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Als Larson das Glück wiederfand

Martin Widmark

(27)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung


Poetisches Bilderbuch über eine wunderbare Freundschaft

Das Buch erzählt eine herzerwärmende Geschichte über den einsamen Larson, der durch einen kleinen Jungen, der sich nicht von seiner Griesgrämigkeit abschrecken lässt, Freude am Leben findet. Berührend illustriert von Emilia Dziubak. Für Klein und Groß ab 5 Jahren.



Wie ein kleiner Junge und seine Blume es schaffen, einem alten Mann seine Lebensfreude zurückzugeben



Der alte Larson lebt nach dem Tod seiner Frau ganz einsam in seinem großen Haus. Doch eines Abends klopft der Nachbarsjunge an die Tür und übergibt ihm einen Blumentopf mit Samen. Um die soll Larson sich während dessen Ferien kümmern. Das hat ihm gerade noch gefehlt! Doch mit dem Aufblühen der Samen findet auch Larson das Glück wieder und lässt endlich Licht und Freude in sein Leben zurückkehren..

- Poetisches Bilderbuch: Von Glück, Solidarität, generationenübergreifende Freundschaft, Trauer, Einsamkeit und die Wichtigkeit von Veränderungen

- Zauberhafte Illustrationen: Emilia Dziubaks Bilder gehen mitten ins Herz

- Für kleine und große Leser: Mit einer ergreifenden Botschaft ab 5 Jahren

- Gemeinsame Zeit schenken:
Für gemeinsame Vorlesestunden


»Dieses warmherzige Bilderbuch zeigt, wie eine kleine, kindliche Geste buchstäblich den Samen zur Verwandlung in ein altes, einsames Herz legen kann.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 40
Altersempfehlung 5 - 7 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 16.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8458-2599-1
Verlag arsedition
Maße (L/B/H) 28,7/22/1,2 cm
Gewicht 422 g
Originaltitel Huset som vaknade
Auflage 3. Auflage
Illustrator Emilia Dziubak
Übersetzer Ole Könnecke
Verkaufsrang 15966

Buchhändler-Empfehlungen

Es ist nie zu spät...

Hannah Viethen, Thalia-Buchhandlung Kleve

Nachdem Larson seine Frau verlor, hatte er sich selbst aufgegeben. Bis eines Tages der Nachbarsjunge an seine Tür klopft und ihn bittet, auf einen Topf mit Samen aufzupassen. Im Laufe der Geschichte fangen nicht nur die Blumen, sondern auch Larson wieder an aufzublühen... Das Bilderbuch zeigt, dass man nie aufgeben sollte, da immer jemand oder etwas in das Leben treten können, durch die man wieder Lebensfreude und Glück empfinden kann! Die Zeichnungen sind sehr atmosphärisch, sodass nur wenig Text benötigt wird um die Gefühle zu transportieren! Es eignet sich meiner Meinung nach sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene.

Wunderschönes Bilderbuch

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

"Als Larson das Glück wiederfand", ist ein unglaublich schönes Bilderbuch. Es handelt von Einsamkeit und Glück- wichtige Themen, die auch schon die Kleinen beschäftigen. Die Illustrationen passen super zur Geschichte. Kein 08/15- Bilderbuch, sondern etwas wirklich Besonderes.

Kundenbewertungen

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Eines der besonderen Bilderbücher 2019...
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 02.11.2019

Durch die düsteren Bilder gelingt es einem leicht die richtige Stimmung dieses Buches und Larsons Gefühle nachzuempfinden. Es verleiht einem ein warmes und herzerwärmendes Gefühl, daher kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.

