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Fauler Zauber

Roman

In ihrem humorvollen High-Fantasy-Roman erzählt die preisgekrönte britische Autorin Diana Wynne Jones, wie sich eine magische Welt als lukrative Geschäftsidee entpuppt.

Ausnahmslos alle - die Zauberer, Soldaten, Bauern, Drachen und Elfen - haben die Nase voll von Mr. Chesneys "Pilgerfahrten". Jahr für Jahr fallen Touristengruppen aus der benachbarten Welt ein, um ein klassisches Fantasy-Abenteuer zu erleben - mit allem, was dazu gehört: bösen Magierinnen, gefährlichen Drachen und dem furchteinflößenden Dunklen Fürsten. Stets werden andere Bewohner des Reiches dazu auserwählt, diese Rollen zu übernehmen.
Aber dieses Jahr reicht es den Leuten. Mr. Chesney mag einen mächtigen Dämon an seiner Seite haben, doch ein Orakel weiß Rat. Nun ist es an Zauberer Derk und seiner Familie aus Menschen und Greifen, den Verwüstungen Einhalt zu gebieten und ihre Welt zu retten.

"Niemand erzählt so magische Geschichten wie Diana Wynne Jones." Neil Gaiman
Portrait

Diana Wynne Jones wurde 1934 in London geboren und wuchs in einem Dorf in Essex auf. Zu ihren bekanntesten Werken zählen die „Chrestomanci“-Reihe sowie „Sophie im Schloss des Zauberers", das unter dem Titel „Das wandelnde Schloss“ erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet, 2007 erhielt sie den World Fantasy Award für ihr Lebenswerk. Diana Wynne Jones war Mutter von drei Söhnen und lebte zuletzt mit ihrem Mann in Bristol. Sie starb im Frühling 2011.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.04.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783426452462
Verlag Droemer Knaur Verlag
Originaltitel The Dark Lord of Derkholm
Dateigröße 831 KB
Übersetzer Eva Bauche-Eppers
Verkaufsrang 27345
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Buchhändler-Empfehlungen

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leuna

Nicht ganz so gut wie "Das wandelnde Schloss", aber trotzdem eine wunderbare Lesereise in Diana Wynne Jones typischem Charme!

Lesley-Ann Selz, Thalia-Buchhandlung

Nichts als fauler Zauber! Eine super gut geschriebene High Fantasy Geschichte, die einen auf eine wunderbare Reise mitnimmt. Auch, wenn der Anfang etwas schwerfällig ist, lohnt es sich so (so!!) sehr dran zu bleiben! Ein großartiges Buch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
8
10
3
1
0

Fauler Zauber
von meggie aus Mertesheim am 17.11.2019

Derkholm wird jedes Jahr von einer Horde Pilger überfallen, die aus der Parallelwelt rüberkommen, um für viel Geld ein Fantasy-Abenteuer zu erleben. Die Bewohner von Derkholm jedoch finden dies so gar nicht gut. Ausnahmslos alle wollen endlich ihre Ruhe und fangen an zu protestieren. Zauberer, Drachen, Zwerge, Elfen und vor alle... Derkholm wird jedes Jahr von einer Horde Pilger überfallen, die aus der Parallelwelt rüberkommen, um für viel Geld ein Fantasy-Abenteuer zu erleben. Die Bewohner von Derkholm jedoch finden dies so gar nicht gut. Ausnahmslos alle wollen endlich ihre Ruhe und fangen an zu protestieren. Zauberer, Drachen, Zwerge, Elfen und vor allem die Bauern wollen, dass die Pilgerfahren ein Ende haben. Doch der mächtige Mr. Chesney, der die Fahren organisiert, will von all dem nichts wissen und schickt die ersten Gruppen los. Derk, der dieses Jahr die Aufgabe übernehmen soll, den Dunklen Fürsten zu mimen, ist mit seinen Aufgaben überfordert. Ihm zur Seite stehen seine Kinder Blade und Shona, die ihn mit allen Mitteln unterstützen. Aber auch seine Greife übernehmen einiges an Arbeit. Bis die Protestierenden anfangen, die Pilgergruppen zu untergraben und damit das komplette Chaos entsteht. So ein herrlich schräges Abenteuer habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Die Autorin erzählt mit einer Leichtigkeit die Geschichte von Derk, der von einem Orakel dazu bestimmt wurde, als Dunkler Fürst die Hauptrolle in dem Spektakel zu übernehmen, dass alljährlich über Derkholm hereinbricht. Derkholm ist eine Welt, die vor Magie nur so strotzt. Zauberer, Elfen, Drachen, Zwerge und vieles mehr beherbergt diese Welt. Die Parallelwelt, die Erde, und insbesondere der skrupellose Mr. Chesney beuten Derkholm aus. Es werden Pilgerfahrten organisiert, d. h. das Gruppen von Fantasy-Abenteuer-Interessierten sich zusammenschließen, viel Geld bezahlen, um dann in Derkholm live zu erleben, wie es ist, in einer Fantasy-Welt zu leben. Die Bewohner Derkholms sind davon aber nicht begeistert. Die Pilgergruppen zerstören die Landschaft, essen zu viel und sind auch sonst sehr nervig. Jeder will eigentlich, dass dies alles ein Ende hat. Derk, der den Dunklen Fürsten spielen soll, ist hoffnungslos überfordert mit den Vorbereitungen. Er soll die Pilgerfahrten organisieren, Hinweise verstecken, sein Zuhause so umbauen, dass es einer Burg gleicht, Schlachten planen, Banditen für Überfälle buchen usw. Derk ist dafür aber gar nicht der Typ. Die Autorin beschreibt ihn leicht naiv, er will sich eigentlich nur seinen Forschungen widmen und neue Kreaturen erschaffen. Ich habe oft lachen müssen, konnte ich mir bildlich vorstellen, wie das Chaos immer weiter auf seinen Höhepunkt zusteuert. Derk tat mir so leid, weil er einfach heillos überfordert war. Er bekommt zwar Hilfe von seinen Kindern, doch sind diese ganz nach ihrem Vater geraten und auch nicht gerade organisatorische Talente. Die Geschichte bedient alle Klischees einer typischen Fantasy-Geschichte und widerlegt sie auch gleichzeitig. Aber vor allem ist es einfach anders und herrlich schräg. Für Fantasy- und Magieliebhaber definitiv ein Genuss. Meggies Fussnote: Ein richtiges Lesevergnügen.

