Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Schneekönig

Kriminalroman

(3)
Der neue Kult-Krimi von Max Bronski – Fall Nr. 6 um Trödelhändler Gossec aus dem Münchner Schlachthofviertel

„Eine Story wie ein total abgedrehtes Krippenspiel, Auferstehung inklusive. Bronski at his best!" Friedrich Ani

Wieder einmal gerät Wilhelm Gossec auf Abwege, diesmal auf biblische: Statt seine Waren auf dem Münchner Christkindlmarkt feilbieten zu können, muss er in einer kalten Dezembernacht in seinem Trödelladen einer jungen unbekannten Frau namens Mariella helfen, ihr Kind zur Welt zu bringen. Das Neugeborene wird Joshua genannt, wie es scheint, stellt der Himmel selbst Gossec eine Aufgabe.

Doch damit nicht genug. Kurz darauf werden in der nahe gelegenen Maiklinik Neugeborene getötet, und jemand hat es offenbar auch auf Mariellas Baby abgesehen.

Gossec beginnt, Nachforschungen anzustellen. Kuriose Begegnungen, himmlische Helfer, göttliche Eingebungen und der eine oder andere Wink des Schicksals treiben seine Ermittlungen voran. Und dann verschwinden Mariella und ihr Kind spurlos. Der notorische Zweifler Gossec fühlt sich einmal mehr im Stich gelassen. Wo bleibt denn nun die himmlische Gerechtigkeit?

Der neue Krimi um Trödelhändler Gossec verbindet sprachliche Raffinesse mit einer rasanten, eigenwilligen Handlung, die voller Ironie und psychologischer Tiefe Münchner Lokalkolorit verbreitet wie keine andere. Gossec ist Kult!
Rezension
"Ein Buch voller skurriler Ideen ... und einem Helden, der für irdische Gerechtigkeit sorgen will und irgendwo zwischen Leben und Tod sich selbst und seinem inneren Schweinehund begegnet."
B5 aktuell, 05.11.2018
Portrait

Max Bronski (Franz-Maria Sonner) wurde 1953 in Tutzing geboren und ist Autor verschiedener Kriminalromane. Seine legendäre Reihe um den Münchner Antiquitätenhändler Gossec ist schon lange Kult. Große Beachtung fand auch sein Roman Der Tod bin ich (2013). Zuletzt erschien Mad Dog Boogie (2016). Der Autor lebt in München.

… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426444504
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 700 KB
Verkaufsrang 17.348
eBook
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
0
2
1
0
0

unterhaltsamer Krimi? zur Weihnachtszeit
von Inas Buecherregal am 04.11.2018

Dreimal in der Woche überlässt Wilhelm Gossec dem Münchner Obdachlosenverein seinen Stand auf dem Christkindlmarkt. Vervollständigt wird die Truppe, die die Hirten und Joseph darstellen, von Roswitha als Maria und einem Ministranten. Verkleidet als Hirtenbub rezitiert er die Weihnachtsgeschichte. Nach dem Alkoholgeschwängerten Abbau macht sich Wilhelm auf den... Dreimal in der Woche überlässt Wilhelm Gossec dem Münchner Obdachlosenverein seinen Stand auf dem Christkindlmarkt. Vervollständigt wird die Truppe, die die Hirten und Joseph darstellen, von Roswitha als Maria und einem Ministranten. Verkleidet als Hirtenbub rezitiert er die Weihnachtsgeschichte. Nach dem Alkoholgeschwängerten Abbau macht sich Wilhelm auf den Heimweg und wird von einem Auto erfasst..... Das Buch wird aus der Ich-Form erzählt, Erzähler ist Wilhelm Gossec, ein Trödelhändler aus München. Ich war erst skeptisch, mit einem Krimi im herkömmlichen Sinne hatte der Anfang schon nichts zu tun und ich war gespannt wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Plötzlich war ich dann doch ganz versunken in die Geschichte von Wilhelm, Mariella und ihrem Neugeborenen. Der Autor schreibt in einem lockeren und humorvollen Stil, einen bitterernsten Krimi erwartet man hier vergeblich, es ist eher eine unterhaltsame als eine spannende Geschichte. Teilweise etwas wirr, was war während seiner doppelten Anwesenheit mit seinem verletzten Körper, ist der verletzte Körper im Krankenhaus real? Oder der Wilhelm der die Geschichte erzählt? Oder ist alles nur ein Traum? Warum fällt keinem auf dass es ihn doppelt gibt bzw hat keiner seiner Freunde etwas von seinem Unfall mitbekommen? Wilhelm selbst scheint dies auch nicht klar zu sein.... Ansonsten handelt Wilhelm ganz normal und nachvollziehbar. Er hilft einer werdenden Mutter, kümmert sich um seine Nachbarn, zwischendurch wird der Wohnugsmarkt in München thematisiert. Alles ganz normal, bis auf ein paar seltsame, um nicht zu sagen mystische Vorkommnisse. Nimmt man diese raus, sind die Handlungen der Protagonisten nachvollziehbar, die Handlung schlüssig. Ein Spannungsbogen existiert kaum bis gar nicht, trotzdem ist eine gut konstruierte Geschichte die Spaß macht.

