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Dear Martin

(31)
«Absolut unglaublich, ehrlich und herzzerreißend!»
Angie Thomas, Autorin von «The Hate U Give»
Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.
Mit Briefen an sein großes Vorbild Martin Luther King jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne — und weiße – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält.
Rezension
«Dear Martin» bringt den kleinen alltäglichen Rassismus gekonnt ans Licht. (...) Die Spannung trägt die Geschichte, so dass man einfach nur noch weiterlesen will.
Portrait
Nic Stone

Nic Stone wuchs in einem Vorort von Atlanta auf. Nach dem Abschluss am Spelman College arbeitete sie in der Jugendberatung und lebte einige Jahre in Israel, bevor sie in die USA zurückkehrte, um zu schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Atlanta.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 24.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644405165
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 840 KB
Übersetzer Karsten Singelmann
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Astrid Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ein leider sehr aktuelles Buch, was aber auch klar macht, dass die Entwicklung nicht erst seit kurzer Zeit so ist. Sollte man wirklich gelesen haben. Ein leider sehr aktuelles Buch, was aber auch klar macht, dass die Entwicklung nicht erst seit kurzer Zeit so ist. Sollte man wirklich gelesen haben.

„Alltäglicher Rassismus“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ich bin begeistert - nicht nur hochaktuell, sondern auch eine sehr, sehr gut geschriebene Geschichte über alltäglichen Rassismus und das Finden des eigenen Weges. Sehr intelligent auch, der Wechsel von unterschiedlichen Schriftweisen. Immer dann wenn Jus seine Briefe an MLK schreibt, versucht er die Geschehnisse in eine andere Perspektive einzuordnen. Und immer bleibt die Hoffnung, daß er überlebt und nicht abdriftet, wenn die Lage aussichtslos erscheint. Ich bin begeistert - nicht nur hochaktuell, sondern auch eine sehr, sehr gut geschriebene Geschichte über alltäglichen Rassismus und das Finden des eigenen Weges. Sehr intelligent auch, der Wechsel von unterschiedlichen Schriftweisen. Immer dann wenn Jus seine Briefe an MLK schreibt, versucht er die Geschehnisse in eine andere Perspektive einzuordnen. Und immer bleibt die Hoffnung, daß er überlebt und nicht abdriftet, wenn die Lage aussichtslos erscheint.

Silvana Martinez, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ein hochaktueller Titel über Rassismus, der authentischer nicht hätte geschrieben werden können. Kurzweilig aber nachhallend. Ein hochaktueller Titel über Rassismus, der authentischer nicht hätte geschrieben werden können. Kurzweilig aber nachhallend.

Svenja Lockenvitz, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sehr realistische Geschichte über einen afroamerikanischen Jugendlichen, der in Briefen an Martin Luther King Jr versucht, mit den Ungerechtigkeiten des Alltags zurecht zu kommen Sehr realistische Geschichte über einen afroamerikanischen Jugendlichen, der in Briefen an Martin Luther King Jr versucht, mit den Ungerechtigkeiten des Alltags zurecht zu kommen

Antje Roschlau, Thalia-Buchhandlung Hagen

Genial! Nimmt kein Blatt vor den Mund und legt den Finger in die eigene Vorurteilswunde. Denke, das ist ein Buch für alle Mitmenschen unserer Gesellschaft. Lesen Sie es!!! Genial! Nimmt kein Blatt vor den Mund und legt den Finger in die eigene Vorurteilswunde. Denke, das ist ein Buch für alle Mitmenschen unserer Gesellschaft. Lesen Sie es!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dieses Buch verdient die größtmögliche Aufmerksamkeit und ich trage gern dazu bei: eindringlich, ehrlich und erschütternd schildert es Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft. Dieses Buch verdient die größtmögliche Aufmerksamkeit und ich trage gern dazu bei: eindringlich, ehrlich und erschütternd schildert es Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft.

Gesa R. Toepffer, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Verpackt in einer spannenden Geschichte, macht Nic Stone auf eins der größten Probleme in den USA aufmerksam: Den Rassismus. Gute Unterhaltung gemischt mit erschreckender Realität. Verpackt in einer spannenden Geschichte, macht Nic Stone auf eins der größten Probleme in den USA aufmerksam: Den Rassismus. Gute Unterhaltung gemischt mit erschreckender Realität.

