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Die geheime Sprache der Katzen

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Kann man die Katzensprache lernen?

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was Ihnen Ihre Katze genau sagen möchte? Die Autorin ist der Frage mit den Methoden der Sprachwissenschaft auf den Grund gegangen. Sie stellt die ganze Bandbreite der kätzischen Lautäußerungen vor und erklärt, was sie in unterschiedlichen Situationen bedeuten können. Neben einem Schnellkurs in Katzen-Phonetik gibt sie dem Katzenfreund ganz praktische Tipps an die Hand, die er zu Hause im Umgang mit der eigenen Katze anwenden kann. Da kann es durchaus zu Überraschungen kommen. Oder auch zum besseren Verständnis. Auf jeden Fall zu einer besseren Beziehung.
Portrait
Prof. Dr. Susanne Schötz, geboren 1965 im schwedischen Lund, aufgewachsen in Landskrona, forscht und lehrt heute in Lund als Professorin für Phonetik. Derzeit lebt sie mit ihrem Mann und fünf Katzen zusammen: den Drillingen Donna, Rocky und Turbo, die aus dem Tierschutzhaus Landskrona adoptiert wurden, sowie mit Vimsan und Kompis, ehemals Streuner, die bei der Familie Schötz Quartier bezogen haben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 24.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0183-2
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 21,1/14,6/2,2 cm
Gewicht 383 g
Auflage 1
Verkaufsrang 57.241
Buch (gebundene Ausgabe)
16,00
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Katzen sprechen nicht, sie zeigen ihre Wünsche und Gefühle
von Dr. M. am 13.06.2018

Die menschliche Sprache benutzt Begriffe. Und eine Begriffsbildung setzt ein Abstraktionsvermögen voraus, das Katzen mit Sicherheit nicht besitzen. Für eine Sprachwissenschaftlerin ist es deshalb schon recht verwunderlich, dass sie von einer Katzensprache schreibt und diesen fundamentalen Unterschied zur menschlichen Sprache in ihrem Buch nicht ein einziges Mal wirklich herausarbeitet. Oder... Die menschliche Sprache benutzt Begriffe. Und eine Begriffsbildung setzt ein Abstraktionsvermögen voraus, das Katzen mit Sicherheit nicht besitzen. Für eine Sprachwissenschaftlerin ist es deshalb schon recht verwunderlich, dass sie von einer Katzensprache schreibt und diesen fundamentalen Unterschied zur menschlichen Sprache in ihrem Buch nicht ein einziges Mal wirklich herausarbeitet. Oder mit anderen Worten: Wenn die Autorin ihren Lesern einfach vermittelt hätte, sie sollten doch nur mal einen Tag lang versuchen, sich ohne Begriffe, also ohne unsere menschliche Sprache, gegenüber ihren Mitmenschen zu artikulieren, dann wäre bei diesem Versuch vielleicht der Groschen gefallen, und sie hätten die Probleme von sehr intelligenten Tieren, wie es Katzen ohne Zweifel sind, im kommunikativem Umgang mit Menschen sofort verstanden. Für Katzenfreunde ist dieses Buch keine Offenbarung. Auch kann man es nicht wissenschaftlich nennen, denn die Autorin berichtet lediglich über ihre fünf Katzen und erwähnt, dass sie vor deren Einzug in ihr Haus keine Ahnung von Katzen hatte. Das einzig Neue in diesem Buch bleibt allein das Spezialgebiet der Autorin, die Phonetik (hier von Katzenlauten). Nun werden die meisten Leser allerdings mit der phonetischen Lautschrift etwas überfordert sein. Dafür wird dann am Ende eine Internetseite benannt, auf der man sich die Geräusche, um die es in diesem Buch geht, mit Kommentaren anhören kann. Nur wer Katzen respektiert, sich ihnen also nicht in irgendeiner Weise überlegen fühlt, wird auch bald durch einfaches Beobachten zu ähnlichen Resultaten wie die Autorin kommen. Katzen besitzen unfassbare Fähigkeiten. Nicht nur dass sie (insbesondere im Dunklen) besser sehen, besser hören, riechen und Vibrationen wahrnehmen können, sie besitzen auch eine Auge-Pfote-Koordination, von der jeder Tennisspieler nur träumen kann. Da sie ungefähr fünf Mal kleiner als erwachsenen Menschen sind, können wir uns kaum in ihre Lage versetzen, zumal wir auch nicht wirklich wissen, wie sie die Welt insgesamt wahrnehmen, in der auch wir leben. Anders als wir auf jeden Fall. Der Text erweist sich nicht als besonders spannend, weil sich die Autorin oft in ihren phonetischen Kenntnissen sonnt, die normale Zeitgenossen kaum verstehen werden. Darüber hinaus erzählt sie recht viel über ihre eigenen Katzen. Zwar wird sie mit ihren Verallgemeinerungen oft Recht behalten, wissenschaftlich betrachtet ist die zugrundliegende Testmenge jedoch etwas klein. Und die Verhaltensinterpretationen der Autorin sind keineswegs irgendwie durch Belege gedeckt. Nichtsdestotrotz stimmen sie auch mit meinen Beobachtungen grundlegend überein. Jedenfalls bis auf eine Stelle. Dass nämlich Katzen die Laute ihrer Beutetiere nachahmen kann man leicht bezweifeln. Wer schon einmal Katzen auf der Jagd beobachtet hat, der weiß, dass sie völlig lautlos agieren. Im Großen und Ganzen ist dieses Buch nicht schlecht, weil es für Neulinge die grundlegenden Kommunikationsmöglichkeiten von Katzen mit Menschen gut beschreibt. Gut gefallen hat mir auch, dass die Autorin wenigstens an einer Stelle zeigt, dass man es Katzen in der Kommunikation als Mensch auch leicht machen kann, indem man sie nachmacht, zum Beispiel faucht und sich noch größer macht als man es für sie ohnehin schon ist. Das verstehen sie sofort. Wenn man eine gewisse Langatmigkeit in Kauf nimmt und von Katzen noch nicht viel versteht, ist das im Zusammenhang mit der im Buch angegebenen Internetseite eine recht gute Informationsquelle, um das Verhalten von Hauskatzen zu verstehen.

