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Die öffentliche Meinung

Wie sie entsteht und manipuliert wird

Walter Lippmann

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Beschreibung

"Das wichtigste Buch zur Beeinflussung der Massen
"Neuauflage des Klassikers "Public Opinion" von 1922, der heute aktueller ist denn je
"Walter Lippmann gilt als Vordenker des Neoliberalismus

"Einer der bedeutendsten amerikanischen Intellektuellen jener Zeit ... Sein Werk verändert politische Prinzipien in der Demokratie radikal."
arte

"Dieses Buch sollte man lesen, wenn man verstehen will, wie Meinungsbildung funktioniert, welche Rolle dabei der Journalismus spielt und welche die Mächtigen, die die Redaktionen füttern."
medienblog.hypotheses

Walter Lippmann lebte von 1889 bis 1974 in den USA. Der Journalist, Schriftsteller und Medienkritiker gründete mit Herbert Croly das politische Magazin The New Republic. Sein Buch "Public Opinion" (1922) zu Stereotypen und Klischeevorstellungen gilt bis heute als Grundlagentext der Medien- und Politikwissenschaft sowie der Sozialpsychologie..
Prof. Dr. Walter Ötsch ist Professor für Ökonomie und Kulturgeschichte an der Cusanus Hochschule. Er ist Kommunikationstrainer und ein gefragter Experte für Rechtspopulismus. "Haider Light. Handbuch für Demagogie“ (Czernin Verlag, 2000) und sein 2017 bei Westend erschienenes Buch "Populismus für Anfänger. Anleitung zur Volksverführung" wurden zu viel beachteten Bestsellern.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-223-3
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 22,1/14,9/3,8 cm
Gewicht 619 g
Auflage 1
Übersetzer Hermann Reidt
Verkaufsrang 15641

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100 Jahre alt und immer noch aktuell!
von Gertie G. aus Wien am 17.09.2018

Wir haben es hier mit der Neuauflage von Walter Lippmanns Buch aus dem Jahre 1922 zu tun. Lippmann (1889-1974) liebäugelt zuerst mit sozialistischen Ideen. Doch dann entwickelt er sich zum Vordenker eines amerikanischen Imperialismus. Die USA sollten ihr demokratisches Verständnis über die ganze Welt ausbreiten – natürlich inklu... Wir haben es hier mit der Neuauflage von Walter Lippmanns Buch aus dem Jahre 1922 zu tun. Lippmann (1889-1974) liebäugelt zuerst mit sozialistischen Ideen. Doch dann entwickelt er sich zum Vordenker eines amerikanischen Imperialismus. Die USA sollten ihr demokratisches Verständnis über die ganze Welt ausbreiten – natürlich inklusive der Industrie. Allerdings, ist hier immer das weiße Amerika gemeint. Lippmanns Überlegungen zufolge erleben die Menschen den größten Teil ihrer Erfahrungen nicht selbst, sondern profitieren (?) von den Erzählungen anderer. Hier, so sagt Lippmann, spielen die Medien eine große Rolle, in denen mittels Schlagzeilen, Vereinfachungen, gängigen Vorurteilen und vorgefassten Meinungen eine bestimmte Stimmung erzeugt oder gefestigt wird. Er erfindet dafür den Begriff „Stereotyp“, der aus dem Buchdruck entlehnt ist und siedelt die Menschen in einer Pseudowelt an, in der er durch geschicktes Streuen von Halb- und/oder Viertelwahrheiten recht gut manipulierbar ist. Doch Walter Lippmann möchte keine gezielte Einflussnahme, sondern möchte die Zusammenhänge darstellen. Erst dadurch, „dass wir die Autoritäten vermehren, denen wir freundliches Gehör schenken“ (S. 213) geraten wir in geistige Abhängigkeiten, die abzulegen, sehr schwer möglich sind. Lippmann misstraut den von Anzeigen abhängigen Medien und plädiert für eine öffentliche rechtliche Institution der Information. Ob ein „Staatsfunk“ wirklich wahrheitsgemäß berichtet? Ich habe da angesichts der diversen Diktaturen so meine Zweifel. Um diesen Manipulationen entgegenzuwirken, empfiehlt Lippmann Bildungsmaßnahmen. Denn die Durchschnittsbürger einer Demokratie seien damit überfordert, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge zu durchschauen und damit leichte Opfer von Propaganda und Manipulation. Meine Meinung: Obwohl das Buch demnächst 100 Jahre auf dem Buchrücken hat, ist es aktueller denn je. Walter Lippmann ist ein früher Warner vor den derzeitigen Entwicklungen à la „Fake News“. Die Einführung der beiden Professoren für Ökonomie Walter Ötsch und Silja Graupe ist lesenswert und aufschlussreich. Lippmanns Analysen regen nach wie vor zu vielschichtigen Diskussionen an. Schade irgendwie, dass Walter Lippmann zwar den Aufstieg der USA zur Supermacht erleben, aber deren aktuellen Abstieg nicht mehr ertragen muss. Interessant finde ich den Einfluss Lippmanns auf das „14-Punkte-Programm“ von Präsident Woodrow Wilson von 1918. Damit sind die Weichen im vom Ersten Weltkrieg zerstören Europa gestellt worden. Fazit: Ein Klassiker zum Thema „Meinung“ und deren Manipulation sowie die Mechanismen der Propaganda. Gerne gebe ich 5 Sterne.


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