„Ein unglaublich gutes Buch!“

Stephan Bischoff, Thalia-Buchhandlung Weimar

Das Thema könnte nicht aktueller sein: Rassismus in den USA.
Ein Buch mit sehr viel Tiefgang.
Man fühlt in jeder Minute mit Justyce mit und kann jeden Gedankengang und jede Handlung von ihm jederzeit nachvollziehen.
Das Thema könnte nicht aktueller sein: Rassismus in den USA.
Ein Buch mit sehr viel Tiefgang.
Man fühlt in jeder Minute mit Justyce mit und kann jeden Gedankengang und jede Handlung von ihm jederzeit nachvollziehen.

„Mehr als nur ein Jugendbuch“

Maja Graupner, Thalia-Buchhandlung Löbau

Ein mitreißendes Buch, was trauriger Weise deutlich macht wie aktuell das Thema Rassismus auch heute noch ist, und das eben doch nicht alle Menschen gleich sind.
Ein sehr gutes Buch was unter die Haut geht und welches nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene empfehlenswert ist.
Ein mitreißendes Buch, was trauriger Weise deutlich macht wie aktuell das Thema Rassismus auch heute noch ist, und das eben doch nicht alle Menschen gleich sind.
Ein sehr gutes Buch was unter die Haut geht und welches nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene empfehlenswert ist.

„Berührend und schockierend!“

Martha Volk, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Das leider sehr aktuelle Thema Rassismus wird hier in eine bewegende Geschichte gepackt. Der Autorin gelingt es jede Menge Emotionen beim Leser zu wecken und zum Nachdenken anzuregen. Wirklich absolut lesenswert!!! Das leider sehr aktuelle Thema Rassismus wird hier in eine bewegende Geschichte gepackt. Der Autorin gelingt es jede Menge Emotionen beim Leser zu wecken und zum Nachdenken anzuregen. Wirklich absolut lesenswert!!!

Elisabeth Jäckel, Thalia-Buchhandlung Riesa

Ein sehr bewegendes aber auch schockierendes Buch über die Ungerechtigkeiten unserer heutigen Gesellschaft.
Sehr berührend und ehrlich und eine absolute Leseempfehlung!
Ein sehr bewegendes aber auch schockierendes Buch über die Ungerechtigkeiten unserer heutigen Gesellschaft.
Sehr berührend und ehrlich und eine absolute Leseempfehlung!

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Absolut fantastisch. Wer Angie Thomas mit 'The Hate You Give' mochte, macht hier absolut nichts falsch! Absolut fantastisch. Wer Angie Thomas mit 'The Hate You Give' mochte, macht hier absolut nichts falsch!

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Alle Menschen sind gleich, doch manche sind gleicher...Dieser Roman zeigt, wie sehr Rassismus und der Glaube, Weiße wären mehr wert, noch immer existiert. Ein wichtiges, gutes Buch Alle Menschen sind gleich, doch manche sind gleicher...Dieser Roman zeigt, wie sehr Rassismus und der Glaube, Weiße wären mehr wert, noch immer existiert. Ein wichtiges, gutes Buch

„Nicht nur ein Jugenbuch“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Sehr starker Roman mit sehr viel Emotionalität, der trotzdem nicht so hoffnungslos endet, wie Vorgänger zu diesem Thema.
Berührend, wie Justiyce Briefe an Martin Luther King schreibt und ihm als Vorbild nacheifern möchte. Sehr deutlich macht die Autorin bewusst, dass Rassismus und Rassentrennung in den USA eigentlich nie vorbei waren.
Sehr starker Roman mit sehr viel Emotionalität, der trotzdem nicht so hoffnungslos endet, wie Vorgänger zu diesem Thema.
Berührend, wie Justiyce Briefe an Martin Luther King schreibt und ihm als Vorbild nacheifern möchte. Sehr deutlich macht die Autorin bewusst, dass Rassismus und Rassentrennung in den USA eigentlich nie vorbei waren.

