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Schnee in Amsterdam

Roman

Bernard MacLaverty

(27)
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Beschreibung

Mit einem verlängerten Wochenende in Amsterdam möchten Stella und Gerry ihren Ruhestandsalltag in Glasgow unterbrechen. Die kleine Reise soll die beiden aufmuntern, sie wollen die Stadt erkunden und etwas für ihre Ehe tun. Sie lieben sich noch und ertragen gegenseitig ihre kleinen Fehler – aber in den vier Tagen treten tiefe Risse in ihrer Beziehung zutage. Und es wird klar, dass Stella einen ganz eigenen Plan verfolgt. Dieser Plan hängt mit einem der bezauberndsten Orte in Amsterdam zusammen, dem Beginenhof, und mit einem Gelübde, das Stella einst getan hat. Gerry dagegen, ehemaliger Architekt, hat weitgehend abgeschlossen mit seinem Leben, in dem der Alkohol eine zu große Rolle spielt. Während ihrer Reise drängt allmählich ein Ereignis aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit in Belfast, Nordirland, immer stärker an die Oberfläche, etwas, das ihr ganzes Leben geprägt hat. Am Ende zeigt sich, wie tief der Graben zwischen ihnen wirklich ist.

Ein dichter, bewegender und aufwühlender Roman voller Lebensklugheit, Komik und Tragik.

"Ein kluger Roman, in dem Bernard MacLaverty nach dem Sinn des (restlichen) Lebens fragt - ganz leise."
Münchner Merkur

"Sprachlich ist MacLaverty ein Meister der Einfachheit."
HR Info, Frank Statzner

"Detailreich, präzise beobachtend, mit einem warmherzigen Blick für die menschlichen Schrullen - und hervorragend ins Deutsche übertragen von dem mehrfach ausgezeichneten Übersetzer Hans-Christian Oeser."
Die Rheinpfalz, Sonja Weiher

"(Gerrys) letzter großer Rausch setzt eine stumme Liebeserklärung an Stella frei, die zum Schönsten gehört, was lange über einen Mann und eine Frau geschrieben wurde."
Münchner Feuilleton, Christiane Pfau

"Bernard MacLaverty erzählt von den Narben einer langjährigen Ehe - und von ihrer Magie."
FürSie

"Ein unsentimentaler und lebenskluger Roman."
ZEIT, Frauke Eikmeier

MacLavertys Prosa entknüllt sich gleichsam selbst und gewinnt eine Strahlkraft weit jenseits banaler Worte"
Neue Zürcher Zeitung, Friedhelm Rathjen

"Lebenskluger, melancholischer Roman."
Gong

"Ein bewegendes Buch."
Luzerner Zeitung, Bernadette Conrad

"Ein beeindruckendes Porträt einer gescheiterten Ehe."
Mittelbayerische Sonntagszeitung

"Eindrücklich zeigt (MacLaverty), wie stark der Nordirlandkonflikt das Leben der zwei Katholiken geprägt hat und noch immer nachwirkt."
Sonntag, Wochenendbeilage der Madsack-Medien, Martina Sulner

"MacLavertys Stil ist von trügerischer Einfachheit, direkt und schnörkellos. Aber worüber er in seinem lange erwarteten Roman schreibt (...) ist ganz und gar nicht einfach und direkt. Es ist der Stoff, aus dem unser Leben gemacht ist."
Richard Ford

"MacLaverty doesn't publish novels very often but when he does they are outstanding."
Peter Kemp Sunday Times, Books of the Year

"A gem of a novel."
Allan Hunter Herald Scotland, Books of the Year

"It's an immersive and astonishing book."
Jackie Kay Herald Scotland, Books of the Year


Bernard MacLaverty, geboren 1942 in Belfast, erhielt u. a. den Scottish Arts Council Book Award und den Lord Provost of Glasgow’s Award for Literature für seine Erzählungen, Romane und Drehbücher. Seine Romane «Cal» und «Lamb – der Ausgeflogene» wurden erfolgreich verfilmt. Bernard MacLaverty lebt mit seiner Familie in Glasgow. Sein Roman «Midwinter Break» (Schnee in Amsterdam) wurde ausgezeichnet als Novel of the Year bei den Irish Book Awards 2017. Eine Verfilmung des Romans ist bereits in Planung.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 09.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-72700-9
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,9 cm
Gewicht 425 g
Originaltitel Midwinter Break
Auflage 3
Übersetzer Hans-Christian Oeser
Verkaufsrang 50997

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S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ein Kurztrip nach Amsterdam wird für ein Ehepaar zur Zerreißprobe. Die Jahre haben sie auseinander leben lassen. Kann der Urlaub die festgefahrene Ehe retten? Ein toller Roman!

