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Grenzgänger

Roman. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit

Mechtild Borrmann

(62)
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Beschreibung

Wenn Recht nicht Gerechtigkeit ist: Spiegel-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann mit ihrem Meisterwerk "Grenzgänger" rund um ein düsteres Kapitel deutscher Nachkriegs-Geschichte:
Heimkinder in den 50er und 60er Jahren.

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Borrmann, die mit ihren Zeitgeschichte-Romanen "Grenzgänger" und "Trümmerkind" monatelang auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand, erzählt mit der ihr eigenen soghaft-präzisen Sprache die Geschichte einer lebenshungrigen Frau - ein ehemaliges Heimkind - , die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt.

Die Schönings leben in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze. Wie die meisten Familien hier in den 50er und 60er Jahren verdienen sich auch die Schönings mit Kaffee-Schmuggel etwas dazu. Die 17jährige Henni ist, wie viele andere Kinder, von Anfang an dabei und diejenige, die die Schmuggel-Routen über das Hohe Venn, ein tückisches Moor-Gebiet, kennt. So kann sie die Kaffee-Schmuggler, hauptsächlich Kinder, in der Nacht durch das gefährliche Moor führen. Ab 1950 übernehmen immer mehr organisierte Banden den Kaffee-Schmuggel, und Zöllner schießen auf die Menschen. Eines Nachts geschieht dann das Unfassbare: Hennis Schwester wird erschossen.

Henni steckt man daraufhin 1951 in eine Besserungsanstalt. Wegen Kaffee-Schmuggels. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.
Die jüngeren Geschwister, die Henni anstelle der toten Mutter versorgt hatte, kommen als Heimkinder in ein kirchlich geführtes Heim. Wo der kleine Matthias an Lungenentzündung verstirbt. Auch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Spannung und Zeitgeschichte miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann wie keine andere deutsche Autorin. "Grenzgänger" ist ein packender wie aufwühlender Roman, eingebettet in ein düsteres Stück Zeitgeschichte - die 50er und 60er Jahre in Deutschland.

"Als beeindruckende Chronistin durchdringt Mechtild Borrmann vielstimmig die Schattenwelten der deutschen Zeitgeschichte. 'Grenzgänger' handelt von der Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit in einer Zeit der kleinen und großen Lügen - ein starker Roman!" Hamburger Morgenpost

"Borrmanns neuer Roman ist einmal mehr extrem spannend, bringt einen aber gleichzeitig an die Grenze des Erträglichen."
Schweizer Familie, 25.02.2019

Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht" schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Ihr Roman "Trümmerkind" hielt sich monatelang auf Platz 2 der Spiegel-Bestsellerliste. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426444467
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 669 KB
Verkaufsrang 18172

Buchhändler-Empfehlungen

Super!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

An einem Sonntag durchgelesen. Wirklich packend geschrieben. Über "Grenzgänger", habe ich vorher noch nie gelesen. Klasse!!

Marianne Sibbing, Thalia-Buchhandlung Bocholt

Eine ergreifende Geschichte über die verlorenen Kinder des zweiten Weltkrieges, die zu schnell erwachsen werden mussten. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, einmal direkt nach dem Krieg, die zweite Ebene in der Jetztzeit, in der die Folgen von damals ans Licht treten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
62 Bewertungen
Übersicht
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Grenzgänger
von einer Kundin/einem Kunden aus Burbach am 21.12.2020

Leider müssen auch heute noch viele Menschen, vor allem Kinder, solche Grausamkeiten erleiden. Es sieht nicht danach aus, dass das mal ein Ende hat. Davor sollten wir nicht unsere Augen verschließen.

Die Grenzgänger
von einer Kundin/einem Kunden aus Kenn am 17.12.2020

Gut und leicht zu lesen. Entspricht wohl Tatsachen und lässt in die Abgründe des Lebens schauen. Nicht unbedingt fesselnd geschrieben, meiner Ansicht nach.

Grenzgänger
von einer Kundin/einem Kunden aus Alfter am 15.12.2020

Sehr interessante Geschichte. Hatte an eine Deutsch - Deutsche Story gedacht, aber auch die Grenzgänger zum Schmuggeln sind sehr interessant


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