Lisa Leiteritz, Thalia-Buchhandlung Marburg

Dies ist eine Hommage an Martin Luther King & gleichzeitig ein Augenöffner: Rassimus ist allgegenwärtig & das, was MLK angefangen hat, ist noch längst nicht beendet. Beeindruckend! Dies ist eine Hommage an Martin Luther King & gleichzeitig ein Augenöffner: Rassimus ist allgegenwärtig & das, was MLK angefangen hat, ist noch längst nicht beendet. Beeindruckend!

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Alltagsrassismus in den USA. Trotz Zweifeln den
eigenen Weg gehen, und sich nicht von schwarz-weiss
Klischees unterkriegen lassen. Das macht das besondere dieses Jugendbuches
aus.
Alltagsrassismus in den USA. Trotz Zweifeln den
eigenen Weg gehen, und sich nicht von schwarz-weiss
Klischees unterkriegen lassen. Das macht das besondere dieses Jugendbuches
aus.

„Ein Buch, welches mich fast dauerhaft über meine eigenen Privilegien hat nachdenken lassen.“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

"Dear Martin" ist ein Jugendbuch, welches nicht vor schwierigen Themen zurück schreckt - ganz im Gegenteil. Fast dauerhaft hat dieses Buch eine Thematik, mit der sich nicht allzu viele Menschen befassen. Zumindest nicht die Menschen, welche nicht alltäglich mit Vorurteilen und Rassismus zu kämpfen haben.
Justyce ist ein 17 Jahre alter 1er-Schüler an einer guten Schule, welcher sich von seinen Mitschülern nicht groß unterscheidet. Aber er ist schwarz. Und genau deshalb wird er eines Tages festgenommen, und das obwohl er nichts böses im Schilde führte.
Nach diesem schrecklichen Erlebnis beginnt er, Briefe an Martin Luther King JR zu schreiben, in denen er ihm über dieses Erlebnis aber auch viele andere Dinge berichtet, weil er sonst mit niemandem so richtig darüber reden kann. Es ist wie eine Art Tagebuch welches er je nach Situation gelegentlich führt, aber die Art und Weise der persönlichen Anrede an MLK fand ich sehr imteressant.
Obwohl dieses Buch nur etwss über 150 Seiten hat, konnte es mich berühren wie manches Buch mit 500 Seiten dies nicht geschafft hat.

Ich lege dieses Buch jedem ans Herz, der sich für die generelle Thematik interessiert, aber auch denen, die sich vielleicht nicht damit befassen. "Dear Martin" ist es auf jeden Fall wert.
"Dear Martin" ist ein Jugendbuch, welches nicht vor schwierigen Themen zurück schreckt - ganz im Gegenteil. Fast dauerhaft hat dieses Buch eine Thematik, mit der sich nicht allzu viele Menschen befassen. Zumindest nicht die Menschen, welche nicht alltäglich mit Vorurteilen und Rassismus zu kämpfen haben.
Justyce ist ein 17 Jahre alter 1er-Schüler an einer guten Schule, welcher sich von seinen Mitschülern nicht groß unterscheidet. Aber er ist schwarz. Und genau deshalb wird er eines Tages festgenommen, und das obwohl er nichts böses im Schilde führte.
Nach diesem schrecklichen Erlebnis beginnt er, Briefe an Martin Luther King JR zu schreiben, in denen er ihm über dieses Erlebnis aber auch viele andere Dinge berichtet, weil er sonst mit niemandem so richtig darüber reden kann. Es ist wie eine Art Tagebuch welches er je nach Situation gelegentlich führt, aber die Art und Weise der persönlichen Anrede an MLK fand ich sehr imteressant.
Obwohl dieses Buch nur etwss über 150 Seiten hat, konnte es mich berühren wie manches Buch mit 500 Seiten dies nicht geschafft hat.

Ich lege dieses Buch jedem ans Herz, der sich für die generelle Thematik interessiert, aber auch denen, die sich vielleicht nicht damit befassen. "Dear Martin" ist es auf jeden Fall wert.

