Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Haberfeldtreiber

Krimi aus dem Berchdesgadener Land

(3)
In Obernstall, einem (fiktiven) Ort im Berchtesgadener Land, wird ein alter Brauch wieder zum Leben erweckt: das Haberfeldtreiben. Sei es der Großbauer, der seinen Stall samt Vieh anzündet, um die Versicherungsprämie zu kassieren, der Metzger, der mit seinem Gammelfleisch den halben Ort vergiftet, oder der Unternehmer, der seinen Sondermüll in den Fluss kippt - wer Schweinereien im großen Stil macht, aber nicht von der Justiz belangt wird, den trifft der rächende Dreschflegel der Haberer, bestehend aus Wirt und Stadtrat Fritz Bieber, dem Frühpensionär und Ex-Boxer Karl Strohball sowie der lebenslustigen Polizistin Sibylle Schwinghammer.
Als jedoch der Betreiber eines Bio-Labors erschlagen wird, steht für alle Welt fest: Die Haberer sind die Mörder. Denn am Haus des Opfers findet sich deren Zeichen: der blutige Dreschflegel. Von der Kripo gejagt, bleibt den Haberern nur eine Möglichkeit: Sie müssen den wahren Mörder finden. Wie gut, dass ein Mitglied des Trios bei der Polizei arbeitet …
Portrait
Werner Gerl, geboren 1966 in Mainburg, studierte Germanistik und Geschichte und lebt mit seiner Frau in München. Er schrieb für diverse Satire-Magazine und ist seit 1999 als Kabarettist (»Der pure Mannsinn«) unterwegs. Ferner schreibt er Theaterstücke (u. a. »Der Männerrechtler«). Seine kriminelle Seite lebt er mit den Reihen um die Münchner Kommissarin Tischler (»Champagner für den Mörder«) und um Marc Bourée, den Detektiv, der Menschen verschwinden lässt (»Die Spur des Terroristen«), aus. Außerdem veröffentlichte er Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien (z. B. »Finsterböses Bayern«, Allitera 2014). Gerl ist Mitglied im Syndikat und Mitorganisator des Münchner Krimitags.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 252 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783962330262
Verlag Allitera Verlag
Dateigröße 2294 KB
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
0
0

Amüsante Mordsgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Brandenburg am 23.05.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Die kleine Gemeinde Obernstall ist erschüttert. Lupolenz, der Betreiber eines Bio-Labors, ist tot. Liegt es daran, dass er einen Privatdetektiv beauftragt hat, um die Haberer zu enttarnen? Diese bestrafen habgierige Leute, wie den Metzger Böhler, der Gammelfleisch verkauft. Aber was hatte Lupolenz zu befürchten? Er hat streng nach ökologischen... Die kleine Gemeinde Obernstall ist erschüttert. Lupolenz, der Betreiber eines Bio-Labors, ist tot. Liegt es daran, dass er einen Privatdetektiv beauftragt hat, um die Haberer zu enttarnen? Diese bestrafen habgierige Leute, wie den Metzger Böhler, der Gammelfleisch verkauft. Aber was hatte Lupolenz zu befürchten? Er hat streng nach ökologischen Regeln gelebt, hat sogar den Müll der Nachbarn inspiziert, ob richtig getrennt wird. Ist er vielleicht auf etwas gestoßen? Polizistin Sibylle Schwinghammer bekommt einen arroganten Traunstein Oberkommissar vorgesetzt, mit dem sie gnädiger Weise zusammenarbeiten darf. Dabei versucht sie, die Haberer aus der Sache herauszuhalten, sie ist sich sicher, dass diese nichts mit dem Mord zu tun haben. Aber ihr Vorgesetzter will diese auf jeden Fall zur Strecke bringen. Als die Haberer das erfahren, versuchen sie selbst, den Täter zu finden. Es ergeben sich recht spannende Entwicklungen. Die Bürgermeisterin will ihren Mann verlassen und bei ihrem Geliebten Fritz zu bleiben, was dem gar nicht gefällt. Die hinzugezogene Fallanalytikerin Natasha Polcek kennt Sibylles Geheimnis, aber welches? Und der arbeitslose Drucker Arlberger schmeißt mit Geld um sich. Nebenbei ermittelt noch der Detektiv Goran Dedric, der den Haberern verdächtig nahe kommt. Ich habe mich köstlich amüsiert bei der Vorstellung des von Rinderfilet träumenden Metzgers. Oder auch als ein Verdächtiger in einer von Spinnenweben besetzten Zelle sitzt und lautstark von den Polizisten Essen und einen Laptop verlangt, was er auch bekommt. Und sein sauteurer Anwalt muss warten, bis er seine Internetgeschäfte erledigt hat. Sehr lustig war auch, wie ein großer starker Kerl Angst vor der ?Hexe? Laura Endorfine hat. Die Charaktere finde ich alle sehr interessant und auch auf unterschiedliche Art sympathisch. Die drei Haberer mag ich sehr, auch wenn Selbstjustiz nicht die feine Art ist. Und am Ende gibt es sogar neue Beziehungskonstellationen. Mir gefällt die Geschichte sehr gut und die dialektischen Bezeichnungen und Beschimpfungen sind super. Das Cover passt prime zur Geschichte. Durch den einfachen Schreibstil lässt sich das Buch auch gut und flüssig lesen.

