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Unter Null

Roman

KIWI Band 945

Gerade 20 Jahre alt, schreibt 1984 ein amerikanischer Student namens Bret Easton Ellis die Abschlußarbeit für einen Creative-writing-Kurs. Der Schriftsteller Joe McGinnis, sein Lehrer, ist so begeistert, daß er das Manuskript einem angesehenen New Yorker Verlag schickt, wo es unter dem Titel Less Than Zero tatsächlich erscheint.

Unter Null entwickelt sich zum Kultbuch. Die jungen Amerikaner finden sich wieder in B.E. Ellis´ Geschichte von Clay und seinen Freunden im Los Angeles der 80er Jahre, diese Kinder reicher, aber gelangweilter Eltern, die ihrem mondänen Leben zwischen Partys, Sex, Drogen und Gewalt kaum noch einen Kick, geschweige denn einen Sinn abgewinnen können.

»Lindsey und ich gehen die Treppe rauf zur Toilette und ziehen uns auf dem Klo ein bißchen Koks rein. Über dem Waschbecken, auf dem Spiegel, steht in großen schwarzen Buchstaben: “Das Reich des Stumpfsinns”.«
Portrait
Bret Easton Ellis wurde 1964 in Los Angeles geboren. Er besuchte die private Buckley School und begann 1986 ein Musikstudium am Bennington College in Vermont. Schon während seiner Highschool-Zeit bis in die Anfänge der 80er-Jahre spielte Ellis Keyboard in diversen New-Wave-Bands und wollte ursprünglich Musiker werden. Im Laufe des Studiums zog es ihn jedoch immer mehr zum Schreiben. Mit 21 Jahren veröffentlichte Ellis das Debüt »Unter Null« und zog zwei Jahre später nach New York City. 1991 erschien »American Psycho«, der Roman machte ihn endgültig zum Kultautor. Seit 2006 lebt er wieder in Los Angeles, in der Nähe von Beverly Hills.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 188
Erscheinungsdatum 16.01.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03700-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,1/12,5/1,5 cm
Gewicht 162 g
Originaltitel Less Than Zero
Auflage 9. Auflage
Übersetzer Sabine Hedinger
Verkaufsrang 9720
Buch (Taschenbuch)
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Demian Stock, Thalia-Buchhandlung Düren

B.E. Ellis' Debüt verzauberte die amerikanische Jugend. Auch 35 Jahre später vermag das Kultbuch zu überzeugen und den Zeigefinger in die Wunde zu drücken. Für Skandal-Liebhaber!

Verstörend gut

Julia Dyroff, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Dieser Roman zieht einen in die dunkelsten Abgründe der privilegierten Upper-Class, welche keine Hemmungen und schon gar keine Grenzen kennen. Ein Buch das einen beim Lesen verstört und trotzdem so fesselnd ist, dass man es nicht zur Seite legen kann.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2019
Bewertet: anderes Format

Ich würde, vor allem auf der Grundlage dessen, was "Unter Null" noch folgte, nicht bezweifeln, dass Bret Easton Ellis ein guter Satiriker und Autor ist. Jede Zeit hat sein Buch.

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die kalte Seite der bunten 80er Jahre - eines bitteres und fesselndes Buch!

gelungenes Erstlingswerk
von Ivonne Wiese aus Berlin am 16.03.2012

Ellis´ Erstlingswerk von 1984 handelt wie seine späteren Bücher von privilegierten dekadenten Jugendlichen, die ihren Alltag mit Drogen und Sex verbringen und dabei überhaupt keinen Sinn im Leben wollen. Clay ist 19, hat das erste Semester an der Uni hinter sich und weilt während der Ferien zu Hause. Er trifft sich mit Freunden,... Ellis´ Erstlingswerk von 1984 handelt wie seine späteren Bücher von privilegierten dekadenten Jugendlichen, die ihren Alltag mit Drogen und Sex verbringen und dabei überhaupt keinen Sinn im Leben wollen. Clay ist 19, hat das erste Semester an der Uni hinter sich und weilt während der Ferien zu Hause. Er trifft sich mit Freunden, haut sich alle Nase lang Drogen rein und vegetiert so dahin ohne sich für irgendwen oder irgendwas zu interessieren. Jeder schläft mit jedem, auch die Geschlechter spielen dabei keine Rolle. Von Aids weiß ohnehin noch keiner was. Und so reiht sich ein sinnloser und stumpfsinniger Tag an den nächsten. Erst zum Ende versucht Clay doch noch irgendeinen Sinn in irgendwas zu finden, aber scheitert an seiner Umwelt. Das Buch ist recht flüssig geschrieben, allerdings nerven die vielen „und“-Sätze. Halbsatz an Halbsatz an Halbsatz, immer mit einem „und“ dazwischen. Das war schon recht gewöhnungsbedürftig. Auch kommt die spätere Sinn-Suche und Bestürzung nicht richtig rüber, man erkennt einfach die Ursache des Sinneswandel-Wunsches nicht. Trotzdem ein gelungenes Buch über die High-Society-Kids der 80´er Jahre.