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Schneekönig

Kriminalroman

Max Bronski

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Beschreibung

Weil man einen Zweifler wie ihn im Himmel partout nicht haben will, kehrt Wilhelm Gossec nach einer seltsamen Nahtoderfahrung eben doch heim zu seinem Trödelladen. Und findet im dichten weihnachtlichen Schneegestöber Mariella und Joschka; sie hochschwanger, er aber nicht der Vater. Das kommt dem hadernden Katholiken Gossec vage bekannt vor, und natürlich bietet er Hilfe an. Prompt werden kurz darauf in einer nahen Klinik Neugeborene ermordet, die am selben Tag zur Welt kamen wie Mariellas Baby. Also macht Gossec sich auf, den Fall zu lösen und die himmlische Gerechtigkeit wiederherzustellen.

"Bronski ist wieder ein ausgezeichneter Krimi voller Lokalkolorit gelungen. Dass dabei trotz aller Düsternis auch der Humor nicht zu kurz kommt, macht den vorweihnachtlichen Lesespaß komplett." Münchner Merkur, 21.12.2018

Max Bronski (Franz-Maria Sonner) wurde 1953 in Tutzing geboren und ist Autor verschiedener Kriminalromane. Seine legendäre Reihe um den Münchner Antiquitätenhändler Gossec (zuletzt erschien 2018 "Schneekönig") ist schon lange Kult. Große Beachtung fand auch sein Roman "Der Tod bin ich" (2013). Für "Oskar" erhielt er 2019 den renommierten Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres. Der Autor lebt in München.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 02.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30611-6
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/1,9 cm
Gewicht 282 g
Auflage 1. Auflage

Kundenbewertungen

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Die Weihnachtsgeschichte mal anders.
von gaby2707 aus München am 22.01.2019

Wilhelm Gossec macht sich an einem winterlichen Abend im Dezember vom Christkindlmarkt auf zu seinem Trödelladen im Münchner Schlachthofviertel und kommt im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder, hier eines Lastwagens. Nach einer kurzen Nahtoderfahrung taucht er an einer U-Bahn-Station wieder auf. Im dichten Schneegestöber t... Wilhelm Gossec macht sich an einem winterlichen Abend im Dezember vom Christkindlmarkt auf zu seinem Trödelladen im Münchner Schlachthofviertel und kommt im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder, hier eines Lastwagens. Nach einer kurzen Nahtoderfahrung taucht er an einer U-Bahn-Station wieder auf. Im dichten Schneegestöber trifft er auf die hochschwangere Mariella und ihren Freund und nimmt sie, angelehnt an das biblische Krippenspiel, zur Entbindung mit zu sich nachhause. Am nächsten Tag wird bekannt, dass in der benachbarten Maiklinik zwei neugeborene Buben ermordet wurden. Sucht der Mörder nach dem kleinen neugeborenen Joshua? Durch den ziemlich schrägen Humor, der diesen Gossec prägt, hat es ein paar Seiten gedauert, bis ich mich in der etwas anderen Weihnachtsgeschichte angekommen bin und mich wohlgefühlt habe. Wilhelm Gossec erzählt seine Geschichte in der Ich-Form. Locker, leicht und mit einem etwas merkwürdigem Verlauf bin ich mir manchmal nicht sicher, ist der Trödelhändler nun noch unter uns oder dirigiert er seine Leute von hoch oben? Trotz allem Wirrwarr hat der Münchner Grantler schnell meine Sympathien erhascht. Kümmert er sich doch rührend um Mariella und ihren neugeborenen Sohn, teilt sich mit der Münchner Obdachlosen e.V. einen Stand mit altbayerischen Weihnachtsantiquitäten am Christkindlmarkt, hilft einer alten Dame bei der Rückabwicklung einer Versicherung und setzt sich dafür ein, dass die Mieter des Hauses, in dem er seinen Antiquitätenladen hat, nach dem vor der Tür stehendem Tod des Besitzers auch dort wohnen bleiben können. Seine manchmal verworrenen, unklaren Gedanken verwirren auch mich etwas und ich kann mir aus der ganzen Geschichte meinen eigenen Reim machen. Mir als Münchnerin gefällt es besonders, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Vom Marienplatz über den Viktualienmarkt zur Blumenstraße, zurück ins Schlachthofviertel – immer habe ich ein klares Bild vor Augen. Auch von den sich meterhoch türmenden Schneemassen. Ich würde diese Geschichte, obwohl sie den ein oder anderen Toten bereit hält, nicht als Krimi bezeichnen. Für mich war es die Weihnachtsgeschichte von Maria und Josef bis zu den 3 Heiligen aus dem Morgenland. Eine Geschichte, auf die ich mich einfach eingelassen habe. Mir hat´s gefallen.