Früher stellte man sie an den Pranger
von Ladybella911 aus Besancon am 10.05.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Früher hat man sie an den Pranger gestellt, in Obernstall aber, einem Ort im Berchtesgadener Land, gibt es die drei Haberer. Sie lassen einen alten Brauch wieder aufleben: Umweltsünder, Metzger die altes Gammelfleisch verkaufen, ein Bauer, der seine alte Scheune in Brand steckt um die Versicherungsprämie zu kassieren und viele... Früher hat man sie an den Pranger gestellt, in Obernstall aber, einem Ort im Berchtesgadener Land, gibt es die drei Haberer. Sie lassen einen alten Brauch wieder aufleben: Umweltsünder, Metzger die altes Gammelfleisch verkaufen, ein Bauer, der seine alte Scheune in Brand steckt um die Versicherungsprämie zu kassieren und viele mehr werden aufs Korn der Haberfeldtreiber genommen und das schändliche Tun wird somit öffentlich gemacht. Als aber der Betreiber eines Bio-Labors ermordet wird, wird es für die drei Haberer brenzlig, denn man hält sie für die Mörder. Nun müssen sie schnellstens den wahren Mörder finden, um nicht in selber Polizeigewahrsam zu landen. Die drei Haberer sind zum Teil recht schräge Figuren, die sehr gut mit ihren Eigenarten herausgearbeitet wurden. Sie punkten mit bayerischem Mutterwitz und Charme, also eine gelungene Mischung. Die Handlung selbst ist spannend und man will unbedingt wissen, wer denn nun der Täter ist und welches Motiv dahinter steckt. Viel Lokakolorit, das aber gut dosiert präsentiert wird und so zu einem richtigen Lesevergnügen wird, rundet das Buch ab. Ein Krimi, der mir sehr viel Vergnügen bereitet hat und den ich Lesern, die den bayrischen Charme mögen, unbedingt ans Herz legen möchte. Hier lasse ich gerne 5 Sterne zurück.

Spannendes Buch mit einem Hauch Witz!
von einer Kundin/einem Kunden aus Miltenberg am 09.05.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Inhalt (wurde übernommen): In Obernstall, einem (fiktiven) Ort im Berchtesgadener Land, wird ein alter Brauch wieder zum Leben erweckt: das Haberfeldtreiben. Sei es der Großbauer, der seinen Stall mitsamt Vieh anzündet, um die Versicherungsprämie zu kassieren, der Metzger, der mit seinem Gammelfleisch den halben Ort vergiftet, oder der Unternehmer, der... Inhalt (wurde übernommen): In Obernstall, einem (fiktiven) Ort im Berchtesgadener Land, wird ein alter Brauch wieder zum Leben erweckt: das Haberfeldtreiben. Sei es der Großbauer, der seinen Stall mitsamt Vieh anzündet, um die Versicherungsprämie zu kassieren, der Metzger, der mit seinem Gammelfleisch den halben Ort vergiftet, oder der Unternehmer, der seinen Sondermüll in den Fluss kippt ? wer Schweinereien im großen Stil macht, aber nicht von der Justiz belangt wird, den trifft der rächende Dreschflegel der Haberer, bestehend aus Wirt und Stadtrat Fritz Bieber, dem Frühpensionär und Ex-Boxer Karl Strohball sowie der lebenslustigen Polizistin Sibylle Schwinghammer. Als jedoch der Betreiber eines Bio-Labors erschlagen wird, steht fest: Die Haberer sind die Mörder. Schließlich findet sich am Haus des Opfers deren Zeichen: der blutige Dreschflegel. Von der Kripo gejagt, bleibt den Haberern nur eine Möglichkeit: Sie müssen den wahren Mörder finden. Wie gut, dass ein Mitglied des Trios bei der Polizei arbeitet ? Meine Meinung / Schreibstil: Der Schreibstil war sehr flüssig und einfach zu lesen. Es war ein tolles Buch mit guter Spannung bis zum Schluss. Ab und zu war es auch witzig, was aber keineswegs der Spannung geschadet hat. Es wurde nicht langweilig, weil immer viel passiert ist. Die Charaktere waren mit direkt sympathisch und authentisch. Fazit: Ein rundum gelungenes Buch! Von mir eine klare Kaufempfehlung!