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Gut Greifenau - Abendglanz

Roman

Die Gut-Greifenau-Reihe 1

Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919 - Der erste Teil der großen Familien-Saga über eine Grafen-Familie zwischen Tradition und wahrer Liebe am Vorabend des 1. Weltkriegs
Mai 1913: Konstantin, ältester Grafensohn und Erbe von Gut Greifenau, wagt das Unerhörte: Er verliebt sich in eine Bürgerliche, schlimmer noch – in die Dorflehrerin Rebecca Kurscheidt, eine überzeugte Sozialdemokratin. Die beiden trennen Welten: nicht nur der Standesunterschied, sondern auch die Weltanschauung. Für Katharina dagegen, die jüngste Tochter, plant die Grafenmutter eine Traumhochzeit mit einem Neffen des deutschen Kaisers – obwohl bald klar ist, welch ein Scheusal sich hinter der aristokratischen Fassade verbirgt. Aber auch ihr Herz ist anderweitig vergeben.
Beide Grafenkinder spielen ein Versteckspiel mit ihren Eltern und der Gesellschaft. So gut sie ihre heimlichen Liebschaften auch verbergen, steuern doch beide unweigerlich auf eine Katastrophe zu...
Die Gut-Greifenau-Reihe im Überblick: Band 1 "Gut Greifenau. Abendglanz"´, Band 2 "Gut Greifenau. Nachtfeuer", Band 3 "Gut Greifenau. Morgenröte" (erscheint März 2019)
Rezension
"herrlicher Schmöker"
die-rezensentin.com, 26.11.2018
Portrait

Hanna Caspian ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas beleuchtet sie bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte.

Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Sprachen und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Zuletzt war sie Anzeigenleiterin und Projektmanagerin in einem Fachverlag. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.10.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426444894
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 1646 KB
Verkaufsrang 256
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Eine der Zeit entsprechenden Hierarchie ,wo der Klassenkampf Liebende verzweifeln lässt.bin gespannt wie es weiter geht. Eine der Zeit entsprechenden Hierarchie ,wo der Klassenkampf Liebende verzweifeln lässt.bin gespannt wie es weiter geht.

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Downton Abbey in Hinterpommern! Komplexe Figuren beleben die Geschichte, die sich manchmal etwas zieht. Jedoch kommt die Diskrepanz zu unserer "Freiheit" gut zum Tragen. Downton Abbey in Hinterpommern! Komplexe Figuren beleben die Geschichte, die sich manchmal etwas zieht. Jedoch kommt die Diskrepanz zu unserer "Freiheit" gut zum Tragen.

N. Canje-Erfurt, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Ein toller Auftakt für eine Familien-Saga. Fesselnd bis zur letzten Seite. Nun heißt es warten, bis der nächste Teil erscheint. Leserin will doch wissen wie es weiter geht. Ein toller Auftakt für eine Familien-Saga. Fesselnd bis zur letzten Seite. Nun heißt es warten, bis der nächste Teil erscheint. Leserin will doch wissen wie es weiter geht.

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

So ein wunderbarer Schmöker. Fesselnd und dramatisch. Kann es kaum erwarten mit dem 2.Teil weiterzulesen. So ein wunderbarer Schmöker. Fesselnd und dramatisch. Kann es kaum erwarten mit dem 2.Teil weiterzulesen.

„Aufbruch in eine neue Zeit?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Hanna Caspian ist ein geschlossenes Pseudonym einer Autorin, die unter diesem und ihrem anderen Namen interessante Familiengeschichten schreibt, die immer etwas mit der jüngeren deutschen Geschichte zu tun haben. 2016 erschien ihr erster Roman unter diesem Pseudonym – „Die Kirschvilla“ – den ich sehr gerne gelesen habe. Die Geschichte war sehr düster und ausgesprochen spannend. Als ich nun entdeckte, dass eine neue Geschichte von ihr erscheint, war ich sehr gespannt, ob sie in der Art ähnlich ist.