Melancholische Ehegeschichte

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein älteres irisches Ehepaar verbringt ein paar winterliche Tage in Amsterdam. Einer spielt nicht mit offenen Karten, einer kann ein Laster nicht lassen. Werden sie in die Gemeinsamkeit zurückfinden? Leies erzählt, öffnen sich den Llesern doch Abgründe, die die beiden überwinden müssen. Melancholische Ehegeschichte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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5
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0

Stella und Gerry
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 20.02.2020

... sind ein älteres Ehepaar aus Glasgow. Sie verbringen ein verlängertes Wochenende in Amsterdam. Vor allem für Stella beginnt hier eine Zeit des Innehaltens und Nachdenkens. Man kann sich schnell in den besonderen Erzählstil einfinden; Erlebnisse aus dem Jetzt und aus der Vergangenheit gehen immer wieder ineinander über. Dadu... ... sind ein älteres Ehepaar aus Glasgow. Sie verbringen ein verlängertes Wochenende in Amsterdam. Vor allem für Stella beginnt hier eine Zeit des Innehaltens und Nachdenkens. Man kann sich schnell in den besonderen Erzählstil einfinden; Erlebnisse aus dem Jetzt und aus der Vergangenheit gehen immer wieder ineinander über. Dadurch entsteht eine große Nähe zur Geschichte; auch die fein beobachteten Kleinigkeiten und teilweise schön alltäglichen Dialoge schaffen eine vertrauliche Atmosphäre. Ein tiefgründiges, großes Lesevergnügen.

Unsere Rezension zu diesem Roman. Unerwartete Wendungen, wie aus dem Leben gegriffen. Teilweise satirisch aber dennoch Vieles zum Nachdenken.
von einer Kundin/einem Kunden aus Neu Darchau am 22.01.2020

Dreh- und Angelpunkt Gerrys Gedanken ist der Whiskey. Ohne Alkohol geht nichts mehr, und mit Alkohol noch weniger. Er hat nur noch zwei Fragen: Woher nehme ich meinen Whiskey für heute Abend und wie kann ich den Tag am besten beenden? Und Stella? Stella ist unentschlossen, oder scheint das nur so? Weiß Stella ganz genau, was sie... Dreh- und Angelpunkt Gerrys Gedanken ist der Whiskey. Ohne Alkohol geht nichts mehr, und mit Alkohol noch weniger. Er hat nur noch zwei Fragen: Woher nehme ich meinen Whiskey für heute Abend und wie kann ich den Tag am besten beenden? Und Stella? Stella ist unentschlossen, oder scheint das nur so? Weiß Stella ganz genau, was sie will? Einen auf den ersten Blick oberflächiger, unsentimentaler Roman. Wie gesagt, auf den ersten Blick. Umso mehr man beim Lesen vorankommt, umso tiefgründiger werden die Hintergründe der Geschichte. Und damit meine ich die Romangeschichte genau so, wie die Geschichte, welche Stella und Gerry letztendlich an den Kehrpunkt ihres bisherigen Lebens bringt. Diese Geschichte zeigt, wie stark der Nordirlandkonflikt das Leben zweier Katholiken prägen kann und wie der Konflikt genau dieses Leben nachhaltig, aber ungewollt, beeinflusst. Irgendwann drängt sich die Frage auf, ob diese Ehe nicht daran gescheitert ist. Und was nun? Bekommen Stella und Gerry noch die Kurve und retten Ihre Ehe? Oder trennen sich ihre Wege? Viele Fragen und viele Antworten. Ein leises Buch mit einem warmherzigen Blick auf menschliche Eigenarten. Ab und zu aber auch ein Buch, welches man nur zur Seite legen möchte. Ist es, weil man vieles darin erkennt? Ist es, weil man Angst bekommt, sein eigenes Leben könnte sich entsprechend verändern? Dennoch, man möchte es weiterlesen. Das ist auch gut so, denn dieser Roman beinhaltet eine Geschichte voller Melancholie und Lebensklugheit. Am besten hat mir zu dem Roman der Kommentar von Otto A. Böhmer (Wiener Zeitung) gefallen: „Ein behutsames, wehmütig stimmendes Buch.“ Und damit ist alles gesagt!

Die Geschichte einer Ehe
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 04.01.2019

Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diese Geschichte. Der Schreibstil hat mich gleich gefangen genommen und mir sehr gut gefallen. Ich konnte sehr gut ins Buch eintauchen und mich in die Figuren hineinversetzen. Für mich stellt die Geschichte eine typische langjähr... Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diese Geschichte. Der Schreibstil hat mich gleich gefangen genommen und mir sehr gut gefallen. Ich konnte sehr gut ins Buch eintauchen und mich in die Figuren hineinversetzen. Für mich stellt die Geschichte eine typische langjährige Ehe dar. Man redet nicht mehr über Probleme, sondern nimmt den anderen so, wie er ist. Man hat vor den Makeln des anderen resigniert. Stella möchte etwas ändern an ihrem Leben, doch ist wirklich alles an der Ehe mit Gerry schlecht? Stella flieht lieber vor der Konfrontation, was ich sehr schade finde. Als Leser habe ich oft selbst gegrübelt, wie ich in manchen Situationen reagiert hätte. Auch finde ich manche Geschehnisse sehr interessant und frage mich in nachhinein, warum der Autor gerade diese Szene eingefügt hat. Wollte er mit manchen Erlebnissen der beiden dem Leser etwas mitteilen? Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und vergebe verdiente 5 Sterne.


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