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Ehre und Algorithmus

Freiheit und Selbstverantwortung in der digitalen Gesellschaft

Wenn Slogans wie „Geiz ist geil“ oder „America first“ die Wirklichkeit einer Gesellschaft beschreiben, dann bleibt zu befürchten, dass nicht nur der Blick auf das Ganze und auf das Wohlergehen aller aus den Augen verloren wird, sondern auch die Menschlichkeit des Einzelnen Schaden nimmt.
Dr. Gabriele M. Sigg verfasst mit ihrem leidenschaftlichen Plädoyer für die EHRE einen Weckruf an die digitale Gesellschaft, dass Menschsein mehr ist – weit mehr – als nur Gewinnmaximierung, rücksichtsloses Erfolgsstreben und die Reduzierung der einzelnen Persönlichkeit auf Daten und algorithmische Analysen.
Ohne die Wiederbelebung eines in allen Lebenssituationen aktiven Ehrgefühls kann ein harmonisches, auf Mitgefühl basierendes Zusammenleben von Menschen nicht funktionieren. Ein „Raubtier-Kapitalismus“, in dem allein der eigene Profit und die bestmögliche Durchsetzung der eigenen Interessen im Vordergrund steht, wird in kurzer Zeit ins Elend führen.
Ein Weckruf zur rechten Zeit, der die Bedeutung von WERTEN wieder in die Mitte des menschlichen Lebens stellt. Ein Aufruf, um die Würde jedes Einzelnen neu zu erkennen und zu respektieren!
Portrait
Dr. Gabriele Maria Sigg hat mit einer Arbeit über „Ehre“ promoviert. Sie ist Mit-Herausgeberin einer führenden Zeitschrift für ein neues Bewusstsein in der modernen Gesellschaft und veranstaltet in Berlin Medien-Foren für einen Dialog zwischen Wissenschaft und Spiritualität.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 04.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86191-097-8
Verlag Crotona Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21,5/13,6/1,4 cm
Gewicht 219 g
Auflage 1. Auflage (1. Auflage)
Buch (Taschenbuch)
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EHRlich und nachdenkenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 15.01.2020

Mich hat das Buch dazu eingeladen, einmal wieder zu reflektieren "Wie halte ich es damit?". Der Schreibstil ist sehr interessant und ermuntert zum Perspektivwechsel. Die Autorin "ermahnt" den Leser/die Leserin deutlich genug, einen Selbstbezug herzustellen ohne jedoch vorzuschreiben, wie man es als Lesende/r auszulegen hat. ... Mich hat das Buch dazu eingeladen, einmal wieder zu reflektieren "Wie halte ich es damit?". Der Schreibstil ist sehr interessant und ermuntert zum Perspektivwechsel. Die Autorin "ermahnt" den Leser/die Leserin deutlich genug, einen Selbstbezug herzustellen ohne jedoch vorzuschreiben, wie man es als Lesende/r auszulegen hat. Etwas provokativ habe ich den hinteren Teil des Buches aufgenommen. Dieser lädt zugleich ein, offen über andere Kulturen und Menschen nachzudenken. Auch das Thema Meinungsfreiheit und ein nahezu allgegenwärtiger Narzissmus/Co-Narzissmuss finden einen Platz im Buch - scheinbar alles deutlich verknüpft mit dem Ehrbegriff. Ich mag es, wie die Autorin die "alten Philosophen" mit reinholt und wie aktuell Vieles davon scheint.