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Bankenintermediation und Verbriefung

Neue Chancen und Risiken für Kreditinstitute durch Asset Backed Securities?

Schriftenreihe des Instituts für Kredit- und Finanzwirtschaft Band 20

Stephan Paul

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Neben einem ausführlichen Überblick über die Konstruktionselemente der Asset-Backed-Securities-Finanzierung mit ihrer Vielzahl beteiligter Parteien und ihren Entwicklungslinien in den USA und Europa erörtert der Autor erstmals die möglicherweise weitreichenden Folgen auch für deutsche Kreditinstitute.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 442
Erscheinungsdatum 01.12.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-409-13498-9
Verlag Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
Maße (L/B/H) 23,9/16,9/2,4 cm
Gewicht 861 g
Abbildungen 24 schwarzweisse Abbildungen
Auflage 1994

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  • 1 Einleitung.- 1.1 Renaissance der Theorie der Finanzintermediation.- 1.2 Verbriefung, Disintermediation — und Asset Backed Securities (ABS).- 1.3 Zielsetzung und Aufbau der Untersuchung vor dem Hintergrund des Stands der Forschung.- 2 Erklärungsansätze der Bankenintermediation.- 2.1 Traditionelle Erklärungsversuche der Bankenintermediation und die Impulse der neueren Theorie der Unternehmung.- 2.2 Intermediation zur Einsparung von Transaktionskosten.- 2.2.1 Der allgemeine Transaktionskostenansatz.- 2.2.2 Transaktionskostenersparnisse im engeren Sinne: Die Frage nach Größen- und Verbundvorteilen.- 2.2.2.1 Mögliche Ursachen von Economies of Scale and Scope in Kreditinstituten.- 2.2.2.2 Ergebnisse empirischer Untersuchungen.- 2.3 Intermediation zur Lösung von Informationsproblemen auf Finanzmärkten.- 2.3.1 Signalling durch die Einschaltung von Intermediären zur Beseitigung adverser Selektion.- 2.3.2 Der diversifizierte Intermediär als Delegated Monitor zur Vermeidung von Moral Hazard.- 2.3.3 Die Verringerung von Informationsasymmetrien durch die Absatzbeziehung in der Zeit.- 2.4 Zusammenfassende Überlegungen zur Erklärung der Bankenintermediation 46.- 3 Ursachen und Erscheinungsformen Einer Rückläufigen Bankenintermediation.- 3.1 Stufenmodelle der (Dis-) Intermediation.- 3.2 Disintermediation der ersten Stufe: Securitization und Einschränkung der Bankenintermediation.- 3.2.1 Empirische Anhaltspunkte für einen Verbriefungstrend in den USA.- 3.2.2 Wesentliche Ursachen und ausgewählte Beispiele der Securitization.- 3.2.2.1 Regulierungsarbitrage und das Wachstum der Geldmarktfonds und Commercial Paper-Finanzierungen.- 3.2.2.2 Deregulierungen und mangelnde Risikodiversifikation der Kreditwirtschaft: Zunahme der an internationalen Märkten sowie bei alternativen Intermediären placierten Wertpapiere.- 3.2.2.3 Größere Tiefe der Wertpapiermärkte durch die Beseitigung von Zutrittsbarrieren: Das Beispiel der Rule 144A.- 3.2.2.4 Gesunkene Transaktionskosten durch Fortschritte der Informationstechnologie: Das System “PORTAL”.- 3.2.3 Zur Verbreitung des Verbriefungstrends in der Bundesrepublik Deutschland.- 3.2.3.1 Gestiegene Bedeutung des Wertpapiers als Anlage- und Finanzierungsinstrument.