Zoë Charlotte Claus, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein sehr starkes Jugendbuch über ungerechte Polizeigewalt gegen dunkelhäutige in den USA und das Lebenswerk Martin Luther Kings.
Großartig - unbedingt lesen!
Ein sehr starkes Jugendbuch über ungerechte Polizeigewalt gegen dunkelhäutige in den USA und das Lebenswerk Martin Luther Kings.
Großartig - unbedingt lesen!

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Rassismus, Unruhen, Hass. Ganz im Sinne von "The hate you give" liefert Stone einen grandiosen Roman über Mut, Freiheit und den Wille zum Widerstand! Unbedingt lesen! Rassismus, Unruhen, Hass. Ganz im Sinne von "The hate you give" liefert Stone einen grandiosen Roman über Mut, Freiheit und den Wille zum Widerstand! Unbedingt lesen!

Katharina Teister, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Ein Thema das unter die Haut geht und aktueller nicht sein könnte.
Diese Buch sollte jeder einmal gelesen haben. Schonungslos, angsteinflößend und ehrlich.
Ein Thema das unter die Haut geht und aktueller nicht sein könnte.
Diese Buch sollte jeder einmal gelesen haben. Schonungslos, angsteinflößend und ehrlich.

„Dear Martin,....“

L.Vaupel, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Oh, wie bedrückt habe ich mich gefühlt als das Buch zu Ende war. Wie sehr habe ich jede Seite mitgelitten!
Nic Stone erzählt schmerzhaft herzergreifend und bewegend.
Wie unvorstellbar aktuell diese Geschichte leider noch ist.
Über Vorurteile, Rassismus und das gefährliche Schubladen denken. Eines meiner neuen Herzensbücher!
Oh, wie bedrückt habe ich mich gefühlt als das Buch zu Ende war. Wie sehr habe ich jede Seite mitgelitten!
Nic Stone erzählt schmerzhaft herzergreifend und bewegend.
Wie unvorstellbar aktuell diese Geschichte leider noch ist.
Über Vorurteile, Rassismus und das gefährliche Schubladen denken. Eines meiner neuen Herzensbücher!

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein unglaublich gutes und berührendes Buch über ungerechte Polizeigewalt und Ungleichheit. Leider sehr aktuell! Sollte jeder gelesen haben. Ein unglaublich gutes und berührendes Buch über ungerechte Polizeigewalt und Ungleichheit. Leider sehr aktuell! Sollte jeder gelesen haben.

Michelle Gomez, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Ein Buch, welches aktueller nicht sein könnte! Der junge Justyce sieht sich ungerechter Polizeigewalt entgegen und überdenkt vieles im Leben. Bewegend und absolut authentisch! Ein Buch, welches aktueller nicht sein könnte! Der junge Justyce sieht sich ungerechter Polizeigewalt entgegen und überdenkt vieles im Leben. Bewegend und absolut authentisch!

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch das unter die Haut geht. Rassismus, Kriminalität, Vorurteile und vor allem in all diesem Wirrwarr die Suche nach sich selbst, nach dem eigenen Weg, wird bewegend erzählt ! Ein Buch das unter die Haut geht. Rassismus, Kriminalität, Vorurteile und vor allem in all diesem Wirrwarr die Suche nach sich selbst, nach dem eigenen Weg, wird bewegend erzählt !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
25
6
0
0
0

