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Schnee in Amsterdam

Roman

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"Ein kluger Roman, in dem Bernard MacLaverty nach dem Sinn des (restlichen) Lebens fragt – ganz leise.“

Münchner Merkur

"Sprachlich ist MacLaverty ein Meister der Einfachheit."

HR Info, Frank Statzner

"Detailreich, präzise beobachtend, mit einem warmherzigen Blick für die menschlichen Schrullen – und hervorragend ins Deutsche übertragen von dem mehrfach ausgezeichneten Übersetzer Hans-Christian Oeser.“

Die Rheinpfalz, Sonja Weiher

"(Gerrys) letzter großer Rausch setzt eine stumme Liebeserklärung an Stella frei, die zum Schönsten gehört, was lange über einen Mann und eine Frau geschrieben wurde.“

Münchner Feuilleton, Christiane Pfau

"Bernard MacLaverty erzählt von den Narben einer langjährigen Ehe – und von ihrer Magie."

FürSie

"Ein unsentimentaler und lebenskluger Roman."

ZEIT, Frauke Eikmeier

MacLavertys Prosa entknüllt sich gleichsam selbst und gewinnt eine Strahlkraft weit jenseits banaler Worte"

Neue Zürcher Zeitung, Friedhelm Rathjen

"Lebenskluger, melancholischer Roman."

Gong

"Ein bewegendes Buch.“

Luzerner Zeitung, Bernadette Conrad

"Ein beeindruckendes Porträt einer gescheiterten Ehe.“

Mittelbayerische Sonntagszeitung

"Eindrücklich zeigt (MacLaverty), wie stark der Nordirlandkonflikt das Leben der zwei Katholiken geprägt hat und noch immer nachwirkt.“

Sonntag, Wochenendbeilage der Madsack-Medien, Martina Sulner

"MacLavertys Stil ist von trügerischer Einfachheit, direkt und schnörkellos. Aber worüber er in seinem lange erwarteten Roman schreibt (…) ist ganz und gar nicht einfach und direkt. Es ist der Stoff, aus dem unser Leben gemacht ist."

Richard Ford

"MacLaverty doesn’t publish novels very often but when he does they are outstanding."

Peter Kemp Sunday Times, Books of the Year

"A gem of a novel."

Allan Hunter Herald Scotland, Books of the Year

"It's an immersive and astonishing book."

Jackie Kay Herald Scotland, Books of the Year
Portrait

Bernard MacLaverty, geboren 1942 in Belfast, erhielt u. a. den Scottish Arts Council Book Award und den Lord Provost of Glasgow’s Award for Literature für seine Erzählungen, Romane und Drehbücher. Seine Romane «Cal» und «Lamb – der Ausgeflogene» wurden erfolgreich verfilmt. Bernard MacLaverty lebt mit seiner Familie in Glasgow. Sein Roman «Midwinter Break» (Schnee in Amsterdam) wurde ausgezeichnet als Novel of the Year bei den Irish Book Awards 2017. Eine Verfilmung des Romans ist bereits in Planung.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 09.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-72700-9
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,9 cm
Gewicht 410 g
Originaltitel Midwinter Break
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Hans-Christian Oeser
Verkaufsrang 7146
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

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Melancholische Ehegeschichte

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein älteres irisches Ehepaar verbringt ein paar winterliche Tage in Amsterdam. Einer spielt nicht mit offenen Karten, einer kann ein Laster nicht lassen. Werden sie in die Gemeinsamkeit zurückfinden? Leies erzählt, öffnen sich den Llesern doch Abgründe, die die beiden überwinden müssen. Melancholische Ehegeschichte.

