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Tankstellenchips

Ein Heldenepos

(12)
Road Novel von Antonia Michaelis über zwei ungleiche Helden und sehr viele Kühe.
In einer Sommernacht lernen sie sich kennen: Sean, Student aus dem Iran, seit zwei Monaten in Deutschland, und Davy, aus dem Heim abgehauen, auf der Suche nach einem Freund. Beide werden Zeugen eines Überfalls. Von nun an verfolgt von Verbrechern und Polizei türmen sie zusammen quer durch Deutschland: über Erdbeerfelder, unter dunklen Gewitterwolken, durch Biergärten, im Heißluftballon, mit der Bahn und auf dem Moped. Immer wieder werden sie dabei von Kühen umzingelt, das scheint ihr Schicksal zu sein. Warum sonst sollte der Wagen mit Sean und dem Abschiebebescheid ausgerechnet auf dem Weg zum Flughafen in einer Kuhherde stecken bleiben?
Klug, skurril und komisch nimmt Antonia Michaelis ihre Leser mit auf eine Deutschlandreise aus Sicht eines Flüchtlings und erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-0918-8
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 21,6/15,1/3,8 cm
Gewicht 642 g
Illustrator Kathrin Schüler
Verkaufsrang 42.607
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Deutschland aus den Augen eines Flüchtlings“

Katja Wiezorek, Thalia-Buchhandlung Dresden

Zwei Außenseiter, ein junger Flüchtling aus dem Iran mit geringen Deutschkenntnissen und ein kleiner Junger mit Sprachfehler, unternehmen eher unfreiwillig, ausgelöst durch die Verkettung unglücklicher Umstände, einen wilden Roadtrip quer durch Deutschland. Auf der Flucht vor ziemlich miesen Typen, der Polizei und allerlei Kühen wachsen die beiden Jungs eng zusammen und am Ende verbindet sie eine tiefe Freundschaft.
Auf ihrer Reise treffen sie auf die verschiedensten Menschen und diese Begegnungen, mal laut, mal leise, machen dieses Jugendbuch so besonders. Bis zum Schluss fiebert man mit Sean und Davy mit und hofft entgegen aller Vernunft, dass sie doch noch davonkommen und ihre Verfolger abschütteln können.

Für Leichtigkeit und viel Schmunzeln trotz der schweren Schicksale von Sean und Davy sorgt der schräge Humor, der durch Sprachwitz und (falsche) Wortspiele gefüttert wird.
Antonia Michaelis bezeichnet ihren Roman im Untertitel als Heldenepos, wobei Antiheldenepos viel treffender wäre. Der ehrliche, herrlich erfrischende Blick auf die Flüchtlingsthematik kommt genau zur richtigen Zeit und erinnert uns daran, mit offenen Augen und toleranten Herzen durch die Welt zu gehen.
Zwei Außenseiter, ein junger Flüchtling aus dem Iran mit geringen Deutschkenntnissen und ein kleiner Junger mit Sprachfehler, unternehmen eher unfreiwillig, ausgelöst durch die Verkettung unglücklicher Umstände, einen wilden Roadtrip quer durch Deutschland. Auf der Flucht vor ziemlich miesen Typen, der Polizei und allerlei Kühen wachsen die beiden Jungs eng zusammen und am Ende verbindet sie eine tiefe Freundschaft.
Auf ihrer Reise treffen sie auf die verschiedensten Menschen und diese Begegnungen, mal laut, mal leise, machen dieses Jugendbuch so besonders. Bis zum Schluss fiebert man mit Sean und Davy mit und hofft entgegen aller Vernunft, dass sie doch noch davonkommen und ihre Verfolger abschütteln können.

Für Leichtigkeit und viel Schmunzeln trotz der schweren Schicksale von Sean und Davy sorgt der schräge Humor, der durch Sprachwitz und (falsche) Wortspiele gefüttert wird.
Antonia Michaelis bezeichnet ihren Roman im Untertitel als Heldenepos, wobei Antiheldenepos viel treffender wäre. Der ehrliche, herrlich erfrischende Blick auf die Flüchtlingsthematik kommt genau zur richtigen Zeit und erinnert uns daran, mit offenen Augen und toleranten Herzen durch die Welt zu gehen.

„Ein bewegendes Jugendbuch, nicht nur für Jugendliche“

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Roadtrip quer durch Deutschland, eine ungleiche Freundschaft und Antonia Michaelis unnachahmlicher Schreibstil. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an abgeholt und gefesselt!
Wir begleiten Sean, einen jungen Flüchtling, der eigentlich gar nicht in Deutschland landen wollte, aber durch die Bürokratie jetzt hier festhängt und vor der Abschiebung steht.
Für mich am beeindrucktesten war, wie die Autorin es geschafft hat ein so sensibles und viel diskutiertes Thema auf leichte Art für Jugendliche aufzubereiten. Sie zum nachdenken anzuregen, ohne dass man den erhobenen Zeigefinger spürt.