„Gut Greifenau“ wird ein Dreiteiler. Und das, was hier bei talia.de im ersten Satz steht, trifft es schon sehr gut! „Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919“. Denn genau an diese tolle Fernsehserie musste ich bei der Lektüre des Öfteren denken. Hanna Caspian erzählt die Geschichte des fiktiven Guts Greifenau, was sie in Hinterpommern angesiedelt hat. Die Geschichte spielt sowohl oben bei den Herrschaften als auch unten bei den Dienstboten. Zu Beginn der Geschichte am 29.Mai 1913 erleidet der alte Graf Donatus von Auwitz-Aarhyn einen Unfall, infolge dessen er stirbt. Sein Sohn Adolphis übernimmt seine Position, überlässt die Führung des Guts allerdings zumeist seinem Verwalter Thalmann, der Neuerungen gegenüber wenig aufgeschlossen ist. Adolphis, der mit Feodora verheiratet ist, hat drei Söhne und zwei Töchter. Der älteste Sohn ist Konstantin. Konstantin soll das Gut später einmal übernehmen. Er hat Landwirtschaft studiert und möchte das Gut modernisieren, stößt dabei aber auf erbitterten Widerstand bei seinem Vater und dem Verwalter. Er verliebt sich in die Dorflehrerin Rebecca Kurscheidt. Der zweite Sohn Nikolaus spielt in dem ersten Band nur eine Nebenrolle. Er ist beim Militär und scheint ein echter Unsympath zu sein. Seine politische Ausrichtung lässt für später schlimmes erahnen. Der jüngste Sohn Alexander ist ein echter Tunichtgut, der noch nicht wirklich weiß, was er später werden will. Die ältere Tochter Anastasia ist bereits gut verheiratet. Auch sie spielt im ersten Band keine wirkliche Rolle. Die jüngste der Familie ist Katharina. Zu Beginn der Handlung ist sie 12 Jahre alt. Und trotzdem versucht ihre Mutter alles, um ihre Tochter bestmöglich unter die Haube zu bringen. Eigene Empfindungen des Mädchens spielen hierbei keine Rolle. Dass sie sich aus berechtigtem Grund vor dem avisierten Verlobten ekelt, ist für die Mutter komplett irrelevant. Und der junge Industriellensohn, in den Katharina sich verliebt, kommt überhaupt nicht in Frage. Unten im Dienstbotentrakt ist besonders die Geschichte um den neuen Kutscher Albert Sonntag sehr interessant. Denn schon sehr früh wissen wir, dass ihn ein Geheimnis umgibt. Was wird er aus seinem Wissen machen?

Das faszinierende an diesem Roman ist für mich, das Hanna Caspian die Gesellschaftsverhältnisse so gut beschreibt. Hinterpommern ist gesellschaftlich die tiefste Provinz. Dort bekommt man nichts davon mit, was Volker Illies in seinem erfolgreichen Buch „1913 – Der Sommer des Jahrhunderts“ beschreibt. Dieser Standesdünkel, den die Autorin beschreibt, ist erschreckend. Adelige Mädchen kommen mir nicht wie Menschen vor, sondern einfach wie eine Ware, die bestmöglich verschachert wird. Eine Vermischung zwischen Adeligen und Bürgerlichen ist unerwünscht und zieht schwerwiegende Konsequenzen nach sich. Wenn man diesen Roman gelesen hat, hat man danach ausgeträumt, Prinzessin sein zu wollen. Der Reichtum und die schönen Kleider haben zwar schon etwas für sich, aber der Preis dafür ist viel zu hoch. Trotz alledem beneiden natürlich die Dienstboten die Adeligen. Aber sie bekommen ja auch nur eine Seite der Medaille mit. Was mir so in dieser Form auch noch nicht so wirklich klar vor Augen stand, ist, wie früh Kinder damals schon arbeiten mussten. Das waren noch KINDER! Und trotzdem wurden von ihnen schon 12 Stunden und mehr Arbeit verlangt.

