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Elbenpfeffer

Teil 1: Wechselbalg

Elbenpfeffer 1

(1)
Ob es die Elben wirklich gibt? Ja. Aber sie sind alles andere als nett.

Kaum hat die fünfzehnjährige Rosa den x-ten Umzug hinter sich gebracht, muss ihre Mutter ins Krankenhaus; ein geheimnisvoller Unbekannter scheint daran schuld zu sein.

Sie muss zur Großmutter, die sie noch nie gesehen hat. Die schrullige Hippiedame ist jedoch nicht weniger chaotisch als ihre Mutter, denn sie glaubt an die Existenz magischer Wesen und bessert ihre Rente mit selbstgebranntem Schnaps auf. Darunter auch den Elbenpfeffer, angeblich eine uralte Eintrittskarte in die Welt der Elben.

Rosa macht sich auf, ihr diesen Unfug auszutreiben, und findet sich unversehens neben dem jungen Hans wieder, der seit über siebzig Jahren an einem Ort festhängt, den es eigentlich gar nicht geben dürfte. Ihre neuen Freunde könnten sie jedoch nach Hause holen.

Wenn sie verrückt genug sind, es zu versuchen.

All-Age-Fantasy

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 247 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 03.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783743860070
Verlag BookRix GmbH & Co. KG
Dateigröße 1094 KB
Verkaufsrang 8.325
eBook
2,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Anruf aus der Elbenwelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Eisenach am 04.06.2018

Obwohl Rosa erst 15 ist, muss sie sich eher um ihre alkoholsüchtige Mutter kümmern als die um sie. Da ihre Mutter immer mit ihr in einen anderen Ort zieht, wenn sie im bisherigen in allen Läden und Kneipen Hausverbot bekommen hat, kann Rosa die Umzüge und Schulen nicht mehr... Obwohl Rosa erst 15 ist, muss sie sich eher um ihre alkoholsüchtige Mutter kümmern als die um sie. Da ihre Mutter immer mit ihr in einen anderen Ort zieht, wenn sie im bisherigen in allen Läden und Kneipen Hausverbot bekommen hat, kann Rosa die Umzüge und Schulen nicht mehr zählen. Wie sie es schon gewohnt ist, findet sie auch in ihrem neuesten Wohnort nur schwer Freunde, denn als ?in? kann man ihre stets gebraucht gekaufte Kleidung nicht annähernd bezeichnen. Einzig zu Kalo und dem schwule Birdy bekommt sie näheren Kontakt. Als ihre Mutter jedoch im Vollrausch stürzt und ins Krankenhaus kommt, muss eine Sozialarbeiterin, die sich auch noch als Kalos Mutter entpuppt, auf die Schnelle eine vorübergehende Unterbringung für Rosa finden. Wie sich herausstellt, wohnt ihre Oma, die sie noch nie kennengelernt hat, in der Nähe und ist bereit, ihre Enkelin aufzunehmen. Bei ihrer Ankunft muss Rosa allerdings schnell feststellen, dass die Großmutter ?anders? ist: Nicht nur, dass das Haus ziemlich altmodisch eingerichtet ist, glaubt die Frau doch ernsthaft an Elben, Wechselbälger und ähnlichem. Mit dem selbstgebrauten Elbenpfeffer kann sie angeblich zwischen Menschen- und Elbenwelt hin und her wechseln. Kalo trinkt vom Elbenpfeffer, um ihrer Oma zu beweisen, dass das Unsinn ist ? und landet tatsächlich im Elbenreich. Zusammen mit dem etwas älterem Salim, dessen Großmutter ebenfalls von der Existenz dieser Welt weiß, folgen Kalo und Birdy Rosa, um sie zurückzuholen. Hätte man den Klappentext nicht gelesen, könnte man dieses Buch am Anfang für ein Sozialdrama halten. So war es in den frühen Kapiteln auch nur die Erwartung auf den Fantasy-Part, der mich zum Weiterlesen brachte. Erst ab dem Wechsel der Protagonistin in die Elbenwelt wird es für Urban-Fantasy-Freunde interessant. Rosas nun folgerndes Abenteuer und die Rettungsmission ihrer Freunde können dann allerdings um so mehr gefallen. Gute, noch nicht abgenutzte Plot-Ideen und der Schreibstil der Autorin werden in diesem Teil des Buches jeden Genre-Fan in ihren Bann ziehen. Beim abschließenden Cliffhanger will man dann nur noch erfahren, wie es weitergeht. Wie bereits erwähnt, stammt die Protagonistin ? ähnlich wie in vielen anderen Urban-Fantasy-Geschichten ? aus ?komplizierten Verhältnissen?. In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, wieso gerade in der Urban Fantasy so viele Autoren ihre Helden aus dem Bereich der Unterdogs rekrutieren. Soll das die Motivation der Hauptpersonen begründen? Wollen die Autoren damit zeigen, dass es nur hier echte, uneigennützige Freundschaft gibt? Wie dem auch sei, zumindest im vorliegenden Fall würde das eigentliche Abenteuer auch ohne die schwermütige Sozial-Story am Anfang funktionieren. Ohne diese würde zumindest mir das schon so überzeugende Buch noch besser gefallen. Fazit: Diese wirklich überzeugende Urban Fantasy könnte ihre Stärken ohne den sozialkritischen Anfang noch besser entfalten.