Enorm wichtiges und großartiges Buch
von Isabell aus Hamburg am 09.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dear Martin ist schon seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste gewesen und ich habe nur gutes über das Buch gehört, weswegen meine Erwartungen ganz schön angestiegen sind. Gerade, weil das Buch ein extrem wichtiges Thema behandelt. Aber da es ein Own Voices Buch ist, habe ich mir wenig... Dear Martin ist schon seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste gewesen und ich habe nur gutes über das Buch gehört, weswegen meine Erwartungen ganz schön angestiegen sind. Gerade, weil das Buch ein extrem wichtiges Thema behandelt. Aber da es ein Own Voices Buch ist, habe ich mir wenig Sorgen gemacht, dass es meinen Erwartungen nicht gerecht wird. Der Einstieg in die Handlung viel mir sehr einfach und man wird als Leser eiskalt in die Handlung geworfen und bekommt ein Bild davon, wie es in den USA zugeht. Wir lernen Justyce kennen und erleben, wie er von der Polizei verhaftet wird, obwohl er nur seiner Freundin helfen wollte. Als weiße Person kann man gar nicht komplett verstehen oder nachvollziehen, mit welchen Ängsten BPoC leben, aber schon der Anfang des Buches hat es geschafft, dass man einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt bekommt. Was ich toll fand, ist, dass sich das Buch nicht nur komplett um Justiyces Verhaftung dreht, sondern um weitere Probleme. Da Justyce auf eine Schule geht, auf der fast nur Weiße sind, muss er auch mit dem alltäglichen Rassismus kämpfen, den viele vielleicht gar nicht als Rassismus wahrnehmen. Besonders in Diskussionen kommt dieser Rassismus hervor und einige der Charaktere haben mich so wütend gemacht, weil sie so einen Stuss von sich gegeben haben, aber für das Buch war genau das nötig und hat es so realistisch gemacht. Außerdem helfen die Diskussionen in dem Buch auch gut dabei, dass man selber anfängt, über seine eigenen Handlungen/Ansichten zu reflektieren und gegebenenfalls zu überdenken. Die Briefe an Martin Luther King Jr. ziehen sich durch das ganze Buch und durch die Briefe kriegt man einen weiteren Einblick in Justyce Kopf. Gerade in Justyce Leben ist dies sein Ventil, um seine Gefühle rauszulassen und sein Versuch, die Welt und den Rassismus besser zu verstehen und mit diesem umzugehen. Leider gab es auch eine Sache, die ich nicht ganz so toll fand und das war der Schreibstil. Er lies sich sehr leicht lesen, aber ich mochte die Art und Weise, wie die Dialoge geschrieben worden sind, nicht. Es war zum Teil so geschrieben, wie man es aus Theaterstücken kennt. Bei den Diskussionen hat es zwar Sinn ergeben und hat diese auch sehr flüssig zu lesen gemacht, aber gleichzeitig hat es den Leser auch aus der Gedankenwelt des Protagonisten ausgeschlossen und man konnte in keinster Weise verstehen, wie Justyce sich in diesen Momenten gefühlt hat. Zwischendrin im Laufe der Handlung wurde dieser Stil der Dialoge ebenfalls angewendet, aber das hat meiner Meinung gar nicht gepasst, besonders wenn im nächsten Moment wieder zur gängigen Art und Weise gesprungen worden ist. Fazit Dear Martin kriegt eine klare Leseempfehlung von mir. Das Buch behandelt wichtige Themen, die bis heute noch relevant sind und (leider) auch noch eine Weile lang relevant sein werden. Das Buch ist unterhaltsam, gleichzeitig aber auch schockierend und lässt einen permanent über das Gelesene nachdenken und sein eigenes Verhalten reflektieren. Das Buch wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Eine spannende und aufklärende Geschichte rund um Rassismus