Eine kreative Idee, der anfangs leider der Schwung fehlte
von Skyline Of Books am 19.05.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Klappentext „Ausnahmslos alle – die Zauberer, Soldaten, Bauern, Drachen und Elfen – haben die Nase voll von Mr. Chesneys „Pilgerfahrten“. Jahr für Jahr fallen Touristengruppen aus der benachbarten Welt ein, um ein klassisches Fantasy-Abenteuer zu erleben – mit allem, was dazu gehört: bösen Magierinnen, gefährlichen Drachen und ... Klappentext „Ausnahmslos alle – die Zauberer, Soldaten, Bauern, Drachen und Elfen – haben die Nase voll von Mr. Chesneys „Pilgerfahrten“. Jahr für Jahr fallen Touristengruppen aus der benachbarten Welt ein, um ein klassisches Fantasy-Abenteuer zu erleben – mit allem, was dazu gehört: bösen Magierinnen, gefährlichen Drachen und dem furchteinflößenden Dunklen Fürsten. Stets werden andere Bewohner des Reiches dazu auserwählt, diese Rollen zu übernehmen. Aber dieses Jahr reicht es den Leuten. Mr. Chesney mag einen mächtigen Dämon an seiner Seite haben, doch ein Orakel weiß Rat. Nun ist es an Zauberer Derk und seiner Familie aus Menschen und Greifen, den Verwüstungen Einhalt zu gebieten und ihre Welt zu retten.“ Gestaltung Mir gefällt das Cover sehr gut, denn ich mag den Stil total gerne, da er mich an Kreidezeichnungen auf einer Tafel erinnert. Das in Flammen stehende Schloss zieht sofort die Blicke auf sich und der Rahmen um das Covermotiv passt auch sehr gut zu der dargestellten Szenerie. Den Drachen, der sich um den Titel schlingt finde ich auch richtig cool. Zudem mag ich die Schriftart des Titels und dass dieser sich vor dem gezeichneten Cover so schön abhebt. Meine Meinung Tatsächlich bin ich zuerst durch das Cover auf „Fauler Zauber“ aufmerksam geworden, aber auch der Klappentext hat mich schnell neugierig gemacht, denn in dem Buch geht es um den Zauberer Derk, der alle Zauberer, Drachen, Elfen und Co von Mr. Chesney, seinem Dämon und seinen Touristenfahrten in ihr Reich befreien soll. Mr. Chesney bietet nämlich Reisen in ihre Welt an, bei denen Touristen ein klassisches Fantasy-Abenteuer erleben können…nur haben die Fantasywesen keine Lust mehr darauf… Die Idee, dass es eine Fantasy-Welt gibt, die von einem machthungrigen Geschäftsmann ausgenutzt wird, fand ich ziemlich genial. In dem Buch müssen Zauberer, Drachen und Co nämlich als Komparsen herhalten, wenn Mr. Chesney mit seinen Touristengruppen durch ihre Welt reist. Die Fantasywesen spielen dann Rollen und müssen auch schon mal ihr Leben lassen, wenn es die Abenteuerlust (und das Geld) der Touristen anspornt. Meiner Meinung nach ist dies mal ein unkonventionelles Konzept eines Fantasyromans und genau deswegen total klasse! Diese Ausbeutung regt aber auch den Widerstand an und so planen die Bewohner ein Schauspiel, um Mr. Chesney die Show zu vermiesen, indem die Touristen keine Lust mehr auf die Tour haben. Die Handlung hat also einige gute Voraussetzungen und ulkige Ideen. Allerdings muss ich sagen, dass ich die erste Hälfe des Buches doch etwas schleppend fand, denn es war unklar, worauf die Geschichte hinauslaufen soll. Die jährliche Show wird ausgiebig vorbereitet und ansonsten passiert nicht viel, sodass ich mich beim Lesen doch immer wieder gefragt habe, ob es überhaupt nochmal spannend wird. Ab der Hälfte konnte mich die Handlung dann mehr mitreißen, denn es wird ein wenig chaotisch, teilweise auch unterhaltsam und das Aufbegehren der Wesen gegenüber der