Wir nannten es Freiheit

Roman

Silke Schütze

(23)
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Beschreibung

Der neue historische Roman von Silke Schütze: Eine junge Frau kämpft gegen den Lehrerinnen-Zölibat und für ihre Liebe.

Berlin, 1916: Die herzliche, resolute Lene hat soeben ihr Lehrerinnen-Seminar bestanden. Als sie sich in den verschlossenen Paul verliebt, scheint ihr Glück vollkommen. Dass Paul wegen einer Kriegsverletzung nicht arbeiten kann, ist für Lene kein Hindernis: Sie liebt ihre Arbeit als »Fräulein« und kann genug Geld nach Hause bringen. Doch einer Hochzeit steht der sogenannte Lehrerinnen-Zölibat im Wege, ein Erlass, der verheiratete Frauen vom Schuldienst ausschließt. Entweder ihr Paul oder die Freiheit, den geliebten Beruf auszuüben? Eine unmögliche Wahl. Zu stark, um aufzugeben, kämpft Lene für die Freiheit, Liebe und Beruf zu vereinen.

Große Unterhaltung und ein anrührendes Stück Zeitgeschichte.

Erfolgsautorin Silke Schütze wurde mit dem renommierten Walter-Serner-Preis ausgezeichnet. "Wir nannten es Freiheit" ist ihr erster historischer Roman um ein anrührendes und bislang wenig bekanntes Stück Frauen-Geschichte.

"Ein interessanter historischer Roman, der eine neue Sicht auf den Ersten Weltkrieg vermittelt. Sehr lesenswert."
Ruhr-Nachrichten, 03.04.2019

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783426443040
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 1243 KB
Verkaufsrang 50545

Buchhändler-Empfehlungen

Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor gut 100 Jahren

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Versetzen Sie sich in das Jahr 1916. In Berlin-Schöneberg kann die junge Lene ihr Glück kaum fassen: Sie hat es auf‘s Lyzeum geschafft, die Befähigung zum Unterrichten erlangt und ist Lehrerin mit Herz und Leidenschaft. Als ihr Verlobter als Kriegsversehrter aus dem 1. Weltkrieg zurückkehrt, muss sie für den Lebensunterhalt der beiden sorgen. Doch das ‚Lehrerinnen-Zölibat‘ untersagt es ihr zu unterrichten. So steht sie vor der Schicksalsfrage ihres Lebens: Beruf oder Ehe? Sie ist aber klug und mutig genug und kämpft in der Öffentlichkeit für die Abschaffung des Zölibats. Silke Schütz fängt den damaligen Zeitgeist sehr gut ein. Man bangt und fiebert mit Lene und am Ende glaubt man fast an ihrer Seite mit gekämpft zu haben. Für Freunde von Lilli Beck, Charlotte Roth, Carmen Korn

Eine Frau tritt für ihr Recht ein

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2010 habe ich mein erstes Buch von Silke Schütze gelesen – „Kleine Schiffe“ – ein Buch, welches mich sehr positiv überrascht hat. Seitdem sind drei weitere Bücher gefolgt („Als Tom mir den Mond vom Himmel holte“, „Links und rechts vom Glück“ und „Rosmarintage“). Alle einte, dass es nicht ganz simple Liebes- und Familiengeschichten waren, die in der Gegenwart spielten, sondern dass es sehr überraschende Wendungen gab und mindestens ein Familienmitglied etwas Besonderes war. Sehr feinfühlig erzählt. Als nun das neue Buch der Autorin erschien, war ich sehr überrascht, dass sie sich für ein Thema entschieden hatte, was im Jahr 1916 spielt. Aber das Thema „Kampf gegen das Lehrerinnen-Zölibat“ hörte sich ausgesprochen interessant an, so dass ich auch dieses Buch gelesen habe. Die Inhaltsangabe hier bei thalia.de ist korrekt, wenn auch ein wenig einseitig wiedergegeben. Lene, eine junge Frau aus Arbeiterverhältnissen, lebt mit ihrer Mutter zusammen in Schöneberg, heute einem Berliner Stadtteil, der bis 1920 noch unabhängig war. Ihre Mutter, früh verwitwet, hält sich und ihre Tochter mit Putzarbeiten und einer Stelle in einer Wäscherei über Wasser. Eine ihrer Putztätigkeiten verhilft Lene dazu, dass sie ein Lehrerinnenseminar besuchen kann. Nun ist sie Vertretungslehrerin für Handarbeiten, Zeichnen und Deutsch an einer Mädchenschule in Schöneberg. Sie liebt diesen Beruf und ihre Mädchen, aber mit ihren Kolleginnen ist sie noch nicht richtig warm geworden. Erst als Paul, ein junger Mann, der Gedichte schreibt und bei seinem Onkel in einem Kartoffel- und Kohlen-Laden arbeitet, ihr überraschend einen Heiratsantrag macht, bevor er 1916 auch in den Krieg ziehen muss, denkt Lene über das Thema „Lehrerinnen-Zölibat“ nach. Sie würde auch nach der Hochzeit gerne weiterarbeiten. Ihr Leben ändert sich massiv, als Paul verwundet aus dem 1. Weltkrieg zurückkehrt. Es ist fraglich, ob er Lene und sich versorgen könnte. Und wenn sie heiraten würden, müsste Lene ihren Beruf aufgeben. Was kann Lene dagegen unternehmen? Dieses Thema „Lehrerinnen-Zölibat“ fand ich ausgesprochen interessant. Dazu die Person Lene, die es aus Arbeiterverhältnissen geschafft hat, überhaupt Lehrerin zu werden. Allerdings gebe ich zu, dass ich mir von dem Roman mehr versprochen hatte. Silke Schütze hat die Geschichte zwar wieder ausgesprochen gut und packend erzählt, und auch ihre Kenntnisse über diese Zeit in Deutschland während des 1. Weltkriegs hat sie gut recherchiert und wiedergegeben, aber mir war die Geschichte zu sehr auf das private Leben von Lene und ihrer Mutter reduziert. Ich hätte mehr „Frauenkampf“ erwartet. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr interessanter Roman geworden, denn sie beschreibt die Lebensumstände sehr anschaulich. Sei es das Leben der armen Arbeiter in den Wohnungen in den verschiedensten Hinterhöfen, sei es der Schwarzmarkt, oder sei es das Leben der Reichen, die sich immer noch einiges leisten können und noch nicht hungern müssen. Auch wie es zu dieser Zeit an den Schulen zuging, war sehr interessant. Einzig der Direktor und der Hausmeister sind noch Männer gewesen, die entweder versehrt oder schon zu alt für den Krieg waren. Frauen haben in vielen Berufen „ihren Mann“ gestanden, aber trotzdem haben die Männer es ihnen nicht zugetraut. Für sie gehörten die Frauen immer als Mütter noch nach Hause an den Herd. Auch Paul sieht es so und ist empört und fühlt sich erniedrigt, dass Lene etwas anderes überhaupt in Erwägung zieht. Drei Dinge haben mich an diesem Roman etwas irritiert: 1. Wie sich Paul und Lene kennengelernt und lieben gelernt haben. Die Geschichte hat mich sehr überrascht. 2. Die Episode, als Lene mit dem Sohn ihrer Gönner-Familie eine schöne Zeit genießt. Ich bin mir ein wenig unsicher, ob diese Episode für die Geschichte notwendig ist? Lesen und entscheiden sie selbst. 3. Wie einfach und schnell dieser Kampf um das Lehrerinnen-Zölibat zu Ende war. Ein schöner, historischer Roman, der uns einmal eine ganz andere Geschichte über die Frauen in der Zeit des 1. Weltkriegs erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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8
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0
1