- 3.2.3.2 Beschleunigung der Securitization durch den deutschen Commercial Paper-Markkt.- 3.3 Disintermediation der zweiten Stufe: Bedeutungsverlust auch des Investment Banking?.- 3.3.1 Tendenz zu Direktplacierungen in den USA.- 3.3.2 Eigenerstellung weiterer Investment Banking-Leistungen im Rahmen eines “In-House Banking”?.- 3.4 Zwischenfazit zum Einfluß der Securitization auf die Bankenintermediation.- 4 Analyse der Strukturen und Entwicklungslinien der ABS-Finanzierung.- 4.1 Grundidee und Definition der Finanzierung über Asset Backed Securities.- 4.2 Entstehungsgründe und Entwicklungsstadien der ABS-Finanzierung.- 4.3 Konstruktionselemente von ABS-Finanzierungen in den USA.- 4.3.1 Überblick anhand eines Modells der ABS-Finanzierung.- 4.3.2 Wahl der Rechtsform des Special Purpose Vehicle vor dem Hintergrund seiner Besteuerung sowie der Strukturierung der Zahlungsströme.- 4.3.2.1 Gründung einer Zweckgesellschaft als Trust oder Corporation und Auswahl eines Service Agent.- 4.3.2.2 Unveränderte Durchleitung des Cash Flow an die Investoren (Pass-Through) und Bedeutung des Prepayment Risk.- 4.3.2.3 Management des Cash Flow (Pay-Through-Struktur).- 4.3.3 Auffangmöglichkeiten für das Ausfallrisiko und Liquiditätsdefizite.- 4.3.3.1 Bestimmung der Risiken und Ansätze zu ihrer Quantifizierung bei verschiedenen Assetarten.- 4.3.3.2 Systematisierung unterschiedlicher Sicherungskonstruktionen.- 4.3.4 Maßnahmen zur Begrenzung von Konkursrisiken.- 4.3.4.1 Regelungen für den Fall des Originator- und des Sponsor-Konkurses.- 4.3.4.2 Beschränkungen zur Verhinderung eines Konkurses des SPV.- 4.3.4.3 Einschaltung eines Trustee.- 4.3.5 Berücksichtigung handels-, bankaufsichts- und steuerrechtlicher Vorschriften.- 4.3.5.1 Erfüllung der General Accepted Accounting Principles.- 4.3.5.2 Vermeidung einer Konsolidierungspflicht des SPV für den Sponsor.- 4.3.5.3 Beachtung der bankspezifischen Regulatory Accounting Principles.- 4.3.5.4 Nutzung steuerrechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten.- 4.3.6 Einbeziehung der Investorenperspektive.- 4.3.6.1 Prüfung der Sicherheit der Papiere durch Rating-Agenturen.- 4.3.6.2 Einflußfaktoren auf die ABS-Rendite.- 4.3.6.3 Öffentliche versus private Placierung und Liquidität der ABS.- 4.3.7 Diskussion der Anforderungen an zu verbriefende Vermögenswerte.- 4.4 Beispiele einer Verbriefung von Nonmortgages.- 4.4.1 Verbriefung von Autofinanzierungen durch die Asset-Backed Securities Corporation, Series 1.- 4.4.1.1 Auswahl der Deckungswerte und Gründung einer Limited Purpose Finance Corporation als SPV.- 4.4.1.2 Pay-Through-Struktur und Schutz vor Prepayments.- 4.4.1.3 Schutz vor dem Ausfallrisiko und Begrenzung von Konkursgefahren.- 4.4.1.4 Handelsrechtliche Fragen.- 4.4.2 Die Emission des Daimler-Benz Auto Grantor Trust 1993-A.- 4.4.3 Besonderheiten einer revolvierenden Verbriefung am Beispiel von Kreditkartenforderungen: Die Emission des California Credit Card Trust, 1987-A.- 4.4.3.1 Auswahl des Collateral und der an der Emission Beteiligten.- 4.4.3.2 Pay-Through-Struktur mit Revolving- und Amortization Period.- 4.4.3.3 Sicherung durch Overcollateralization und Spread Account.- 4.4.3.4 Zur Frage einer divergierenden handels-, bankaufsichts- und steuerrechtlichen Behandlung.