Der erste Teil endet kurz nach dem Ausbruch des 1. Weltkriegs. Es wird sehr spannend werden, wie sich die Geschicke der einzelnen Familienmitglieder in der Zeit von 1914 bis zum Kriegsende 1918 entwickeln werden. Ich bin gespannt, ob wir weiterhin zumeist nur auf Gut Greifenau und in dem dazugehörigen Ort bleiben werden, oder ob die Autorin uns auch mit an die Front nimmt? Wird es eine Chance für die beiden unpassenden Liebespaare geben? Wenn Sie sich die Spannung möglichst erhalten wollen, lesen Sie auf keinen Fall vorab die Klappentexte vom zweiten und dritten Band! Der zweite Band „“Nachtfeuer“ erscheint am 27.12.2018 und auf den dritten müssen wir noch ein wenig länger warten. „Morgenröte“ erscheint erst am 01.03.2019.
Hanna Caspian ist ein geschlossenes Pseudonym einer Autorin, die unter diesem und ihrem anderen Namen interessante Familiengeschichten schreibt, die immer etwas mit der jüngeren deutschen Geschichte zu tun haben. 2016 erschien ihr erster Roman unter diesem Pseudonym – „Die Kirschvilla“ – den ich sehr gerne gelesen habe. Die Geschichte war sehr düster und ausgesprochen spannend. Als ich nun entdeckte, dass eine neue Geschichte von ihr erscheint, war ich sehr gespannt, ob sie in der Art ähnlich ist.

„Gut Greifenau“ wird ein Dreiteiler. Und das, was hier bei talia.de im ersten Satz steht, trifft es schon sehr gut! „Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919“. Denn genau an diese tolle Fernsehserie musste ich bei der Lektüre des Öfteren denken. Hanna Caspian erzählt die Geschichte des fiktiven Guts Greifenau, was sie in Hinterpommern angesiedelt hat. Die Geschichte spielt sowohl oben bei den Herrschaften als auch unten bei den Dienstboten. Zu Beginn der Geschichte am 29.Mai 1913 erleidet der alte Graf Donatus von Auwitz-Aarhyn einen Unfall, infolge dessen er stirbt. Sein Sohn Adolphis übernimmt seine Position, überlässt die Führung des Guts allerdings zumeist seinem Verwalter Thalmann, der Neuerungen gegenüber wenig aufgeschlossen ist. Adolphis, der mit Feodora verheiratet ist, hat drei Söhne und zwei Töchter. Der älteste Sohn ist Konstantin. Konstantin soll das Gut später einmal übernehmen. Er hat Landwirtschaft studiert und möchte das Gut modernisieren, stößt dabei aber auf erbitterten Widerstand bei seinem Vater und dem Verwalter. Er verliebt sich in die Dorflehrerin Rebecca Kurscheidt. Der zweite Sohn Nikolaus spielt in dem ersten Band nur eine Nebenrolle. Er ist beim Militär und scheint ein echter Unsympath zu sein. Seine politische Ausrichtung lässt für später schlimmes erahnen. Der jüngste Sohn Alexander ist ein echter Tunichtgut, der noch nicht wirklich weiß, was er später werden will. Die ältere Tochter Anastasia ist bereits gut verheiratet. Auch sie spielt im ersten Band keine wirkliche Rolle. Die jüngste der Familie ist Katharina. Zu Beginn der Handlung ist sie 12 Jahre alt. Und trotzdem versucht ihre Mutter alles, um ihre Tochter bestmöglich unter die Haube zu bringen. Eigene Empfindungen des Mädchens spielen hierbei keine Rolle. Dass sie sich aus berechtigtem Grund vor dem avisierten Verlobten ekelt, ist für die Mutter komplett irrelevant. Und der junge Industriellensohn, in den Katharina sich verliebt, kommt überhaupt nicht in Frage. Unten im Dienstbotentrakt ist besonders die Geschichte um den neuen Kutscher Albert Sonntag sehr interessant. Denn schon sehr früh wissen wir, dass ihn ein Geheimnis umgibt. Was wird er aus seinem Wissen machen?

Das faszinierende an diesem Roman ist für mich, das Hanna Caspian die Gesellschaftsverhältnisse so gut beschreibt. Hinterpommern ist gesellschaftlich die tiefste Provinz. Dort bekommt man nichts davon mit, was Volker Illies in seinem erfolgreichen Buch „1913 – Der Sommer des Jahrhunderts“ beschreibt. Dieser Standesdünkel, den die Autorin beschreibt, ist erschreckend. Adelige Mädchen kommen mir nicht wie Menschen vor, sondern einfach wie eine Ware, die bestmöglich verschachert wird. Eine Vermischung zwischen Adeligen und Bürgerlichen ist unerwünscht und zieht schwerwiegende Konsequenzen nach sich. Wenn man diesen Roman gelesen hat, hat man danach ausgeträumt, Prinzessin sein zu wollen. Der Reichtum und die schönen Kleider haben zwar schon etwas für sich, aber der Preis dafür ist viel zu hoch. Trotz alledem beneiden natürlich die Dienstboten die Adeligen. Aber sie bekommen ja auch nur eine Seite der Medaille mit. Was mir so in dieser Form auch noch nicht so wirklich klar vor Augen stand, ist, wie früh Kinder damals schon arbeiten mussten. Das waren noch KINDER! Und trotzdem wurden von ihnen schon 12 Stunden und mehr Arbeit verlangt.