Tankstellenchips ist ein wundervolles Buch, welches eine Vielfalt an Gefühlen weckt und auch nach dem Lesen einen einfach nicht mehr loslässt.
Ein Roadtrip quer durch Deutschland, eine ungleiche Freundschaft und Antonia Michaelis unnachahmlicher Schreibstil. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an abgeholt und gefesselt!
Wir begleiten Sean, einen jungen Flüchtling, der eigentlich gar nicht in Deutschland landen wollte, aber durch die Bürokratie jetzt hier festhängt und vor der Abschiebung steht.
Für mich am beeindrucktesten war, wie die Autorin es geschafft hat ein so sensibles und viel diskutiertes Thema auf leichte Art für Jugendliche aufzubereiten. Sie zum nachdenken anzuregen, ohne dass man den erhobenen Zeigefinger spürt.

Tankstellenchips ist ein wundervolles Buch, welches eine Vielfalt an Gefühlen weckt und auch nach dem Lesen einen einfach nicht mehr loslässt.

„Wortgewandt und humorvoll“

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Antonia Michaelis schafft es ein eigentlich ernstes Thema schräg, humorvoll und trotzdem sehr realitätsnah darzustellen.
Das Buch hat so viel sprachlichen Witz, dass man immer wieder lachen muss und ist so spannend, dass man mit Sean und Davy die ganze Zeit mitfiebert.
Dieses Buch sollte jeder lesen, egal ob Jung oder Alt und ob Junge oder Mädchen.
Antonia Michaelis schafft es ein eigentlich ernstes Thema schräg, humorvoll und trotzdem sehr realitätsnah darzustellen.
Das Buch hat so viel sprachlichen Witz, dass man immer wieder lachen muss und ist so spannend, dass man mit Sean und Davy die ganze Zeit mitfiebert.
Dieses Buch sollte jeder lesen, egal ob Jung oder Alt und ob Junge oder Mädchen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
6
3
3
0
0

Ein sehr skurriler Roadtrip
von Lilli33 am 03.09.2018

Inhalt: Zwei Jungs zur falschen Zeit am falschen Platz. Shayan, der 18-jährige Asylbewerber aus dem Iran, und der etwa achtjährige Davy, der aus dem Heim ausgerissen ist, werden Zeugen eines Verbrechens. Fortan werden sie nicht nur von den Verbrechern gejagt, sondern auch von der Polizei. Auf ihrem Weg quer durch... Inhalt: Zwei Jungs zur falschen Zeit am falschen Platz. Shayan, der 18-jährige Asylbewerber aus dem Iran, und der etwa achtjährige Davy, der aus dem Heim ausgerissen ist, werden Zeugen eines Verbrechens. Fortan werden sie nicht nur von den Verbrechern gejagt, sondern auch von der Polizei. Auf ihrem Weg quer durch Deutschland erleben sie die skurrilsten Dinge ? Meine Meinung: Wie immer hat Antonia Michaelis ein berührendes Thema aufgegriffen. Als Leser hat man direkt Anteil an dieser abenteuerlichen Reise durch Deutschland und erhält die Möglichkeit, durch Shayans Augen quasi von außen auf die Deutschen und alles Deutsche zu schauen. Das kann einem an manchen Stellen schon die Augen öffnen. Man wird beim Lesen Zeuge einer sich immer weiter entwickelnden Freundschaft zwischen den beiden ungleichen Jungs, die einem wirklich zu Herzen gehen kann. Beide Protagonisten fand ich einfach nur absolut liebenswert. Natürlich musste ich immer wieder schmunzeln, wenn sie von einem Schlamassel in den nächsten schlitterten, wenn sie mal wieder von einer Rinderherde umzingelt waren und sich zu ihrer Rettung etwas ?ausleihen? mussten, beide ein wenig naiv in ihrem Verständnis von der Welt bzw. von Deutschland. Auf der anderen Seite war mir die Erzählung aber ein bisschen zu flapsig. Denn die Geschichte ist in jeder Hinsicht eigentlich sehr ernst, wird aber stets mit einem Augenzwinkern erzählt, was mir nicht immer angemessen erschien. Auch fand ich die Dialoge auf Dauer recht anstrengend. Shayan spricht nur gebrochen Deutsch, Davy hat einen ?Sprachfehler?. Davon abgesehen, konnte mich die Autorin aber wie gewohnt mit einer faszinierenden Sprache begeistern, mit Wortspielen und Wortneufindungen, die einfach Spaß machen. Fazit: ?Tankstellenchips? beschreibt einen rasanten Roadtrip, der auf (etwas zu) humorvolle Art von den Problemen eines Asylbewerbers, den Missständen in einem Kinderheim und der Polizeigewalt im Iran erzählt. Für Jugendliche ab etwa 14 Jahren eine empfehlenswerte Lektüre.