Kundenbewertungen

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Die Geschichte einer Ehe
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 04.01.2019

Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diese Geschichte. Der Schreibstil hat mich gleich gefangen genommen und mir sehr gut gefallen. Ich konnte sehr gut ins Buch eintauchen und mich in die Figuren hineinversetzen. Für mich stellt die Geschichte eine typische langjähr... Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diese Geschichte. Der Schreibstil hat mich gleich gefangen genommen und mir sehr gut gefallen. Ich konnte sehr gut ins Buch eintauchen und mich in die Figuren hineinversetzen. Für mich stellt die Geschichte eine typische langjährige Ehe dar. Man redet nicht mehr über Probleme, sondern nimmt den anderen so, wie er ist. Man hat vor den Makeln des anderen resigniert. Stella möchte etwas ändern an ihrem Leben, doch ist wirklich alles an der Ehe mit Gerry schlecht? Stella flieht lieber vor der Konfrontation, was ich sehr schade finde. Als Leser habe ich oft selbst gegrübelt, wie ich in manchen Situationen reagiert hätte. Auch finde ich manche Geschehnisse sehr interessant und frage mich in nachhinein, warum der Autor gerade diese Szene eingefügt hat. Wollte er mit manchen Erlebnissen der beiden dem Leser etwas mitteilen? Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und vergebe verdiente 5 Sterne.

Alles wird gut sein
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2018

Stella und Gerry leben in Glasgow. Die Reise nach Amsterdam soll sie ein bisschen Farbe in ihren Alltag bringen. Es ist kalt, es schneit - übrigens ein wunderschönes Cover !! Die Beiden haben jeder einen eigenen Plan, was an diesem Wochenende passieren soll. Gerry trinkt viel zu viel und merkt gar nicht, dass Stella alles wahrn... Stella und Gerry leben in Glasgow. Die Reise nach Amsterdam soll sie ein bisschen Farbe in ihren Alltag bringen. Es ist kalt, es schneit - übrigens ein wunderschönes Cover !! Die Beiden haben jeder einen eigenen Plan, was an diesem Wochenende passieren soll. Gerry trinkt viel zu viel und merkt gar nicht, dass Stella alles wahrnimmt, was er vor ihr verbergen will. Stella hat eigentlich das Vorhaben, ihn zu verlassen und in einen Beginenhof (ein Wohnprojekt für ältere alleinstehende Frauen) zu ziehen. Es ist ein stilles Buch, aber ein gehaltvolles.

Einblick in eine langjährige Ehe
von frenzelchen90 aus Ilmenau am 20.11.2018

Meine Meinung: Der Autor schildert in diesem Buch die Gedanken und Empfindungen eines seit vielen Jahren verheirateten Ehepaares während eines kurzen Urlaubes in Amsterdam. Für Stella ist dieser Urlaub ein Versuch, aus der Ehe auszubrechen und ein neues Leben zu beginnen. Denn durch den regen Alkoholkonsums ihres Mannes möchte s... Meine Meinung: Der Autor schildert in diesem Buch die Gedanken und Empfindungen eines seit vielen Jahren verheirateten Ehepaares während eines kurzen Urlaubes in Amsterdam. Für Stella ist dieser Urlaub ein Versuch, aus der Ehe auszubrechen und ein neues Leben zu beginnen. Denn durch den regen Alkoholkonsums ihres Mannes möchte sie sich gerne trennen. Doch einfach die vielen gemeinsamen Jahren hinwerfen? Das kann sie dann doch nicht. Man merkt beim Lesen, dass sie innerlich mit sich kämpft. Auf der einen Seite möchte sie ihre Träume verwirklichen, aber so ganz ohne ihren Mann kann sie dann auch nicht. Die Gewohnheit und auch ein bisschen die Angst vor dem Alleinsein lassen sie zögern. Und auch der Autor lässt den Leser am Ende unentschlossen zurück und lässt viel Spielraum für Spekulationen offen... Mein Fazit: Trotz der vielen nachdenklichen Situationen, die wahrscheinlich in fast jeder längeren Ehe auftauchen, habe ich mich bis zum Schluss mit dem Buch sehr schwer getan. Mich hat das Buch nicht wirklich gefesselt und auch die Aussage des Buches hat sich mir bis heute nicht erschlossen.