Ein Weihnachtsmärchen?
von Sikal am 01.12.2018

Der Besitzer eines Trödelladens, Wilhelm Gossec, überlässt manchmal seinen Stand am Münchner Christkindlmarkt der Obdachlosenhilfe. Dort wird dann die Weihnachtsgeschichte aufgeführt, es werden Spenden gesammelt und heiße Getränke ausgeschenkt. Nach einigen ziemlich alkoholhaltigen Heißgetränken wankt Gossec nach Hause und h... Der Besitzer eines Trödelladens, Wilhelm Gossec, überlässt manchmal seinen Stand am Münchner Christkindlmarkt der Obdachlosenhilfe. Dort wird dann die Weihnachtsgeschichte aufgeführt, es werden Spenden gesammelt und heiße Getränke ausgeschenkt. Nach einigen ziemlich alkoholhaltigen Heißgetränken wankt Gossec nach Hause und hat nach einem Unfall eine eigenartige Nahtoderfahrung… Als er wieder in seinen Trödelladen heimkehren will, trifft er auf die schwangere Mariella und ihren Begleiter, denen er sich annimmt. Als plötzlich zwei neugeborene Babys im Krankenhaus getötet werden und Gossec sich verfolgt fühlt, wird klar, dass Mariellas Sohn in Gefahr ist. Gossec fühlt sich verpflichtet, dem ganzen auf die Spur zu gehen. Während seiner Ermittlungen begegnet er eigenartigen Gestalten, immer wieder sich selber, schwankt zwischen Traum und Realität und ist selbst verwirrt – und verwirrt somit auch den Leser. Der Autor hat hier einen etwas eigenartigen Krimi geschrieben, der für meine Begriffe mit allzu breit gestreuten skurrilen Erlebnissen aufwartet. Ich musste manche Passagen doppelt lesen, um zu verstehen welcher Gossec nun gerade gemeint ist. Kein Krimi für mich, das Buch war mir zu verwirrend geschrieben und wies zu viele Nebenhandlungen auf. Daher auch nur 2 Sterne.

unterhaltsamer Krimi? zur Weihnachtszeit
von Inas Buecherregal am 04.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dreimal in der Woche überlässt Wilhelm Gossec dem Münchner Obdachlosenverein seinen Stand auf dem Christkindlmarkt. Vervollständigt wird die Truppe, die die Hirten und Joseph darstellen, von Roswitha als Maria und einem Ministranten. Verkleidet als Hirtenbub rezitiert er die Weihnachtsgeschichte. Nach dem Alkoholgeschwängerten ... Dreimal in der Woche überlässt Wilhelm Gossec dem Münchner Obdachlosenverein seinen Stand auf dem Christkindlmarkt. Vervollständigt wird die Truppe, die die Hirten und Joseph darstellen, von Roswitha als Maria und einem Ministranten. Verkleidet als Hirtenbub rezitiert er die Weihnachtsgeschichte. Nach dem Alkoholgeschwängerten Abbau macht sich Wilhelm auf den Heimweg und wird von einem Auto erfasst..... Das Buch wird aus der Ich-Form erzählt, Erzähler ist Wilhelm Gossec, ein Trödelhändler aus München. Ich war erst skeptisch, mit einem Krimi im herkömmlichen Sinne hatte der Anfang schon nichts zu tun und ich war gespannt wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Plötzlich war ich dann doch ganz versunken in die Geschichte von Wilhelm, Mariella und ihrem Neugeborenen. Der Autor schreibt in einem lockeren und humorvollen Stil, einen bitterernsten Krimi erwartet man hier vergeblich, es ist eher eine unterhaltsame als eine spannende Geschichte. Teilweise etwas wirr, was war während seiner doppelten Anwesenheit mit seinem verletzten Körper, ist der verletzte Körper im Krankenhaus real? Oder der Wilhelm der die Geschichte erzählt? Oder ist alles nur ein Traum? Warum fällt keinem auf dass es ihn doppelt gibt bzw hat keiner seiner Freunde etwas von seinem Unfall mitbekommen? Wilhelm selbst scheint dies auch nicht klar zu sein.... Ansonsten handelt Wilhelm ganz normal und nachvollziehbar. Er hilft einer werdenden Mutter, kümmert sich um seine Nachbarn, zwischendurch wird der Wohnugsmarkt in München thematisiert. Alles ganz normal, bis auf ein paar seltsame, um nicht zu sagen mystische Vorkommnisse. Nimmt man diese raus, sind die Handlungen der Protagonisten nachvollziehbar, die Handlung schlüssig. Ein Spannungsbogen existiert kaum bis gar nicht, trotzdem ist eine gut konstruierte Geschichte die Spaß macht.


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