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Golden Hour

Rezension
In den USA zählt Kacey Musgraves längst zu den etablierten Stars der Country-Szene. Auf ihrem neuen und bislang pop-affinsten Album, "Golden Hour", überzeugt die Sängerin und Songwriterin mit 13 makellosen Songs. Kacey Musgraves landete mit ihren letzten beiden Alben, "Same Trailer Different Park" (2013) und "Pageant Material" (2015) auf Platz zwei und drei der US-Charts. Die aus Mineola in Texas stammende Musikerin präsentiert nun mit "Golden Hour" ihre bisher zugänglichste und zugleich persönlichste Platte. Dabei sollte man sich nicht vom Titel täuschen lassen, Musgraves ist sich durchaus bewusst darüber, mit welchen Problemen die Welt gerade zu kämpfen hat. "Ich war immer ein Beobachter und Kommentator der Gesellschaft", erklärt die 29-jährige Musikerin. In konservativen Country-Kreisen stießen ihre Musik und ihre Aussagen deshalb nicht rückhaltlos auf Begeisterung. "Was gerade politisch und gesellschaftlich passiert, ist wirklich gruselig." Trotz solcher Aussagen wollte sie sich auf "Golden Hour" nicht auf die negativen Seiten des Lebens konzentrieren. "Ich will mit meiner Musik der Welt etwas Hoffnung, Liebe und Farbe schenken. Mein aktuelles Leben gestattet es mir, die Magie in der Welt zu erkennen." Und so überwiegen auf dem neuen Alben die positiven Songs, ohne das gängige Alltagsprobleme, siehe Nummern wie "Oh, What A World" oder "Happy & Sad", ganz ausgeblendet werden. Eine große Rolle spielen auf "Golden Hour" auch persönliche Betrachtungen. Besonders eindringlich nachzuhören auf der berührenden, gerade einmal eine Minute und 18 Sekunden langen Klavierballade "Mother" oder dem Titel "Rainbow", in dem Kacey Musgraves von ihrer verstorbenen Großmutter träumt. Nicht weniger offenherzig präsentiert sich die Sängerin auch bei Stücken wie dem Opener "Slow Burn" oder dem Song "Lonely Weekend". Die wohl ungewöhnlichste Nummer auf "Golden Hour", der mit Dance- und Disco-Elementen angereicherte Titel "Oh, What A World", entstand gemeinsam mit den beiden Songwritern Ian Fitchuk und Daniel Tashian. "Ich hatte die Vision eines ganz speziellen Sounds", erklärt Musgraves. Das Zusammentreffen von organischen und nicht-organischen Klängen verleiht dem Song in der Tat einen ganz besonderen Reiz. Ähnlich spannend klingt auch der Track "High Horse", bei dem sich die Sängerin deutlich von den Bee Gees inspirieren ließ. Neben einigen neuen jungen Co-Autoren arbeitete Kacey Musgraves auf "Golden Hour" wieder mit vielen langjährigen Weggefährten wie Shane McAnally, Luke Laird und Natalie Hemby zusammen. Eingespielt hat sie das Album in Sheryl Crows Heimstudio. "Das war eine Wohltat, um uns herum nur tolle Natur und diese wundervollen Pferde." Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 30.03.2018
EAN 0602567334453
Musik (CD)
17,99
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