Gossec und der Weihnachtsabend
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 30.10.2018

Gossec, der Münchner Tandler und Gelegenheitsermittler, hat einen Stand auf dem Münchner Christkindlmarkt ergattert. In den Abendstunden, wenn sein altbairischer Christbaumschmuck sich nicht mehr gegen die Konkurrenz von Glühwein und Bratwurst behaupten kann, stellt er seinen Stand der Münchner Obdachlosenhilfe zur Verfügung. Die führen dort die Weihnachtsgeschichte auf und... Gossec, der Münchner Tandler und Gelegenheitsermittler, hat einen Stand auf dem Münchner Christkindlmarkt ergattert. In den Abendstunden, wenn sein altbairischer Christbaumschmuck sich nicht mehr gegen die Konkurrenz von Glühwein und Bratwurst behaupten kann, stellt er seinen Stand der Münchner Obdachlosenhilfe zur Verfügung. Die führen dort die Weihnachtsgeschichte auf und sammeln Spenden. Der Wind pfeift kalt ums Rathauseck und aus dem Tee mit Rum wird allmählich Rum mit Tee. Kein Wunder, dass der Gossec spätabends heimwärts wankt und nichts mehr deutlich sieht. Doch dann findet er sich wieder, in einem weißen Bett und als zwei Körper. Zwei, weil der eine gekrümmt und geschunden im Bett liegt und der andere unter der Decke schwebt und der scheint auch das Denken und Handeln übernommen zu haben. Gossec findet sich wieder in seinem Laden und wird Zeuge wie ein Nachbar ein Paar harsch abweist. Es ist eisig kalt, es schneit und die Frau scheint Hilfe zu brauchen. Er bittet sie in seinen Laden und richtet das Sofa her, keine Sekunde zu früh, denn die Frau bringt gleich darauf ein Kind zur Welt. Der herbei gerufene Arzt kann nur noch gratulieren. Mariella heißt die junge Mutter und Joschka, ihr älterer Partner und Beschützer, freuen sich über den kleinen Joshua. Aber auf Gossec wartet noch anderes, das Gespenst der Gentrifizierung hat auch sein Mietshaus erreicht und ihm und den Nachbarn droht die Wohnungslosigkeit. Der neue Gossec sprengt das Krimigenre. Nicht umsonst hat der Autor einen Spruch des Grafen Pocci, der für seine Marionettenspiele bekannt ist, seinem Buch vorangestellt. Lese ich es jetzt als Alptraum während einer Nahtoderfahrung oder ist er noch einmal davongekommen und räumt auf? Ist vielleicht eine Weihnachtsgeschichte, mit der wunderbaren Geburt in einem Stall ? der Trödelladen von Gossec kommt dem schon sehr nah ? ich bin mir nicht schlüssig und bin auch mit diesem Buch nicht ganz zurechtgekommen. Ich mag ja die Krimis des Autors sehr gern, ebenso wie die Figur des Gossec . Deshalb habe ich es weniger als Krimi, denn als abgedrehte Weihnachtsgeschichte gelesen.

Schneekönig
von Miss.mesmerized am 21.10.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Nach einem kalten Abend auf dem Münchner Christkindlmarkt ist Wilhelm Gossec auf dem Weg nach Hause zu seinem Trödelladen als er plötzlich angefahren wird. Zwischen Sein und Nichtsein schwebend scheint man ihm noch eine Chance zu geben und schickt ihn zurück auf die Erde, wo er vor seinem Laden... Nach einem kalten Abend auf dem Münchner Christkindlmarkt ist Wilhelm Gossec auf dem Weg nach Hause zu seinem Trödelladen als er plötzlich angefahren wird. Zwischen Sein und Nichtsein schwebend scheint man ihm noch eine Chance zu geben und schickt ihn zurück auf die Erde, wo er vor seinem Laden ein Paar in Not findet. Er nimmt die beiden mit zu sich und kurz danach assistiert er Mariella auch schon bei der Geburt ihres Sohnes Joshua. Ein ungutes Gefühl hatte sie davon abgehalten in die Klinik zu gehen, in der just in dieser Nacht zwei neugeborene Jungen ermordet wurden. Mariella druckst herum, ihr Begleiter ist nicht der Vater des Kindes, schnell wird Gossec klar, dass die Frau in höchster Gefahr ist. Derweil bricht der Winter über die bayerische Hauptstadt herein und das Leben kommt zum Erliegen ? nicht jedoch für Gossec, der neben der Findelfamilie auch noch seine eigene Bleibe retten muss und dann war da ja auch noch die Frage, ob er jetzt gen Himmel reisen darf oder doch noch ein paar Jahre irdisches Dasein genießen soll... Max Bronskis sechster Fall um den Trödelhändler ist kein bierernster Krimi, sondern recht humorvoll in Handlung und Sprache und durch die schon wenig realistische Ausgangssituation eine eher unterhaltsame denn spannende Angelegenheit. Nichtsdestotrotz gibt es eine gut konstruierte und durchaus knifflige Krimihandlung, die nebenbei um das ernste Thema der Immobilienhaie und die schwierige Situation auf dem Münchner Wohnungsmarkt ergänzt wird. Gossec ist als Figur kauzig angelegt und kann dank seiner Menschenkenntnis den Fall eher unkonventionell angehen. Vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Tage erscheint mir auch das Vorgehen der saudischen Prinzen auch keineswegs mehr so abwegig wie das vielleicht noch vor Kurzem der Fall gewesen wäre. Dass Mariella und das Baby in ernsthafter Gefahr schweben, wenn ein Killerkommando nach ihnen sucht, ist leicht vorstellbar. Neben dieser Haupthandlung fand ich jedoch die Problematik um die alte Immobilie, in der Gossec und seine Nachbarn wohnen, nicht nur überzeugend eingebaut, sondern auch als reale Bedrohung der normalen Bürger gut gewählt. So entsteht eine gelungene und unterhaltsame Mischung aus Spannung und Humor, die man aufgrund der Kürze des Romans an einem entspannten Sonntagnachmittag genießen kann.