von Emily B. am 08.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Justyce McAllister ist einer der besten in seiner Klasse und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale. Doch dann wird er ohne Grund verhaftet ? weil er schwarz ist. Er lebt im Jahr 2017 in der USA. So beginnt er ein Projekt, in dem er Martin Luther King Briefe schreibt... Justyce McAllister ist einer der besten in seiner Klasse und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale. Doch dann wird er ohne Grund verhaftet ? weil er schwarz ist. Er lebt im Jahr 2017 in der USA. So beginnt er ein Projekt, in dem er Martin Luther King Briefe schreibt und gegen den Rassismus kämpft. Bereits als ich den Klappentext gelesen habe, war ich voller Erwartungen. Ich habe noch kein Buch in dieser Richtung gelesen und somit war ich sehr neugierig. Zwei bekannte Autoren haben dieses Buch auch schon gelesen; John Green und Angie Thomas. Kommen wir zuerst zum Cover. Es ist sehr schön gestaltet. Die Schrift und der abgebildete Junge verlaufen schön in einander. Die Sätze von John Green und Angie Thomas müssen meiner Meinung nach nicht unbedingt auf dem Cover zu sehen sein, aber es stört mich auch nicht besonders. Das Buch wird in Kapiteln aus der Sicht von Justyce und den Briefen, die er an Martin Luther King schreibt, aufgebaut. Dabei erscheinen diese immer recht unregelmäßig und meistens hinter einem emotionalen Ereignis. Der Schreibstil von Nic Stone lässt sich leicht lesen und passt sehr zum Protagonisten. Denn er ist jugendlich und geht trotzdem sehr ernst mit der Situation um. Den Hauptprotagonisten Justyce McAllister mochte ich auf Anhieb, denn er ist ein sehr ruhiger Charakter, der aber trotzdem das Bedürfnis verspürt. etwas gegen diese Rassenteilung zu machen. Man begleitet ihn durch verschiedene Situationen, auf die er meiner Meinung nach verständlich reagiert und ihn somit auch sympathisch macht. Er durchgeht auch eine kleine Charakterentwicklung, die ich gerne mochte, wobei ihn auch sein kleines Projekt hingebracht hat. Neben guten Momenten gibt es aber auch etliche traurige Momente und Schicksalsschläge. Neben Justyce gibt es dann auch noch seinen besten Freund Manny, den ich sehr mochte, was besonders an seiner lustigen Art lag. Auch einen anderen Charakter lernt man kennen. Es ist Sarah-Jane, welche hier meistens als SJ bezeichnet wird. Sie ist eine gute Freundin von Justyce und wirft oft Sätze in den Raum, die einen sehr zum Nahdenken anregen und ich konnte diese zu hundert Prozent unterstützen. Kommen wir nun zur Handlung. Man merkt schon, dass ich regelrecht begeistert bin von dieser Geschichte. Die Autorin hat es geschafft mit simplen Alltagssituationen zu beschreiben, wie erschreckend real noch der Rassismus vorhanden ist. Und dieses Buch spielt im Jahre 2017. Man lernt Personen kennen, die der ganzen Feindlichkeit gegen Menschen mit einer anderen Hautfarbe nicht in die Augen sehen wollen und einfach ignorieren, aber auch Charaktere, die sowohl positives, als auch negatives vollbringen. Neben dem Hauptthema "Rassismus" kommt auch die Liebe nicht zu kurz, was alles erstaunlicherweise auf knapp 250 Seiten gepasst hat. Die ganze Handlung erstreckt sich über ein Jahr. Bereits der Anfang hat mich gefesselt und an Spannung hat es definitiv nicht gefehlt! Die Briefe an Martin Luther King sind ziemlich wie ein Tagebucheintrag aufgebaut und er schreibt sich die Seele vom Leib. Auch wirkt es, als würde er zu einem alten Freund schreiben, den er sehr respektiert. Mich hat diese realistische Geschichte sehr berührt und auch Emotionen geweckt, wie Trauer, Freude oder Wut. Fazit: Es ist ein realistisches Buch, welches gut mit dem heutigen Rassismus umgeht und auch viele Emotionen weckt. Von mir gibt es glatte 5 von 5 Sternen und ich kann es nur jedem empfehlen!

Verdammt nahe an der Realität
von einer Kundin/einem Kunden am 24.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein junger Schwarzer, Justyce McAllister, ist einer der Besten in seiner Klasse. Eines Tages versucht er seiner Freundin zu helfen und wird kurzerhand von der Polizei festgenommen, ohne dass er etwas "verbrochen" hat - nur wegen seiner Hautfarbe. Dieses Ereignis erschüttert sein ganzes Leben und er steht ständig zwischen zwei... Ein junger Schwarzer, Justyce McAllister, ist einer der Besten in seiner Klasse. Eines Tages versucht er seiner Freundin zu helfen und wird kurzerhand von der Polizei festgenommen, ohne dass er etwas "verbrochen" hat - nur wegen seiner Hautfarbe. Dieses Ereignis erschüttert sein ganzes Leben und er steht ständig zwischen zwei Entscheidungen: soll er den geraden Weg gehen, oder sich doch so verhalten, wie es jeder von einem Schwarzen erwartet. Dann geschieht etwas Schreckliches.... Berührend, erschreckend und sehr nahe an den Geschehnissen in den USA.