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Versicherungsteuergesetz

Kommentar

Mit einem Aufkommen von 12 Milliarden Euro im Jahr 2014 (das entspricht 12 % sämtlicher Bundessteuern) leistet die Versicherungsteuer einen erheblichen Beitrag zum Bundeshaushalt. Dadurch und durch zunehmenden Steuerdruck von Seiten der Finanzverwaltung steigen deren praktische Bedeutung sowie ihre Streitanfälligkeit.

Die letzte umfassende Kommentierung zum VersStG liegt knapp 50 Jahre zurück. Seither ist das VersStG in nicht weniger als 31 Gesetzen geändert worden. Auch die Einbettung des VersStG in das unionsrechtliche Rechtsgefüge des freien Dienstleistungsverkehrs ist von erheblicher Bedeutung und bedarf der Kommentierung.

Der Kommentar gibt eine fundierte und umfassende Erläuterung des geltenden Gesetzes unter Einbeziehung von dessen Rechtsentwicklung samt zugehöriger Rechtsprechung. Zugleich kommt eine kritische Auseinandersetzung mit den sich stellenden Zweifelsfragen nicht zu kurz. Als Informations- und Arbeitsmittel richtet er sich an sämtliche mit der Versicherungsteuer befassten Kreise, sowohl in der Praxis des Versicherungsgeschäfts als auch in der Finanzpolitik, der Finanzverwaltung, der Finanzrechtsprechung sowie der Finanzrechtswissenschaft.

Die Autoren sind in ihrem gesamten Berufsleben mit versicherungsspezifischen Steuerfragen, insbesondere im Spezialgebiet Versicherungsteuer, befasst. Sie kennen die Materie aus Sicht der Unternehmen, der Beratung, der Finanzverwaltung und - in der Person von Heiko Medert auf Grund seiner langjährigen Funktion als Leiter der Steuerabteilung des GDV - insbesondere auch in ihrer Entwicklungsgeschichte. Heute arbeiten die Autoren gemeinsam in der multidisziplinären axis BERATUNGSGRUPPE.

Rezensionen

"Ein hervorragendes Mittel für fundiertes Arbeiten für diesen Bereich."

Tilo Welz, UVR 2016, Heft 5

"Fazit: Dem „Medert/Axer/Voß“ gelingt es auf vorzügliche Weise, alle Verästelungen und Implikationen des VersStG für die Rechtspraxis aufzubereiten. An dem Werk kommt niemand, der mit dem VersStG befasst ist, vorbei. Das Werk ist uneingeschränkt und nachdrücklich zu empfehlen."

Dr. Armin Pahlke, VersR 2016, Heft 12
Rezension
Das Steueraufkommen der Versicherungssteuer in Deutschland hat im Jahr 2014 ein Volumen von rund 12 Milliarden Euro erreicht und macht damit rund 12% sämtlicher Bundessteuern aus. Nachdem die letzte umfassende Kommentierung des Versicherungssteuergesetzes in Deutschland aus dem Jahre 1966 stammte und damit, abgesehen von unzähligen Rechtsänderungen vor Einführung der Dienstleitungsfreiheit auf Unionsebene liegt, haben die Autoren mit dem vorliegenden Werk eine aktuelle Aufarbeitung der Rechtsentwicklung im Bereich der Versicherungssteuer angestrebt. Dabei wurde die in Deutschland umfassende Rechtsprechung zur Versicherungssteuer ebenso konsequent aufgearbeitet, wie auch das zwischenzeitlich erschienene Schrifttum und die relevanten Verwaltungsanweisungen. Damit wird dem Rechtsanwender, sei es nun Steuerberater, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater oder Versicherungsunternehmen selbst, ein fundiertes und Arbeitsmittel in die Hand gegeben, um sich sowohl allgemein in diesem Rechtsgebiet zurechtfinden oder auch um Detailfragen ausführlich aufgearbeitet nachrecherchieren zu können. Im Ergebnis hat der Kommentar damit sein Ziel, das Versicherungssteuerrecht umfassend und aktuell darzustellen, uneingeschränkt erreicht.
Das Werk hat allerdings nicht nur für die Recherche und Beratung in Deutschland von Relevanz. Auch für die Recherche und Beratung im österreichischen VersStG hat das Werk insofern Bedeutung, als das österreichische VersStG mit dem deutschen VersStG weitgehend übereinstimmt. So wurde das österreichische VersStG durch das Rechtsüberleitungsgesetz vom 9. Juli 1937 Bestandteil des österreichischen Rechts und geht somit auf das deutsche VersStG direkt zurück. Mit dem VersStG 1953 kam es dann zu einer Wiederverlautbarung des VersStG, wobei es dabei nach den Ausführungen in den Materialien zu keinen inhaltlichen Änderungen kommen sollte. Insofern haben die österreichische und das deutsche VersStG dieselben Wurzeln und ein Blick in die aktuelle Gesetzeslage zeigt deutlich auf, dass noch immer weitgehende Homogenität besteht. Insofern kann das deutsche Werk regelmäßig auch für die österreichische Beratungspraxis verwendet werden und ist angesichts der umfassenden aktuellen Aufarbeitung auch uneingeschränkt dafür zu empfehlen.
Quelle: GES 2017, 6, von Erik Pinetz
Portrait
Heiko Klaus Medert ist seit seinem Abschluss des rechtswissenschaftlichen Studiums in Marburg und Freiburg 1974 als Rechtsanwalt tätig. Von 1974 bis 1979 war er neben seiner Rechtsanwaltstätigkeit zunächst als Referent, von 1979 bis 2001 als Leiter der Steuerabteilung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) tätig. In dieser Funktion betreute er u. a. alle aktuellen Fragen zur Versicherungsteuer und begleitete als Vertreter des GDV im Finanz- und Steuerausschuss (Commission Fiscalité - Taxation) des Comité Européen des Assurances (CEA) unmittelbar die Entwicklung des Prämiensteuerrechts auf europäischer Ebene. Seit 2001 ist er Mitglied der axis BERATUNGSGRUPPE. Dort ist er mit der Beratung und forensischen Vertretung bis zum Bundesfinanzhof mit dem Arbeitsschwerpunkt Versicherungsteuer befasst.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 620
Erscheinungsdatum 20.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96329-023-7
Verlag VVW-Verlag Versicherungs.
Maße (L/B/H) 24,7/17,4/4,6 cm
Gewicht 1161 g
Auflage Nachdruck. Nachdruck der Hardcover-Ausgabe. Rechtsstand: Sommer 2015
Buch (Paperback)
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