Tiere sprechen nicht!
von S.A.W aus Salzburg am 11.06.2018

Von wegen. Da wird jeder Katzenfreund so laut aufjaulen, dass es nach Katzenmusik klingt. Unsere Haustiere reden dauernd mit uns, dass sie sprachlos sein sollen, ist ein Märchen. Susanne Schötz beweist uns das in diesem Buch. Unsere vierbeinigen Mitbewohner haben eine solche Fülle an lautlichen und nonverbalen Ausdrucksweisen, dass... Von wegen. Da wird jeder Katzenfreund so laut aufjaulen, dass es nach Katzenmusik klingt. Unsere Haustiere reden dauernd mit uns, dass sie sprachlos sein sollen, ist ein Märchen. Susanne Schötz beweist uns das in diesem Buch. Unsere vierbeinigen Mitbewohner haben eine solche Fülle an lautlichen und nonverbalen Ausdrucksweisen, dass es nur an uns Menschen liegt, wenn wir sie nicht verstehen. Katzen sprechen, aber anders als wir Menschen. Sie haben eine Fülle von verschiedenen Lauten, die jeweils bestimmte Begriffe signalisieren. Sie kombinieren aber nicht bedeutungsneutrale Phoneme zu jeweils verschiedenen Begriffen. Sie nutzen aber akustische, olfaktorische, visuelle und taktile Signale um untereinander und mit uns Menschen zu reden. Leider verstehen wir die olfaktorischen sehr schlecht oder missverstehen sie völlig. Das Katzen ihr Revier mit Urin markieren, nehmen wir als persönlichen Angriff und wollen es ihnen gleich wieder austreiben, dabei ist das Markieren für die Katze höchst notwendig, um ständige Revierkämpfe zu vermeiden. Ebenso schließen die Katzen durch Schnurren, Reiben des Köpfchens oder Streichen um die Waden freundschaftlichen Kontakt und das haben wir durchaus gern. Dass sie dabei Duftmarken hinterlassen, ist uns nicht bewusst, den Katzen aber schon. Dasselbe tun sie mit dem Zerkratzen von Möbeln, denn auch in den Pfoten haben sie Duftmarken, die ihr Revier markieren. Man sieht also, die Sprache der Katzen ist fast ein eigenes Universum. Sie zu verstehen eröffnet uns Katzenfreunden eine eigene Welt. Opelt R, Autor von "Die Kinder des Tantalus: Oder: Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen

Verbale und nonverbale Kommunikation von Tier zu Mensch
von Wortschätzchen am 30.12.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ja, klar, jeder Katzenhalter versteht, was ihm seine Katzen sagen möchten. Mehr oder weniger. Meistens. Fast immer. Aber auch für jene, die schon ein Leben lang Katzen um sich haben, findet sich in diesem Buch noch die eine oder andere neue Information. Und die Miezen werden sich freuen, dass... Ja, klar, jeder Katzenhalter versteht, was ihm seine Katzen sagen möchten. Mehr oder weniger. Meistens. Fast immer. Aber auch für jene, die schon ein Leben lang Katzen um sich haben, findet sich in diesem Buch noch die eine oder andere neue Information. Und die Miezen werden sich freuen, dass der Mensch sich Mühe gibt, ihre Kommunikation mit uns zu verstehen. Sehr schön sind die Illustrationen – mit viel Liebe zum Detail und gutem Auge beobachtet. Für mich hätten da gern wesentlich mehr davon dabei sein können! Der Aufbau des Buches ist ebenfalls sehr stimmig: zu jeder Art des Miauens gibt es die „Unterkapitel“ Beschreibung des Lauts, Konkrete Beispiele, Dazugehörige Körpersprache und Phonetische Einordnung (Lauttyp, Melodie). Doch auch andere Arten der Sprache werden behandelt. So kann Übergewicht bei Katzen eben auch eine Art der Kommunikation sein, sowie andere „Eigenarten“ auch. All die diversen Punkte zusammen ergeben eine Möglichkeit der Unterhaltung von Tier zu Mensch und umgekehrt. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto besser klappt es und mit der Zeit ist nichts mehr so kompliziert, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Tabellen und ein Glossar runden das Ganze dann noch zusätzlich ab, ebenso die Hörbeispiele (zu finden per Link, diese Sammlung wird ständig erweitert). Susanne Schötz erzählt und erklärt zumeist anhand ihrer eigenen pelzigen Mitbewohner oder Katzen aus dem Freundeskreis. Insofern gibt es also immer eine enge Beziehung zum Tier und damit ist auch das Herz eingebunden, nicht nur der Verstand. Teilweise wiederholen sich einige Aussagen, doch das stört mich nur marginal. Etwas störend für mich waren die Lautschriften, die mir zu sehr in Arbeit ausarteten und mich nicht fesseln konnten, wie der Rest der Ausführungen (selbst wenn diese an manchen Stellen zu erzählend waren und etwas ausbremsten statt aufzulockern). Insgesamt finde ich das Buch interessant und besonders für Menschen wichtig, die noch nicht sehr lange mit Katzen zu tun hatten. In meiner großen Katzenbuchsammlung ist es eins der spezielleren Fachbücher (die Sammlung besteht aus allen Genres, nicht nur Fach- und Sachbüchern). Es sticht gerade deshalb daraus hervor: die Art, wie eine Katze zu kommunizieren versucht, ist das große und zentrale Thema. Der Autorin ist deutlich anzumerken, wie wichtig ihr das Wohlergehen aller Katzen ist – nicht nur dem der eigenen. Von mir gibt es vier Sterne und einen ganz besonderen Platz im Bücherregal!