- 4.5 Beispiel einer Verbriefung von Mortgages: Die Mortgage PassThrough Certificates Series 1986-Q-Emission der Citibank.- 4.5.1 Auswahl der Verbriefungsobjekte und Gründung eines Grantor Trust als SPV.- 4.5.2 Pass-Through-Lösung und Prepayment Risk.- 4.5.3 Schutzmaßnahmen gegen Insolvenz und Konkurs sowie Zahlungsverzögerungen.- 4.5.4 Bankaufsichtsrechtliche Behandlung und die Aufgaben des Service Agent.- 4.6 Entwicklung und Stand der ABS-Finanzierung außerhalb der USA.- 4.7 Konfrontation der ABS-Finanzierung mit verwandten Finanzierungsinstrumenten.- 4.7.1 Vergleich zwischen Mortgage Backed Securities (MBS) und Pfandbriefen.- 4.7.2 Gegenüberstellung von ABS und Investmentzertifikaten.- 4.7.3 ABS-Finanzierung versus Factoring und Forfaitierung.- 4.7.4 Ist die ABS-Finanzierung eine Finanzinnovation?.- 4.8 Zwischenfazit zur Einlagerung der ABS-Finanzierung in den Disintermediationsprozeß.- 5 Chancen und Risiken Deutscher Kreditinstitute aus Einer Beteiligung an der ABS-Finanzierung.- 5.1 Die verschiedenen Rollen von Kreditinstituten in ABS-Finanzierungen im Überblick.- 5.2 Zu den Rahmenbedingungen für ABS-Finanzierungen in Deutschland.- 5.2.1 Die Verbriefung von Krediten der KKB Bank AG als bisher einzige “deutsche” ABS-Emission.- 5.2.2 Probleme einer ABS-Finanzierung nach deutschem Recht.- 5.3 Die Verbriefung eigener Forderungen durch ein Kreditinstitut.- 5.3.1 Statische Betrachtung der Möglichkeit zur Einsparung von Finanzierungskosten.- 5.3.1.1 Vorstellung einer Beispielrechnung.- 5.3.1.2 Kritische Würdigung des Vorteilhaftigkeitsvergleichs.- 5.3.2 Die Renditeforderungen der Fremdkapitalgeber in dynamischer Sicht.- 5.3.2.1 Konsequenzen verschiedener Methoden der Forderungsauswahl.- 5.3.2.2 Auswirkungen der Liquiditätsverwendung.- 5.3.3 Die Übernahme des Servicing als Voraussetzung zur Erzielung eines Provisionseinkommens und Erhaltung der Kundenbeziehung.- 5.3.4 Nutzung der ABS-Finanzierung im Rahmen der Bilanz- und Steuerpolitik.- 5.3.5 Die ABS-Finanzierung als Instrument des Risikomanagement.- 5.3.6 Zur Organisation des Verbriefungsprozesses.- 5.4 Die ABS-Finanzierung als neue Dienstleistung im Banksortiment.- 5.4.1 Hinweise auf die Entwicklung einer ABS-Nachfrage auch in der Bundesrepublik.- 5.4.2 Motive für die Aufnahme der ABS-Finanzierung in das Banksortiment.- 5.4.3 Möglichkeiten des Aufbaus von Produktkenntnis und der Vermittlung von Kompetenz.- 5.5 Zusammenfassende Betrachtung der Rollen von Kreditinstituten in ABS-Finanzierungen.- 6 Diskussion der Bankaufsichtsrechtlichen Behandlung von ABS-Finanzierungen.- 6.1 Die Entwicklung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften im internationalen Vergleich.- 6.2 Prüfung möglicher Anknüpfungspunkte für eine aufsichtsrechtliche Regelung der Verbriefung eigener Forderungen im deutschen Kreditwesengesetz.- 6.2.1 “Gefährdung der Sicherheit der anvertrauten Vermögenswerte”.- 6.2.2 “Beeinträchtigung der ordnungsmäßigen Durchführung der Bankgeschäfte”.- 6.2.3 “Herbeiführung erheblicher Nachteile für die Gesamtwirtschaft”.- 6.3 Eigenkapitalanforderungen an Kreditinstitute als Sicherungsgeber und Investoren.- 6.4 Zusammenfassende Überlegungen zur ABS-Finanzierung aus aufsichtsrechtlicher Sicht.- 7 Zusammenfassung.