Tiefgründig und bildgewaltig
von KittyCatina am 28.08.2019

Larson ist alt, seine Frau gestorben und die Kinder selbst erwachsen und ausgezogen. In seiner Einsamkeit hat er allen Lebensmut verloren. Doch dann klopft ein Nachbarsjunge an seine Tür und drückt ihm eine Topfpflanze in die Hand, um die er sich kümmern soll, solange der Junge im Urlaub ist. Und plötzlich wird Larsons Leben wie... Larson ist alt, seine Frau gestorben und die Kinder selbst erwachsen und ausgezogen. In seiner Einsamkeit hat er allen Lebensmut verloren. Doch dann klopft ein Nachbarsjunge an seine Tür und drückt ihm eine Topfpflanze in die Hand, um die er sich kümmern soll, solange der Junge im Urlaub ist. Und plötzlich wird Larsons Leben wieder heller. Angespornt durch ein anderes Buch des Autors, welches ich erst vor Kurzem gelesen habe, musste ich nun endlich auch diesen Schatz zur Hand nehmen und ich muss sagen, dass er mir außerordentlich gut gefallen hat und das, obwohl das Buch größtenteils eher düster gehalten ist. Dabei ist der Schreibstil wieder einfach und leicht zu lesen, aber auch irgendwie besonders, bildlich und nachvollziehbar. Die Geschichte ist herzallerliebst und emotional. Auch hier geht es doch irgendwie wieder um Trauer und darum, wie ein armer, einsamer Mann wieder ins Leben zurück findet. Und wie er es tut, ist einfach wunderschön und tiefgründig geschrieben. Martin Widmark schafft es, auf relativ wenigen Seiten, seinen Protagonisten eine Metamorphose durchleben zu lassen, die man sehr gern miterlebt und so wird aus Dunkelheit Licht und aus Einsamkeit eine außergewöhnliche Freundschaft. Emotional und wunderschön sind ebenfalls die Illustrationen von Emilia Dziubak, die die Geschichte wieder super gut unterstreichen und ihr eine schöne wenn auch etwas düstere Atmosphäre geben. Das passt aber alles einwandfrei zusammen und spiegelt die Trostlosigkeit in Larsons Leben wider, die sich, genau wie die Bilder mehr und mehr aufhellt. Für mich sind die Bücher des Autoren, in Zusammenarbeit mit Emilia Dziubak, auf jeden Fall nicht nur einfache Kinderbücher, sondern Kunstwerke, die eigentlich viel zu schade sind, um sie nur ins Regal zu stellen. Und ich freue mich schon, ein weiteres dieser Kunstwerke zu lesen.

Wunderschön poetisches Bilderbuch mit zauberhaften Illustrationen
von Bücherglitzer am 28.04.2019

