Weimar 1918-1933

Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie

Heinrich August Winkler

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Beschreibung

Das Scheitern der Weimarer Republik gehört zu den großen Katastrophen der deutschen, ja der Weltgeschichte. Hätte sich die Machtübertragung an Hitler abwenden lassen, oder war sie ein notwendiges Ergebnis der Geschichte der ersten deutschen Demokratie? Eine Antwort auf diese Frage gibt Winklers spannendes, ganz aus den Quellen geschriebene Buch.

Die Jahre von 1918 bis 1933 waren Schicksalsjahre der deutschen Geschichte. Wäre die Weimarer Republik nicht gescheitert und Hitler nicht an die Macht gekommen – die Welt, in der wir leben, sähe anders aus. Über die Frage, ob sich Weimar hätte retten lassen oder ob es mit innerer Notwendigkeit gescheitert ist, wird bis heute leidenschaftlich gestritten. Heinrich August Winkler geht von dieser Frage aus, er beantwortet sie jedoch nicht vorschnell und hält eben dadurch den Leser in Spannung.

Winklers Geschichte der Weimarer Republik ist ganz aus den Quellen geschrieben. Er will dem Leser sein Urteil nicht aufnötigen, sondern ihm die Möglichkeit geben, selbst zu urteilen und die Urteile des Autors zu überprüfen. Das Ergebnis ist eine Geschichte Weimars, die wissenschaftlich und allgemeinverständlich, erzählend und analytisch, fesselnd und ganz auf das Mitdenken des Lesers angelegt ist.

"Was den Autor seit je auszeichnet (...) er ist einfach ein guter Erzähler."
Stephan Speicher, DIE ZEIT

"Die beste Darstellung der ersten deutschen Demokratie."
Volker Ullrich, DIE ZEIT

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 711
Erscheinungsdatum 25.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-72692-7
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 21,6/14,1/4,5 cm
Gewicht 778 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 15261

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Deutsche Weltgeschichte großartig erzählt!
von Peter Ball aus Krefeld am 23.11.2020

Die Weimarer Republik, bzw. deren Scheiten hatte tatsächlich weltgeschichtliche Bedeutung, denn an ihrem Ende stand die Auslieferung des Staates an die Nationalsozialisten – mit den bekannten, katastrophalen Folgen für die Welt. Historiker streiten sich bis heute darüber, ob dieses Schicksal unausweichlich war oder ob es doch Sc... Die Weimarer Republik, bzw. deren Scheiten hatte tatsächlich weltgeschichtliche Bedeutung, denn an ihrem Ende stand die Auslieferung des Staates an die Nationalsozialisten – mit den bekannten, katastrophalen Folgen für die Welt. Historiker streiten sich bis heute darüber, ob dieses Schicksal unausweichlich war oder ob es doch Schlüsselmomente gab, in denen der Geschichte eine andere Wendung hätte gegeben werden können. Die Aufbruchstimmung dieser neuen Zeit, in der es zum ersten Mal verfassungsmäßige Grundrechte oder das Wahlrecht für Frauen gab, ist trotz verlorenem Krieg, immenser Reparationsforderungen und nahezu galoppierender Inflation groß und ihre Protagonisten wie Ebert, Rathenau oder Stresemann sehen sich immer wieder mit den Herausforderungen aus dem linken kommunistischen-, rechten deutsch-nationalen- oder alliierten Lager konfrontiert. Es ist keine leichte Zeit für die Befürworter von Parlamentarismus und Republik, denn alles, was den Eindruck monarchischer Obrigkeitshörigkeit erwecken konnte, musste bei der Gestaltung vermieden werden – auch wenn es dann letztendlich genau das war, was Weimar so verletzlich gemacht hat, daß es am Ende scheitern musste. Weimar kann uns den Umgang mit solchen Parteien lehren, die mit Mitteln der Radikalität, Gewalt, Fremden- und Demokratiefeindlichkeit um Einfluss und Macht buhlen und illiberalen Nationalismus verkörpern – denn eine lebendige Demokratie wird nicht erst durch eine Partei wie der NSDAP herausgefordert, sondern bereits von solchen, die versuchen, das deutsch-nationale Erbe von Weimar anzutreten. Heinrich August Winkler hat mit seinem Buch einen Meilenstein zur wechselvollen Geschichte Deutschlands geschrieben, das das stetige Mitdenken des Lesers erforderlich macht – es gibt wohl kein besseres zu diesem Thema. Hochachtung!


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  • Inhalt

    Vorwort zur Neuausgabe

    Einleitung

    1. Das zwiespältige Erbe

    2. Die gebremste Revolution

    3.  Die bedrängte Mehrheit

    4.  Der unbewältigte Friede

    5.  Die hingenommene Verfassung

    6.  Die fehlgeschlagene Gegenrevolution

    7. Die vertagte Krise

    8.  Die vermiedene Katastrophe

    9.  Die prekäre Stabilisierung   

    10. Die gespaltene Gesellschaft

    11. Die konservative Republik

    12. Die Preisgabe des Parlamentarismus

    13. Die Ausschaltung der Massen

    14. Die Politik der Depression  .

    15.  Die Logik des kleineren Übels

    16. Die Drohung des Bürgerkrieges

    17. Der Aufschub des Staatsnotstands

    18. Die Auslieferung des Staates

    Nachwort:  Weimars Ort in der deutschen Geschichte

    Dank

    Anmerkungen

    Abkürzungsverzeichnis

    Personenregister