jährlichen Show sorgt doch noch für die von mir in der ersten Hälfte sehnsuchtsvoll erwarteten Spannung. Es gibt Intrigen und auch Sabotagen, welche die Handlung pfeffern und die mich gut unterhalten konnten. Vor allem interessierte mich beim Lesen die Frage, ob es den Wesen gelingen würde, den Touristenansturm durch ihr Vorhaben aufzuhalten. Auf diese Weise war ich dann neugierig und las das Buch gespannt bis zum Ende. Fazit Nach einem für meinen Geschmack sehr plätscherndem Beginn des Buches, konnte „Fauler Zauber“ doch noch die Kurve kriegen. Die Idee einer Touristentour in eine Fantasywelt fand ich sehr innovativ und klasse. Die Intrigen und Sabotagen machen die jährliche Show spannend und die Frage, ob die Fantasywesen es schaffen und ihr Leben wieder für sich zurückgewinnen, sorgen dafür, dass man am Ball bleibt. Knappe 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Schöne Idee mit vielen feinen Details
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 13.05.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Jedes Jahr veranstaltet Mr. Chesney exklusive Abenteuerreisen, bei denen Menschen durch ein Portal in eine Welt voller Magie strömen und 6 Wochen lang auf einer Fantasy-Quest unterhalten werden wollen. Das Finale beinhaltet bei jeder der vielen Reisegruppen den Sieg über den Dunklen Fürsten. Nach 40 Jahren haben die Bewohner der... Jedes Jahr veranstaltet Mr. Chesney exklusive Abenteuerreisen, bei denen Menschen durch ein Portal in eine Welt voller Magie strömen und 6 Wochen lang auf einer Fantasy-Quest unterhalten werden wollen. Das Finale beinhaltet bei jeder der vielen Reisegruppen den Sieg über den Dunklen Fürsten. Nach 40 Jahren haben die Bewohner der Welt, welche jährlich als Animateure dienen sollen, allerdings die Nase gestrichen voll: Die Felder werden verwüstet, die Städte gebrandschatzt, Tiere getötet, die Vorräte geplündert und bei den Schlachten sterben ebenfalls jährlich Freunde und Verwandte. Zeit, sich gegen Mr. Chesney zur Wehr zu setzen – doch der hat einen mächtigen Dämon an seiner Seite… Die Idee des Romans gefiel mir auf Anhieb. Die Bewohner einer magischen Welt, die sich gegen Ausbeutung zur Wehr setzen – das entfachte meine Neugier. Der Stil des Romans ist allerdings eher etwas gemächlich, man hat lange Zeit, die Folgen der Pilgerreisen zu erkunden und welche Mühen die Bewohner alljährlich auf sich nehmen müssen, um den Vertrag mit Mr. Chesney zu erfüllen, ohne zu Strafzahlungen verdonnert zu werden. Erst dachte ich, der Fokus der Erzählung läge auf Magier Derk, der vom Orakel zum diesjährigen Dunklen Fürsten ernannt wurde. Jedoch hat die Autorin vielmehr den Fokus auf Derks gesamte Familie gelegt, wobei hier vor allem die Greife als Teil der Familie eine wesentliche Rolle spielten und für mich persönlich am interessantesten waren. Ansonsten kommen in der Geschichte sehr viele Charaktere und magische Wesen vor, welche zu meiner Enttäuschung leider kaum eingehender beleuchtet wurden, die Greife ausgenommen. Der Roman beinhaltet kleine, aber feine Details, welche es zu entdecken gilt. So wird z. B. endlich erklärt, warum Drachen so gerne Gold sammeln. Ebenso gefiel mir der etwas versteckte, britische Humor. Die erste Hälfte empfand ich als etwas langatmig und ruhiger, ab der zweiten Hälfte ging es dann flotter voran, als endlich die Abenteuertouristen ins Spiel kamen. Und zum Ende hin wird man mit einem sehr guten und überraschenden Ende belohnt.