Inhalt: Larson ist ein alter Mann, der des Lebens müde geworden ist. Einsam lebt er in seinem großen Haus und wird täglich von den Erinnerungen an bessere, glücklichere Zeiten heimgesucht. Aber diese Zeiten sind vorbei, seit seine Frau Sara gestorben ist und er den Kontakt zu seinen Kinder verloren hat. Sogar sein Kater hat sic... Inhalt: Larson ist ein alter Mann, der des Lebens müde geworden ist. Einsam lebt er in seinem großen Haus und wird täglich von den Erinnerungen an bessere, glücklichere Zeiten heimgesucht. Aber diese Zeiten sind vorbei, seit seine Frau Sara gestorben ist und er den Kontakt zu seinen Kinder verloren hat. Sogar sein Kater hat sich aus dem Staub gemacht. Eines Nachts klingelt es an seiner Tür und der Nachbarsjunge steht davor. Der Junge bittet Larson, sich um seine Blume zu kümmern. Larson ist davon zuerst gar nicht begeistert. Als er aber eines Morgens das erste Blatt in der Erde entdeckt, scheinen seine Lebensgeister Stück für Stück wiederzukehren. Meine Meinung: Angesprochen von dem wunderschön illustrierten Cover wollte ich die Geschichte von Larson unbedingt näher kennenlernen. Ganz gespannt war ich natürlich auch auf die Illustrationen, nachdem das Cover mir bereits einen ersten Vorgeschmack auf diese gegeben hat. Mein erster Eindruck, als ich das Buch durchgeblättert habe und den Text gelesen habe, war: Ist das nicht eher ein Bilderbuch für Erwachsene? Der Hauptcharakter – Larson – ist ein alter Mann, der alles verloren hat, was ihm lieb ist. Er ist verbittert und lebt einsam und zurückgezogen in einem Haus, das wegen der Vernachlässigung düster und verlassen wirkt. Die Geschichte beginnt sehr trübselig, indem die Lage von Larson geschildert wird. Dabei wird allerdings nicht zu sehr auf Details eingegangen – weder erfahren wir den Grund für den Tod seiner Frau noch den Grund dafür, dass er keinen Kontakt mehr zu seinen Kindern hat. Auch über Herrn Larsons früheres Leben erfahren wir recht wenig. Er hat gerne gelesen und hatte, wie gesagt, eine Familie. Aber wir erfahren etwas über den traurigen Alltag, den er seither führt: Er schwelgt in Erinnerungen an glücklichere, längst vergangene Tage. Dies wird auf der Bildebene hervorragend dargestellt. Die damaligen Menschen (sein junges Ich, seine junge Frau und seine Tochter) werden schemenhaft, fast geisterhaft dargestellt und verdeutlichen so – im Kontrast zum restlichen Bild -, dass es sich nur um eine Erinnerung handelt. Als Larson dann die Blume erhält, gibt es eine Wendung in der Geschichte. Es taucht nicht nur ein wesentlich jüngerer Charakter auf – der Nachbarsjunge – sondern auch Larson verändert sich und beginnt, wieder Mut und Hoffnung zu fassen. Obwohl der Hauptcharakter ein alter Mann ist, gibt es dennoch auch für Kinder Identifikationsmöglichkeiten. Viele Kinder werden auch schon die Erfahrung gemacht haben, einen geliebten Menschen verloren zu haben – und nur noch die Erinnerung an die früheren Zeiten mit diesem Menschen zu haben. Außerdem können auch Kinder Gefühle von Einsamkeit nachvollziehen. Aber auch wenn Kinder diese Emotionen noch nicht kennen, leistet das Kennenlernen dieser einen wichtigen Beitrag für das literarische Lernen, indem sie sich mit ihnen unbekannten Gefühlen und Situationen auseinandersetzen. Dennoch würde ich das vom Verlag empfohlene Mindestalter von 5 Jahren nicht unterstützen, da es Themen wie ‚Tod‘ und ‚Trauer‘ aufgreift, mit denen in diesem Alter vielleicht noch nicht alle Kinder vertraut sind. Zur Einführung der Todesthematik eignet sich dieses Buch eher nicht. Die Illustrationen sind atemberaubend. Anders kann ich es nicht sagen. Sie sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Larson, der zwar ein alter Mann ist, wirkt auf den Bildern viel kindlicher. Er ist klein und mit seiner Knubbelnase, seinem länglichen Kopf und den hochstehenden Haaren sieht er sehr niedlich aus. Die Illustrationen sind oft recht dunkel und verdeutlichen dadurch die Atmosphäre der Einsamkeit, der Trauer und des Vermissens. Es werden vorwiegend dunkle Brauntöne verwendet. Dennoch sind Strukturen gut erkennbar und auf jedem Bild findet sich mindestens eine Lichtquelle, die das Ganze auflockert. Gerade zu Ende werden die Illustrationen, wenn auch nicht unbedingt farbenfroher, doch heller und freundlicher. Lediglich die Bilder, die die Erinnerung an seine Frau zeigen, sind mit vergleichsweise vielen Farben. Die meisten Bilder sind auf einem cremefarbenen Hintergrund abgebildet und wirken dadurch fast wie Fotos. Die gerundeten Ecken passen da sehr gut. Die Illustrationen stellen teilweise eine eher fantastische Sichtweise der Geschichte dar. Die Bilder sind voller Symbolik und haben dadurch gleich noch einen höheren Wert – denn sie stellen nicht einfach Eins zu Eins das im Text erzählte dar. Teilweise erzählen die Bilder etwas über den Text hinaus – und zwar so, dass mehrere Deutungen möglich sind. Die verwendete Schriftart gefällt mir auch sehr gut – es ist mal eine andere, als sonst in Bilderbüchern verwendet. Ein vereinzelt trauriges und doch wunderschön poetisches Bilderbuch über das Glück und eine entstehende Freundschaft. Die Geschichte und die Bilder machen Hoffnung – denn das Leben geht weiter, auch wenn es dafür ein kleines Zeichen, wie eine Blume, braucht. Das Bilderbuch ist sowohl für Kinder ab etwa 7 Jahren als auch für Erwachsene sehr gut geeignet. Die Bilder sind aufgrund ihrer hohen Ästhetik für auch für Erwachsene sehr ansprechend und bieten zudem viele Gesprächsanlässe. Ich finde das Bilderbuch wundervoll und gebe ihm daher 5 Sterne und ein ‚sehr zu empfehlen' Besondere Einsatzmöglichkeiten: Das Bilderbuch eignet sich für den Einsatz in der Grundschule. Es kann im Deutsch-, Ethik- oder Religionsunterricht herangezogen werden, um über Themen wie ‚Tod‘, ‚Trauer‘, ‚Einsamkeit‘, ‚Glück‘ und ‚Freundschaft‘ zu sprechen. Gerade die Bilder bieten auch viele Sprech- und Schreibanlässe. Außerdem können die Schüler ihre eigenen Ideen und Perspektiven äußern, z. B. was für sie Glück bedeutet. Da das Ende vereinzelt offen bleibt (Achtung: Spoiler!) und der Leser nicht erfährt, ob Larson sich wieder mit seinen Kindern verträgt, könnten die Schüler hier eine Fortsetzung der Geschichte oder einen Brief, den Larson an seine Kinder schreibt, verfassen.


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