Auf zerbrochenem Glas

Ein Nik-Pohl-Thriller Band 1

Alexander Hartung

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Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Der Auftakt zur neuen Thriller-Serie von Bestsellerautor Alexander Hartung.

Nach einem anfänglich steilen Aufstieg bei der Kripo liest sich die Personalakte von Nik Pohl aktuell wie der Albtraum eines jeden Vorgesetzten: Ungehorsam, Verstoß gegen interne Sicherheitsrichtlinien und sogar körperliche Gewalt gegenüber anderen Staatsbeamten. Ausgerechnet er wird von einem Fremden erpresst, sich des Falls einer verschwundenen Frau anzunehmen, der eigentlich schon abgeschlossen bei den Akten liegt.

Zunächst entdeckt Nik keine Ungereimtheiten. Doch als er bei seinen privaten Ermittlungen tiefer einsteigt, wird er in eine brutale Falle gelockt, aus der er sich erst im letzten Moment befreien kann. Kaum genesen, wird Nik vom Dienst suspendiert. Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Wiederaufnahme des Falls mit allen Mitteln verhindert werden soll. Nik ermittelt weiter, doch mit jeder Spur begibt er sich in größere Gefahr, denn die gesuchte Frau ist nicht die einzige Vermisste …


Alexander Hartung wurde 1970 in Mannheim geboren. Schon während seines Volkswirtschaftsstudiums begann er mit dem Schreiben und entdeckte seine Liebe zu Krimis. Mit der Jan-Tommen-Serie eroberte er die Kindle-Bestsellerliste. Jetzt startet er die neue Thrillerserie um den Ermittler Nik Pohl. Aktuell lebt Alexander Hartung mit Frau und Kind in seiner Geburtsstadt Mannheim.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 24.04.2018
Verlag Edition M
Seitenzahl 284
Maße (L/B/H) 18,7/13,1/1,9 cm
Gewicht 314 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-1-5039-0115-5

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Kundenbewertungen

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Gelungener Reihenauftakt
von einer Kundin/einem Kunden aus Heiligenhaus am 11.06.2021

Der Autor hat eine Erfolgsstrategie mit Jan Tommen, dem unkonventionellen Ermittler mit seinem Team gefunden und baut Ähnliches für seine neue Reihe um den Ermittler Nik Pohl auf. Nik Pohl ist einer von der desillusionierten harten Sorte von Polizist, der gern seine Fäuste sprechen lässt und scheinbar nichts zu verlieren hat, si... Der Autor hat eine Erfolgsstrategie mit Jan Tommen, dem unkonventionellen Ermittler mit seinem Team gefunden und baut Ähnliches für seine neue Reihe um den Ermittler Nik Pohl auf. Nik Pohl ist einer von der desillusionierten harten Sorte von Polizist, der gern seine Fäuste sprechen lässt und scheinbar nichts zu verlieren hat, sich also auch durchaus auf gefährliches Terrain begibt. Doch, wie sehr er sich da täuscht, muss er erfahren, als er erpresst wird, denn auch er hat etwas zu verlieren. Auch Nik Pohl ermittelt nicht allein. An seiner Seite sind genau wie bei Jan Tommen ein versierter Hacker und ein Pathologe. Andere Personen, andere Konstellation, aber fast gleiches Betätigungsfeld. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich in die Geschichte hineinfand, denn Nik Pohl macht einen sehr unsympathischen Eindruck, wie er da bald jeden verprügelt, auf sämtliche Konsequenzen pfeifend. Was für ihn spricht, ist sein Gerechtigkeitssinn, und als er plötzlich die Gelegenheit hätte, sich aus der Erpressung zu ziehen, ermittelt er dennoch weiter. Weitestgehend im Alleingang, versteht sich, einzig mittels Unterstützung der beiden erwähnten Personen. Im Grunde genommen handelt es sich auch hier um Cold Cases – irgendwie ist das in letzter Zeit ein roter Faden, der sich durch meine Lektüre zieht ;) – und dennoch ist er für Nik mehr als aktuell, denn sein eigenes Leben ist in Gefahr. Die Idee hat was, ist auch sehr gut umgesetzt mit vielen Gegensätzlichkeiten und viel Spannung. Dennoch hat die ganze Inszenierung etwas Unrealistisches für mich an sich, als wäre alles ein bisschen zu überspitzt, zu hart, zu mächtig, zu korrupt. Auf jeden Fall ist eine neue Thriller-Reihe da, inzwischen sind schon 4 Bände erschienen, und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ach, eins noch: Ich hatte von Anfang an ein Gespür, was es mit Mira auf sich hat ;) – bin doch noch nicht eingerostet als Spürnase ;) Von mir gibt es für den Auftakt der Reihe 08/10 Punkte.