Unterwegs in Germania
von einer Kundin/einem Kunden aus Groß-Gerau am 18.08.2018

Klappentext/Inhalt: Road Novel von Antonia Michaelis über zwei ungleiche Helden und sehr viele Kühe. In einer Sommernacht lernen sie sich kennen: Sean, Student aus dem Iran, seit zwei Monaten in Deutschland, und Davy, aus dem Heim abgehauen, auf der Suche nach einem Freund. Beide werden Zeugen eines Überfalls. Von nun an... Klappentext/Inhalt: Road Novel von Antonia Michaelis über zwei ungleiche Helden und sehr viele Kühe. In einer Sommernacht lernen sie sich kennen: Sean, Student aus dem Iran, seit zwei Monaten in Deutschland, und Davy, aus dem Heim abgehauen, auf der Suche nach einem Freund. Beide werden Zeugen eines Überfalls. Von nun an verfolgt von Verbrechern und Polizei türmen sie zusammen quer durch Deutschland: über Erdbeerfelder, unter dunklen Gewitterwolken, durch Biergärten, im Heißluftballon, mit der Bahn und auf dem Moped. Immer wieder werden sie dabei von Kühen umzingelt, das scheint ihr Schicksal zu sein. Warum sonst sollte der Wagen mit Sean und dem Abschiebebescheid ausgerechnet auf dem Weg zum Flughafen in einer Kuhherde stecken bleiben? Klug, skurril und komisch nimmt Antonia Michaelis ihre Leser mit auf eine Deutschlandreise aus Sicht eines Flüchtlings und erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. persönliche Meinung: Deutschland aus der Sicht eines Flüchtlings, der gleichzeitig vor der Polizei flüchten muss, weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Sean und Davy sind wirklich ein ungleiches Paar, der eine Student aus dem Iran, der andere ein geflohenes Heimkind. Sie verbindet die Flucht und es entsteht eine innige Freundschaft, in der jeder jedem irgendwie das Leben rettet. Beide mit massiven Sprach- und Verständigungsproblemen ausgestattet verstehen bzw. missverstehen sie das Handeln der Deutschen und halten uns Lesern immer wieder mal einen Spiegel vor, was deutsche Sprichwörtlichkeit auch bedeutet könnte und wohin Missverständnisse führen. Oft sind diese für mich persönlich etwas plakativ und auch platt. Die Dialoge mit ihren unterschiedlichen Ausrucksproblemen lassen mich regelmäßig in meinem Lesefluss stoppen und machen es etwas mühsam. Als dann auch och in bayrischer Mundart geschrieben wird, bin ich eigentlich raus aus dieser im Resümee dann doch spannenden und besonderen Geschichte. Ob Jugendliche diese Querverweise auch auf deutsche Geschichte, Literatur, etc. nachvollziehen lasse ich mal im Raum stehen und hoffe auf eine gute Allgemeinbildung, da sich sonst der Witz nicht erschliesst. Eignet sich sicher gut als Schullektüre, um immer wieder zu diskutieren, denn dazu regt das Buch auf jeden Fall an.

witziger Roadtrip durchs wilde Deutschland
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 17.08.2018

Antonia Michaelis steht für besondere Bücher. Sie versteht es, Witz und skurrilen Humor mit ernsten Themen zu kombinieren. In diesem Jugenbuch spielt ein aus dem Iran geflüchteter Jugendlicher, der zufällig Zeuge eines Mordes wird, die Heldenrolle. Sein Begleiter, der streetsmarte Davy ist gerade aus dem Kinderheim abgehauen und sucht... Antonia Michaelis steht für besondere Bücher. Sie versteht es, Witz und skurrilen Humor mit ernsten Themen zu kombinieren. In diesem Jugenbuch spielt ein aus dem Iran geflüchteter Jugendlicher, der zufällig Zeuge eines Mordes wird, die Heldenrolle. Sein Begleiter, der streetsmarte Davy ist gerade aus dem Kinderheim abgehauen und sucht verzweifelt nach Nestwärme. Das ungleiche, aber doch irgendwie kompatible Pärchen gerät auf seiner abenteuerlichen Flucht in eine Fülle urkomischer, haarsträubender und bisweilen wirlklich unglaublicher Abenteuer, die gespickt sind mit Wortwitz und politischen und gesellschaftskritischen Anspielungen. Für meinen Geschmack ist das manchmal ein bißchen dick aufgeragen. Aber die Protagonisten sind derart liebenswert und naiv, dass Forest Gump dagegen wirkt, wie ein abgecheckter Actionheld. Ich mag den Humor der Autorin sehr. Shayan zum Beispiel wird von Davy ?Sean? genannt. Shayan identifiziert sich mit Sean Connery, alias James Bond, während Davy dabei eher an Shaun, das Schaf gedacht hat, Erst gegen Ende klären sich viele dieser witzigen Mißverständnisse auf und es kommt auch die Tragik und politische Dimension zutage. Das wirkt manchmal auch leider etwas überzogen und gewollt und nimmt den Figuren Überzeugungskraft. Trotzdem habe ich mich teilweise wahrhaft königlich (auch noch ein kleiner Insider) amüsiert. Kaninchen, Kühe, Ganoven und Dialekte spielen ebenfalls eine große Rolle. Mir haben die Tankstellenchips gut gemundet. Was Jugendliche von der wilden Story halten, kann ich nicht beurteilen.