Der erste Teil endet kurz nach dem Ausbruch des 1. Weltkriegs. Es wird sehr spannend werden, wie sich die Geschicke der einzelnen Familienmitglieder in der Zeit von 1914 bis zum Kriegsende 1918 entwickeln werden. Ich bin gespannt, ob wir weiterhin zumeist nur auf Gut Greifenau und in dem dazugehörigen Ort bleiben werden, oder ob die Autorin uns auch mit an die Front nimmt? Wird es eine Chance für die beiden unpassenden Liebespaare geben? Wenn Sie sich die Spannung möglichst erhalten wollen, lesen Sie auf keinen Fall vorab die Klappentexte vom zweiten und dritten Band! Der zweite Band „“Nachtfeuer“ erscheint am 27.12.2018 und auf den dritten müssen wir noch ein wenig länger warten. „Morgenröte“ erscheint erst am 01.03.2019.

„die Welt verändert sich..“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Mal wieder eine Familiensaga bei der sich endlos schmökern lässt. Politische Wirren , alte Traditionen , Stolz und Standesdünkel prallen auf der Suche nach Liebe und Leben aufeinander... Mal wieder eine Familiensaga bei der sich endlos schmökern lässt. Politische Wirren , alte Traditionen , Stolz und Standesdünkel prallen auf der Suche nach Liebe und Leben aufeinander...

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Wer Downton Abbey liebt, wird sich auch für diese Familiensaga begeistern! In 3 Bänden wird über das Leben der gräflichen Familie erzählt. Dramatisch, fesselnd und süchtig machend! Wer Downton Abbey liebt, wird sich auch für diese Familiensaga begeistern! In 3 Bänden wird über das Leben der gräflichen Familie erzählt. Dramatisch, fesselnd und süchtig machend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein großartiger Schmöker!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 16.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1913 ? Das Jahr bevor der große Krieg, also der erste Weltkrieg begann. Das Buch erzählt von der Familie von Auwitz-Aarhayn den Gutsbesitzern des Landgutes Greifenau. Die Geschichte beginnt mit dem Unfall des alten Grafen Donatus von Auwitz-Aarhayn. Hier jedoch möchte ich nicht weiter ausholen um dem Leser die... 1913 ? Das Jahr bevor der große Krieg, also der erste Weltkrieg begann. Das Buch erzählt von der Familie von Auwitz-Aarhayn den Gutsbesitzern des Landgutes Greifenau. Die Geschichte beginnt mit dem Unfall des alten Grafen Donatus von Auwitz-Aarhayn. Hier jedoch möchte ich nicht weiter ausholen um dem Leser die Spannung nicht zu nehmen. Der Autorin gelingt es die Atmosphäre der Vorkriegszeit gut einzufangen. Man sollte jedoch kein Buch erwarten in dem der Krieg im Vordergrund steht, sondern eher eine Familiengeschichte in der Zeit um den ersten Weltkrieg. Die Figuren sind sehr gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen, egal ob adlige oder bürgerliche. Zusammen mit der wirklich sehr schönen Beschreibung der Schauplätze bekommt man als Leser so einen guten Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse. Hanna Caspian gelingt es, dank ihrer sehr schönen Schreibweise, den Leser neugierig zu halten. Damit meine ich, sie fesselt ihre Leser fast so wie bei einem Krimi, wo jedes Kapitel so endet, dass man das Buch nicht aus den Händen legen möchte. Und das möchte man wahrlich nicht, weil es eine Familiengeschichte wo man zu jeder Zeit wissen will wie es weiter geht, nicht morgen sondern jetzt gleich. Man spürt recht stark die Standesunterschiede, die wohl zur damaligen Zeit noch sehr stark ausgeprägt waren. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich. Für mein Gefühl war es schade, dass unter den bürgerlichen nicht wirklich eine starke Persönlichkeit zu finden war. Doch dies kann sich ja im zweiten Band noch ändern. Ich meine, es ist die Zeit vor dem ersten Weltkrieg, und die bürgerlichen waren da noch recht obrigkeitshörig. Dies änderte sich im Lauf der Jahre bis zum Ende des Krieges, da bin ich gespannt wie das umgesetzt wird. Insgesamt war dies wieder eine Meisterleistung von Hanny Caspian und so komme ich auf 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