Ein spannender Thriller
von Helgas Bücherparadies am 05.06.2020

Eine Frau wird tot aufgefunden. Die Kripo findet eine erste Spur und die führt direkt zu dem ehemalige Kollegen Nik Pohl. Nik beginnt mit Jon und Balthasar zu ermitteln, um seine Unschuld zu beweisen. Dabei stoßen sie auf einen Mordfall, der einige Jahre zurück liegt. Bei seinen Recherchen gerät Nik in große Gefahr. We... Eine Frau wird tot aufgefunden. Die Kripo findet eine erste Spur und die führt direkt zu dem ehemalige Kollegen Nik Pohl. Nik beginnt mit Jon und Balthasar zu ermitteln, um seine Unschuld zu beweisen. Dabei stoßen sie auf einen Mordfall, der einige Jahre zurück liegt. Bei seinen Recherchen gerät Nik in große Gefahr. Wer steckt dahinter und vor allem, warum hat man es auf ihn abgesehen? Dies ist der dritte Teil mit Nik Pohl. Dieses Buch kann unabhängig von den anderen gelesen werden, allerdings fehlt dann ein wenig die Vorgeschichte der Dreien. Mit Nik, Jon und Balthasar ist dem Autor Alexander Hartung ein gutes Trio gelungen. Nik ist ein sehr interessanter Charakter. Er lässt sich in keine Schublade zwängen und lässt Regel, Regel sein. Der reiche Informatiker Jon verhilft zu Daten, die nicht ganz legal sind und Balthasar mischt als Pathologe mit. Die Figuren sind gut gezeichnet. Mir hat Balthasar sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich gut lesen und die kurzen Kapitel tragen zum Lesevergnügen bei. Die Spannung wird konstant oben gehalten. Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Fazit: spannend, hohes Tempo und und unterhaltend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

Auf zerbrochenem Glas
von miss.mesmerized am 02.05.2018

Die Idee, dass aus Nik Pohl noch ein erfolgreicher konventioneller Kriminalkommissar werden könnte, haben inzwischen alle aufgegeben. Auch wenn seine Ergebnisse stimmen, ist der Weg dorthin doch zu weit außerhalb des Gesetzes als dass es tolerabel wäre. Als ihn eines Abends ein Mann anspricht und prompt den Finger in seine wunde... Die Idee, dass aus Nik Pohl noch ein erfolgreicher konventioneller Kriminalkommissar werden könnte, haben inzwischen alle aufgegeben. Auch wenn seine Ergebnisse stimmen, ist der Weg dorthin doch zu weit außerhalb des Gesetzes als dass es tolerabel wäre. Als ihn eines Abends ein Mann anspricht und prompt den Finger in seine wunde Stelle legt, hat Nik nichts entgegenzusetzen. Das spurlose Verschwinden einer jungen Frau wühlt den Fremden auf, er findet die Polizei habe den Fall zu schnell beiseitegelegt und Nik soll nun für ihn ermitteln. Widerwillig muss dieser sich beugen, es kommt ihm zunächst zwar auch etwas seltsam, aber noch nicht wirklich beunruhigend vor. Doch schnell pflastern Leichen seinen Spurenweg und er muss einsehen, dass er es mit mächtigen Gegnern zu tun hat, die nicht nur bestens in der Münchner Oberschicht vernetzt sind und an den entscheidenden Stellen ihre Leute sitzen haben, sondern auch keinen Gedanken an ein ausgelöschtes Menschenleben verschwenden. Alexander Hartung ist mir als Krimiautor seiner Mannheimer Reihe um Kommissar Jan Tommen bereits bekannt, jetzt also eine neue Thriller-Reihe um Ermittler Nik Pohl in München. Der Auftakt hat durchaus Potenzial für eine überzeugende Reihe mit interessanten Figuren, wobei ich einräumen muss, dass für mich der Protagonist nicht unbedingt zu denjenigen gehören, die mich am meisten begeistern konnten. Im Gegenteil, hier sehe ich die größte Schwäche des Romans. Zwar ist die Anlage der Figur für den Verlauf der Handlung in dieser Form passend und auch logisch, aber mir werden hier doch ein paar Klischees zu viel bedient, die man in 90% aller Krimis und Thriller um Kommissare findet: der Haudrauf, der kein Gesetz kennt, der Hang zu maßlosem Alkoholkonsum, seine Verachtung für alle, die sich innerhalb der vorgegebenen Grenzen bewegen. Die Nebenfiguren Jon, der zunächst unbekannte Fremde, und dessen Helfer Balthasar wiederum fand ich recht innovativ und auch unterhaltsam und hoffe, dass diese in den Folgebänden auch noch mehr Raum bekommen. Der Fall selbst erscheint zunächst recht unspektakulär mit der Suche nach einer spurlos Verschwundenen. Die Ermittlung schleppt sich dahin und weist schon zu Beginn ein recht hohes Maß an roher Gewalt auf, was doch sehr verwundert. Dies klärt sich jedoch im Laufe der Handlung und wird dadurch auch wiederum plausibel. Mit jedem Schritt wird das Ausmaß des Falles größer und verworrener und bringt immer wieder völlig neue und unerwartete Aspekte dazu. Mir fehlte jedoch ein wenig der Thrill, diese kaum aufzuhaltende Anspannung vor Sorge, dass irgendeine Figur es doch nicht überlebt und alles böse endet. Auch scheint mir in der Gesamtschau der Fall ein wenig zu viel von allem zu sein, um authentisch und glaubwürdig zu sein. Nichtsdestotrotz fand ich den Roman so spannend, dass ich ihn kaum weglegen wollte und die nächste Katastrophe gespannt erwartete. Daher überzeugend als Krimi und vor allem in der Ausgestaltung der Geschichte.


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