Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können

Eingel., Anm. u. hrsg. v. Konstantin Pollok

Philosophische Bibliothek Band 540

Immanuel Kant

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Beschreibung

Die Prolegomena von 1783 sind eine Kurzfassung der »Kritik der reinen Vernunft«, deren Plan und Ergebnisse sie übersichtlich darstellen sollen. In Umkehrung der Methode der Kritik – statt der synthetischen Lehrart wird nun die analytische befolgt – nimmt Kant unter der Leitfrage »Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?« eine Inhalts-, Umfangs- und Grenzbestimmung reiner Erkenntnis vor. Orientiert am Ideal der Mathematik und der Naturwissenschaft soll der Metaphysik hinsichtlich der Gewißheit ihrer Prinzipien die Nobilitierung einer Wissenschaft zuteil werden, die ihr vor der Kritik versagt war.

Damit sind die Prolegomena nicht nur eine Einführung in den Transzendentalen Idealismus Kants, sondern dokumentieren bereits die Weiterführung dieser Kritischen Philosophie, welche sich über die »Grundlegung zur Metaphysik der Sitten« (1785) sowie die »Metaphysischen Anfangsgründe der Naturwissenschaft« (1786) bis zur zweiten Auflage der Kritik (1787) und über diese hinaus fortsetzt.

Neben einer umfangreichen Einleitung, einer aktuellen Bibliographie sowie einem Anmerkungsapparat ist dieser Neuedition auch die von den beiden Philosophen Ch. Garve und J. G. H. Feder stammende sogenannte Göttinger Rezension der Kritik der reinen Vernunft beigegeben, wodurch der Entstehungshintergrund der Schrift erkennbar wird.

In der Forschung ist mittlerweile nahezu unumstritten, dass der originale Textbestand der Prolegomena korrumpiert ist. Die vorliegende Neuedition schließt sich der sogenannten »Blattversetzungs-Hypothese« zu den

2 und 4 an und folgt darüber hinaus einem weiteren Umstellungsvorschlag von Georg Kullmann. Die Abweichungen vom Original sind in einem Lesartenapparat unter dem Haupttext verzeichnet.

Immanuel Kant wird 1724 in Königsberg geboren. Mit 16 Jahren beginnt er das Studium der Theologie, Philosophie und Naturwissenschaften an der Königsberger Universität. Jedoch erst im Alter von 46 Jahren erhält er eine ordentliche Professur für Logik und Metaphysik in Königsberg. Als wirkungsmächtigster deutscher Philosoph neben Hegel erlangt Kant schon zu Lebzeiten einen legendären Ruf. Er verbringt sein Leben alleinstehend und einem strengen selbstauferlegten Tagesablauf folgend, der Anlaß zu zahlreichen überlieferten Anekdoten bietet. Kant stirbt in hohem Alter von 80 Jahren 1804 in Königsberg.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.07.2001
Herausgeber Konstantin Pollok
Verlag Meiner, F
Seitenzahl 223
Maße (L/B/H) 19,2/12,5/1,8 cm
Gewicht 258 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7873-1577-2

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Eine 'Einführung' zur KdrV
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kants kleine Schrift mit dem langen Titel erschien 1783, zwei Jahre nach der Kritik der reinen Vernunft und als Reaktion auf deren zunächst ungünstige Aufnahme. Die wissenschaftliche Presse nämlich hatte die Kritik der reinen Vernunft entweder kaum verstanden, oder in verzerrenden Rezensionen als spekulative Philosophie angegrif... Kants kleine Schrift mit dem langen Titel erschien 1783, zwei Jahre nach der Kritik der reinen Vernunft und als Reaktion auf deren zunächst ungünstige Aufnahme. Die wissenschaftliche Presse nämlich hatte die Kritik der reinen Vernunft entweder kaum verstanden, oder in verzerrenden Rezensionen als spekulative Philosophie angegriffen. Um dem Verständnis seines transzendentalen Projekts auf die Sprünge zu helfen, schrieb Kant eine Art Einführung und Abriß seiner Kritik der reinen Vernunft, eben diese Prolegomena (Prolegomenon, im Singular, bedeutet Vorbemerkung, Einleitung). Der Kant-Novize kann noch heute dafür dankbar sein. Zwar soll schon so mancher gestöhnt haben, die Prolegomena seien nicht minder schwer, wenn nicht noch dunkler als die Kritik der reinen Vernunft, meine Erfahrung ist das aber nicht. Sicher muß mancher Satz und mancher Paragraph zweimal gelesenen, manch arg gezwungener Schritt (Kategorienlehre!) einfach hingenommen und abgehakt werden, irgendwann hat man den Fuß aber in der Tür. Und von da an ist auch die Bewältigung der Kritik der reinen Vernunft eher eine Frage von Geduld und Zeit als von intellektueller Anstrengung. Ich möchte sogar behaupten, dass der nicht akademisch Interessierte dank der Prolegomena über Kants Erkenntnistheorie ausreichend im Bilde ist, so kompakt ist diese Schrift. Selbst der Bogen zur Ethik Kants (Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft) ist hier bereits geschlagen. Dabei umfasst der Volltext der Prolegomena in der Reclam-Ausgabe nur 170 Seiten. Die restlichen hundert entfallen auf einen Anhang mit teils drolligen Dokumenten zur Entstehungsgeschichte, ein hilfreiches Register und das obligatorische Nachwort.


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