ein wundervoller Auftakt
von Miss Lila am 31.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919 ? ich muss ehrlich sagen ich habe es sehr genossen und freue mich auf mehr davon? ?Gut Greifenau ? Abendglanz? ist der erste Teil der Trilogie und beginnt im Jahre 1913 mitten in Hinterpommern. Die Geschichte hat mich von Anfang an... Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919 ? ich muss ehrlich sagen ich habe es sehr genossen und freue mich auf mehr davon? ?Gut Greifenau ? Abendglanz? ist der erste Teil der Trilogie und beginnt im Jahre 1913 mitten in Hinterpommern. Die Geschichte hat mich von Anfang an in Ihren Bann gezogen und die Spannung hielt für mich bis zum Ende, da sich vieles ja auch erst in den weiteren Buchteilen auflösen wird. Das macht die Spannung dann nochmal besonders. Man taucht ein in die Geschichte der Gutsbesitzerfamilie von Auwitz-Aarhayn. Aber auch an dem Leben der Dorfbewohner und deren Geschichte hat man als Leser teil. Die Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet. Konstantin, Katharina und auch Rebecca mag ich hier ganz besonders und bin gespannt, was das Schicksal für sie bereithalten wird. Bei dem Vater, Adolphis von Auwitz-Aarhayn, da würde ich mir wünschen, dass er sich mehr um seine Familie und deren Probleme kümmert. Was seine Familie betrifft, da ist er jedoch ganz außen vor. Seine Frau Feodora geht einem schon sehr auf die Nerven und man würde sie am liebsten schütteln, aber was wäre ein Downtown Abbey ohne Thomas Barrow ? genauso kommt mir Feodora hier in dem Roman teils etwas vor. Man mag sie nicht, aber sie braucht ihre Rolle unbedingt, um der Geschichte mit Spannung zu verleihen und somit hat sie ihre volle Daseinsberechtigung. Konstantin ist immer für eine Überraschung gut und hat einen sehr vielschichtigen Charakter ich bin gespannt, wie es mit ihm weiter geht. Man erfährt neben der Handlung auch die Sorgen und Nöte, die die Menschen zu der damaligen Zeit beschäftigten, es war keine einfache Zeit, im Dienste eines Gutsherrn zu stehen und auf diesen angewiesen zu sein. Viele leben und arbeiten unter großem Druck und auch Angst, bei einem Fehler die Arbeit zu verlieren und dann mittellos da zu stehen. Auch die Kinder der Gutsherrenfamilie haben Angst, wie sie dastehen, wenn sie öffentlich zu ihren Entscheidungen in Bezug auf die Liebe stehen und leben jeder für sich in Heimlichkeit und führen aus dieser Angst heraus teils ein Doppelleben. Auch Katharina, die mit einem der von Preußens verheiratet werden soll, versucht sich mit allen Mitteln gegen den Zwang ihrer Mutter zu wehren. Doch wird sie Erfolg haben? Da bin ich wirklich sehr gespannt auf die Fortsetzung? Das Geschichte hat für mich alles, was für mich einen rundum guten Roman vereint: eine historische Liebesgeschichte, spannend und zugleich dramatisch inmitten der Zeit des herankommenden 1. Weltkrieges aber auch mit einer passenden Portion Humor. Ich bin mir sicher, wer Downton Abbey so liebt wie ich, wird sich hier in der Geschichte voller Intrigen, Machenschaften und Geheimnissen pudelwohl fühlen und genauso wie ich den anderen beiden Teilen der Trilogie entgegensehnen.