Sehr schön
von einer Kundin/einem Kunden aus Hainburg am 04.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein schönes Buch, möchte man nicht mehr aus der Hand legen,man möchte bis zum Ende wissen wie es weiter geht.

Lene muss sich entscheiden
von Sannysbuchwelten aus Hamburg am 27.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wir sind mitten im.1. Weltkrieg. Junge Frauen erhalten notgedrungen die Erlaubnis zu unterrichten. Aber nur bis der eigentliche Pädagoge wieder zurück aus dem Krieg ist oder die Frauen heiraten. Denn nur FRÄULEIN dürfen arbeiten, danach hat die Frau nur für ihren Mann dazu sein. Lene ist verlobt und als ihr Verlobter verwundet ... Wir sind mitten im.1. Weltkrieg. Junge Frauen erhalten notgedrungen die Erlaubnis zu unterrichten. Aber nur bis der eigentliche Pädagoge wieder zurück aus dem Krieg ist oder die Frauen heiraten. Denn nur FRÄULEIN dürfen arbeiten, danach hat die Frau nur für ihren Mann dazu sein. Lene ist verlobt und als ihr Verlobter verwundet aber lebend von Frankreich zurück kommt ist sie erst einmal glücklich. Doch Lene's Verlobter Paul hat sich verändert. Lene weiß nicht mehr wie sie an ihm heran kommt. Außerdem weiß Paul nicht mehr was er arbeiten kann, denn mit seiner Verletzung kann er keinen Laden mehr führen. Das Laufen ist ihm viel zu schwer. Bei einem Streit der Verlobten platzt Lene der Kragen, denn er hätte nichts am Kopf. Wie wird die Geschichte wohl enden? Ich empfehle das tolle Buch zu lesen und selbst ein Urteil zu bilden. Die Autorin Silke Schütze war mir unbekannt. Doch der Stil gefällt mir. Auch danke ich dem Verlag Drömer Knaur fur mein Exemplar. Wir sind mitten im.1. Weltkrieg. Junge Frauen erhalten notgedrungen die Erlaubnis zu unterrichten. Aber nur bis der eigentliche Pädagoge wieder zurück aus dem Krieg ist oder die Frauen heiraten. Denn nur FRÄULEIN dürfen arbeiten, danach hat die Frau nur für ihren Mann dazu sein. Lene ist verlobt und als ihr Verlobter verwundet aber lebend von Frankreich zurück kommt ist sie erst einmal glücklich. Doch Lene's Verlobter Paul hat sich verändert. Lene weiß nicht mehr wie sie an ihm heran kommt. Außerdem weiß Paul nicht mehr was er arbeiten kann, denn mit seiner Verletzung kann er keinen Laden mehr führen. Das Laufen ist ihm viel zu schwer. Bei einem Streit der Verlobten platzt Lene der Kragen, denn er hätte nichts am Kopf. Wie wird die Geschichte wohl enden? Ich empfehle das tolle Buch zu lesen und selbst ein Urteil zu bilden. Die Autorin Silke Schütze war mir unbekannt. Doch der Stil gefällt mir. Auch danke ich dem Verlag Droemer Knaur fur mein Exemplar.

Wir nannten es Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Harzburg am 24.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kann ich noch nicht, ist bisher nicht gelesen. Nach dem Lesen des Buches werde ich es bewerten. Daher leider heute keine Bewertung möglich.

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