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Du hast mich krank gemacht

Meine Mutter ließ mich leiden

(2)
Eine Mutter. Eine Tochter. Eine zerstörte Kindheit. Julie Gregorys Erinnerungen gehen unter die Haut. Aus den Tiefen der Hölle musste sich die couragierte junge Frau aufmachen, um die eigene Kraft und den eigenen Wert zurückzugewinnen. Ihr Überleben und ihre Heilung vom Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom kommen einem Wunder gleich. Julie Gregory erinnert uns daran, dass diejenigen, die den Mut finden, die Drachen ihrer Vergangenheitzu töten, die wahren Helden dieser Welt sind. Ann Magnuson Ein schmerzliches, aber wunderbar geschriebenes Buch, das ein größeres Bewusstsein für eine krankhafte Mutter-Tochter-Beziehung schaffen wird. Kirkus Reviews
Portrait
Julie Gregory wuchs in Ohio auf und lebt nach ihrem Studium der Psychiatrie, das sie in England absolvierte, wieder in den Vereinigten Staaten. Die lebenslange Auseinandersetzung mit dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom hat sie zu ihrem Beruf gemacht. Sie trägt dieses Thema durch Vorträge und Publikationen in die Öffentlichkeit und bietet als ehemalige Betroffene heute Opfern Beistand.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 255
Erscheinungsdatum 11.07.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-61592-6
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,7/12,6/2,7 cm
Gewicht 261 g
Originaltitel Sickened. The True Story of a Lost Childhood
Abbildungen mit 7 Dok., 8 Fotostaf. 19 cm
Auflage 7. Auflage 2006
Übersetzer Katharina Förs, Barbara Steckhan
Verkaufsrang 18.173
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein beeindruckender Erfahrungsbericht“

Rebecca Bäumer, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis darüber was Eltern ihren Kindern antun können. Julie Gregorys leidet unter dem Münchhausen Stellvertreter Syndrom. Man versteht darunter die Vortäuschung oder Herbeiführung physischer und/oder psychischer Krankheit eines abhängigen Menschen durch seinen Betreuer. In diesem Fall geht die Mutter mit Julie wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt und redet ihrer kleinen Tochter ein es sei etwas schlimmes. Wenn sie dann beim Arzt sind und der nichts findet oder Julie gerade keinen Schmerzen hat spricht die Mutter danach nicht mit ihr, gibt ihr kein Essen und ähnliches. Systematisch redet sie ihrer Tochter ein sie sei krank und sie, ihre Mutter, wolle doch nur ihr bestes. Da Julie noch sehr klein ist als das alles beginnt glaubt sie ihr natürlich. Als Julie später erkennt was gespielt wird versucht sie sich zu lösen. Doch diese Abnabelung ist unglaublich schwierig da die Mutter allen erzählt Julie sei krank und sie sei doch nur die fürsorgliche Mutter.
Es ist ein Wunder das sie es geschafft aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Dieses Buch ist eine erschütternde und zugleich beeindruckende Geschichte über eine noch relativ unbekannte Krankheit und ihre Folgen.
Lesen sie auch "Ein falscher Traum von Liebe" und "Ausgeliefert"
Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis darüber was Eltern ihren Kindern antun können. Julie Gregorys leidet unter dem Münchhausen Stellvertreter Syndrom. Man versteht darunter die Vortäuschung oder Herbeiführung physischer und/oder psychischer Krankheit eines abhängigen Menschen durch seinen Betreuer. In diesem Fall geht die Mutter mit Julie wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt und redet ihrer kleinen Tochter ein es sei etwas schlimmes. Wenn sie dann beim Arzt sind und der nichts findet oder Julie gerade keinen Schmerzen hat spricht die Mutter danach nicht mit ihr, gibt ihr kein Essen und ähnliches. Systematisch redet sie ihrer Tochter ein sie sei krank und sie, ihre Mutter, wolle doch nur ihr bestes. Da Julie noch sehr klein ist als das alles beginnt glaubt sie ihr natürlich. Als Julie später erkennt was gespielt wird versucht sie sich zu lösen. Doch diese Abnabelung ist unglaublich schwierig da die Mutter allen erzählt Julie sei krank und sie sei doch nur die fürsorgliche Mutter.
Es ist ein Wunder das sie es geschafft aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Dieses Buch ist eine erschütternde und zugleich beeindruckende Geschichte über eine noch relativ unbekannte Krankheit und ihre Folgen.
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Kundenbewertungen

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Du hast mich krank gemacht. Ein langer Leidensweg.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 05.06.2013

Das Buch von Julie Gregory unter dem Titel „ Du hast mich krank gemacht“ geht einfach unter die Haut. Es handelt von einer krankhaften Mutter-Tochter-Beziehung, auch unter der Bezeichnung Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom bekannt. Für einen gesunden Menschen ist es einfach nicht nachvollziehbar, dass Mütter bzw. Betreuer fähig sind,... Das Buch von Julie Gregory unter dem Titel „ Du hast mich krank gemacht“ geht einfach unter die Haut. Es handelt von einer krankhaften Mutter-Tochter-Beziehung, auch unter der Bezeichnung Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom bekannt. Für einen gesunden Menschen ist es einfach nicht nachvollziehbar, dass Mütter bzw. Betreuer fähig sind, Krankheiten eines abhängigen Kindes oder anderer Familien-Angehöriger vorzutäuschen bzw. Handlungen zu begehen diese Erkrankungen bewusst herbeizuführen. Sie täuschen Ärzten und Pflegepersonal die Rolle der besorgten, selbstlosen, leidenden Mutter vor, wollen bemitleidet werden. Dieses kann unter Umständen viele Jahre dauern. Im Gegensatze zu körperlichem und sexuellem Missbrauch ist dieses krankhafte Verhalten nicht einfach zu erkennen. Dieses geschieht meistens erst, nachdem die Betroffenen einen langen, oft qualvollen Leidensweg hinter sich haben. Es ist eine bemerkenswerte Geschichte, die uns die Autorin erzählt. Dass sie noch lebt, grenzt fast an ein Wunder. Sie wuchs in Ohio auf, studierte in England Psychologie, lebt danach wieder in den USA. Die lebenslange Auseinandersetzung mit dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom hat sie zu ihrem Beruf gemacht. Baron Karl von Münchhausen ist bekannt als Abenteurer und für seine haarsträubende Geschichten bekannt. 1951 übernahm ein britischer Arzt den Namen des Barons und prägte den Begriff M.St.Sy. Wenn man auch über die Lügengeschichten des adeligen Herrn lachen konnte, so ist die Thematik des Buches alles andere als lustig.