichen Lebens, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, berührt und auch traurig gemacht hat. Absolut empfehlenswert!

„Eine typische Hansen“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ingwer Feddersen kehrt zurück in sein Heimatdorf, um sich ein Jahr lang um seine „Eltern“ zu kümmern, die alt und pflegebedürftig geworden sind. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Geheimnissen und Schuldgefühlen pendelnd, versucht Ingwer herauszufinden, was wirklich wichtig ist in seinem Leben. Ingwer Feddersen kehrt zurück in sein Heimatdorf, um sich ein Jahr lang um seine „Eltern“ zu kümmern, die alt und pflegebedürftig geworden sind. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Geheimnissen und Schuldgefühlen pendelnd, versucht Ingwer herauszufinden, was wirklich wichtig ist in seinem Leben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Unbedingt lesen!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2018

Dörte Hansen ist mit "Mittagsstunde" erneut ein wunderbarer Roman gelungen, der den Leser mitreißt und tief berührt. Ingwer Feddersen befindet sich in einer Midlife-Crisis und nimmt sich ein Jahr Auszeit, um in das kleine ostfriesische Dorf zurückzukehren, in dem er aufgewachsen ist, und um seine Großeltern zu pflegen und sie... Dörte Hansen ist mit "Mittagsstunde" erneut ein wunderbarer Roman gelungen, der den Leser mitreißt und tief berührt. Ingwer Feddersen befindet sich in einer Midlife-Crisis und nimmt sich ein Jahr Auszeit, um in das kleine ostfriesische Dorf zurückzukehren, in dem er aufgewachsen ist, und um seine Großeltern zu pflegen und sie im Alter zu begleiten. Hansen gelingt es mit ihrem tollen Erzählstil, die Geschichte eines ganzen Dorfes und deren eigenwilligen Bewohnern im Wandel der Zeit zu entwerfen und vom Leben in Stadt und Land zu erzählen. Dabei sind ihre Figuren oft etwas schrullig und norddeutsch kühl, doch die Autorin schafft es auf einfühlsame und reduzierte Weise den weichen Kern unter der harten Schale hervorzukehren, ohne dabei kitschig oder überdramatisch zu werden. Genau dieses Maß von nicht zu viel und nicht zu wenig mag ich bei Hansens Romanen. Ihre Bücher berühren mich ganz tief drinnen, gerade weil sie so echt, so real und aus dem Leben gegriffen sind. Hier wird keine große epochale Geschichte gesponnen, sondern von ganz einfachen Menschen mit alltäglichen Problemen erzählt. Und dennoch möchte man "Mittagsstunde" nicht aus der Hand legen, weil gerade diese Nähe zum Leben und zu den Menschen den Leser fesselt. Meine Erwartungen an Dörte Hansens zweiten Roman waren durch ihr tolles Debüt sehr hoch und ich wurde nicht enttäuscht. "Mittagsstunde" zählt für mich zu meinen Lese-Highlights des Jahres.