Gut Greifenau
von Sabine aus Köln am 31.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich liebe Familiengeschichten und war deshalb sehr gespannt auf diese neue Reihe ? trotz der einen oder anderen Schwachstelle wurde ich gut unterhalten und hatte schöne Lesestunden. Mittelpunkt ist Gut Greifenau ? hier leben Herrschaft und Bedienstete unter einem Dach. Konstantin ist der älteste Sohn des Gutsherrn und versucht, sich... Ich liebe Familiengeschichten und war deshalb sehr gespannt auf diese neue Reihe ? trotz der einen oder anderen Schwachstelle wurde ich gut unterhalten und hatte schöne Lesestunden. Mittelpunkt ist Gut Greifenau ? hier leben Herrschaft und Bedienstete unter einem Dach. Konstantin ist der älteste Sohn des Gutsherrn und versucht, sich mit Innovationen gegen seinen eher konservativen Vater durchzusetzen. Doch dieser ist davon gar nicht überzeugt ? und sicherlich würde es ihm auch nicht gefallen, wenn Konstantin ihm seine Liebe zu einer ?Bürgerlichen? gesteht. Auch die Jüngste, Katharina, hat unter diesen Konventionen zu leiden ? in die Gesellschaft eingeführt, soll sie den Neffen von Kaiser Wilhelm heiraten, doch ihr Herz schlägt für einen ganz anderen. Mit völlig anderen Sorgen schlägt sich die Dienerschaft rum ? das Stubenmädchen Wiebke sucht ihre Geschwister, der neue Kutscher Albert Sonntag verdreht nicht nur den Frauen den Kopf, sondern birgt zudem noch ein Geheimnis, der Hausdiener Caspers ist ganz schön garstig zu den Bediensteten, bis Mamsell Schott herausfindet, warum er sich so verhält. Es gibt nicht nur einen Protagonisten, um den sich die ganze Geschichte dreht, es sind eigentlich alle Bewohner von Gut Greifenau, die im Mittelpunkt stehen ? mal mit schönen Ereignissen, mal mit Geheimnissen oder den nicht eingehalten Konventionen der damaligen Zeit. Man bekommt einen tollen Einblick, wie ein Gut seinerzeit funktionierte, auch wie die Menschen zueinander standen, wie sie miteinander umgingen, sowohl zwischen den verschiedenen Schichten als auch innerhalb der eigenen Reihen. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, vor allem auch, weil die Geschichte lebendig erzählt ist ? es sind nicht immer nur die großen Ereignisse, auch an alltäglichen Sorgen und Freuden nimmt man als Leser teil. So unterschiedlich die Päckchen sind, die getragen werden, so unterschiedlich sind auch die Charaktere. Da hat die Autorin wirklich großes geleistet, so echt und authentisch wie sie die Figuren gezeichnet hat. Jeder hat eine eigene Geschichte, die man früher oder später auch erfährt, jeder hat gute, aber auch schlechte Seiten und so wirken alle Figuren, wie aus dem Leben gegriffen. Und so unterschiedlich die Figuren sind, wird auch jeder Leser einen finden, der ihm sympathisch ist und mit dem man fiebern kann. Obwohl ich die Atmosphäre im Buch sehr mochte und gerade auch der Alltag gut beschrieben wurde, fand ich die erste Hälfte der Geschichte doch etwas langatmig ? spannend wird es erst in der zweiten Hälfte und dort wird das Buch dann auch zum Pageturner. Es gibt verschiedene Ereignisse, bei denen man wissen will, wie sie nun ausgehen ? nur leider werden in diesem ersten Band nicht alle auch wirklich aufgelöst. Das Ende des Buches kommt ziemlich plötzlich und wirkt eher wie abgeschnitten, als denn wie ein Abschluss ? schade; dafür aber bin ich nun gespannt auf den nächsten Band. Ich gebe diesem ersten Teil 3,5 von 5 Sternen. Mein Fazit Geschickt hat die Autorin die vielen verschiedenen Figuren der Geschichte eingeführt, so dass man sie nach und nach kennenlernt und sich dann auch als Teil von Gut Greifenau fühlt. Dabei sind es nicht immer nur große Sorgen, auch die kleinen Nöte des Alltags werden aufgegriffen. Es gibt Intrigen, Konventionen und Geheimnisse, aber auch Zusammenhalt und Freundschaft. Leider nur fand ich die erste Hälfte doch etwas langatmig, erst die zweite war dann spannend, und ich dann neugierig, wie es weitergeht. Daher gebe ich 3,5 von 5 Sternen.