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Hotel Savoy

Sonderausgabe

Joseph Roth

(2)
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Beschreibung

Erschienen im Jahr 1929 und doch ganz von heute – jetzt als Sonderausgabe In_ Hotel Savoy_ hat Joseph Roth sein großes Thema, den Untergang einer Epoche, zum ersten Mal angeschlagen und mit der »geschmeidigen Präzision einer stählernen Prosa« (Hermann Kesten) in ein Szenario von schillernder Ironie verwandelt.

»Hier hat ein ganz starker Romancier das einleitende Buch zur menschlichen Tragödie des Heute geschrieben«, urteilte die Presse, als Hotel Savoy 1929 erschien.Ein Hotel wird in Roths Roman zur Metapher für die aus den Fugen geratene Welt nach dem ersten Weltkrieg. In einer polnischen Stadt gelegen, nach außen mit seiner prunkvollen Fassade noch Zeuge der Vorkriegsepoche, beherbergt es im Innern die bunten Existenzen einer durcheinandergeratenen Zeit: Soldaten, Millionäre, Bankrotteure, Devisenschieber.Gabriel Dan, nach fünf Jahren Krieg und Gefangenschaft zurückgekehrt und einquartiert im 6. Stock des Hotels, gerät zwischen die Welten. Er wird Assistent des Millionärs Bloomfield und teilt gleichzeitig sein Zimmer mit einem Kriegskumpan, einem anarchistischen Kommunisten. So wird er in die Aktivitäten der Reichen und Armen verstrickt, bis in der Stadt ein Streik ausbricht und das Hotel im Kampf zwischen Arbeitern und Militär in Flammen aufgeht – eine Welt versinkt.

"Ein begnadeter Erzähler, ein großer Satiriker, ein ironischer Weltendeuter ist Joseph Roth." Wilhelm von Sternburg, Jüdische Allgemeine

Joseph Roth wurde am 2. September 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Brody (Ostgalizien) geboren, studierte Literaturwissenschaften in Wien und Lemberg und nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Ab 1916 veröffentlichte er Erzählungen und Romane, lebte ab 1918 als Journalist in Wien, dann Berlin, und war von 1923–1932 Korrespondent der Frankfurter Zeitung. Anfang der 1930er Jahre erlangte er mit den Romanen Hiob und Radetzkymarsch Weltruhm. 1933 emigrierte Roth nach Frankreich. Er starb am 27. Mai 1939, verarmt und alkoholkrank, im Pariser Exil und im Alter von nur 45 Jahren.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 123
Erscheinungsdatum 16.03.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03669-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/1,4 cm
Gewicht 232 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 115408

Kundenbewertungen

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Warten auf Henry Bloomfield
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine Kleinstadt, ganz im Osten Europas gelegen, in Polen, fast schon in Russland. Hier befindet sich das Hotel Savoy und hierher kommt Gabriel Dan. Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und in Gefangenschaft, jetzt will er zurück in den Westen Europas und ein neues Leben nach dem Krieg beginnen. Das Hotel Savoy ist eine Schicksals... Eine Kleinstadt, ganz im Osten Europas gelegen, in Polen, fast schon in Russland. Hier befindet sich das Hotel Savoy und hierher kommt Gabriel Dan. Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und in Gefangenschaft, jetzt will er zurück in den Westen Europas und ein neues Leben nach dem Krieg beginnen. Das Hotel Savoy ist eine Schicksalsgemeinschaft, alle sind durch den Krieg und seine Folgen gezeichnet, sind orientierungslos, auf der Suche nach einer neuen Existenz. Und alle warten sie auf Henry Bloomfield, den amerikanischen Millionär, der ihnen zu dieser Existenz verhelfen soll. Doch am Ende erreicht die Revolution die Stadt und das Hotel … (Siehe auch: Roth, Radetzkymarsch)

Mein Lieblingshotel
von K. Wittig aus Ludwigsburg am 15.04.2010

Dieses Hotel beherbergt eine Fülle bunter Existenzen. Es gibt Arme und Reiche, Sieger und Besiegte, Heimkehrer und Daheimgebliebene. Joseph Roth erzählt wunderbar einfühlsam die Geschichten der Hotelbewohner, ihre Träume und Hoffnungen, die bei den wenigsten in Erfüllung gehen.


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